Tatjana und Natascha

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Language: English Stories | Deutsche Geschichten
Consent: Noncon | Consensual
Length: Flash | Short | Medium | Long
LGBT: Lesbian | Gay | Trans
Theme: Gang Rape | Female Rapist | SciFi | Fantasy
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AdmiralPiet
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Tatjana und Natascha

Post by AdmiralPiet »

Teaser: Beim letzten Dokument musste sie zweimal hinschauen. Patricia „Trish“ O’Halloran. 31 Jahre. Vereinigte Staaten. Vor ihrer Zeit als Söldnerin und Spezialistin beim FBI als Hostage Rescue Team Operator. Ihr ziviles Foto zeigte eine sehr große Frau mit beeindruckender Statur. Carmen hatte noch nie eine derartige Kombination aus Muskeln und Kurven gesehen. Ihr hübsches jugendliches Gesicht stand im Kontrast zu Lucias Strenge und Kittys Sinnlichkeit.

Ihre Statur allein war aber nicht alles, was größer ausfiel. Die anderen beiden und auch Carmen selbst mussten sich sicherlich nicht verstecken, aber Trish’s Brüste sprengten fast ihre schwarze Lederjacke die sich wie eine zweite Haut um sie herum legte. Und auch die Legionsuniform hatte allem Anschein nach sehr zu kämpfen.

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Der Autor dieser Geschichte hat die Regeln für das Veröffentlichen von Geschichten gelesen und akzeptiert. Der Autor garantiert, dass die folgende Geschichte keine der in der Sektion „Verbotene Inhalte“ aufgeführten Themen enthält.

Die folgende Geschichte ist ein fiktives Werk und dient ausschließlich der Unterhaltung. Sie schildert nicht einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen. Sie ist in keiner Weise als Befürwortung nicht einvernehmlicher sexueller Handlungen im echten Leben zu verstehen. Ähnlichkeiten zwischen den Figuren der Geschichte und realen Personen sind rein zufällig.

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Inhaltsverzeichnis:

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Titel: Tatjana und Natascha
Autor: Admiral Piet
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Ich hatte bereits seit einiger Zeit einen Plan eine Art Homage an meinen Einstieg in erotische Literatur im Internet zu schreiben. Vor etlichen Jahren stolperte ich über die Website eines gewissen Haffnium72, der auf seiner Guest Page auch einige deutschsprachige Geschichten veröffentlicht hatte. Da mein Englisch zu dieser Zeit noch sehr ausbaufähig war konzentrierte ich mich auf diese.

Insbesondere zwei Reihen sind mir darin in Erinnerung geblieben:
Birgit, vom wohl schon vor Jahren verstorbenen Adolf Whip.
Tatjana von Ghostwriter70.

Beide haben zuweilen auch miteinander kooperiert. Im Stil waren sie aber völlig verschieden. Bei Whip ging es dem Namen entsprechend meistens darum dass die Protagonistin Birgit bei ihrer Tätigkeit als Privatdetektivin immer wieder von Verbrecherbanden erwischt und mit diversen Peitschen gefoltert wird, ebenso wie einige unterstützende Charaktere.

Ghostwriter70 machte ähnliches. Bei ihm wurden die beiden angeblich besten Agentinnen des „Amerikanischen Geheimdienstes“ immer wieder geschnappt. Als Verhörmethode der Wahl kamen aber weniger Peitschen und ähnliches zum Einsatz, sondern viel Sex. Tatjanas Hauptproblem, und das ihrer Freundin Natascha waren dabei weniger das emotionale Trauma einer Vergewaltigung, sondern vielmehr die körperliche Belastung die die unzähligen Orgasmen so mit sich brachten.

Der User Stiefel hatte die Geschichten auf dem alten RU Forum, mit Änderungen seinerseits, veröffentlicht.
Ich habe lange mit mir gerungen wie ich das aufgreifen will. Remake einer bestehenden Geschichte? Fortsetzungen? Bisschen Remake, bisschen Fortsetzung?

Letztendlich wird das jetzt wohl eine Art Fortsetzung deren Grundkonstrukt auf den Geschichten „Tatjana und der Drogenboss“ und „Keine Gnade für Tatjana“ basiert. Im Ton hoffentlich weniger flapsig und ernster, mit mehr Worldbuilding, (Tatjana hatte im Original z.B. nicht mal einen Nachnamen erhalten), und mehr Struktur.

