A Dark Age - Part 4 NEU - Der Höllenritt

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Language: English Stories | Deutsche Geschichten
Consent: Noncon | Consensual
Length: Flash | Short | Medium | Long
LGBT: Lesbian | Gay | Trans
Theme: Gang Rape | Female Rapist | SciFi | Fantasy
Nabociras
Sophomore
Posts: 14
Joined: Wed May 14, 2025 3:27 pm

A Dark Age - Part 4 NEU - Der Höllenritt

Post by Nabociras »

Der Autor dieser Geschichte hat die Regeln für das Veröffentlichen von Geschichten gelesen und akzeptiert. Der Autor garantiert, dass die folgende Geschichte keine der in der Sektion „Verbotene Inhalte“ aufgeführten Themen enthält.

Die folgende Geschichte ist ein fiktives Werk und dient ausschließlich der Unterhaltung. Sie schildert nicht einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen. Sie ist in keiner Weise als Befürwortung nicht einvernehmlicher sexueller Handlungen im echten Leben zu verstehen. Ähnlichkeiten zwischen den Figuren der Geschichte und realen Personen sind rein zufällig.

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Vorwort:
Diese Storyreihe ist die Fortsetzung von „A Untold Medieval Story“. Da die Veröffentlichung der Vorgeschichte im alten Forum schon länger zurückliegt, empfehle ich, zunächst die ersten vier Kapitel zu lesen, um sich wieder ins Gedächtnis zu rufen, wer Ritter Rudolf ist. Denn diese Reihe erzählt ausschließlich seine Geschichte, nach dem er sich von Klara "getrennt" hatte.

Ich werde später noch die relevanten vier überarbeiteten Kapitel von „A Untold Medieval Story“ wieder veröffentlichen.

Viel Spaß beim Lesen.


A Dark Age @ by Nabociras

Kapitel 1 - Die Ziegenhirtin

Die Taverne ,,Zum gebogenen Humpen" lag unweit der Burgmauern auf der Hauptstraße zur nicht weit erntfernten Stadt und war an diesem Abend gefüllt mit rauem Stimmengewirr, dem Klappern von Holzkrügen und dem beißenden Qualm talggetränkter Fackeln, die von den rußgeschwärzten Deckenbalken herabhingen.

Das Stroh auf dem festgestampften Lehmboden war von unzähligen Stiefeln zertreten, und der Duft von gebratenem Fleisch kämpfte gegen den strengen Geruch ungewaschener Leiber und von Duftwassern getränkter Gewandungen an. Reisende Kaufleute, Fuhrknechte, Handwerker, Bauern
und sogar einige Greise von der Burg drängten sich an den langen Holztischen, während ihre derben
Späße und lautes Gelächter unermüdlich durch den Schankraum hallten.

Die junge Wirtin Sophie hatte sich an diesem Abend nie persönlich an der Bedienung der Gäste beteiligt und fiel deswegen zunächst Rudolf nicht weiter auf. Sie war ein zierliches Ding von achtzehn Lenzen, kaum mehr als eine Handvoll Weib, mit haselnussbraunem Haar, das jedoch unter ihrer Stoffhaube, wie es sich für eine vermählte Frau gehörte, verborgen blieb. Nur einzelne widerspenstige Strähnen blühten daraus hervor und umrahmten ihr feingliedriges Gesicht, das von großen, rehbraunen Augen geziert wurde. Ihr Körperbau war schmal und mädchenhaft, mit kleinen apfelgroßen Brüsten gesegnet, die sich kaum unter ihrem schlichten Kleid abzeichneten, und schlanken Hüften, die bei jeder Bewegung ihre jugendliche Zierlichkeit verrieten.

Im Nebenzimmer zapfte sie unbehelligt die hölzernen Becher von Bier und Wein stellte sie dann auf die Theke und huschte jedes Mal mit einem strahlenden Lächeln davon. Es war ein Lächeln, das sie einzig und allein dem jungen Wirtssohn Sebastian schenkte, der ihr frisch angetrauter Ehegemahl war, da sie gerade mal vor einer Woche geheiratet hatten. Gegenüber allen anderen Gästen blieb
sie schüchtern, senkte sittsam den Blick und vermied jeden Augenkontakt, als fürchtete
sie, schon ein flüchtiges Ansehen konnte als unkeusche Aufforderung missdeutet werden.

Rudolf, der Ritter und ehemalige Söldnerhauptmann, hingegen war zu diesem Zeitpunkt voller Bitterkeit und Selbstmitleid in seinen Becher vertieft. In einer Ecke der Taverne im Halbschatten, wo das flackernde Fackellicht kaum noch hinreichte, saß er weit entfernten von der Theke. Die langen Jahre als Söldner, trotz seiner adligen Herkunft, hatten ihm weder Ruhm noch viel Gold eingebracht und schon gar kein eigenes Lehen. So sah er sich nach der letzten verlorenen Schlacht und der langen Flucht danach durch Feindesland, letztendlich gezwungen, seinen verhassten, alten Oheim um Obdach und Arbeit aufzusuchen.

Denn für das Söldnerleben wurde er langsam zu alt mit seinen fünfundvierzig Jahren und seinem dicker werdenden Wanst. Dies hatte ihm die letzte verlorene Schlacht deutlich gezeigt, wo er nur durch pures Glück und dem Opfer seines Knappen einem tödlichen Hieb entgangen war. Hannes hatte leider nicht soviel Glück gehabt, dem sie schließlich nahe einer Köhlerhütte nach wochenlanger Flucht im tiefen Wald ein Grab schaufeln mussten. Besser gesagt es durch einen Köhler schaufeln ließen. Der Junge wurde zumindest vor seinem Tod noch anständig entjungfert und hat ein schönes Andenken in die Unterwelt mitgenommen, dachte Rudolf amüsiert und strich sich gedankenverloren über seinen ergrauten Kinnbart.

Als seine Gedanken zu der fuchsigroten Köchin abschweiften, die Hannes Entjungferung damals wohl oder übel übernehmen musste, wurde er unmittelbar hart unter seiner Bruche, während ihm ein sehnsüchtiges Seufzen entwich. Mittlerweile bestimmt schon wochenlang als Hübschlerin tätig, hatte sie der Hurenwirt Heinz bestimmt ordentlich eingeritten, und er hätte sie gerade heute Nacht gerne bei sich gehabt.

Sie war der letzte anständige Fick seit langem gewesen, was er übrigens sehr genossen hatte - vor
allem, weil ihr Gatte dabei hatte unfreiwillig zuschauen müssen. Er genoss den eigentlich erzwungenen Beischlaf mit den Weibern zwar auch, weil er ihre Scham deutlich in ihren Augen und ihren hilflose Handlungen währendessen sichtlich genoss, aber noch mehr erregte ihn die tiefe Demütigung in den Blicken der Ehemänner, der Familienväter, und der Verwandten, während er sich in ihre Schutzbefohlenen unter ihren ohnmächtigen Blicken, ihre Schmach sehr auskostend hineinzwängte.

Gerade deshalb war die Sache mit der Ziegenhirtin so ein elendes Ärgernis gewesen. Zwei Wochen war das nun her, und es steckte ihm immer noch wie ein Splitter im Fleisch. Keine Tat mit die er sich später vor seinen Mannen rühmen konnte, nur ein erbärmlicher Reinfall, den er am liebsten aus seinem Gedächtnis gerne ausgelöscht hätte. Aber die Erinnerung daran kroch immer dann hoch, wenn er seinen angestauten Druck spürte, so wie gerade jetzt.

Er war tagelang auf seiner Flucht marschiert, die Kehle wie ausgedörrt, die Beine bleischwer. Ein schmaler Pfad, irgendwo im Nirgendwo, da hörte er das dünne Blöken. Ein paar mickrige Ziegen, und mitten unter ihnen - ein Weibsstück. Keine kümmerliche Greisin, die im Wald pilzte suchte, und die er vor ein paar Tagen über den Weg gelaufen war, aber letzendlich verschmäht hatte, als er sie vor Frauenmangel dennoch niedergerungen und genauer inspiziert hatte.

Diese hier allerdings, war ein junges Ding, vielleicht neunzehn, das auf einem moosbewachsenen Baumstumpf unbedarft hockte und vor sich hin summte. Es war eine schiefe Melodie ohne Anfang und Ende. Das Kleid an den Säumen ausgefranst, die Füße waren nackt und dreckig. Sie starrte ins Leere, der Mund dabei leicht offen, während die Beine unkoordiniert wippten. Irgendwas stimmte nicht mit der, das sah er sofort, aber sein Schwengel pochte schon in seinen Beinlingen, und was scherte es ihn verdammt, solange sie genug Löcher besaß, wo er seinen steinharten Speer versenken konnte.

Leise trat er hinter dem Baum hervor und stand plötzlich vor ihr. Sie hob langsam den Kopf, ihre wässrigen Augen weiteten sich zwar, doch da war kein Erkennen der gefährichen Lage in dem sie steckte, kein noch so kleines Entsetzen zu finden. Nur ein leeres Glotzen, als wäre er ein verwirrendes Rätsel, bloß eine seltsame Erscheinung, die nicht in ihre Welt gehörte.

,,Was willst du, Mann?", fragte sie mit flacher Stimme, ohne Argwohn, ohne Furcht, als
stünde da nicht ein fremder Kerl mit lüsternen Absichten vor ihr, sondern ein dahergelaufener
Händler, der nach dem Weg fragte.

Rudolf antwortete ihr nicht. Wozu auch? Jetzt war nicht die Zeit zum Reden. Sein Prügel wollte in ihr mit einer Dringlichkeit hinein, die er nicht mehr bändigen konnte. Zudem war der Anblick dieses mageren, nichtsahnenden Weibes auf dem Baumstumpf, das ihre dünnen Beine unbedarft schwanken ließ und vor sich hin summte, die Unschuld darin mitschwankte, einfach schön anzusehen. Und machte ihn schier wahnsinnig vor Gier, diese Unschuld zerstören zu müssen. Mit zwei schnellen Schritten war er bei ihr, packte den groben Ausschnitt ihres ärmlichen Kleides und riss den mürben Stoff mit einem hässlichen Knirschen bis zum Bauchnabel auf.

Ihre Brüste kamen zum Vorschein – klein und spitz, kaum eine Handvoll, mit
blassrosa Warzen, die in der kühlen Morgenluft sofort hart wurden und sich keck aufrichteten,
als wollten sie ihn besonders herausfordern, grausam gegenüber ihnen zu sein. Die Haut darum war mit winzigen Gänsehautpünktchen übersät, so fein und hell, dass er die blauen Äderchen darunter schimmern sah. Jetzt, dachte er und spürte, wie sein Schwengel gegen die Verschnürung seiner Bruche drückte, jetzt bricht es aus ihr heraus, das süße Winseln und Flehen, dieses köstliche Entsetzen in den Augen, das ihm fast mehr Lust bereitete als der eigentliche Beischlaf selbst.

Er sog scharf die Luft ein und wartete auf den ersten Schrei ihrer Angst. Ja, sie kreischte, aber nicht vor Angst, sondern vor purer, unverfälschter Wut. Ein hohes, kaum ertragbares Geschrei, das ihm durch Mark und Bein gellte und die Vögel aus den umstehenden Bäumen aufscheuchte.

,,Aaah! Aaah! Du böser! Du böser Mann, geh weg von mir!"

Ihre Fäuste, klein und knochig, begannen auf ihn unkoordiniert einzutrommeln, und das mit einer überraschenden Kraft, dass man diesen schmächtigen Armen garnicht zugetraut hätte. Die Hiebe prasselten auch gegen seine Brust, seine Schultern, und ehe er sich versah, hatte sie ihm ihre schmutzigen Fingernägel quer über die Wange gezogen. Drei blutige Striemen blühten auf seiner Haut auf, und der brennende Schmerz ließ ihn aufheulen.

,,Verdammtes, Miststück!", fluchte er und packte erbost ihre dünnen Handgelenke. Mit einem rohen Ruck warf er sie rücklings zu Boden, dass ihr Kopf unsanft auf den Waldboden aufschlug und ihre blonden, speckigen Haare um ihren Schädel ausbreiteten. Er kniete sich schwer atmend zwischen ihre mageren Beine, drückte sie mit seinen Knien unnachgiebig auseinander und spürte, wie sie sich unter ihm wand und wie ein widerspenstiges Fohlen bockte.

Ihre Beine waren ebnfalls dünn, die Schenkel kaum mehr als Haut und Knochen, und als er mit einer Hand ihre beiden Handgelenke über ihrem Kopf festhielt und mit der anderen fieberhaft an der Verschnürung seiner Bruche nestelte, nutzte sie den Moment seiner Unachtsamkeit und schlug einen ihrer Knie gegen seine Weichteile. Ein dumpfer, dröhnender Schmerz durchfuhr seinen Schritt, und für einen kurzen Augenblick tanzten Sterne vor seinen Augen.

,,Du sollst... mich lassen!", keifte sie.

Knurrend vor Wut befreite er endlich seine Lanze aus der beengenden Bruche. Sein Prügel federte, dick und rot angelaufen hervor, und die Eichel war bereits feucht von seinem Vorlustsaft. Ohne jedes Vorspiel, ohne es sonst so hinauszuzögern, um mit der Angst seiner Beute zu spielen, setzte er es an ihre trockene Pflaume an und stieß unerbittlich zu.

Seine Schwanzspitze zwang sich durch ihren engen Schlitz und drang mit einem einzigen, brutalen Stoß in sie ein. Sofort spürte er den Widerstand - jenes dünne, elastische Häutchen, das sich versuchte seiner Eroberung entgegenzustellen, aber er durchstieß es mit einem befriedigenden Aufstöhnen, das dumpfen Reißen das folgte, registrierte er genussvoll, das er mehr in seinen Lenden spürte als es hörte.

Ihr Jungfernhäutchen riss wie eine feine Blüte entzwei, und ein heißer, dünner Blutstrom
quoll um seinen Schaft hervor und rann über seine schweren Hoden.

Das Innere der Hirtin war eng, so eng, dass sich die Wände ihrer Scheide wie
ein Schraubstock um seinen dicken Zepter zusammenzogen und jeder weitere Millimeter in sie hinein zu einem süßen Kampf wurde. Es fühlte sich an, als presste er seinen Schwanz in eine zu kleine, lederne Schwertscheide, deren unnachgiebige Wände ihn von allen Seiten umklammerten und gleichzeitig abwehrten. Ihre trockene Enge rieb und scheuerte an seiner empfindlichen Eichel, dass es fast schmerzte. Es wurde zu einem beißenden, brennenden Reiben, das ihm den Atem stocken ließ und ihn gleichzeitig mit einer perversen Wollust erfüllte.

Er spürte deutlich, wie sie dort Krampfte, wie sich ihre inneren Muskeln unwillkürlich um ihn zusammenzogen und wieder lockerten, als versuchte ihr junger Körper verzweifelt, den fremden Eindringling wieder auszustoßen. Jede dieser Kontraktionen trieb ihm die Lust tiefer in die Lenden, und das Blut, das aus ihrem zerrissenen Jungfernhäutchen weiter sickerte, vermischte sich mit seinem eigenen Vorlustsaft und bildete eine rosa schimmernde, klebrige Flüssigkeit, die seine Beckenhiebe allmählich geschmeidiger machten.

Aber sie kreischte nur umso lauter. ,,Lass mich... in Ruhe! Du schlimmer... Mann! Nimm dein...
Ding.. da raus!"

Ihre nackten, dreckigen Füße - die Sohlen voller Hornhaut und kleiner Risse - traten gegen seine Waden, was aber kaum schmerzte, während er sich mit einem kehligen Keuchen immer tiefer in sie hineinbohrte. Er spürte, wie seine Latte gegen ihren Muttermund stieß, diesen widerstandsfähigen Ring aus Fleisch, der den Eingang zu ihrer Gebärmutter bewachte, und der dumpfe Widerstand ließ ihn vor Geilheit heiser aufstöhnen.