Dabei jedoch immer noch recht weit von Realismus entfernt. Tatjana und Natascha sind weiterhin Supermodel-Agentinnen, und werden durch ihre Erlebnisse eher keine psychologischen Traumata erleiden.

Wohin genau die Reise geht weiß ich noch nicht. Ich habe einen groben Plan, und hoffe ich schreibe mich nicht in eine Ecke. (Wobei ich mich dann Stilecht durch ein Sondereinsatzkommando das plötzlich erscheint und die Protagonistinnen rettet aus der Affäre ziehen könnte). Aber nachdem ich es jetzt schon so lange vor mir hergeschoben habe dachte ich ich muss einfach mal anfangen.

@KleineHexe: Falls du noch hin und wieder im Forum vorbeischaust. Vielleicht ist diese Geschichte von Interesse
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Tatjana und Natascha

Prolog

Südamerikanische Föderation, Provinz Santa Cruz, Río Gallegos

Als die Tür zu General Navarros Villa hinter ihr ins Schloss fiel sah Carmen Velázquez missmutig zum wolkenverhangenen Himmel hinauf. Sie hasste Süd-Patagonien im Winter und kam stehts nur widerwillig mit wenn die Geschäfte des Generals ihn hierher führten. Nicht nur der Kälte wegen, sondern auch weil sie es liebte Kleidung zu tragen die möglichst viel Haut zeigte. Und wenn das nicht möglich war zumindest ihre Figur zur Schau stellte. Aber obwohl die wirklich kalten Tage noch ein ganzes Stück in der Zukunft lagen, war beides bei dem beißenden Wind der über das Land fegte nicht möglich.

Eigentlich hätte sie das Haus heute überhaupt nicht verlassen wenn General Navarro nicht auf ihrer Anwesenheit – bei was auch immer – bestanden. Normalerweise ließ er sie in Ruhe sobald sie sich ein wenig zickig gab, heute war er jedoch ungewöhnlich unnachgiebig. Also kam sie dem Wunsch mürrisch nach.

Und so stand die schöne Latina verhüllt von einem schweren Mantel, der zumindest die Talie betonte, auf den Stufen zur Villa und erwartete die angekündigte Fahrzeugkolone. Nur wenige Momente später fuhr ebendiese auch schon vor. Zwei Fahrzeuge der Sicherheitspolizei und eine schwarze gepanzerte Limousine mit Generals-Standern.

Ein Polizist aus dem Führungsfahrzeug eilte herbei und öffnete ihr die Tür, aber sie würdigte ihn keines Blickes, geschweige denn dass sie sich bedankte. General Raul Navarro saß auf der Rückbank und begrüßte sie mit einem Lächeln, erhielt aber nur einen flüchtigen Kuss von ihr ehe sie sich anschnallte und fast schon trotzig aus dem Fenster sah. Dem General war die Launenhaftigkeit seiner Geliebten zur Genüge bekannt. Er ertrug es jedoch in der Regel klaglos. So einfach wie sie zu erzürnen war, so einfach konnte er sie auch mit Geschenken wieder besänftigen. Und ihre Launen zu ertragen war ein kleiner Preis dafür dass eine der heißesten Frauen in der Föderation mit ihm das Bett teilte.

„Dürfte ich nun erfahren worum es hier eigentlich geht?“ fragte sie pampig nachdem der kleine Konvoi sich wieder in Bewegung gesetzt hatte. Er reichte ihr wortlos eine Aktenmappe, die Carmen mit einem genervten Schnauben entgegennahm. In der Mappe befanden sich drei Dokumente die als Kurz-Dossier bezeichnet waren und jeweils mehrere Bilder angeheftet hatten. Das erste Bild zeigte eine schwarzhaarige Frau mit strengem Blick in der schwarz-grünen Uniform der Legión Especial de Seguridad Interior. Einer paramilitärischen Einheit des Innenministeriums der Föderation, deren Kommandant General Navarro war.

Ein zweites Bild war offensichtlich aus einem Gruppenfoto herausgeschnitten und sicher schon ein paar Jahre alt. Die Frau trug eine Hose mit Tarnmuster, und ein äußerst knapp geschnittenes schwarz-weiß gestreiftes Top wodurch erkennbar war dass sie sehr gut trainiert war. Die teilweise sichtbaren Männer zur linken und rechten hatten ebenfalls gestreifte Shirts. Carmen fühlte sich sogleich an russisches Militär erinnert. Ein Blick in das Dokument bestätigte das sogleich:

Name: Lucia Konovalov, Alter: 35 Jahre. Herkunft: Russische Föderation. Arbeitete als Söldnerin für diverse PMC und zuvor: Mitglied der Fallschirmjäger und Sondereinsatzkräfte der russischen Streitkräfte. Carmen war bei weitem keine Expertin für militärische Dinge, aber das Dokument las sich in jedem Fall beeindruckend. Und nun hatte sie offenbar als „Spezialistin“ in der Legion der Inneren Sicherheit angeheuert. Was auch immer sich genau hinter dem Begriff verbarg.

Die folgende Frau hätte dem Bild nach auch ein Model sein können. Das zweite Bild, ohne Uniform, zeigte sie in einem schwarzen Abendkleid. Auch sie war fit, aber nicht so muskulös wie Lucia. Mit ihrem leuchtend roten Haar das sie mit einem Seitenscheitel trug und ihr über ein Auge fiel erinnerte sie Carmen unwillkürlich an Jessica Rabbit. Dazu trug auch ihr üppiges Dekolleté bei.

Katrina „Kitty“ Lancaster. 32 Jahre. Vereinigtes Königreich. Ebenfalls eine Söldnerin, Royal Military Police, Secret Intelligence Service.

Beim letzten Dokument musste sie zweimal hinschauen. Patricia „Trish“ O’Halloran. 31 Jahre. Vereinigte Staaten. Vor ihrer Zeit als Söldnerin und Spezialistin beim FBI als Hostage Rescue Team Operator. Ihr ziviles Foto zeigte eine sehr große Frau mit beeindruckender Statur. Carmen hatte noch nie eine derartige Kombination aus Muskeln und Kurven gesehen. Ihr hübsches jugendliches Gesicht stand im Kontrast zu Lucias Strenge und Kittys Sinnlichkeit.

Ihre Statur allein war aber nicht alles, was größer ausfiel. Die anderen beiden und auch Carmen selbst mussten sich sicherlich nicht verstecken, aber Trish’s Brüste sprengten fast ihre schwarze Lederjacke die sich wie eine zweite Haut um sie herum legte. Und auch die Legionsuniform hatte allem Anschein nach sehr zu kämpfen.

Carmen betrachtete die Bilder mit einem fast schon hungrigen Gesichtsausdruck. Für den General war Carmen’s Bisexualität kein Geheimnis, und er konnte sich ein schiefes Grinsen kaum verkneifen. Er wusste dass diese drei Frauen so ziemlich alles verkörperten was Carmen erregend finden würde. Sicherlich lief ihr Kopfkino bereits auf Hochtouren.

„Also gut“ sagte sie schließlich, bereits deutlich entspannter, und schloss die Mappe. „Das Beantwortet aber keineswegs die Frage, sondern wirft nur noch mehr auf“

„Ich weiß. Das war nur die Einleitung. Wir fahren jetzt zum Zentralgefängnis und werden diese Spezialistinnen treffen.“

Das hellte Carmens Gemütszustand noch weiter auf. „Und warum? Nun lass dir doch nicht alles einzeln aus der Nase ziehen!“

„Diese drei, und du haben etwas gemeinsam. Eine offene Rechnung“

Als Antwort auf ihre hochgezogene Augenbraue zückte er nun ein weiteres Bild aus der Innentasche seiner Jacke und reichte es ihr. Carmens Gesicht verzerrte sich schlagartig zu einer wütenden Grimasse…

+++

Einige Tage zuvor, Karibische See, Motoryacht „Baracuda“

Äußerlich war die schnittige Yacht nicht von all den anderen zu unterscheiden die zwischen den Inseln der Karibik umherkreuzten, aber die „Baracuda“ war nur zum Schein zum Befördern reicher Leute gedacht. Auf der Brücke klingelte das Satellitentelefon.