Seine Gedanken schweiften unwillkürlich ab und er stellte sich bildlich vor, während er
ihren jungfräulichen Kanal weiter mit ausholenden, gewalttätigen Stößen bearbeitete. Dass sie bestimmt einen alten Vater haben musste, und wenn jetzt dieser doch nur hier wäre. Ein dürrer, weißhaarige Greis mit seinen knotigen, vom Alter krummen Fingern. Wie er machtlos dabei zusehen müsste, mit geballten Fäusten und tränennassem, vor Scham verzerrtem Gesicht, während seine einzige Tochter unmittelbar vor seinen Augen geschändet wurde.

Wie er dann auf die Knie sinken und ihn anflehen würde, während Rudolf ihm grinsend in die
Augen starrte und als Antwort seine Tochter noch tiefer, noch härter durchbohrte. Dieser Gedanke, diese Vorstellung vollkommener Macht über die beiden und deren Demütigung, ließ seinen Phallus mit jedem Stoß schier pulsieren, bis schließlich sein Prügel in ihrem engen, blutenden Schlauch pochte und zuckte, wie ein eigenständiges, wildes Monstrum.

,,Hör auf zu kreischen, du... Fotze!", brüllte er und begann, sie mit tiefen, ausholenden Stößen rhytmischer zu bearbeiten, dass sein schwerer, haariger Unterleib gegen ihre knochigen Hüften klatschte und der nasse, schmatzende Klang ihrer unfreiwilligen Vereinigung von den Bäumen widerhallte.

Ein letztes Mal versuchte er noch die Fantasie wieder aufleben zu lassen und begann die Hirtin verbal zu erniedrigen
.
,,Dein Vater würde sich schämen, wenn er wüsste, was für eine Hure er großgezogen hat! Eine Metze, die sich im Wald von fremden Männern besteigen lässt!"

Aber sie gab einfach keine Ruhe, wand sich unentwegt unter ihm, warf den Kopf hin und
her, dass ihre Haare um ihren Hals peitschten und kleine Blätter und Moosfetzen darin hängen blieben. Speichel lief ihr in dünnen, glitzernden Fäden aus den Mundwinkeln, und ihr Geschrei wurde mit jedem seiner Beckenhiebe heiserer und wütender, brach sich an den Bäumen und hallte durch die stille Waldlichtung.

,,Du tust... mir weh! Aufhören! Ich werde... dich schlagen!"

Er hätte über ihre Drohung herzhaft gelacht, aber dieses Gezeter hielt doch kein Mensch aus. Kein Wimmern, kein Flehen, kein einziges ,,Bitte, Herr, habt Erbarmen", nicht mal ein anständiges Weinen kam von ihr.

Nur dieses wütende Gekeife, das ihm in den Ohren gellte und jede Spur von Wollust aus seinem Leib trieb. Rudolf spürte mit wachsendem Zorn, wie sein Prügel ein wenig weicher wurde, wie die erzwungene Erregung unter diesem Dauerfeuer aus wütendem Gekreische und wilder Gegenwehr zu erschlaffen drohte. Was ist nur heutzutage aus dein Weibern geworden, dachte er.

,,Halt endlich still, du... Biest!", presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und spürte, wie ihm der Schweiß in dicken Tropfen von der Stirn rann und auf ihre entblößten, spitzen Brüste hinabtropfte.

Er zog schließlich seinen Dolch und presste die flache Klinge an ihren Hals, genau unterhalb des linken Ohrs, wo die Haut so dünn und weiß war, dass er die blauen Lebensadern darunter pulsieren sah. Das half immer. Der kalte Stahl, der ließ sie alle erstarren, verwandelte selbst die wildeste Furie in eine winselnde, gefügige Puppe.

Seine Kameraden nannten es den ,,eisernen Zügel", und er hatte ihn bei mancher widerspenstigen Bäuerin und manch trotziger Bürgerstochter schon mit Erfolg eingesetzt. Er spürte bereits, wie sein
bestes Stück wieder anschwoll bei der bloßen Erwartung ihres angstgeweiteten, tränennassen
Blicks, dieses köstlichen Moments, in dem ihr erbitterter Widerstand in nackter Todesangst zusammenbrach.

Und was tat diese verrückte Ziegenhirtin stattdessen?

Sie bog den Kopf einfach so ungestüm in ihrem sinnlosen Kampf zur Seite, dass die scharfe Schneide tatsächlich in ihr Fleisch schnitt. Ein dünner, hellroter Blutfaden quoll unter der Klinge hervor und rann langsam ihren mageren Hals hinab, sammelte sich in der kleinen Mulde zwischen ihrem Schlüsselbein und tropfte von dort hinab.

Hätte er die Klinge nicht blitzschnell zurückgezogen, die dumme Gans hätte sich vor seinen Augen die Kehle aufgeschlitzt, und er hätte nur noch eine Leiche zum stochern gehabt.

,,Verdammte, blöde Kuh!", fluchte er inbrünstig und steckte den Dolch mit einer heftigen Bewegung wieder ein. Dann packte er ihre wild um sich schlagenden Hände, drückte sie mit aller Kraft ins feuchte Moos, dass ihre dreckigen Finger nur noch wie kurze Stängel aus dem Waldboden hervortraten, und begann, sie mit mehr Elan durchzupflügen, während er ihren Blick suchte.

Die Wände ihrer Scheide, noch immer unnatürlich eng und trotz des Blutes nicht wirklich gleitfähig, umschlossen seinen Schaft wie ein zu eng geschnürter Handschuh, registrierte er zu seiner Zufriedenheit. Jeder Stoß blieb zwar ein Kampf, jeder Rückzug noch immer ein schmerzhaftes Reiben, aber er biss die Zähne zusammen und formte ihr Innerstes weiter, während ihr Becken unter seinen harten Stößen mehrmals hörbar knackte und ihre knochigen Hüften sich tiefer in das Moos unter ihr gruben.

,,Dein Körper gibt nach... so gehört... sich das!", keuchte er abgehackt.

Und begattete sie mit voller, ungezügelter Wucht weiter, dass die Blätter von den umstehenden Büschen rieselten und der Waldboden unter ihren zuckenden Körpern nachgab. Aber sie funkelte ihn nur noch kämpferischer an, ihre ausdruckslosen Augen waren zu schmalen Schlitzen verengt, und sie stieß unbeeindruckt weiter wütende Verwünschungen aus, die der Ritter durch seinen Hohn zu übertünschen versuchte.

,,Jaaaah. Füge dich endlich... du Metze wirst ja schon richtig feucht!"

Doch immernoch keine geringste Spur von Scham, kein Funke Demütigung, kein noch so kleiner Hauch jener köstlichen Erniedrigung in ihren Gesichtszügen, die ihn sonst so hart werden ließ, dachte er verstört. Nur diese stumpfe, unversöhnliche Wut in einem leeren Gesicht, das nicht zu verstehen schien, was mit ihr geschah.

Da begriff er es endlich, während seine Becken weiter hart gegen ihren klatschte. Das Weib war wirklich närrisch. Von Gott geschlagen, ein verwirrter Geist, gefangen in einem mageren, abgezehrten Körper, der nicht einmal begriff, warum sie mit gespreizten Beinen hier lag, und warum ein fremder Mann seinen dicken Kolben in sie hineinrammte.

Sie kapierte es nicht, würde es nie kapieren. In diesen leeren, stumpfen Augen war keine Erniedrigung zu finden, kein Erkennen seiner Macht, kein stummes Eingeständnis seiner Überlegenheit. Sie sah ihn nicht als Überlegenen, nicht als Eroberer, vielleicht nicht einmal als Mann - sie sah in ihm nur ein ,,böses Ding", das ihr weh tat und das sie wegstoßen musste.

Seine Lust, ohnehin schon angeschlagen von ihrem unaufhörlichen Kreischen, verpuffte bei jedem ihrer gellenden Schreie mehr und mehr. Aber die Säfte, die sich seit Wochen - seit er das letzte Mal ein Weib ordentlich hatte besteigen konnen - in seinen schweren, vollen Eiern gestaut hatten mussten auch irgendwie raus. Es war ihm mittlerweile scheißegal, ob sie sich fügte oder nicht. Die Natur verlangte ihr Recht, und er war nur noch ihr willenloser Vollstrecker.

Hastig und verbissen, den Schweiß auf der Stirn und die Wut im Bauch stieß er, mit zusammengebissenen Zähnen, weiter in ihre jungfräuliche Enge, wurde schneller und hastiger. Die Brüste der Hirtin, wippten bei jedem Stoß unter ihm, und die blassen Brustwarzen, zuckten im Takt seiner Hüftbewegungen.

Ihr Sabbern, das aus ihren Mundwinkeln rann und kleine, nasse Flecken auf dem Moos hinterließ, ihr unaufhörliches, ohrenbetäubendes Geschrei, diese vollkommene Gleichgültigkeit in ihren leeren Augen angesichts ihrer eigenen Schändung - all das raubte ihm jedoch jeden Genuss, jeden
Funken jener tiefen, perversen Befriedigung, die er sonst aus solchen Taten zog.

Es war kein Akt der Lust mehr, keine vollkommene Demütigung, kein deutlicher Sieg. Es war nur noch der dumpfe, animalische Trieb, dieser schiere körperliche Zwang, seine aufgestaute Hodenbrühe endlich loszuwerden, bevor seine Eier zu platzen drohten.

Und noch mehr Schweiß tropfte in dicken, klaren Perlen von seiner Stirn auf ihre entblößten, spitzen Brüste, vermischte sich mit dem Blut, das noch immer aus dem feinen Schnitt an ihrem Hals
sickerte, und rann in dünnen Rinnsalen über ihre Brustwarzen hinab. Und schließlich, endlich, mit
einem frustrierten, fast schmerzhaften Grunzen, das mehr nach Niederlage als nach Triumph klang, entlud er sich tief in ihr, während seine Hoden sich zusammenzogen und satt auf ihrem Poloch auflagen.

Sein Hodensaft schoss in mehreren heißen, dicken Schüben aus ihm hervor, und er spürte, wie das Pulsieren seiner Eichel gegen ihre engen, unnachgiebigen Wände zuckten und wie die
warme, schleimige Flüssigkeit ihren Schoß flutete, sich mit dem Blut ihrer verlorenen Jungfräulichkeit vermischte und tief in ihr versickerte.

Aber nur ein bisschen eines Hauches von Befriedigung durchströmte ihn, kein triumphierendes
Siegesgefühl, kein bisschen Genugtuung. Nur eine dumpfe, nagende Leere und das unangenehme Gefühl, dass diese närrische Ziegenhirtin ihm mehr genommen als gegeben hatte.

Keuchend zog er sich aus ihrer geschundenen Weiblichkeit zurück und prahlte aus trotz es ihr heimzuzahlen. ,,So zähmt man ein wildes Biest wie dich", presste er hervor, mehr um sich selbst zu überzeugen, dass es dennoch ein gelungener Fick gewesen war. ,,Bleib liegen... sonst nehme ich mir auch deinen dürren Arsch vor."

Er wurde unaufmerksam, während er an seiner Bruche nestelte, um seinen Schwanz wieder einzupacken. Da rappelte sie sich plötzlich vom Boden auf, packte ihren Hirtenstab in der Nähe und ging auf ihn los. Der Stock traf ihn hart an der Schulter, ein zweites Mal schmerzhaft gegen den Rücken, während er fluchend und überrascht zurücktaumelte.

,,Du... BÖSER... Mann!" gellte sie ihm hinterher, und er floh ins Unterholz wie ein
geprügelter Hund. Ihr Kreischen lag noch lange in seinen Ohren, während seine Scham heiß in seiner Brust brannte. Eine närrische Ziegenhirtin hatte ihm mehr zugesetzt als mancher gestandener Feind auf dem Schlachtfeld.

Was war nur aus dieser verdammten Welt geworden, fragte sich der Edelmann verwirrt, und er beschloss, dass früher alles besser war...

KAPITELENDE
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Fortsetzung nur bei positiver Rückmeldung...
Last edited by Nabociras on Mon Aug 17, 2026 6:22 am, edited 5 times in total.
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Shocker
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Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen

Post by Shocker »

Wirklich nicht schlecht geschrieben, der Satzbau in den Dialogen mit der Ziegenhirtin war etwas seltsam. Wolltest Du damit unterschiede in “Nationalität“ damit ausdrücken.

Ich fand ihre Reaktion auf das Messer an der Kehle durchaus spannend, und eine unerwartete Wendung.
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Nabociras
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Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen

Post by Nabociras »

@ Shocker
Vielen Dank für dein Feedback! Die Hirtin ist geistig behindert, was den etwas ungewöhnlichen Satzbau in den Dialogen erklärt. Damit wollte ich ihre eingeschränkte Wahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit darstellen.
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AdmiralPiet
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Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen

Post by AdmiralPiet »

@Nabociras

Moderationsanmerkung: Du hast als Tag für die Länge "medium" gewählt, aufgrund der Wortanzahl (ca. 3300) ist es jedoch ein "short".
Ich bitte dich das entsprechend zu korrigieren.
Length: Flash, Short, Medium, Long
  • Flash: Between 250 and 1,000 words, takes between 1 and 4 minutes to read for an average reader.
  • Short: Between 1,000 and 5,000 words, takes between 4 and 20 minutes to read for an average reader.
  • Medium: Between 5,000 and 15,000 words, takes between 20 and 60 minutes to read for an average reader.
  • Long: 15,000 words or more, takes an average reader an hour or more to read.
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garret64
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Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen

Post by garret64 »

Guter Start, hoffe es geht zügig weiter!!!
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Nabociras
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Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen

Post by Nabociras »

Kapitel 2 - Die Tavernenwirtin

Rudolf wischte die peinliche Erinnerung über die Ziegenhirtin mit einem Kopfschütteln beiseite. ‘Na ja’ sagte er sich, ‘nicht jede Jagd läuft wie geplant ab’. Nun allerdings, fast am Ziel, saß er einsam vor einem weiteren Becher Wein in der Schenke und versuchte, die drohende Schmach, seinen verhassten Oheim um Almosen bitten zu müssen, an diesem Abend zu ertränken.

Er hob den Becher an die Lippen, nahm einen tiefen Schluck von dem bitteren Gesöff und fragte sich, wo zum Teufel seine Männer Jörg und Niklas nur blieben. Beide waren doch ein paar Jahre jünger als er und hätten längst hier auf ihn warten müssen. Sie hatten sich vor Wochen notgedrungen trennen müssen, als der Vogt von einem der Dörfer um Erfurt sie durch seine berittenen Knechte verfolgen ließ, nachdem sie zusammen die Köhlerin Klara an den Hurenwirt Heinz verschachert hatten, damit sie genug finanzielle Mittel für die Rückreise nach Hause hatten. Drei dieser Knechte hatten sie bei ihrer Flucht erschlagen, und danach hatten sie notgedrungen ausgemacht, getrennte Wege zu gehen und sich in dieser Taverne zu treffen.

Es war nicht nur ein alter Trick, um die Verfolger zu verwirren. Rudolf war auch davon ausgegangen, dass seine Kameraden mehr Spuren als er hinterlassen würden und so etwaige Häscher von seiner eigenen Fährte ablenken. Letztendlich war er ein Edelmann im Gegensatz zu seinen Mannen.

‘Hatten die Männer des Vogts seine Mannen tatsächlich erwischt’, fragte er sich und ballte unwillkürlich die Faust um seinen Becher, sodass die Knöchel weiß hervortraten. ‘Das wäre nicht gut. Verdammte Scheiße’, er brauchte seine beiden verbliebenen Männer um sich, ansonsten würde er wie ein dahergelaufener Bittsteller vor seinem Onkel auftreten müssen.

Allein, ohne Gefolge, ohne jeglichen Anschein von Macht oder Einfluss. Schon der Gedanke daran ließ ihm die Nackenhaare aufstellen und zeichnete die Röte, die der Wein in seinem Gesicht hervorgerufen hatte, wieder aus seinem Gesicht.

,,Verflucht sollen sie alle sein!", entfuhr es ihm leise aber inbrünstig und er ließ seinen Becher so hart auf den Tisch krachen, dass der Wein überschwappte und eine dunkle Lache auf dem vernarbten Holz bildete. Mit einem tiefen Seufzer lehnte er sich in die Schatten seiner Ecke zurück, die Stirn in Falten gelegt und starrte finster in die flackernde Flamme der Talg Fackel, als könne sie ihm die Antwort auf die Frage geben, die ihn fortwährend quälte: Waren Jörg und Niklas ergriffen worden, oder würden sie doch noch mit voranschreiten des Abends durch die Tür dieser verfluchten Schenke treten?