„Blackbeard hier“

„Tortuga. Das Paket ist abholbereit“

„Verstanden.“

Ende von Prolog
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Shocker
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Re: Tatjana und Natascha

Post by Shocker »

Ich gebe zu mit einer gewissen Neugierde darauf zu warten was Du mit diesen Figuren vor hast. Ich hatte gesehen was Stiefel geschrieben hatte und mag dessen Stil nicht, da ich aber auch sehr kompetente Geschichten gelesen habe und der name Ghostwriter70 ein Glöckchen klingeln lässt, habe ich wohl auch die originale gelesen. Ich bin überzeugt davon dass Du eine unterhaltsame und gutgeschriebene Geschichte präsentieren wirst und freue mich auf den nächsten Teil.
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AdmiralPiet
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Re: Tatjana und Natascha

Post by AdmiralPiet »

Shocker wrote: Tue Jun 16, 2026 11:38 amIch gebe zu mit einer gewissen Neugierde darauf zu warten was Du mit diesen Figuren vor hast. Ich hatte gesehen was Stiefel geschrieben hatte und mag dessen Stil nicht, da ich aber auch sehr kompetente Geschichten gelesen habe und der name Ghostwriter70 ein Glöckchen klingeln lässt, habe ich wohl auch die originale gelesen.
Ich dachte Stiefel hätte den Originaltext weitestgehend belassen, aber eben den namensgebenden Stiefelfetisch hinzugefügt. Aber wenn man in einem Text der dergleichen vorher nicht gemacht hat dann "Tatjana die Stiefelstute" liest ändert das einiges im feeling.
Ich fand auch mal eine gekürzte Version einer Szene die einen absurden Fokus auf Hängetitten hatte, und neben diesem Begriff nur noch Gesäuge und Fickeuter kannte. Ich empfinde Deutsch als Sprache für sehr versaute Texte ohnehin schon schwierig , aber dabei rollen sich mir dann echt die Zehnägel hoch.

Ghostwriter hatte auch noch eine Serie "Tonya die Dschungelqueen" und "Justine - Wild ist der Westen", wobei ich mich aber an Justine nicht mehr erinnern kann falls ich es mal gelesen hätte.
Ich bin überzeugt davon dass Du eine unterhaltsame und gutgeschriebene Geschichte präsentieren wirst und freue mich auf den nächsten Teil.
Hoffen wir dass es gelingt :sweatgrin:
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JTCK
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Re: Tatjana und Natascha

Post by JTCK »

Ich kenne die Vorlagen, die ihr hier zitiert, zwar nur zum Teil - verbinde damit aber auch, dass sie so schludrig geschrieben waren, dass ich damit nie etwas anfangen konnte.
Das hier liest sich dagegen sehr angenehm. Und auch inhaltlich beginnt es sehr reizvoll. Von daher geht es mir wie @Shocker und ich freue mich auf die Geschichte!
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KleineHexe
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Re: Tatjana und Natascha

Post by KleineHexe »

Merci für Deine Mühe. Liest sich auf jeden Fall schon mal gut an. Bin echt gespannt auf die Fortsetzung.
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AdmiralPiet
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Re: Tatjana und Natascha

Post by AdmiralPiet »

Kapitel 1

Südamerikanische Föderation, Provinz Santa Cruz, Südliches Zentralgefängnis

Das neue Zentralgefängnis der Föderation für die Südlichen Provinzen lag ein ganzes Stück nördlich von Río Gallegos. Mitten in der patagonischen Einöde verhinderten nicht nur Mauern und Zäune eine Flucht. Das offene Gelände ließ sich relativ einfach mit Wachtürmen und Drohnen überwachen.

Der kleine Konvoi General Navarros wurde zügig durch mehrere Checkpoints geschleust, ehe er im Innenhof ankam. Carmen sah sich nach dem Aussteigen nur einmal kurz um. Das Gefängnis war in einem brutalistischen Stil errichtet. Einfache Formen und Beton, das Staatswappen über den Eingangsportalen der einzige Anflug von Farbe. Funktion ging hier über Form und wirkte auf sie sehr abstoßend. Zu ihrem Leidwesen hatte sie solche Gefängnisse auch schon von der falschen Seite der Gitter aus erlebt. Sie folgte dem General durch eine weitere Sicherheitsschleuse und durch kalte schmucklose Gänge.