Sophies Schwägerin Anna hingegen merkte nichts von den Sorgen des heruntergekommenen Adeligen. Sie war im selben Alter von achtzehn Lenzen, aber von gänzlich anderem Schlag als die schüchterne Gemahlin ihres Bruders. Wo Sophie sich versteckte, blühte Anna regelrecht auf. Sie besaß eine sinnliche Figur mit kupferrotem Haar, das in dicken, widerspenstigen Locken über ihren Rücken fiel und im Schein der Talg Fackeln wie geschmolzenes Kupfer funkelte. Ihr schönes, herzförmiges Gesicht wurde von zahlreichen Sommersprossen geziert und ihr Busen war eine Spur größer als der ihrer Schwägerin und zeichnete sich verheißungsvoll unter dem eng geschnürten Mieder ab, während ihre einladenden Hüften bei jedem Schritt verführerisch schwangen und manch durstigen Knecht den Becher fester umklammern ließen.

Gemeinsam mit ihrer Mutter Christina versorgte sie die Gäste sowohl an der Theke, als auch im Schankraum. Ihre Mutter, eine dralle Matrone von sechsunddreißig Jahren, hatte feuerrote Haare, die einen Ton dunkler waren als die ihrer Tochter. Gerade trug sie sie offen, da kurz vorher ihre Haube in einen Trog gefallen war. Die schweren Wellen, die ihr über die Schultern fielen, waren eine beeindruckende Erscheinung, die kein Mann so schnell vergaß.

Ihre Oberweite war gewaltig und wurde von ihrem Kleid, welches an der Brust ein kleinwenig Ausschnitt zeigte, nur notdürftig gebändigt, so dass bei jedem Bücken der helle Ansatz ihrer prallen Brüste aufblitzte. Ihre weiblichen Hüften waren eine Spur breiter und rundlicher als die ihrer Tochter. Geschaffen zum Kinderkriegen, wie die alten Weiber im Dorf anerkennend raunten, und ihr Mund ging von einer Wange zur nächsten und war wie gemacht zum herzhaften Lachen. Die beiden Frauen unterhielten die Gäste an diesem Abend abwechselnd mit Geschichten und Anekdoten von der kürzlich stattgefundenen Hochzeitsfeier von Sophie und Sebastian.

,,Und da stand mein Bruderherz, der gute Bräutigam, das Herz tief in die Hosen gerutscht, während der Pfarrer schon zur Segnung ansetzen wollte!", rief Anna mit einem koketten Lachen und schlug mit der flachen Hand auf einen Tisch, wo die Gäste an einer langen Bank saßen, dass die Becher plötzlich im Gleichtakt mit ihren Herzen hüpften, da jeder nur Augen für Annas Wonnehügeln hatte. Einige Handwerker grölten beifällig und ein alter Kaufmann prustete in seinen Wein, während er über sie unschicklich fantasierte.

Ihre Mutter stimmte mit ein und wischte sich mit dem Handrücken eine Lachträne aus dem Augenwinkel. ,,Ach, und wie meine Schwiegertochter dann puterrot anlief, als die Brautjungfer den Brautstrauß fallen ließ und ihr dabei das halbe Mieder aufging. Das hättet ihr sehen sollen, beide Mädel wären am liebsten vor Scham im Erdboden versunken!"

Die Gäste johlten und klopften mit den Fäusten auf die Holztische, während Anna bereits zur nächsten Anekdote ansetzte, dabei blieb ihre Hand provokant auf ihre Hüfte gestützt. Ihre Möpse wippten dabei so einladend, dass mehr als ein Knecht seinen Blick nicht von ihr lösen konnte.

Der frische Bräutigam Sebastian saß unterdessen zu Tisch, zusammen mit seinen besten drei Freunden, darunter auch der Verlobte seiner Schwester. Andreas, ein breitschultriger Schmiedegeselle mit von Ruß geschwärzten Händen und einem gutmütigen Gesicht, zwinkerte ihm gerade zu. Sebastian lachte herzhaft. Er konnte die ganzen Einladungen auf das Wohl des jungen Ehepaares beim besten Willen nicht ausschlagen und becherte ordentlich mit, während ihm einer seiner Freunde immer wieder nachschenkte und breit grinsend auf die Schulter klopfte.

,,Auf dass dein bestes Stück nie schlaff werde, Bruder!", rief einer von ihnen und hob den Krug.

,,Und auf dass deine Sophie es stets zu schätzen wisse!", fügte ein anderer hinzu, woraufhin Sebastian ein wenig errötete und die Flucht in einem großen Schluck aus seinem Becher suchte.

Rudolf beobachtete das Treiben aus seiner dunklen Ecke heraus mit wachsender Verachtung. ‘Wäre ich hier der Herr auf diesem elenden Lande’, sinnierte er und kratzte mit seinen Fingernägeln über dem Tisch. ‘Dann hätte sich das junge Paar vor Scham wochenlang nicht in der Öffentlichkeit zeigen können. Die Schmach, die ich den beiden mit dem Recht der ersten Nacht in ihrer Hochzeitsnacht verpasst hätte, wäre ihnen Unterhaltung genug gewesen.’

Die Vorstellung, wie er, der gnädige Herr, sich zwischen die zitternden, hellen Schenkel der jungfräulichen Braut geworfen und sie unter dem erzwungenen Beisein ihres frisch Angetrauten rücksichtslos entjungfert hätte, während dieser mit geballten Fäusten und wässrigem Blick hätte zusehen müssen, ließ ihn schon steinhart werden.

‘Ja verdammt, mit tränennassen Augen hätte der Bräutigam dann beobachten müssen, wie der Prügel seines Herrn sich genüsslich in dem Heiligtum seiner Herzallerliebsten wieder und wieder schmatzend versenkte.’ Allein der Gedanke daran ließ ihn schon sabbernd lechzen und einen weiteren tiefen Schluck aus seinem Becher nehmen.

‘Genau diese Art von Schmach hätte nämlich dafür gesorgt, dass zumindest jetzt keine heitere Stimmung in der Taverne aufkommen würde. Zumindest nicht bei dem frisch vermählten Ehepaar. Stattdessen würde bedrücktes Schweigen herrschen, unterbrochen höchstens vom leisen Geheul der Braut und dem ohnmächtigen Zähneknirschen des Hahnreis, wenn sein Herr am nächsten Tag allein aus Bosheit die Taverne besuchen und die Geschichte seiner Hochzeitsnacht, laut prahlend, zum besten wiedergeben würde’, stellte er sich amüsiert vor.

Er hätte jetzt zumindest in Ruhe über seine Angelegenheiten nachdenken und sich ordentlich besaufen können, wenn sein Oheim nicht so ein Versager als Grundherr gewesen wäre und sein Recht der ersten Nacht nicht so kümmerlich ungenutzt ließe.

Ruhe, Schweigen. Ja, das war gut, so gehörte es sich schließlich. So sollte sich das Gesinde verhalten, still verharren und höchstens leise winseln, wenn es ihrem Herr gerade gelüstete, sie zu seinem Vergnügen zu benutzen. Ein bitteres Zucken umspielte seine Lippen, während er einen weiteren tiefen Schluck Wein nahm und das süße, längst vergangene Bild der fuchsroten Köhlerin vor seinem inneren Auge aufstieg. Wie ihre kleinen Füße verzweifelt gezuckt und ihre Zehen sich vor Schmerz gekrümmt hatten, als er sie in den kleinen Hintern gefickte hatte, während ihr gefesselter Gatte vom Tisch aus, zu jedem seiner Stöße in dessen Weib, mit aufschrie. In solchen Momenten wünschte er sich, dass er noch ein, zwei Tage länger bei der Köhlerin geblieben wäre.

Die Bewirtung der Gäste für den heutigen Abend überließ unterdessen Sebastian wie immer seiner Mutter Christina und seiner Schwester Anna, die sich auch an stressigen Tagen nicht nehmen ließen, die Männer mit ihrem losen Mundwerk zu unterhalten. Doch später am Abend, nachdem die meisten Gäste bereits abgezogen waren und nur noch die hartgesottensten Zecher ausharrten, nahm Anna mit einem koketten Lachen neben ihrem Verlobten Andreas Platz, griff sich kurzerhand seinen halb geleerten Becher und becherte munter mit.

Christina war nämlich kurz vorher zu ihr getreten, hatte sich herab gebeugt und ihr leise ins Ohr geraunt: ,,Geh nur, Kind, die verbliebenen wenigen Gäste kann ich auch alleine bedienen. Setz dich zu deinem Andreas, er wartet schon den ganzen Abend auf dich."

Was Christina ihrer Tochter aber wohlweislich verschwieg, war die wachsende Unruhe, die ihr im Nacken saß. Den fremden Gast dort in der finsteren Ecke konnte sie nicht einschätzen und das machte ihr mehr Sorge, als sie sich anmerken lassen wollte.

Er hatte ein verwittertes Gesicht, dass an ein Schlachtfeld erinnerte, von feinen Narben durchzogen war, und seine Hände, die den Becher umklammerten, waren wie große, schwielige Pranken und mit etlichen verheilten Wunden übersät, die von manch hartem Kampf zeugten. Solche Hände konnten mühelos einen Hals umfassen und gnadenlos zudrücken, ohne dass der Besitzer auch nur ins Schwitzen geriet. ‘Vielleicht war er ein ehemaliger Krieger oder etwas noch Schlimmeres, was wollte er nur in diesen friedlichen Landen?’, dachte sie besorgt.

Aber solange Annas Verlobter noch hier saß, war das Mädchen in Sicherheit. Der breite Schmiedegeselle mochte ein gutmütiger Kerl sein, aber seine Arme waren dick wie Baumäste und er liebte Anna abgöttisch. Dennoch, bei einer Schlägerei in der eigenen Taverne hatte der Wirt schließlich nur das Nachsehen und der Schaden an zerstörtem Mobiliar und zerbrochenen Krügen war meistens aus eigener Tasche zu begleichen. Weshalb sie es erst gar nicht so weit kommen lassen wollte und ihre Tochter vorsorglich aus der Schusslinie des Fremden nahm.

Ihr 15 Jahre älterer Gemahl, der tatsächliche Wirt, war heute mit dem Knecht und dem Ochsenkarren unterwegs, um die Weinvorräte aufzufüllen, weil der hiesige Weinhändler plötzlich verstorben war und sich im ganzen Umland kein Fässchen mehr hatte auftreiben lassen. Der neue Abt des nahen Klosters, dem sie als Pächter unterstanden, hatte sämtlichen Wein im gesamten Umkreis restlos aufgekauft.

Es wurde gemunkelt, dieser neue Abt habe Großes vor und strebe nach höheren Ämtern in der Kirchenhierarchie. Und wer in der Kirche aufsteigen wollte, so viel war sicher, brauchte viel Wein für die durstigen Kehlen der einflussreichen Prälaten.

Mit voranschreitendem Abend wurde es der Wirtin jedoch sichtlich unangenehm, wie der düstere Fremde, abseits aller anderen Gäste in seiner dunklen Ecke harrend, ihre große Oberweite mit zunehmender Freimütigkeit begaffte. Immer wenn sie sich zu den Tischen leicht herab beugte, um volle Becher abzustellen oder leere einzusammeln, spürte sie seine Blicke wie glühende Kohlen auf ihrem Brustansatz, der bei jeder Verbeugung aus dem Mieder quoll. Seine Augen folgten jeder ihrer Bewegungen mit der trägen Geduld eines Raubtieres, das auf den richtigen Augenblick zum Zuschlagen lauerte.

Es war ein Gefühl, das sie von früher kannte. Eine Empfindung, die sie längst überwunden geglaubt hatte. Sie fühlte sich an jene längst vergangenen Tage zurückversetzt, als ihr Gatte sie erstmals ermuntert hatte, weil das Geschäft nicht mehr gut lief und die Kaufleute aus der Stadt die Taverne immer weniger aufsuchten.

,,Weib, du solltest dich obenherum gefälligst freizügiger kleiden. Zumindest deine Wölbungen müssen im Ansatz zu sehen sein. Das zieht Kundschaft an, verstehst du? Das Geschäft will leben!"

Seine große, schwielige Faust hatte er dabei erhoben und mit einem schiefen Grinsen hinzugefügt: ,,Wenn dir allerdings einer zu nahe kommen sollte, dann Gnade ihm unser Herrgott, denn ich werde keine haben."

Anfangs, damals vor fast zwanzig Jahren, hatten die lüsternen Blicke sie verstört und abgestoßen. Sie hatte sich geschämt, war errötet und hatte versucht, ihre Blöße mit einem Tuch zu verhüllen, bis ihr Mann es ihr barsch wieder abnahm. Aber nach einigen Monaten hatte sie gelernt, diese Blicke zu ertragen und schließlich zu ignorieren. Mit einem erzwungenen Lächeln kümmerte sie sich nur noch um die Bewirtung und tratschte unverfängliches Zeug mit den Gästen, während sie die Männer, die es wagten zu dreist zu starren, in die Schranken verwies. Sie hatte eine scharfe Zunge und einen warnenden Blick über die Zeit entwickelt, die manch anzügliche Bemerkung im Keim erstickte, bevor der Gast auch nur den zweiten Satz ansetzen konnte.

Dann hatte sie Sebastian geboren, und während der Stillzeit schwollen ihre Brüste zu noch gewaltigerem Umfang an. Die Blicke der Männer wurden gieriger, die Andeutungen plumper und ihre Rückenschmerzen wurden von Woche zu Woche unerträglicher. Aber sie gewöhnte sich auch daran. An die lüsternen Blicke, die Schmerzen, die zotigen Sprüche.

Sie lernte, wie man die Gäste schlagkräftig und verbal im Zaum hielt, ohne dass gleich ihr Mann oder später ihr heranwachsender Sohn einschreiten musste. Es war zwar immer einer von ihnen anwesend, so dass kein Gast es bisher gewagt hatte, sie tatsächlich unsittlich zu berühren. Ein Blick, ein Wort, ein Heben der Augenbraue, mehr hatte es nie gebraucht.

Bis heute Abend.

Denn dieser Fremde mit seinem finsteren Blick, der da so allein und bedrohlich in seiner Ecke hockte und den Wein Becher um Becher in düsterem Schweigen hinunter stürzte, der war von einem anderem Kaliber als die üblichen Kaufleute, Fuhrknechte und Handwerker. Und die Wirtin spürte mit einem unguten Ziehen in der Magengegend, dass ihr Gatte heute womöglich den falschen Tag ausgesucht hatte, um auf eine Weinbeschaffung zu fahren.

Sie strich sich unwillkürlich eine ihrer feuerroten Strähnen aus dem Sommersprossen geprägten Gesicht, atmete tief durch und richtete sich hinter der Theke auf. Ihre Hände waren flach auf das abgegriffene Holz gestützt, während ihr Blick ein letztes Mal zu dem gefährlich aussehenden Mann in der Ecke wachsam hinüber huschte.

Obendrein schien heute irgendwie jeder die Abwesenheit ihres Gemahls bis zur Neige ausnutzen zu wollen. Christina erwachte jäh aus ihren Gedanken, als der Gerber, ein stiernackiger Kerl mit einem Gesicht voller Pockennarben und vom vielen Wein lallender Zunge, anfing, den Teufel an die Wand zu malen. Er war schon den ganzen Abend unruhig auf seinem Schemel hin und her gerutscht und hatte sie mit seinen wässrigen, vom Suff verquollenen Augen gierig verfolgt.

,,He, Wirtin!", rief er plötzlich so laut, dass selbst die Gäste an den entfernten Tischen die Köpfe hoben. ,,Was würd' denn eigentlich passieren, wenn deinem Mann ein Unglück widerfährt auf seiner Beschaffungsfahrt, hm? So 'n Ochsenkarren kippt schnell um und ein Fässchen Wein landet genauso schnell auf einem Schädel, oder ein Wegelagerer mit einer Keule und schwupps, bist du eine Witwe!"

Seine Kumpane grinsten dreckig, während Christina stocksteif vor Überraschung hinter der Theke verharrte und ihre Hände sich zu Fäusten ballten. Der Gerber rappelte sich langsam von seinem Sitz hoch, schwankte mit ausgebreiteten Armen auf sie zu und warf sich vor ihr auf die Knie, dass seine Stiefel über den Boden scharrten. Mit seinen klammen, nach Lauge und Tierhäuten stinkenden Fingern umklammerte er ihre beiden Hände und zog sie so grob zu sich herab, dass sie fast das Gleichgewicht verlor.

,,Dann würdest du mich irgendwann heiraten müssen!", grölte er mit einer Lautstärke, die keinen Zweifel ließ, dass es jeder in der Taverne hören sollte.

,,lch hab schon um dich geworben, als du noch ein zartes Mädchen warst! Weißt du noch, damals auf dem Johannisfest? Dein Vater, der alte Miesepeter, hat mich belächelt und du hast obendrein die Nase gerümpft, als wäre ich ein Abschaum von der Gasse!"

Sein Atem stank wie eine Jauchegrube und Christina wandte angewidert das Gesicht ab, was ihn nur noch mehr anstachelte. ,,Dein sauberer Herr Wirt hat dich doch nur gekriegt, weil der andere, den du wirklich wolltest, keinen eigenen Hausstand hatte damals gründen können! Meinst du, ich wüsste das nicht?"

Ein Raunen ging durch den Schankraum. Einige Gäste wechselten verlegene Blicke, andere beugten sich vor, gespannt auf die Schlammschlacht, die sich da anbahnte.

,,Und jetzt stell dir vor", lallte der Gerber weiter und drückte ihre Hände mittlerweile so fest, dass es schmerzte ,,du als Witwe, ganz allein, ohne Mann... du kannst doch unmöglich den Rest deiner Tage die Bierfahnen der Gäste ertragen wollen! Nimm mich und du hättest wieder einen strammen Mann, der sich um dich kümmert!"

Bei diesen Worten schob er sein Gesicht so dicht an ihr Mieder heran, dass Christina seinen Gesabber an ihren Brüsten spürte und letztendlich sich durchrang ihm Einhalt zu gebieten. Das Maß war voll. Mit einem Ruck entriss sie ihm ihre Hände und trat einen Schritt zurück. Ihre Augen funkelten gefährlich, und als sie antwortete, meinte sie jedes Wort auch so.

,,lch ertrage hier lieber ab und zu deine Alkoholfahne, als ein Leben lang im Ehe Lager den Gestank von Pisse und deiner Gerberei an dir!"

Einen Augenblick lang herrschte Totenstille. Dann explodierte der Schankraum vor Gelächter. Selbst die, die noch nüchtern genug waren, prusteten in ihre Becher und schlugen sich auf die Schenkel. Der Gerber klappte den Mund, wie ein Fisch auf dem Trockenen auf und zu, während ihm die Röte der Demütigung langsam den Hals hoch kroch und sein Gesicht in eine tiefe, ungesunde Purpurne Farbe tauchte.

Zugegeben, die Schärfe in ihrer Antwort war nicht beabsichtigt gewesen, aber es war nun mal heraus. Sie wusste, dass sie den Gerber mit ihren Worten zutiefst in seiner Ehre getroffen und womöglich einen zahlenden Gast für immer verprellt hatte. Aber was der Kerl sich gerade ihr gegenüber, einer ehrbaren verheirateten Frau, herausgenommen hatte, das war ungeheuerlich und schrie nach einer ordentlichen Zurechtweisung.

Zumal ihr die Männer und das, was sie zwischen den Beinen hatten, mittlerweile gestohlen bleiben konnten, jeder einzelne von ihnen. Wenn sie wirklich irgendwann einmal Witwe werden sollte, und sie betete inständig, dass der Herr diesen Tag noch viele Jahre hinausschieben möge, dann würde sie den Teufel tun und noch einmal heiraten. Lieber bliebe sie ihre eigene Herrin, als sich wieder zum Eigentum eines Mannes zu machen und von neuem all die Zugeständnisse zu erdulden, die das Ehe-Lager mit sich brachte.

Die Gesichter von einigen der Gäste verrieten ihr jedoch, dass sie noch nicht fertig waren. Ein breites, fettes Grinsen erwachte nun auf dem Antlitz des Schweinezüchters und er erhob sich schwerfällig von

seinem Platz, wobei sein Bauch unter der speckigen Tunika schwabbelte wie ein Sack voller Innereien. Er klopfte dem noch immer knienden und vor Wut bebenden Gerber mitleidig auf die Schulter, öffnete den Mund und wollte gerade seinen eigenen scherzhaften Heiratsantrag in den Raum rufen, als Christina es kommen sah und ihm harsch zuvorkam.

,,Und du!", fauchte sie und richtete einen anklagenden Finger auf ihn, dass er mitten in der Bewegung einfror. ,,Die Eber, die du züchtest, und das, was von deinem Vieh an dir haften bleibt, das riecht noch schlimmer als Pisse! Also wage es ja nicht, diesen unsinnigen Scherz fortzuführen, oder ich schwöre dir, du wirst diesen Abend nicht so schnell vergessen!"

Der Schweinezüchter klappte den Mund zu, wurde auch rot vor Zorn, hob schließlich abwehrend die Hände und setzte sich so schnell wieder hin, dass sein Hintern den Schemel fast verfehlte. Erneutes Grölen brandete auf, und viele Gäste lachten so heftig, dass ihnen Tränen in die Augenwinkeln kamen und sie mit den Fäusten auf die Tische hämmerten.

,,Die hat aber auch vor keinem Respekt!", rief ein alter Fuhrknecht anerkennend.

,,Sie ist mit der Zunge schneller als manch einer mit dem Schwert!", brüllte ein anderer und hob anerkennend seinen Becher in ihre Richtung.

In diesem Augenblick schwang die Tür zur Schenke auf, und der Stadtmüller trat herein. Er hatte sich gerade draußen die Blase erleichtert und schüttelte sich nun den letzten Rest von den Fingern, während er in den Schankraum stapfte.

Er war ein hochgewachsener Kerl mit breiten Schultern und einem auffallend attraktiven Gesicht, das von dunklen, klugen Augen und einem stets leicht hinterhältig nach oben verzogenen Mundwinkel geprägt war. Sein Haar war Mehl bestäubt und seine Hände waren kräftig vom jahrelangen Schleppen der schweren Säcke.

Er war sofort auf das Gelächter aufmerksam geworden, bahnte sich einen Weg durch die feixenden Gäste und trat von hinten an die Wirtin heran. So dicht, dass sie seinen warmen Atem im Nacken spürte und der Geruch von frischem Mehl und herbem Männerschweiß in ihre Nase stieg.

,,Diese Ehrlichkeit kennen wir ja gar nicht von dir, sinnliche Christina", raunte er mit leiser, samtiger Stimme, während seine Lippen fast ihr Ohr streiften und sein berüchtigtes Grinsen über sein Gesicht zog. ,,Und nun sag mir doch... was hättest du denn an meiner Wenigkeit als möglichen Werber auszusetzen?"

Sie fuhr überrascht herum und stand nun so dicht vor ihm, dass sie nur eine Handbreit voneinander trennte. Ihr Herz machte einen widerwilligen Satz, als sie zu ihm aufschauen musste, hinauf in dieses unverschämt schöne Gesicht mit den markanten Wangenknochen und diesem Mund, der immer so aussah, als wüsste er etwas, was kein anderer im Raum wusste.

Eigentlich, das musste sie sich widerstrebend eingestehen, war er der einzige Mann weit und breit, den sie seit langem körperlich anziehend fand. Sein Gang, seine Art, wie er sie aus diesen dunklen Augen ansah, versetzte ihrem längst abgestorbenen Inneren einen kleinen Stich, das sie irritierte.

Aber dieses hinterhältige Grinsen, das er nun wieder zur Schau trug, seine selbstgefällige, überhebliche Art, trieb sie unweigerlich zur nächsten unüberlegten Antwort.

,,Das, was euch allen Müllern anhaftet. Eure Unehrlichkeit!", stieß sie hervor und stemmte die Fäuste in die breiten Hüften. ,,Wie ihr euer Handwerk ausübt, das stinkt zum Himmel! Das Korn strecken und den Bauern das Doppelte abknöpfen, das könnt ihr, aber sobald man euch auf die Schliche kommt, versteckt ihr euch hinter euren Mehlwürmern! Mit so etwas Unehrenhaftem würde ich mich niemals zusammentun! Und damit Basta und Schluss!"

Der Müller zog eine Augenbraue hoch und sein Grinsen wurde, wenn das überhaupt möglich war, noch eine Spur breiter.

,,Schade", sprach er so leise, dass nur sie es hören konnte. ,,Dabei dachte ich, du hättest meine Blicke heute Abend durchaus erwidert, meine schöne Wirtin." Gleich verbeugte er sich auch mit einem spöttischen Kratzfuß, wandte sich um und schlenderte zu einem der hinteren Tische, als wäre nichts weiter geschehen.

Christina spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen kroch. Halb aus Zorn, halb aus etwas anderem, das sie sich selbst nicht eingestehen wollte. Sie stampfte mit dem Fuß auf, dass der Staub aus den Bodendielen, sogar durch die Binsen wirbelte und rief in den Schankraum hinein: ,,lch muss mich nun um die besonnenen Gäste kümmern, die noch ein wenig Anstand in ihrem Leibe haben!"

Dann raffte sie ihren Rock und stürmte hoch erhobenen Hauptes zur Nebenkammer in der Nähe der Theke, ohne noch einen einzigen Blick zurück auf die grölende Männerrunde zu werfen.

Kaum war sie dort angekommen, trat ihr Sophie entgegen, die dort weiter fleißig Bier und Wein zapfte. Ihr schmales Gesicht war gerötet von dem soeben Gehörten in der Schankstube und sie hielt einen leeren Weinkrug in den zierlichen Händen, den sie ratlos hin und her drehte.

,,Der Wein geht gleich zur Neige", sagte sie mit ihrer leisen, schüchternen Stimme und blickte an Christina vorbei, als scheute sie sich, ihr direkt in die Augen zu sehen.

,,Nur noch einen Becher, dann ist er alle. Ich müsste ihn vom letzten großen Krug aus der Vorratskammer füllen, den der Schwiegervater dort hoch oben im Regal abgestellt hat."

Ihre Schwiegermutter, die dringend der Gesellschaft der leidigen Freier und der stickigen, biergeschwängerten Luft des Schankraums für eine Weile entfliehen wollte, um ihr erhitztes Gemüt abzukühlen und nicht noch mehr zahlende Kundschaft zu verprellen, griff nach diesem Strohhalm zur Flucht.

,,Nein, lass nur!", sagte sie schneller, als sie beabsichtigt hatte und nahm ihr den fast leeren Krug aus den Händen und kippte den Wein in mehreren Schlucken in ihren Rachen. ,,Aaach. Das erledige ich selber. Du gehst derweil in den Schankraum und verteilst die bereits gezapften Bierkrüge an die Gäste. Ein paar von ihnen können eine Abkühlung mehr als gut gebrauchen und die anderen eine Ablenkung von ihrem Unsinn!"

Sophie nickte erleichtert nicht in das dunkle Kellergewölbe hinunter zu müssen. Sie huschte schnell an Christina vorbei in Richtung Theke, während ihre Schwiegermutter tief durchatmend den leeren Krug an ihre voluminöse Brust drückte und den vertrauten Weg durch den Schankraum einschlug.

Sie schob sich an den Tischen vorbei, den Blick dabei starr geradeaus gerichtet, um ja keinem der Gaffer Anlass für weitere alberne Anträge zu geben. Dann stieß sie die schwere Holztür auf, die den Zugang zu den in den Keller führenden Treppen verbarg. Ein kalter Luftzug schlug ihr entgegen und fuhr durch ihr dünnes Kleid, sodass es sie fröstelte. Sie nahm die erste der ausgetretenen Stufen, dann die zweite, und während sich die Dunkelheit des Kellergewölbes um sie schloss, hörte sie noch, wie hinter ihr das ferne Gelächter und Gegröle langsam verebbte und die schwere Tür mit einem dumpfen Knarren ins Schloss fiel.

Rudolf, der an diesem Abend ohnehin kaum Augen für etwas anderes als seinen Becher Wein und die dralle Wirtin gehabt hatte, erkannte selbst in seinem volltrunkenen Zustand die Gunst der Stunde mit den Instinkten eines alten Jägers. Er sah zufrieden, wie die dralle Wirtin mit dem leeren Krug in den Händen zur Kellertür stapfte, wie sie sich noch einmal empört um blickte und dann in der Dunkelheit des Abgangs verschwand.

Ein dreckiges Grinsen zog über seine Lippen, während er den Rest seines Weines hastig hinunter stürzte. Er wartete nur einen kurzen Augenblick, bis sich das allgemeine Gegröle wieder gelegt hatte und die Gäste zu ihren Zechgelagen zurückgekehrt waren. Dann erhob er sich so leise, wie es sein beleibter Körper erlaubte und schlich durch den Schankraum.

Sein Schritt war zwar nicht ganz sicher, aber sein Verstand arbeitete klar genug, um die Gelegenheit zu wittern. Mit der geübten Vorsicht eines Mannes, der in feindlichen Lagern gelernt hatte, sich unbemerkt zu bewegen, öffnete er die schwere Holztür zum Keller einen Spaltbreit und zwängte sich hindurch. Die feuchte Kälte des Gewölbes schlug ihm entgegen und vertrieb für einen Moment den Nebel des Weines aus seinem Schädel. Unter seinen Stiefeln knirschten die Stufen, während er sich Stufe um Stufe auf leisen Sohlen hinab tastete.

Kaum hatte er die Tür hinter sich so leise wie möglich ins Schloss gedrückt, hörte er, einen Raum weiter, Geräusche. Ein dumpfes Scharren von Holz auf Stein, das Keuchen einer Frau, die sich anscheinend anstrengte. Seine Hand wanderte instinktiv zum Gürtel und zog den Dolch mit einem satten, schabenden Geräusch vorsorglich aus der Scheide. Er vermutete zwar nicht, dass die Wirtin sich wie jene närrische Ziegenhirtin, die eine wahre Furie gewesen war, verhalten würde, aber sicher war sicher. Lieber den Dolch in der Hand und nicht brauchen, als ohne dazustehen, wenn die Metze doch Zicken machte.

Was er aber sah, als er um die Ecke bog, ließ seine Lenden augenblicklich mit Blut füllen. Die Wirtin stand breitbeinig und mit dem Rücken zu ihm auf einer in der Mitte hohlen Holzkiste, die Arme weit nach oben gereckt, um an den oberste Ablage des mit Staub bedeckten Weinregals zu gelangen. Ihr Rock spannte sich dabei so prall über ihrem üppigen Hintern, dass sich jede Rundung deutlich abzeichnete und ihre festen und wohlgeformten Waden blitzten unter dem hoch gerutschten Saum erregend hervor. Das hier war definitiv ein Weib nach seinem Geschmack und er freute sich schon darauf, diesen prallen Hintern mit seiner Axt ordentlich zu spalten.

,,Ah, du bist doch noch... gekommen!", rief sie plötzlich ächzend, ohne sich nach hinten umzudrehen, während sie sich weiter vergeblich nach dem schweren Weinkrug streckte, der nur noch knapp außerhalb ihrer Reichweite stand.

,,Sophie, hilf mir mal mit diesem verfluchten Ding... das steht hier so fest, als hätte es der Abt persönlich festgenagelt!"

Rudolf antwortete ihr nicht, und näherte sich ihr mit lautlosen Schritten, bis nur noch eine Nasenlänge zwischen seinem Gesicht und ihrem Hintern lag. Ihr moschusartiger weiblicher Geruch stieg ihm unmittelbar in die Nase. Es roch würzig von der langen Arbeit, aber darunter konnte er eine warme, schwere Note wahrnehmen, die bestimmt von ihrer Erregung der hitzigen Wortschlacht im Schankraum herrührte. Er sog ihn tief wie den Duft eines seltenen Weines ein und sein Prügel schwoll so heftig an, dass er gegen den Stoff drückte.