Der Raum, in den er sie führte, war bis auf einen einfachen Tisch und vier Stühle leer und wurde zu einer Seite von einer großen Milchglasscheibe dominiert. Navarro wies ihr mit einer Handbewegung an hinzusehen und drückte einen Knopf neben der Scheibe, die daraufhin schlagartig transparent wurde. Elektrochromes Glas.

Carmen brauchte einige Momente Zeit um zu realisieren – und zu verarbeiten – was sie nun sehen konnte. Der Blick war nun freigegeben in einen großen, tiefer gelegenen Raum. Er war deutlich heller erleuchtet als der in dem sie sich befand. Lichtgraue Wände, kalt und steril. Die Eigenschaften des Raums nahm sie aber bestenfalls unterbewusst wahr, denn interessanter war was sich darin abspielte.

Zu Carmens linker Seite stand eine Frau. Die Beine weit gespreizt da sie mit Ledermanschetten um die Knöchel an Metallringe im Boden gefesselt waren. Ebenso wurden ihre Handgelenke mit Manschetten an einer von der Decke hängende Spreizstange gehalten. Die Stange war soweit nach oben gezogen, dass sie gerade so auf ihren Zehenspitzen stehen konnte. In ihrem Mund war ein unangenehm großer Ballknebel. Sie war dabei vollkommen nackt.

Sie hatte eine sehr kurvige Figur mit schweren Brüsten. Carmen schätzte sie auf über vierzig Jahre, mit grauen strähnen in ihrem braunen Haar. Gerade als Carmen dieses Bild aufgenommen hatte bäumte die Frau sich mit schmerzverzerrtem Gesicht in ihren Fesseln auf. Lucia Konovalov stand hinter ihr und hatte ihr einen Peitschenhieb über den Rücken geknallt. Obwohl Carmen ihren Rücken nicht direkt sehen konnte, deuteten die Striemen auf ihren Flanken und Seiten ihrer Schenkel darauf hin, dass die Auspeitschung wohl schon einige Zeit andauerte. Obwohl die Frau offensichtlich schrie, war kein Laut zu hören. Allem Anschein nach war der Raum schallgedämmt.

Carmen war augenblicklich erregt und trat näher an die Scheibe. Gebannt beobachtete sie wie Lucia kurz abwartete und dann genüsslich einen weiteren harten Hieb platzierte. Mit Mühe wandte Carmen den Blick von den bebenden Brüsten der gefolterten Frau ab und sah nach rechts, wo sich ein noch geileres Schauspiel darbot. In gleicher Weise wie die Frau war dort ein junger Mann gefesselt und geknebelt. Anders als die Frau strotzte er nur so vor Muskeln, die schweißglänzend im hellen Licht besonders zur Geltung kamen.

Trish stand hinter ihm und fickte ihn mit einem Strap-On in den Arsch. Carmen musste feststellen, dass die Bilder, die sie gesehen hatte, nicht einzufangen vermochten was für eine Amazone Trish tatsächlich war. Ihre Stöße waren tief und brutal… und offensichtlich schmerzhaft. Obwohl ihm Tränen übers Gesicht rannen, war der beachtliche Schwanz des Mannes hart. Und Kitty war dabei diese Erektion noch zu verstärken, indem sie einen Lederriemen um Hoden und Peniswurzel schlang und strammzog.

Neben den offensichtlichen Attraktionen nahm Carmen nun auch die vielen „Spielzeuge“ wahr, die an der Rückwand des Raums feinsäuberlich aufgehängt waren. Fesseln, Peitschen, Klammern, Dildos…
General Navarro sah den Hunger in Carmens Augen, als sie fast ihre Nasenspitze gegen die Scheibe drückte, wie ein Kind vorm Süßigkeitenladen.
„Wer sind die beiden?“ hauchte seine Geliebte. Ihre Stimme zitterte vor Erregung.