Mit einer einzigen flinken Bewegung setzte er die Klinge seines Dolches unterhalb ihres Hinterns, zwischen ihrem Schritt a, und schnitt das Unterteil ihres Rockes bis zum Saum in zwei Teile, die unmittelbar wie welke Blütenblätter auseinander fielen. Christina erstarrte mitten in der Bewegung, als sie den Luftzug um ihre Beine spürte und für einen winzigen Moment herrschte völlige Stille im Kellergewölbe, die nur durch ihr überraschtes Aufkeuchen und dem gierigen Hecheln von Rudolf unterbrochen wurde.

Der Ritter bückte sich geschwind, tauchte unter den aufgeschlitzten Rock der Wirtin und packte an ihre prallen Gesäßbacken mit beiden Händen, dass sich seine schwieligen Finger tief in das weiche, schneeweiße Fleisch hinein gruben. Er schob darauf ihre Hinterbacken grob auseinander, dass sie vor Überraschung einen erstickten Schrei ausstieß und presste sein vom Wein aufgedunsenes Gesicht zwischen ihre warmen Backen. Seine Zunge fuhr genüsslich schmatzend von ihrer Rosette bis hinunter zu ihrer bereits feucht glänzenden Spalte und wieder hinauf, während er ihren herben, intimen Geschmack auf seiner Zunge zergehen ließ.

,,Was zum Teufel -!" schrie Christina auf, als sie jedoch ihre Stimme fand, verlor sie jäh ihr Gleichgewicht und kippte seitlich von der Kiste herunter. Der große Weinkrug, den sie im letzten Moment zu fassen bekommen hatte, entglitt ihr und zerschellte mit einem ohrenbetäubenden Scheppern auf dem Steinboden, dass die Scherben in alle Richtungen flogen und eine dunkelrote Weinlache sich neben ihnen ausbreitete.

Rudolf kam schnell unter ihrem zerrissenen Rock hervor, stieß die Stofffetzen beiseite und warf sich mit seinem gesamten beleibten Gewicht auf das dralle Weib, bevor sie auch nur einen weiteren Laut ausstoßen konnte. Die Luft wurde ihr dabei aus den Lungen gepresst und ihre Augen quollen vor Entsetzen hervor, während sie verzweifelt nach Atem rang, um einen lauten Hilferuf ausstoßen zu können.

Er legte geschwind beide Hände um ihren Hals, noch bevor die Wirtin verstand was los war, dabei drückten seine Daumen sich rechts und links an ihre Luftröhre. Nicht genug, um sie bewusstlos zu machen, aber genug, um jeden Zweifel auszuräumen, wer hier das Sagen hatte.

,,Sei bloß still, du Tavernen Metze!", zischte er ihr ins Gesicht, so dass sein nach Wein stinkender Atem sie umwehte. ,,Oder ich drehe dir den Hals um, dass du nie wieder deine lästerliche Zunge gegen einen Mann erheben kannst! Hast du mich verstanden?"

Er drückte eine Spur fester zu, um seine Drohung zu unterstreichen und spürte zufrieden das Vibrieren, dass das Beben ihrer Kehle an seinen Fingern verursachte. Dieses Gefühl wollte er auch später seiner Eichel angedeihen lassen, malte er sich schon aus, was er mit ihr alles anstellen würde.

Die Wirtin röchelte, strampelte verzweifelt, ihr Gesicht lief tiefrot an und sie nickte hektisch, so weit sein Griff es zuließ. Tränen schossen ihr in die Augen, teils aus Angst, teils aus Schmerz. Da ließ er unverhofft ihren Hals los und sie sog die modrige Kellerluft in gierigen, keuchenden Zügen ein.

Kaum hatte sie jedoch Atem geschöpft, flehte sie ihn mit heiserer, brüchiger Stimme an. ,,Bitte... bitte, Herr, lasst mich in Ruhe. Ich hab Euch doch gar nichts getan... ich flehe Euch an!"

,,Recht so, winsele ruhig!", hechelte er umso erregter, während seine Augen im schwachen Schein der Talg Fackel funkelten. ,,Hast mich den ganzen Abend scharf wie ein Rettich gemacht mit deinen prachtvollen Eutern und deinem losen Mundwerk, und jetzt... jetzt wirst du dafür die Zeche zahlen!"

Er beugte sich näher zu ihrem Ohr, dass seine Bartstoppeln ihre Wange kratzten, und fügte mit einem sarkastischen Unterton hinzu: ,,Keine Angst, du siehst mich auch nie wieder... wenn du brav bleibst, muss keiner hiervon erfahren. Ich will dich schließlich auch nicht heiraten, nur ein bisschen... anzapfen... hehe!"

Mit einem Grinsen richtete er sich auf, ließ seinen Blick über ihre zerzauste, auf dem kalten Steinboden liegende Gestalt gleiten und öffnete vor Ungeduld zitternden Fingern die Verschnürung seiner Bruche. In diesem Augenblick, als er kurz abgelenkt war, bäumte Christina sich jedoch mit aller Kraft auf und versuchte ihn von sich zu stoßen. Ihre Hände stemmte sie gegen seine breite Brust, während sie gleichzeitig die Beine anzog, um ihm einen Tritt in die Weichteile zu versetzen.

Doch der Edelmann war schneller. Blitzschnell zückte er seinen Dolch und drückte ihr die flache Klinge an ihre Wange, dicht unterhalb ihres linken Auges. Das kalte Metall auf ihrer erhitzten Haut ließ sie augenblicklich vor Todesangst erstarren und ihr Widerstand erlahmte so vollständig, als hätte der Dolch ihr die Knochen aus den Gliedern gezogen.

Ein siegessicheres Lächeln umspielte seine Lippen, während er den Dolch langsam und spielerisch über ihr Kinn gleiten ließ, weiter hinab über ihren bebenden Hals, so langsam, dass sie die Schärfe des kalten Stahls deutlich spürte, bis diese schließlich zu ihrem Dekolleté gelangte. Mit einer schnellen, präzisen Bewegung schnitt er die Verschnürung ihres Mieders auf und das Kleid klaffte auseinander wie die Schale einer überreifen Frucht. Ihre gewaltigen Brüste, die nun von der Enge des Stoffes befreit waren, sprangen ins Freie und wogten im Schein der Fackel kurz hin und her, während ihre Brustwarzen dunkelrot und hart vor Angst und Kälte zugleich waren.

,,Was für herrliche... Zitzen!", stöhnte Rudolf anerkennend aus, und in seinen Augen glomm bereits ein gieriges Feuer, das nichts Gutes für die Wirtin verhieß. Er legte den Dolch nah an sich ab und langte mit beiden Händen kräftig in ihr Brustfleisch. Seine dreckigen Pranken umfassten ihre gewaltigen Brüste und walkten sie gnadenlos durch. Drückten und kneteten das weiche Fleisch, dass es zwischen seinen Fingern hervor quoll und rieben mit beiden Daumen simultan und grob über ihre abstehenden, empfindlichen Nippel.

Die Wirtin wand sich wimmernd unter ihm, ihr Atem ging dabei stoßweise vor Schmerz und Scham, aber sie wagte nicht mehr, sich ernsthaft zu wehren. Der Dolch lag außerhalb ihrer Reichweite und die Erinnerung an seinen schmerzhaften Griff um ihren Hals war noch zu frisch.

Rudolf rutschte höher auf ihrem Körper und schob sein Becken näher an ihr Gesicht heran. Er rubbelte ein wenig seinen halbsteifen Prügel wieder steif, und spürte, wie die vor Erregung feuchte Eichel an seinem eigenen Daumen entlangglitt, während er ihn kurzerhand zwischen ihren wogenden Melonen verstaute.

„Benutze deine Hände und drücke sie gegeneinander!“, keuchte er mit einem Befehl, der keinen Widerspruch duldete. „Ich will dein pralles Fleisch an meinem Riemen spüren … jedes verdammte bisschen davon!“ Die warme, samtige Haut ihrer Brüste umschloss seinen Schaft wie zwei weiche Kissen.

Christina tat verängstigt wie geheißen, presste mit beiden Händen ihre Brüste zaghaft zusammen und schloss beschämt die Augen, als könne sie so dem Geschehen entfliehen. Eine einsame Träne löste sich aus ihrem Wimpernkranz und rann ihre Wange hinab.

Doch Rudolf beachtete dies gar nicht und begann umgehend, seinen Ständer in der engen, warmen Kerbe zwischen ihren Brüsten hin und her zu bewegen, anfangs langsam und auskostend, dann mit jedem Stoß schneller und heftiger. Er spürte, wie sein Prügel in dieser weichen Umklammerung zur vollen Länge anschwoll – jede Ader schien gegen ihr Fleisch zu pochen. Der leichte Druck ihrer Hände, die sie um ihre eigenen Brüste legte, verstärkte die Reibung noch. Die feuchte Spitze seiner Eichel malte glänzende Streifen auf ihre Haut, während sie bei jedem Vorstoß gegen ihr Kinn stieß und einen nassen Fleck hinterließ. Der Geruch ihres Schweißes, vermischt mit dem moschusartigen Duft seiner eigenen Erregung, stieg ihm bereits in die Nase und betörte seine Sinne.

,,Kopf anheben und Maul auf!", befahl er mit rauer, vor Erregung belegter Stimme. ,,Du musst auch für diesen Göttersaft nicht zahlen... das geht alles aufs Haus, hehe!"

Er packte sie ungeduldig und grob an ihren Haaren und riss ihren Kopf hoch. Mit dem Dolch, den er wieder aufgehoben hatte, hielt er die Klinge warnend vor ihre Augen, bis sie schließlich widerwillig ihre vollen, breiten Lippen öffnete. Langsam, fast andächtig, schob er sich in ihren Mund hinein und sie schmeckte sofort seinen salzigen Vorlustsaft auf der Zunge, während sie ihren Kiefer schmerzhaft weit dehnen musste, um seinen dicken Schaft überhaupt aufnehmen zu können.

Im selben Moment traf ihn eine Welle von feuchter Wärme. Ihre Lippen schlossen sich zögernd um die Eichel und er spürte, wie ihre Zunge – erstarrt vor Schreck – flach unter seinem Schaft lag. Ihre Zähne streiften ihn leicht – ein unangenehmes, aber nicht schmerzhaftes Kratzen, das ihn nur noch mehr erregte. Er fühlte, wie die feuchte Hitze ihres Mundes seinen Phallus umschloss, wie die Innenseiten ihrer Wangen sich an ihm fest saugten. Ihre Atemzüge, die sie hektisch durch die Nase vollzog, ließen die Luft an seinem feuchten Schaft vorzüglich entlangstreichen.

„Aaaah. Lutsch ihn ordentlich … du Fotze, sonst setzt es was!“, knurrte der ehemalige Söldner. Weitere Tränen liefen nun ungehindert über Christinas Wange, und das Salz ihrer Demütigung vermischte sich mit dem Geschmack seiner Erregung auf ihrer Zunge. Ihr Blick war starr auf seine Klinge gerichtet, die er noch immer drohend neben ihrem Auge hielt.

Zufrieden sah der Edelmann in ihren Augen nicht nur die Angst – er registrierte ihre vollkommene Kapitulation. Der letzte Funke von Stolz, der noch vor wenigen Minuten den Gerber und den Schweinezüchter in die Schranken gewiesen hatte, war erloschen. Stattdessen glühte dort eine dumpfe, verzweifelte Unterwerfung, die seine eigene Geilheit zu schier unerträglicher Härte anwachsen ließ.

Rudolf genoss es, wie sein Prügel bei ihrem resignierten Anblick noch dicker wurde – die Adern schwollen förmlich weiter an und die Eichel pulsierte unaufhörlich gegen ihren Gaumen. Er begann, herrischer und tiefer in ihren Rachen zu stoßen. Die ersten Male traf er nur auf den weichen Widerstand ihres Zungenbeins, dann zwängte er sich weiter hinein, bis die Spitze seines Gliedes gegen die Rückwand ihres Rachens stieß. Ein Würgen entwich ihr darauf – er fühlte überdeutlich die krampfhafte Kontraktionen ihrer Kehle, wie sich die Muskeln unwillkürlich um seine Eichel zusammenzogen. Das war das Gefühl, das ihn wahnsinnig machte: diese lebendige, sich wehrende Enge, die seinen Schaft massierte, während sie gleichzeitig zu ersticken drohte.

Ihre Hände trommelten nun verzweifelt gegen seine Oberschenkel und dicke Speichelfäden liefen ihr aus den Mundwinkeln, tropften auf ihre entblößten Brüste und von dort auf den Kellerboden.

„Schau … zu mir hoch!“, keuchte er und zog fester an ihren Haaren, zwang ihren Kopf in einen unnatürlichen Winkel. Ihre Augen, glasig und von Tränen verschleiert, suchten die seinen. Er sah darin nicht nur Schmerz – er sah einen stillen, wortlosen Flehruf. ‘Bitte hör auf. Bitte lass mich gehen.’ Doch gerade dieses Flehen, diese vollkommene Ohnmacht, ließ ihn seinen Griff noch fester werden.

„Und beweg diese lose Zunge, die den ganzen Abend die Männer niedergemacht hat, unterhalb meines Schaftes! Genau so … Ooooh Gott, jaaaa! Dein Mund wurde für diesen … Moment gemacht, du Schandmaul!“

Sie gehorchte. Ihre Zunge hob sich zitternd an und leckte gehorchend über die Unterseite seines Geschlechts, während er sich weiter in ihren Schlund schob. Das feuchte, schmatzende Geräusch ihrer Bemühungen hallte im Keller für sie erniedrigend wider.

Ihre Lippen spannten sich verzweifelt um den dicken Phallus und sie hatte Mühe, Luft zu bekommen. Ihr Gesicht lief tiefrot an, viel mehr Speichel rann nun aus ihren Mundwinkeln. Ihr Blick der immer noch, wie er befohlen hatte, zu ihm widerwillig aufschaute war süß anzusehen und von ihrem salzigen Heulen getrübt, während er ihren hilflosen Zustand mit wachsender Wollust genoss.

„Oooooh Jaaaa. Endlich hat dein loses Mundwerk eine anständige Verwendung gefunden!“
Ihre zittrigen Hände lagen nun kraftlos auf seinen Hüften, jeder Widerstand war aus ihr restlos gewichen. ,,So eine stramme Wurst hattest du bestimmt noch nie zwischen deinen vollen Lippen, he?", höhnte er über ihre verzweifelten Bemühungen, ihn so schnell wie möglich zufriedenzustellen.

,,lst klar, warum du meine Männlichkeit so gierig verschlingst, du ausgehungerte Tavernenhure! Jaaaaa. Dein Gatte hat dir bisher wohl nie... das freche Maul gestopft, was? Ohhh Jaaa."
Sein Becken bewegte sich jetzt schneller, die Stöße kamen ausholender. Tief in seinen Hoden begann es zu ziehen – dieses vertraute, drängende Gefühl, das ihm sagte, dass der Höhepunkt nahte. Die Empfindlichkeit seiner Eichel hatte sich mittlerweile so gesteigert, dass jeder Millimeter ihrer Zunge, jeder Hauch ihres Atems, wie ein Blitz durch seinen Leib fuhr. Ihre Kehle umschloss ihn jetzt rhythmischer, ihr Würgen wurde zu einer Art willkommenen Druck. „Gleich … gleich kommt es mir!“, keuchte er und seine Stimme überschlug sich fast vor Wonne.

„Wehe, wehe du schluckst nicht alles hinunter, du Luder! Jeden einzelnen Tropfen, hast du gehört? Jeeeeeden EINZELNEN!“, grölte er, während die Wirtin weiter machtlos seinen Speer in ihrem Rachen parieren musste. Seine Hoden zogen sich bereits zusammen – er spürte, wie sich die heiße Ficksahne seinen Weg durch den Schaft bahnte.

Mit einem animalischen Grunzen drängte er sich so tief in ihr Maul hinein, dass seine ergrauten Schamhaare fast an ihrer Nase klebten und ihre Kehle sich noch verbissener um seinen Schaft zusammenzog – ein würgender, saugender Reflex stellte sich bei ihr ein, der seine Männlichkeit bis zum Anschlag umschloss.

,,Jeeaaaah... du schluckst... alles herunter ... du Metzeeeeeee!"

Brüllend ejakulierte er in mehreren satten Schüben, die seinen ganzen Leib erzittern ließen und fühlte, wie der erste heiße Strahl direkt in ihrer Kehle aus ihm heraus brach, gefolgt von einem zweiten, dritten – jeder kräftiger als der vorige. Der warme, klebrige Samen ergoss sich tief in ihren Rachen und er registrierte, wie sie würgen musste, wie ihre Kehle sich heftiger um seine Eichel legte und dabei die letzte Spur seiner Flüssigkeit aus ihm heraus massierte.

Dabei hielt er sie fest an ihrem roten Schopf gepackt und presste ihr Gesicht unerbittlich gegen sein Becken, während er sichtlich das Gefühl ihrer verzweifelten Schluckbewegungen genoss, die seinen Samen Schluck für Schluck hinunter beförderten. Die Wirtin hustete und würgte unter der Flut und als sie versuchte, den Kopf letztendlich zurückzuziehen, hielt er sie weiter eisern fest, bis sie gezwungenermaßen den letzten bitteren Tropfen restlos hinunter gewürgt hatte.

Als er sich schließlich bis zur Neige in sie ergossen hatte, klebten seine Hoden förmlich an ihrem Kinn. Er ließ ihren Kopf befriedigt los und streichelte ihr stattdessen gönnerhaft über das zerzauste Haar, während sein Atem noch schwer und keuchend ging.

,,Das hast du gut gemacht, meine kleine Tavernen Kebse", murmelte er erschöpft und ließ sich bäuchlings auf sie fallen, so dass sein Kopf, nach dem er sich weiter auf ihren Körper hinunter geschoben hatte, schwer auf und zwischen ihren gewaltigen, von seinen Misshandlungen noch geröteten Brüsten zu liegen kam. Ihr Busen war warm und weic, und er spürte deutlich ihr wild pochendes Herz unter seiner Wange.

,,Umarm deinen stattlichen Stecher ruhig", murmelte er mit schwerer, zufriedener Stimme, während seine Hand träge über ihre Hüfte strich.

Christina hustete erbarmungswürdig und rang um Fassung, während ihr die Tränen immer noch still über die Wangen liefen und der bittere Nachgeschmack seiner Ficksahne in ihrem Rachen geradezu brannte. Ihre zittrigen Hände, die hilflos in der Luft gehangen hatten, legten sich eine schließlich auf seinen Hinterkopf und die andere auf seinen breiten Rücken. Nicht aus einer plötzlichen Zuneigung heraus, sondern aus dumpfer, erschöpfter Resignation, während sie weiter auf dem kalten Boden lag, umgeben von Scherben und Wein, und ihr geschändeter Leib unter dem Gewicht ihres Peinigers bebte.

,,Gib mir nur einen kleinen Moment, ja, dann schmiere ich dir auch dein Eheloch ordentlich ein. Was meinst du, wie dein unbedarfter Gemahl staunen wird, wenn er in der Nacht nach Hause kommt und seine sinnliche Frau so wunderbar geweitet und geschmiert vorfindet und sich verstört fragt... warum dem so ist?"

Nach für sie unendlichen Minuten der Demütigung, wo der Ritter auf ihr lag und sich an ihr gütlich tat, beendete Rudolf sein Nuckeln und Lecken an ihren saftigen Brüsten. Er biss zum Abschluss nochmal mehrmals herzhaft hinein, was der Wirtin weitere Tränen in die Augen trieb und sie ihre Zähne zusammenbeißen ließ, um nicht aufschreien zu müssen. Er hob schließlich lauernd den Kopf, leckte sich mit der Zunge über die Lippen und grinste fies.

,,Genug ausgeruht, meine feiste Dirne. Jetzt rammeln wir, bis die Mäuse vor Staunen über meine Standhaftigkeit aus ihren Löchern gekrochen kommen!" Er lachte rau über seinen eigenen Scherz, während seine Hände bereits grob ihre Beine ungeduldig auseinander zwängten.

Christina spürte den kalten Stein unter ihren Schenkeln plötzlich intensiver und versuchte instinktiv die Beine wieder zusammen zu pressen, doch der Adlige warf sich mit seinem ganzen beleibten Körper dazwischen und benutzte seine Knie, um sie mit Gewalt zu öffnen, während er ihre Hände mit den seinen auf den Boden nagelte. Danach rieb er seinen – inzwischen wieder halbsteifen – Prügel an ihrer Fotze. Ihre Scham war anfangs trocken, die leicht raue Haut seiner Eichel rieb über ihre empfindlichen Schamlippen, dass sie sich schmerzhaft zusammen krampften. Der Druck war hart, fast scheuernd und sie verzog das Gesicht.

Doch mit jedem weiteren Reiben, bei jedem Vor- und Zurückgleiten, wo seine inzwischen pralle Eichel ihre Schamlippen teilte und wieder freigab – geschah etwas, das sie mit wachsender Verzweiflung und tiefer Scham erfüllte. Eine zähe, warme Feuchtigkeit begann sich zwischen ihren Schenkeln zu sammeln. Es war nicht der flüssige Ausfluss der Erregung, den sie von sich kannte – es war mehr ein regelrechtes Fluten, das ihre trockene Spalte von innen heraus glitschig werden ließ. Die Feuchtigkeit drang bis zu seinem Schaft vor und ließ sein Reiben nun geschmeidiger, beinahe wollüstig werden.

Sie spürte zu deutlich, wie ihr Körper sie verriet: Jeder sanftere Zug seiner Schwanzspitze über ihren Kitzler ließ ein unwillkürliches Zucken durch ihren Unterleib fahren und jede seiner Berührungen entlockte ihrem Inneren einen neuen Schwall dieser demütigenden Nässe, während er ihr provokant in die Augen schaute.

Als sie es letztendlich nicht mehr aushielt und vor Scham ihre Augen schloss, herrschte er sie an, dass sie ihn gefälligst anschauen sollte. „Augen auf! Du wirst zusehen, wie ich dich auseinandernehme, du Heuchlerin!“

Sie gehorchte und ihre Blicke trafen sich. In seinen Augen triumphierte die pure Begierde an ihrer Erniedrigung; in ihren sah man den Kampf zwischen Angst, Abscheu und dem unerklärlichen Verrat ihres eigenen Fleisches.

Und mit jedem weiteren Reiben seines Gliedes an ihrer Spalte, mit jedem Vor und Zurück, wo seine pralle Eichel ihre Schamlippen teilte und wieder freigab, gedieh ihre verräterische Nässe. Jener weibliche Tau, den sie sich nicht erklären konnte, an sich selbst in diesem Moment so verabscheute und der ihr jetzt die Schamesröte bis in die Haarspitzen trieb, weil ihr Körper sie dermaßen im Stich ließ.

Rudolf bemerkte ihre Feuchtigkeit mit äußerster Genugtuung und führte geschwind eine Hand zwischen ihre Beine. Sein Grinsen wurde eine Spur breiter und er ließ seine schwieligen Finger durch ihre feuchte Ritze gleiten, um sie dann vor ihren Augen langsam auseinanderzuziehen, sodass sich glänzende, zähe Fäden zwischen seinen Fingern spannten. Er genoss es sichtlich, ihr zu zeigen, dass ihr Körper längst bereit war.

,,Sieh dir das an! Kaum hast du eine stramme Männer Rute an deiner vernachlässigten Fotze spüren dürfen, läufst du schon wie ein undichter Weinschlauch aus! Dabei hab ich noch nicht einmal richtig angefangen!", stichelte er gegen sie.

,,Bitte... nicht weitermachen...", flüsterte Christina heiser und wand ihr Gesicht peinlich berührt zur Seite, doch Rudolf dachte gar nicht daran, gerade jetzt aufzuhören. Er wollte sie aufspalten und besitzen.

„Bitte nicht?“, äffte er sie nach und rieb seinen mittlerweile wieder voll erigierten Prügel genüsslich an ihrer schmatzenden Möse weiter – aber vorerst ohne in sie einzudringen, nur um sie weiter zu quälen. Die schmatzenden Geräusche ihrer eigenen Feuchtigkeit, die sich mit dem Reiben seines Schaftes vermischten, waren für sie die größte Pein.

„Dein Körper verlangt doch längst nach meinem Prügel, du heuchlerisches Miststück! Deine triefende Fotze schreit förmlich danach, endlich ordentlich ausgefüllt zu werden. Hat dein alter Wirt dich je so begehrt? Hat er dich je so nass gemacht? Wurdest du je von der bloßen Berührung seines Schwengels an deinem Unterleib so zum Zittern gebracht?“

Die Wirtin schluchzte ohnmächtig auf und ihre Hände, die bisher kraftlos neben ihr auf dem Boden gelegen hatten, krallten sich in den Stoff seines Wamses. ,,Um Gottes Willen, lasst ab von mir! Mein Sohn ist oben, und wenn er..."

„Dein Sohn?“, unterbrach Rudolf sie mit einem verächtlichen Schnauben und setzte seine Eichel an ihrem mittlerweile glitschigen Eingang an. Er spürte, wie die feuchten Schamlippen wie zwei weiche, warme Lippen um seine Eichel saugten, kaum dass er sie berührte.

„Der Milchbart kann kaum noch auf den Beinen stehen vor lauter Schwelgen in seinen Hochzeitserinnerungen. Den werde ich mit einem Hieb niederschlagen, wenn er sich hierher wagt. Sei also schön still, wenn du nicht willst, dass ich ihn mit etwas anderem absteche, als ich es mit seiner drallen Mutter vorhabe!“

Er schob die Eichel ein Stückchen in sie hinein – nur die Spitze, vielleicht ein Fingerbreit – um zu verdeutlichen, womit er sie abstechen wollte. Sofort umschloss ihn ihre heiße, schleimige Scheide von allen Seiten. Der Druck war fest, die Wände pulsierten unwillkürlich um seine Eichel, als wollten sie ihn willkommen heißen. Ein Schauer der Lust durchlief ihn. Christina indes stieß ein unterdrücktes Wimmern aus – halb Schmerz, halb etwas anderes. Er zog sich gleich wieder zurück, ließ die Eichel an ihrem Eingang entlanggleiten und genoss das verzweifelte Zucken ihrer Hüften, mit dem sie ihm unbewusst folgte.

,,Dein Leib hat längst für dich entschieden, Weib. Spürst du nicht, wie deine Scheide meinen Schwert in sich hinein saugen will? Wie sie pulst und bettelt, endlich ihrer Bestimmung nachzukommen?"

,,Das ist nicht wahr... das ist nicht...", stieß die Wirtin unter Tränen hervor, aber ihr Körper, nein ihre Feigheit, strafte sie Lügen. Bei jedem Zurückziehen seines Gliedes hob sich ihr Becken unwillkürlich, als wolle es ihn wieder einfangen, und ihre Schenkel, die ihn eben noch abwehren wollten, lagen nun schlaff und besiegt gegen seine Hüften und warteten auf seine unweigerliche Eroberung ihres ehelichen Eingangs.

‘Wenn ich mich nicht wehre, wird er nicht gewalttätig, hinterlässt keine sichtbaren Spuren an meinem Körper, und es ist schneller vorbei. Niemand wird je davon erfahren’, dachte sie verzweifelt und war zugleich verwirrt über die Reaktion ihres Körpers.

Ihre Scham vermischte sich mit einer verbotenen, selbst verabscheuenden Neugier, während sie die Mutter Gottes innig um Beistand an flehte, dass dieser Kelch an ihr vorbeiginge.

„Gleich... gleich wirst du mein sein, du scheinheilige Hure!“, versprach Rudolf mit schwerer, vor Erregung belegter Stimme und positionierte seine aufgeblähte Schwanzspitze abermals an ihrer Pforte. Sein ganzer Leib spannte sich an und er holte tief Luft, um sich mit einem einzigen, triumphalen Stoß bis zum Anschlag in die dralle Wirtin so heftig zu versenken, dass sie es ihr Leben lang nicht vergessen würde und freute sich schon auf den Schmerz und die Erniedrigung, die er bei jedem seiner Stöße in ihren Augen unweigerlich sehen würde.

Er schaute ihr ganz tief in ihre grünen Augen, wollte keinen Moment ihrer Pein verpassen. In diesem Augenblick, ganz plötzlich, wie aus dem Nichts, spürte er jedoch etwas mit aller Macht gegen seine Hoden prallen. Ein unsäglicher, blinder Schmerz durchfuhr ihn, als ob jemand ihm ein glühendes Eisen zwischen die Beine rammte.

Er heulte auf wie ein getroffenes Tier und kippte auf Christina herunter, die Hände versuchte er reflexartig, aber vergeblich zwischen seine Beine zu klemmen, während ihm die Übelkeit die Kehle hoch kroch und sich sein Magen schmerzhaft zusammenzog.

,,Du verdammtes Schwein! Weg von meiner Mutter!", brüllte Sebastian, der Sohn der Wirtin und holte erneut mit dem Fuß aus. Aber seine Kumpane packten den noch immer vor Schmerz gekrümmten Rudolf an den Armen und zerrten ihn schon von der arg mitgenommenen Christina herunter, die sofort versuchte, ihren aufgeschlitzten Rock und das zertrennte Mieder notdürftig zusammenzuhalten.

Sophie, die zierliche junge Braut, stand mit weit aufgerissenen Augen am Eingang, ihre Hände hielt sie sich an den Mund, während sie kreidebleich war. Sie hatte sich gefragt, was ihre Schwiegermutter im Keller so lange trieb und war ihr letztendlich nach geschlichen. Und was sie darauf sah, hatte sie dermaßen schockiert, dass sie Hals über Kopf die Treppen hinauf gestürmt war, um Sebastian und seine Freunde zur Hilfe zu holen.

Sie schüttelte heftig ihren kleinen Kopf, um die abscheuliche Erinnerung zu vertreiben, die sich in ihrem Hirn festgebrannt hatte. Der Fremde hatte auf ihrer Schwiegermutter gekniet, drückte und knetete mit beiden Händen gleichzeitig ihre Brüste, während er seine Männlichkeit unentwegt zwischen ihre Lippen geschoben hatte. Sein haariger Hintern und die Gluckslaute, die Christina von sich gab, hätten ihr fast das Herz vor Abscheu zum Stillstand gebracht.

,,Hauen wir ihm die Zähne heraus!", rief einer von Sebastians Kameraden, und sie begannen, den noch immer vor Schmerz halb bewusstlosen Edelmann, der sich dennoch aufrappelte und fliehen wollte, die Stufen hinaufzuprügeln. Ihre Fäuste trafen ihn immer wieder ins Gesicht, gegen die Rippen, in die Magengrube, während er stolperte und taumelte und sich währenddessen kaum auf den Beinen halten konnte.

Oben im Schankraum angelangt, fiel er schließlich schwer geschlagen zu Boden und das überraschte Grölen der Gäste brandete wie eine Welle über ihm auf. Doch Sebastian und seine Freunde traten weiter auf den am Boden liegenden Fremden ein, während dieser die Arme schützend über den Kopf beugte und undeutlich lallte: ,,Lasst ab... bin ein Adeliger... Neffe des Burgherrn nebenan... er wird... fürchterlich rächen, wenn... mir etwas antut..."

Die Gäste lachten höhnisch auf. ,,Der ehrenwerte alte Burgherr?", rief der Wirtssohn, der noch immer sein Gemüt nicht an dem Fremden gestillt hatte. ,,Der hat mit so einem Lumpen wie dir bestimmt nichts zu schaffen! Sein Neffe ist übrigens in der letzten Schlacht gefallen, das weiß doch mittlerweile jeder! Du willst dich nur mit fremden Federn schmücken, du erbärmlicher Hundsfott!"

Es hagelte noch mehr Schläge und Tritte auf den am Boden Liegenden. Doch plötzlich trat der Gerber, der sich während des Tumults über Rudolfs zurückgelassenen Jutesack hergemacht hatte, vor die Menge und zog ein Schwert sowie Teile einer verbeulten Rüstung hervor.