„Die Witwe von Admiral Moreno. Ihr politischer Einfluss war ohne seinen Rückhalt nicht so groß wie von ihr gedacht und sie hat ihr Blatt überreizt“ erklärte er „Und der Typ, der ist nur ihr Spielzeug. Er hat sie gerade gevögelt, als der Zugriff erfolgt ist. Mitgefangen mitgehangen. Aber das ist im Moment nicht so wichtig“ Er drückte einen weiteren Knopf auf dem Bedienfeld und aktivierte die Gegensprechanlage

„Lucia! Auf ein Wort im Nebenraum, bitte.“

Die angesprochene verdrehte genervt die Augen. Offensichtlich war sie gerade richtig in Fahrt gekommen. Sie trat an ihr Bedienfeld der Sprechanlage. Carmen konnte im Hintergrund Gestöhne und das Klatschen von nackter Haut auf nackter Haut hören.
„Verstanden.“ Antwortete sie mit russischem Akzent „Kitty, mach für mich so lange weiter. Nicht zu zaghaft!“
Sie warf Kitty die Peitsche zu und wandte sich zur Tür. Das Glas vor Carmen wurde wieder trüb als Navarro den Knopf erneut drückte.

„Hey!“

„Wir wissen beide, dass du dich nicht auf das Gespräch konzentrieren kannst, wenn du davon abgelenkt wirst“

Carmen schmollte ein wenig, wusste aber, dass der General im Recht war. Einen Moment später trat auch schon Lucia durch die Türe. Sie nahm die Hände auf den Rücken und positionierte sich breitbeinig vor dem General.
Für Carmen erschien die fast militärische Haltung etwas übertrieben, angesichts der Tatsache, dass sie kaum Kleidung trug. Aber es gab ihr auch die Gelegenheit Lucia genauer zu betrachten. Ein schlichter, hoch ausgeschnittener Tanga, der ihre langen muskulösen Beine gut zur Geltung brachte, und ein ebenso schlichter BH durch dessen Stoff sich ihre steifen Nippel abzeichneten.

Carmen verbrachte selbst viel Zeit mit Sport, und bewunderte die Disziplin mit der Lucia in ihren Körper gestählt hatte. Direkt vor ihr stehend wirkte sie noch beeindruckender als auf den Fotos, und es war ein leichtes ihr in Gedanken auch die restliche Kleidung auszuziehen. Das Feuer der Lust brannte heißer je länger sie hier war und ihr Wintermantel fühlte sich nun geradezu einengend an.

Lucia hingegen hatte beim Eintreten Carmen nur eines kurzen Abschätzigen Blickes gewürdigt und sah fragend zu General Navarro der die beiden Frauen mit einer Geste einlud Platz zu nehmen.
„Ich werde nicht allzu viel ihrer Zeit stehlen“ begann er „Ich sehe Sie sind beschäftigt.“
Während er sprach, zog er das Bild, das er zuvor schon Carmen gezeigt hatte aus der Jackentasche und legte es auf den Tisch. Lucia nahm es in die Hand und ein breites Grinsen stahl sich auf ihr Gesicht.
„Sie erinnern sich?“
„Natürlich tue ich das.“ Entgegnete sie „Tatiana und Natasha. Wer könnte die beiden schon vergessen?“

„Interesse an einem Wiedersehen?“
Navarro hatte nun augenblicklich Lucias gesamte Aufmerksamkeit. Aller Ärger darüber, dass sie die Folter im Nebenraum unterbrechen musste, war verflogen.
„Wann, wie und warum?“

„Wenn alles nach Plan läuft, in wenigen Tagen. Das „Wie?“ ist denke ich nicht so wichtig. Wichtig ist nur dass es passiert. Und zum „Warum?““ Er beugte sich nach vorn „Um mit ihnen das zu tun, was Sie am besten können“ Er sah kurz hinüber in Richtung der Folterkammer.

Lucia verzog nach außen keine Miene, aber innerlich hüpfte sie vor Freude.
„So viel war mir klar. Aber warum jetzt und hier? Was haben die beiden mit der Föderation zu schaffen? Wir hatten beim letzten Zusammentreffen leider nicht die Zeit herauszufinden, für wen die beiden eigentlich gearbeitet haben. Ich würde mit Vergnügen mehr aus ihr rausholen als: „Ich bin Tatiana, ansonsten sage ich nichts!““

Carmen musste anfangen zu kichern. „Dieser Spruch ist wohl das Markenzeichen der blonden Schlampe?“
Lucia sah zu Carmen, als hätte sie für den Moment vergessen, dass die andere Frau überhaupt da war und zog fragend eine Augenbraue hoch.
„Das müssen wir nicht herausfinden. Wir wissen es.“ fuhr der General indes fort. „Darum sind wir auch in der Lage ihrer habhaft zu werden.“
Lucia wandte sich wieder von Carmen ab
„Das ist… etwas enttäuschend. Aber dann erhellen sie mich. Mit wem genau haben wir es zu tun?“