,,Seht doch her!", rief er und hielt die Fundstücke hoch. ,,Der Kerl ist vielleicht doch kein dahergelaufener Strolch! Das Wappen auf dem Brustharnisch... das ist tatsächlich das Wappen des Burgherrn!"

Ein unruhiges Raunen ging durch die Menge. Die Schläge und Tritte wurden zögerlicher, und die Mienen nachdenklicher.

In diesem Augenblick hatte Christina sich soweit hergerichtet, wie es in der Eile möglich war und schleppte sich die Treppen hinauf. Ihr zerrissenes Kleid war notdürftig mit mehreren Fäden zusammengeflickt, doch ihre Haare fielen in wirren Strähnen um ihr verweintes Gesicht und untermalten, wie schändlich es ihr im Keller ergangen war. Sie stürzte auf ihren Sohn zu und fiel ihm in die Arme, während sie ihren Kopf an dessen Brust drückte.

,,Mutter! Was hat dieser Schuft Euch angetan?", fragte ihr Sohn mit vor Zorn bebender Stimme, während er sie fest an sich presste. In seiner jugendlichen Naivität wollte er, dass es jeder mithörte, damit die Menge sich auf den Fremden stürzte. In diesem Gerangel konnte man den Unhold vielleicht den Garaus machen, ohne dass die Schuld auf jemanden bestimmtes fiel.

Die Wirtin schluckte hingegen schwer. Sie spürte die Blicke aller auf sich, neugierige, mitleidige, manche sogar lüstern. Sie dachte daran, wie sensationsgeil der Müller, der Gerber und der Schweinezüchter sich auf ihre Geschichte stürzen und sie in Windeseile verbreiten würden. Wenn nur einer von ihnen erfuhr, was der Bastard dort unten tatsächlich mit ihr getan hatte, war ihr Ruf in der gesamten Umgebung ruiniert. Sie würde als beschmutzte Ware gelten, ihr Mann würde sie vielleicht verstoßen, zumindest ihr eine Teilschuld geben und sie womöglich verachten. Auch ihre Kinder würden unter der Schande leiden. Vor allem Anna müsste sich ständiger Nachstellungen in der Schenke erwehren, von ihr selber ganz zu schweigen.

,,Der Fremde...", begann sie mit zittriger, aber fester Stimme und hob den Kopf, so dass alle sie hören konnten, ,,er hat mir nichts Schändliches antun können!"

Sie blickte liebevoll ihren Sohn an. ,,Du und deine tapferen Freunde kamt zur rechten Zeit und habt mich vor einer Notzucht gerettet, bevor... bevor er damit beginnen konnte."

Sie sprach die Worte laut und deutlich aus, damit jeder im Schankraum sie vernahm und sich hütete, sie in Zukunft als vogelfrei anzusehen. Rudolf allerdings, der verprügelt und halb besinnungslos noch am Boden lag, spuckte verächtlich das Blut aus dem Mund und lachte heiser auf.

,,Nichts Schändliches... ha! Deine Mutter hat mir bis zum Anschlag die Flöte gespielt und meinen Hodensaft restlos ausgeschlürft, wie die beste Hure im Frauenhaus! Sie hat meine Eier geleckt wie..."

Ein harter Tritt von Sebastian gegen sein Kinn ließ ihn unmittelbar verstummen. ,,Halt dein verdammtes Maul, du Lügner! Niemand glaubt ein einziges Wort aus deinem dreckigen Mund!"

Doch der Gerber und Schweinezüchter sahen sich kurz mit großen Augen an und erwischten sich gegenseitig dabei, wie ihre Hände genüsslich an ihre Schritte gingen. Die Vorstellung, was die dralle Wirtin mit ihren vollen Lippen an dem Fremden gemacht haben sollte, beflügelte bereits ihre Fantasie.

Aber dann, zwischen unzähligen weiteren eingesteckten Schlägen und Tritten, lallte Rudolf schließlich die Namen seiner Rettung heraus. Es waren die Namen seiner verstorbenen Eltern, deren tragisches Schicksal, obwohl schon Jahrzehnte vergangen, allen im Umland bekannt war und die man ehrfürchtig mit Respekt aussprach.

Sebastian hielt inne. Seine Faust, die er zum nächsten Schlag ausgeholt hatte, verharrte in der Luft. Ein altgedienter Fuhrknecht trat vor und packte Rudolf am zerrissenen Wams, zog ihn ein Stück hoch und schüttelte ihn durch.

,,Nimm ja nicht den Namen des ehrenwerten Kreuzritters und seiner verstorbenen Gemahlin in den Mund, du Lump!", zischte er ihm ins zerschlagene Gesicht.

Sebastian kochte noch immer vor Hass. Er musste hilflos mit ansehen, wie aufgewühlt seine Mutter war, wie ihre Hände zitterten und ihre Augen rot und geschwollen waren, während ihre Lippen aufgedunsen schienen. Ihr Anblick und der Gedanke, dass vielleicht der schmutzige Lurch, dieses Hundsfotts, sich zwischen die Lippen seiner Mutter gedrängt hatt und sich dort erleichtert haben könnte, ließ die Wut erneut in ihm auflodern. Getrieben von einem unbändigen Zorn, trat er mit aller Kraft dem Ritter ein letztes Mal zwischen die Beine. Rudolf krümmte sich mit einem erstickten Schrei, während der Wirtssohn sich drohend über ihn beugte.

,,Falls du die Wahrheit über deine Herkunft gesagt hast, behalten wir dein Schwert und deine Rüstung vorerst als Ausgleich! Wenn dein Burgherr kommt und deine Geschichte bestätigen kann, sehen wir weiter, ob du dein Zeug noch brauchst! Auf jeden Fall werden wir ihm den schändlichen Versuch von dir ausführlich berichten. Er hat schon vor zwei Jahren einen seiner Burg Wächter entmannen und aufhängen lassen, als dieser sich an einer verheirateten Hörigen vergriffen hatte. Aus diesem Schlamassel wirst du so bald nicht wieder herausfinden. Und jetzt verschwinde aus unserer Schenke, bevor ich es mir anders überlege!"

Andreas, Annas Verlobter, trat zu seinem Freund und zog ihn ein Stück beiseite. Er senkte die Stimme zu einem eindringlichen Flüstern, während er einen finsteren Blick auf den am Boden kauernden Rudolf warf.

,,Lass uns diesem feigen Kerl hier und jetzt die Eier abschneiden. Solche Menschen geben niemals Ruhe, das weißt du so gut wie ich. Solange niemand weiß, dass er hier jemals gewesen ist, können wir ihn diskret verschwinden lassen. Ein namenloses Grab im Wald, und kein Hahn kräht mehr nach ihm!"

Sebastian zögerte. Er hasste Gewalt, aber dieser Wicht hätte es verdient, dann glitt sein Blick zu den Gesichtern der anderen Gäste, zum Gerber, der das Schwert des Ritters noch immer in den Händen hielt und es staunend betrachtete, zum Schweinezüchter, dessen verschlagene Äuglein zwischen dem gestürzten Edelmann und seiner Mutter hin und her huschten und der sich mit der Zunge über die feisten Lippen leckte, während er diskret versuchte ihre Blößen eingehender zu studieren.

Er sah Sophie, die ihm mit blassem Gesicht und angstvoll aufgerissenen Augen zunickte, als wollte sie ihn warnen. Sie hatte ihm vorher berichtet, wie seine Mutter dem Gerber und dem Schweinezüchter noch vor kurzem vor den Kopf gestoßen hatte, während er draußen Wasserlassen war. Diesen beiden war nicht mehr zu trauen. Sie würden so eine Gelegenheit nicht verstreichen lassen, um es seiner Mutter heimzuzahlen.

,,Nein", flüsterte er schließlich zu Andreas und schüttelte bedauernd den Kopf. ,,Wir können hier nicht allen trauen, dass sie dicht halten. Sie würden uns verpfeifen. Und dann hängt man uns alle. Nein, mein Freund, das kann ich nicht riskieren!"

Andreas wollte widersprechen, aber Sebastian legte ihm die Hand auf die Schulter und drückte sie fest. ,,Hilf mir, ihn lieber gebührend hinauszuwerfen!"

Gemeinsam packten sie Rudolf schließlich an den Armen und schleiften ihn zur Tür. Der Ritter stolperte und fluchte, während das Gelächter über ihm zusammenschlug. Ein letzter, harter Tritt in den Arsch beförderte ihn durch die Tür, und er landete der Länge nach im mit Kot durchmengten Matsch der Gasse.

,,Und lass dich hier nie wieder blicken!", rief Sebastian ihm drohend hinterher.

Rudolf rappelte sich nach einiger Zeit mühsam auf, und rieb mit einer Hand seinen Hintern. Er wandte sich noch einmal um, während seine Augen vor blankem Hass regelrecht glühten.

,,Dafür werdet ihr... bezahlen!", brüllte er, die Faust zum Himmel erhoben.

,,Diese Schmach... werde ich euch tausendfach heimzahlen, und wenn es das... Letzte ist, was ich tue! Euch und deiner... schwanzlutschenden Mutter, dein junges Weib und sogar deine Schwester werde ich all ihrer Ehre berauben und sie alle zu meinen... Huren machen! Ihr alle werdet um Gnade winseln, das schwöre ich bei allen Heiligen, so wahr ich Rudolf Dornwacht heiße!"

Mit dieser elendig langen Drohung auf den Lippen humpelte er in die Dunkelheit, bis die Schatten der Nacht ihn verschluckten und nur noch das ferne Echo seiner Verwünschungen zu ihnen herüber hallte.

Christina, die in der Tür stand und ihren Sohn wieder umklammerte, spürte ein unmerkliches Schaudern ihren Rücken hinablaufen. Auch Sophie und Anna, die sich eng aneinander drängten, obwohl die Nacht nicht sonderlich kalt war, fröstelten plötzlich. Die Racheschwüre des Ritters hallten noch lange in ihren Ohren nach, während sie die Unordnung in der Taverne beseitigten und für diesen Tag das Geschäft schlossen.

KAPITELENDE
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LaLia
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Re: A Dark Age - Kapitel 2 NEU

Post by LaLia »

Yeah, mal wieder eine gute deutsche Geschichte :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Das sind zwei gute Kapitel, die du hier bisher geschrieben hast und es hat Spaß gemacht sie zu lesen. Ich bin immer ein Fan davon, wenn man versucht den Personen eine Persönlichkeit gegeben und das ist dir bei einigen Protagonisten schon gut gelungen. Was ich eigentlich weniger mag, sind Geschichten die irgendwie vor zig Jahrzehnten oder so spielen, aber gerade deswegen umso größer das Lob. Auffallend finde ich dabei die richtige Wortwahl: Leib, Gemahl...Wörter die heute kaum noch einer nutzt, die hier aber passen. Hab ich was übersehen? Welche Zeit soll das denn sein? Deutschland im Mittelalter würde ich annehmen!?
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Nabociras
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Re: A Dark Age - Kapitel 2 NEU

Post by Nabociras »

Vielen Dank für dein tolles Feedback! Es freut mich wirklich sehr, dass dir die Geschichte und die Charakterentwicklung gefallen. Dies ist eine über 20 Kapitel angelegte Storyline, mal sehen ob ich durchhalte.

Zu deiner Frage bezüglich der Zeit: Die Vorgeschichte heißt „A Untold Medieval Story“, und der Titel verrät ja schon, dass es im Mittelalter spielt. Wenn du mich nach dem genauen Jahr fragst, würde ich sagen, dass die Geschichte vermutlich zwischen 1270 und 1280 angesiedelt ist. Genauer werde ich es wissen, wenn ich Klara und Peter wieder in der Parallelgeschichte auf ihre Abenteuer schicke oder diese Geschichte soweit vorantreibe, bis Rudolf an einer Schlacht teilnimmt.
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Nabociras
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Re: A Dark Age - Kapitel 2 NEU

Post by Nabociras »

Kapitel 3 – Die Bäuerin

,,Mist, ich bin spät dran!", entfuhr es Sandra, als sie die ersten schwachen Sonnenstrahlen zwischen den Ritzen der Fensterläden hindurchdringen sah. Sie stand abrupt von ihrer Bettstatt auf, dass das Stroh unter ihr knisterte und ihr Gatte Jan, der noch im Halbschlaf lag, ein unwilliges Brummen von sich gab.

Jan öffnete träge ein Auge und beobachtete heimlich, wie seine Frau zur Truhe hinüberging. Ihre dunkelbraunen Haare fielen ihr in dichten Wellen über die Schultern, während sie sich aus dem Nachthemd schälte. Er sog scharf die Luft ein, als ihre handgroßen Brüste mit den dunklen, keck aufragenden Warzen kurz im schummrigen Licht aufblitzten, bevor sie ein altes Kleid über ihr dünnes Unterkleid streifte. Sein Blick wanderte unwillkürlich tiefer, verfolgte die Kurve ihrer festen Lenden und blieb an ihrem prallen, apfelförmigen Hintern hängen, der bei jeder Bewegung verführerisch wippte.

Langsam drehte er sich auf die Seite, den Kopf in die Armbeuge gestützt und sog gierig jeden Bogen ihres Leibes ein, förmlich wie ein Verdurstender den ersten Regen nach einer Dürre. Seine Frau, die fünfundzwanzig Sommer zählte, war nicht von der zarten, blassen Sorte wie seine Schwester Jule. Nein, Sandra war ein Weib aus Feuer und Saft. Jeder ihrer Schritte federte, als ob die Erde selbst sie nicht festhalten zu vermochte. Ihre Brüste, keine dürren Äpfelchen wie bei Jule, sondern handtellergroße, pralle Rundungen, die unter dem groben Kleid wie zwei junge Hasen zuckten. Und wenn sie sich vorbeugte, spannte sich der Stoff über einen Hintern, der den Vergleich mit einem reifen Herbstapfel aufdrängte - prall, fest und sah einfach zum Hineinbeißen aus. Ihr Becken war breit und rund, ein gebärfreudiges Becken, das der Herrgott höchstselbst in seinem erregtesten Moment geformt haben musste.

Ganz anders hingegen war seine Schwester Jule, die ebenso hellblond wie er selbst war, mit langen, schlaksigen Beinen, einem schmalen Becken und kleinen, mädchenhaften Brüsten, die kaum eine Männerhand füllten. ‘Flache Brüste sind auch schön anzusehen …’, sinnierte er dennoch, ‘... und ihr Becken, das zwar kaum einem Kindlein Platz böte, aber verflucht eng sein musste. Verdammt und wie eng erst ihr Hintern sein musste…’

,,Was ist bloß in dich gefahren, so über deine Schwester zu denken?" murmelte er kaum hörbar zu sich selbst und ließ dennoch seine Hand weiter über seinen Steifen gleiten. Er drehte sich grummelnd um, doch sein Blick folgte weiterhin seiner Frau wie ein hungriger Wolf der Fährte.

Seine Gattin indes setzte ihre Haube über das Haar, steckte die widerspenstigen Strähnen darunter fest und zog die ledergefütterten Holzschuhe über.

,,Was ist denn los?", murmelte Jan und tat so, als ob er noch im Halbschlaf wäre, wälzte sich währenddessen auf die andere Seite und zog die Decke bis an seine Schultern, um seine Erregtheit vor ihr zu verbergen.

,,Ich habe dir das doch gestern während des Abendmahls erklärt!", erwiderte seine Frau hastig und nestelte an den Riemen ihres Schuhwerks. Sie richtete sich auf, strich sich das Kleid glatt und sprach mit Nachdruck, als rede sie zu einem begriffsstutzigen Kind.

,,Wenn die Kräuter wirken sollen, müssen sie im Morgentau liegen, bevor die Sonne sie küsst, hat die alte Kräuterfrau gesagt, und zwar erst an dem Tag, an dem die Tage meiner Empfängnis am wahrscheinlichsten sind! Ansonsten empfange ich wieder nicht, oder schlimmer - die Leibesfrucht kann wieder nicht bei mir behalten werden, wie die beiden Male zuvor!"