„Tatiana Harper und Natasha Fernandez. Beide arbeiten im Rang eines Special Agent für die Special Intervention Force, einer Einheit der US Intelligence Community die direkt dem Director of National Intelligence untersteht und zur Unterstützung anderer Dienste eingesetzt wird“
Für Lucia schien nun einiges klarer zu werden.
„Lassen Sie mich raten: Sie haben nicht zufälligerweise die DEA unterstützt als die es auf einen Drogenhändler namens Cortez angelegt hatten?“
„So ist es.“
„Und welche Informationen sollen wir nun aus ihnen rausholen?“
„Keine. Es geht hier mehr darum sich zu revanchieren. Rodrigo Cortez war ein wichtiger Geschäftspartner der Revolutionsbrigaden. Sein Tod hat einigen Schaden angerichtet“

Lucia ließ plötzlich ihre unnahbare Maske fallen und musste schallend lachen.
„Bullshit!“ rief sie „Die Revolution war schon lange über den Punkt hinaus an dem sie den Drogenhandel brauchte, um sich zu finanzieren. Es ging ihnen an den persönlichen Geldbeutel, nicht wahr Herr General?“

Navarro hob entschuldigend die Hände und grinste.
„Macht es einen Unterschied?“
„Nicht für mich. Nicht, solange wir die beiden heißen Schlampen richtig durch die Mangel drehen dürfen.“
„Das wird der Fall sein. Aber unter einer Bedingung“ Er deutete auf Carmen und fügte an: „Sie wird sich beteiligen. Sie hat ebenfalls eine Rechnung offen“

Lucia verzog das Gesicht und sah Carmen missbilligend an
„Ich arbeite nicht gerne mit Amateuren zusammen. Woher weiß ich, ob sie das Zeug dazu hat? Sie sieht mir eher aus wie schmückendes Beiwerk“ Ehe der General antworten konnte sprang Carmen auf und fauchte Lucia an: „Die Unverschämtheiten muss ich mir nicht bieten lassen! Ich weiß, was ich kann!“

„Ach, ist das so?“

Der Tonfall war abfällig und respektlos.
Lucia stand betont langsam auf und baute sich vor Carmen auf. Die Söldnerin wirkte einschüchternd und Carmen musste sich unwillkürlich vorstellen, wie es wohl wäre, wenn sie von Lucia in die Mangel genommen würde. Doch sie blieb standhaft und erwiderte: „Das ist so. Ich habe auf beiden Seiten der Peitsche gelernt“

Lucia hob erneut die Augenbraue. Für lange Sekunden sahen sich die beiden Frauen tief in die Augen und kamen zu einer stummen Verständigung. „Warum testen wir es nicht einfach? Dort drin?“

Carmen trat ein paar Schritte zurück und grinste breit, nun da die Spannung zwischen ihnen sich auflöste. Sie öffnete den Gürtelihres Mantels und streifte das mittlerweile erdrückende Kleidungsstück ab. Nachdem der General ihr gesagt hatte, was er vorhatte, hatte sich Carmen bereits vorberietet. Das meiste ihrer Kleidung lag auf dem Boden der Limousine und bis auf ihre Strümpfe war sie nackt. Lucias blick wurde sofort zu dem feuchten Glanz zwischen Carmens Schenkeln gleitet und ein animalischer Hunger stahl sich in ihren Blick.

„Gefällt dir was du siehst?“ Fragte Carmen, als sie eine langsame Pirouette drehte, um Lucia alles zu zeigen was sie zu bieten hatte. „Ich gebe zu, dass „schmückendes Beiwerk“ nicht gelogen ist“
Carmen war sich ihrer überwältigenden erotischen Ausstrahlung sehr wohl bewusst, und hatte auch keine Hemmung sich zu zeigen. Etwas das sie mit Lucia und ihren Kolleginnen gemeinsam hatte.
Lucia griff hinter ihren Rücken und löste den Verschluss ihres BHs, als sie auf Carmen zuging. Achtlos warf sie das Kleidungsstück beiseite. Mit kräftigem Griff umfasste sie Carmens schwere Brüste.

„Soweit. Und willig scheinst du zu sein.“ Hauchte sie und griff nach einem der steifen Nippel „Aber kannst du dich auch Unterordnen?“ Damit kniff sie kräftig in die Brustwarze und zog daran. Carmens überraschter spitzer Schrei ging in ein lüsternes Stöhnen über.
„Jaaaa….“
Fast schon ohne nachzudenken, griff sie zwischen ihre Beine und begann ihren Kitzler zu massieren.

Lucia ließ los und stieß Carmen von sich. Dann drückte sie sie mit einem stürmischen Kuss an die Wand. Lucias Hand nahm den Platz zwischen Carmens Schenkeln ein die den Kuss genauso hungrig erwiderte. Ihre Hand glitt unter Lucias Tanga und mit Freude stellte sie fest, dass die andere Frau ebenso tropfnass war wie sie selbst.
Eine kurze Zeit lang küssten und befingerten sich die beiden gegenseitig, ehe Lucia sich von Carmen löste und wieder Haltung annahm.
„General Navarro“ sprach sie fast schon förmlich, aber leicht außer Atem, an den Offizier gewandt, der das Schauspiel bis hierhin wortlos beobachtet hatte.
„Mit ihrer Erlaubnis werde ich eine intensive Beurteilung der „Rekrutin“ vornehmen“

„Nur zu!“

Ende von Kapitel 1
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Hier nun Kapitel 1.
Ich freue mich über alle Rückmeldungen.
Insbesondere Interessiert mich hier die Meinung zu Stil, und Formatierung.

In der originalen Geschichte war Tatjana einfach nur Tatjana. Lediglich Natascha hatte einen Nachnamen, der aber glaube ich nur ein einziges Mal erwähnt wurde. Zudem war immer nur vom "Geheimdienst" die Rede, der sich aber eher der Polizeiarbeit gewidmet hat. Ich habe versucht das etwas besser zu unterfüttern. In diesem Kapitel habe ich nun die englische Schreibweise ihrer Namen gewählt, bin aber tatsächlich sehr unentschlossen welche Variante ich letztlich durchziehen soll.
Wie ist da die Meinung: Englisch? Deutsch? Egal?

Die Kapitel haben aktuell keine Titel sondern nur Nummern. Wären Titel besser?
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Re: Tatjana und Natascha

Post by Shocker »

Ich sehe kein Problem in der reinen Numerierung von Kapiteln, Titel sind dann interessant wenn man als Author ein bisschen Spaß damit haben kann. Bezüglich der Schreibweise der Namen, nimm was Dir leichter über die Zunge geht. Ich hätte noch eine Sache zur Sprachqualität

Mit Mühe wandte Carmen den Blick von den bebenden Brüsten der gefolterten Frau ab und sah nach rechts, wo sich ein noch geileres Schauspiel darbot.

Dein Erzählstil und Sprachgewandheit sind üblicherweise weit über so einer Ausdrucksweise. wo sich ein noch erregenderes Schauspield darbot. Vermittelt dieselbe Information, den Effekt auf Carmen, und klingt nicht wie ein billiger Porno.
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AdmiralPiet
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Re: Tatjana und Natascha

Post by AdmiralPiet »

Shocker wrote: Wed Jun 24, 2026 12:44 am Mit Mühe wandte Carmen den Blick von den bebenden Brüsten der gefolterten Frau ab und sah nach rechts, wo sich ein noch geileres Schauspiel darbot.

Dein Erzählstil und Sprachgewandheit sind üblicherweise weit über so einer Ausdrucksweise. wo sich ein noch erregenderes Schauspield darbot. Vermittelt dieselbe Information, den Effekt auf Carmen, und klingt nicht wie ein billiger Porno.
Schwierig. Du hast recht, es ist etwas billig, aber auf der anderen Seite hab ich den Ausdruck tatsächlich ein wenig bewusst gewählt eben weils so ein bisschen an der Kante sein soll. Schon etwas seicht, aber nicht ganz abdriftend. Da muss ich ein wenig drüber nachdenken. Ich denke das ein oder andere mal wird es in die Richtung gehen. Vielleicht editier ich es auch.

Ich denke die Charactere, insbesondere Carmen würden in ihrer Ausdrucksweise etwas derber sein, aber ich sollte versuchen in der Erzählerstimme seriöser zu bleiben.
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