Ihr Mann verzog das Gesicht bei der Erwähnung der beiden Fehlgeburten, aber Sandra war schon nicht mehr bei der Sache. Sie trat zum Bett, beugte sich herab und gab ihm einen kurzen, flüchtigen Kuss auf die stoppelige Wange. Ihre Lippen waren warm und weich und für einen Moment wollte er sie festhalten, inniger küssen und sie auf seinen erregten Leib zerren, aber sie hatte sich schon wieder aufgerichtet und eilte geschwind aus der Kammer.

Er hörte noch, wie sie kurz an die Tür seiner Schwester Jule nebenan klopfte, die Tür einen Spalt öffnete und ohne einzutreten durch den Spalt rief: ,,Mach dich bereit, ich füttere noch schnell die Tiere im Stall, dann brechen wir auf! Und sage dem faulen Gerd, wir brauchen frisch geschlagenes Feuerholz, wenn wir zurück sind!"

Ohne eine Erwiderung abzuwarten, machte sie sich auf den Weg zum Stall, während ihre Schuhe rhythmisch auf den ausgetretenen Dielen klapperten. Schließlich betrat sie den dämmrigen Stall und griff nach dem vorbereiteten hölzernen Futtereimer. Der vertraute Geruch von Heu, Mist und warmem Tierfell umfing sie, während die Hühner leise gurrten und die Ziege im hinteren Winkel blökend den Kopf hob. Sie wollte gerade das Futter in den Trog schütten, als sie missmutig die alten, verklumpten Futterreste bemerkte, die noch vom Vortag im Trog klebten.

,,Hat der Gerd seine Arbeit wieder nicht ordentlich gemacht.", murmelte sie seufzend, nahm die grobe Handschaufel von der Wand und bückte sich tief über den Trog, um die fauligen Reste heraus zu kratzen. Ihr Hinterteil ragte in die Morgenluft, dabei rutschte ihr Rock ein wenig nach oben und entblößte die nackten Waden.

In diesem Augenblick legte sich plötzlich eine Hand von hinten fest auf ihren Mund. Gleichzeitig spürte sie, wie jemand ihre Röcke samt Unterkleid packte und bis zu ihrem Becken hochschob. Die kühle, frische Morgenluft strich über ihren prallen Hintern, dass sich die dünnen Härchen aufstellten. Bevor sie reagieren, schreien oder um sich schlagen konnte, vernahm sie jedoch eine vertraute, erregte Stimme dicht an ihrem Ohr.

,,Schschsch, nicht so laut, mein Herz, sonst hört uns das Gesinde noch!", hauchte Jan, der sich hinter ihr fest an sie presste. Sie spürte seinen bereits steinharte Männlichkeit, den er gegen ihre nackte Hinterbacke drückte, während er mit der anderen Hand über ihrem Kleid ihre handgroße Brust umfasste und sie verbissen liebkoste. Seine Finger fanden letztendlich ihre Brustwarze und zwirbelten sie zwischen Daumen und Zeigefinger, dass ihr unwillkürlich ein Aufstöhnen gegen seine Hand entwich.

,,Deine saftigen Hinterbacken sind einfach zu verlockend, wenn du so schön gebückt dastehst", raunte er und seine Bartstoppeln kratzten über ihre Wange, während er mit der Hüfte anfing, gegen ihren Hintern zu stoßen.

Sandra wandte sich abrupt zur Seite, riss sich aus seiner Umklammerung los und richtete sich vehement auf. Sie funkelte ihren Mann erbost an, ihre Bernsteinfarbenen Augen blitzten vor Zorn und sie schlug ihm mit der flachen Hand gegen seine Wange, dass es durch den Stall hallte.

,,Was fällt dir ein, hier so über mich herzufallen, du Halunke? Du hast mich zu Tode erschreckt! Himmelherrgott, hast du überhaupt zugehört, was ich dir gerade noch gesagt habe?"

Ihr Mann hob abwehrend die Hände, doch das Lächeln wich kein Breit aus seinem Gesicht. Er versuchte, sie erneut an sich zu ziehen und ihren Mund zu küssen, aber sie drehte den Kopf wie ein bockiges Pferd weg.

,,Sei mir doch nicht böse, mein Herz", schmeichelte er mit rauer, vor Erregung belegter Stimme.

,,Du und die Kräutertante, ihr habt die letzten Monate die ganze Zeit über Fruchtbarkeit Tränke und Keuschheit bis zur richtigen Zeit gesprochen. Da hat sich bei mir einiges angestaut, weißt du? Acht Jahre sind wir schon verheiratet und trotzdem kann ich die Finger nicht von dir lassen und du hast mich schon seit über einem Monat nicht rangelassen. Verstehe mich doch!"

Sie spürte seinen warmen Atem auf ihrer Wange. Doch bevor sie antworten konnte, drückte er sie mit beiden Händen an den Schultern nach unten. Sie kniete plötzlich auf dem mit Stroh bedeckten Boden, so dass ihr Gesicht vor seiner aufragenden Latte verweilte.

,,Komm schon Liebste, mach es mir wenigstens mit dem Mund", flüsterte er heiser. ,,Deine vollen Lippen sind fast so gut wie deine feuchte Möse und machen mich immer ganz wild."

Er packte sie mit einer Hand am Hinterkopf und dirigierte mit der anderen seine pralle Eichel an ihre Lippen und versuchte vergeblich seinen Phallus in ihren lieblichen Mund/zwischen ihre Zähne hinein zu zwängen.

,,Nimm ihn bitte auf!", keuchte er. ,,Gönn mir ein bisschen Spaß und vergiss für einen Moment die alte Kräuterhexe!"

Und bevor sie noch protestieren konnte, schob er letztendlich seinen erigierten Penis zwischen ihre überrumpelt geöffneten Lippen und drang tief in ihre Mundhöhle ein.

Sandra spürte den vertrauten, salzigen Geschmack seines Vorlustsaftes auf ihrer Zunge, während er begann, sein Becken gegen sie zu drängen. Zuerst hielt sie still, ließ seine tiefen Stöße in ihren Rachen über sich ergehen, denn insgeheim liebte sie es, Jan vor dem eigentlichen Akt bis kurz vor den Höhepunkt zu bringen und ihn dann zappeln zu lassen. Das verschaffte ihr ein köstliches Machtgefühl über ihn.

Also begann sie, vermeintlich gehorsam, zu lutschen und zu saugen, ließ ihre Zunge unter seinem Schaft entlang gleiten, umfasste mit einer Hand seine schweren, vollen Eier und kraulte sie ausgiebig. Sie nahm ihn sogar tiefer in den Rachen, bis ihre Lippen fast seine Schamhaare küssten, während Jan stöhnend seine Hände auf ihre Brüste presste und das weiche Fleisch durch die Kleidung walkte.

,,Ja... genau so, meine Liebe... nimm ihn ganz auf!", keuchte Jan entzückt und warf den Kopf in den Nacken. Seine Finger fuhren in ihre dunkelbraunen Haare und lösten die Haube, dass diese zu Boden fiel. Ihre dunklen Locken ergossen sich über seine Hände, während er ihr Gesicht fester gegen seinen Unterleib presste.

Die Macht über ihn zu spüren, wie er unter ihren Künsten zitterte, das war zwar ihr süßester Rausch, doch als ihr Gemahl begann ihren Kopf mit beiden Händen festzuhalten und noch schneller, noch tiefer, noch ungestümer in ihren Rachen zu stoßen, spürte Sandra mit Erschrecken, dass er bereits kurz vor dem Abspritzen war.

Seine Atmung wurde stoßweise, sein Keuchen verwandelte sich in schieres Stöhnen und seine Männlichkeit in ihrem Mund schwoll noch weiter an und pochte heftig gegen ihren Gaumen. Seine Eichel, dick und purpurrot, mittlerweile fast wie ein Pilz aufgeschwollen, stieß unentwegt gegen den Eingang ihrer Kehle.

Sie allerdings wollte ihn von sich stoßen. Den Spaß, ihn kurz vor dem Abgrund zu bringen und dann inne zu halten, ihn um mehr betteln zu hören, bis sie sich doch seiner Zuwendung hingab, musste sie sich heute zum Opfer der Empfängnis verbieten. Was ihr sonst mit spielerischer Mühe gelang, forderte an diesem Morgen vehemente Gegenwehr von ihr, da er diesmal wie ausgewechselt war und sich nicht mehr bändigen ließ.

Er packte plötzlich mit beiden Händen ihren Kopf fester und drückte sie mit roher Kraft an sich, stieß schneller und tiefer – seine wippenden Hoden schlugen bereits gegen ihr Kinn. Sein Keuchen wurde zu einem heiseren Grunzen, während sein ganzer Körper sich wie eine Bogensehne anspannte, bereit, seinen Schuss in ihren Rachen abzugeben.

‘Gleich spritzt er ab’, schoss es ihr durch den Kopf. Mit einem verzweifelt entschlossenen Ruck stieß sie sich in letzter Sekunde von ihm weg. Ein feuchter, schmatzender Laut ertönte, als sein Glied aus ihrem Mund glitt und Sandra einen Teil ihres Speichels ausspuckte, dass mit Jans salziger Lustflüssigkeit vermischt auf dem Stallboden landete. Tief einatmend, ihr Gesicht gerötet und ihr Haar zerzaust, keuchte sie fortwährend und schaute erbost mit funkelnden Augen zu ihm hoch.

,,Du hörst wirklich nur das, was du hören willst, Jan! Die Kräuterfrau sagte doch in der Vergangenheit mehrmals, dass eben diese Handlungsweise - mich jeden Tag zu begatten - deinen Samen schwächen und unsere Kinderlosigkeit erklären würde!"

Sie rappelte sich ächzend auf, wischte sich mit dem Handrücken über die feuchten Lippen und sah ihn mit bittenden Augen an. ,,Du sollst dich in Enthaltung üben, der Samen soll sich über einen Mondzyklus hinweg stauen, mehren und so erstarken, Liebling, während ich den Sud aus den Kräutern trinke und meinen Schoß auf die Empfängnis vorbereite!"

Sie ergriff seine Hand, die noch immer nach ihren Brüsten tastete und drückte sie mit Nachdruck beiseite. ,,Hab Geduld, ich bin jetzt in meinen fruchtbaren Tagen und muss nur noch die Kräuter, die vom Morgentau benetzt sind, für den Fruchtbarkeitssud einsammeln. Dann mach ich das Gebräu. Und dann, dann kannst du mich so oft wie du willst begatten – aber keinen Augenblick vorher!"

Sie richtete ihre Haube auf ihr Haar, das unter dem Stoff wieder zur Räson gebracht wurde und strich ihr altes Kleid glatt, dass sie heute mit Absicht für das Kräutersammeln im Wald angezogen hatte.

,,lch gehe jetzt mit deiner Schwester die Kräuter sammeln. Da du nun schon mehr als wach und munter bist, und offenbar genug Tatendrang im Überfluss hast, kannst du ja das Vieh weiter füttern!"

Hastig stand sie auf, ihre Wangen waren noch immer gerötet und verließ mit hoch erhobenem Haupt den Stall. Ihre Schuhe klapperten, wie um ihre Wut zu untermalen, zornig über die ausgetretenen Steine des Hofes, während die Morgensonne ihre schlanke Gestalt in fahles Gold tauchte.

Jan blieb verdutzt im Stall zurück, seine halb geöffnete Bruche und seine immer noch zum Bersten angespannte Latte ragte wie eine Fahnenstange vor ihm auf. Er fluchte leise und inbrünstig, dass es von den Balken widerhallte.

,,Verdammtes Weib! Acht Jahre, und noch immer ein Sturrkopf wie am ersten Tag!" Er schlug gegen eine Mistgabel, dass die Hühner aufgeregt gackerten und stapfte aus dem Stall, um sich wenigstens per Hand Erleichterung zu verschaffen und anderweitig Druck abzubauen.

Doch dabei würde er diesmal nicht an seine Frau denken. Der köstliche Anblick, den ihm ein kurzer Blick durch den Türspalt von Jules Kammer vorhin geboten hatte, als die Tür nicht ganz geschlossen war, hatte sich förmlich in seine Lenden gebrannt. Seine Schwester, wie sie sich nackt im Bette gähnend räkelte, dabei ihr schmales Becken dehnte und ihr blondes Dreieck zwischen den dünnen Schenkeln enthüllte, ihren schmalen, rosigen Schlitz, den der flüchtige Blick gerade so erlaubt hatte.

Dieser Anblick war es gewesen, der ihn erst auf den Gedanken gebracht hatte, seine wochenlange Enthaltung aufzugeben und seiner Frau in den Stall zu folgen. Alles in der vagen Hoffnung, sie endlich wieder verführen zu können und diesen sündigen, nagenden Hunger auf seine eigene Schwester zu ersticken.

Was das Ehepaar indes nicht wusste: Ihr Knecht Gerd hatte die vergangene Nacht zu lang mit seinen Freunden gezecht. Anstatt in die Gesindekammer neben dem Bauernhaus zu wanken und dort polternd vielleicht die Herrschaft zu wecken und sich wieder Schelte einzufangen, hatte er sich lieber auf den Heuboden des Stalles geschlichen und dort genächtigt.

Kurz nach Mitternacht, als er sich gerade hinlegen wollte, hatte er durch eine Ritze in der Holzwand noch beobachtet, wie die Jule von einem verstohlenen Stelldichein zurückkehrte, sich mit einem kurzen, innigen Kuss von ihrem Liebsten verabschiedete und sich nachts ins Haus schlich bevor die Haustür leise ins Schloss fiel. Der Mann war nicht zu erkennen gewesen, aber er wusste auch so, wer es war.

Ihr Bruder Jan hatte sie einmal mit diesem Taugenichts Arm in Arm erwischt und ihr angedroht, wenn es nochmal vorkomme, dass er sie mit dem alten Freibauern, der drei Dörfer weiter siedelte, der Witwer war und bereits drei Kinder aus einer vorangegangenen Ehe hatte, verheiraten würde.

Jetzt lag er auf dem Heuboden, die Augen geschlossen und hatte alles kurz zuvor von oben herab durch die Spalten der morschen Holzdielen heimlich verfolgt. Das ganze Schauspiel - wie die junge Herrin den Zapfen des Herrn gelutscht und geleckt hatte, wie er sie in den Mund fickte, wie sie sich schließlich im letzten Moment empört von ihm löste - hatte sich alles unmittelbar unter ihm abgespielt.

Gerds alte, schwielige Hand umklammerte seinen 48-jährigen Schwengel und bearbeitete ihn mit langsamen, genüsslichen Zügen, während er in Gedanken Sandras apfelförmigen, weißen, blanken Hintern vor sich sah, den Jan so beherzt entblößt hatte. Ihre rosaroten Lippen, wie sie um die Eichel seines Herren geschmatzt hatten, das Würgen, das feuchte Glucksen, das Spucken - all diese schmutzigen Bilder benutzte er, um seinen alten Kolben zu reiben, bis er fast seine Erlösung fand.

Aber nur fast. Im letzten Moment zügelte er sich mit einem kehligen Grunzen und ließ seinen schmerzhaft pochenden Phallus los. Nein, sein Samen sollte heute ausnahmsweise nicht an den staubigen Heuboden verschwendet werden. Er würde seine ganze Manneskraft später für Jule aufsparen und genau das von ihr verlangen, was seine Herrin gerade an ihrem Gatten veranstaltet hatte.

Diese verwöhnte kleine Hure, die sich Nachts heimlich mit einem Kerl traf und dann Tagsüber die Unschuldige spielte - sie würde vor ihm auf die Knie gehen und ihm jeden einzelnen Tropfen aus den Eiern saugen müssen, so wie die Herrin es dem Herrn fast besorgt hätte. Und wenn sie sich weigerte, dann würde er drohen, sie bei ihrem Bruder zu verpetzen, samt all der erfundenen, saftigen Details ihres nächtlichen Stelldicheins. Er malte sich gute Chancen aus, dass Jule lieber seinen abgestandenen, bitteren Saft schlucken würde, als mit dem alten Freibauern verheiratet zu werden.

Ein dreckiges, zahnlückiges Grinsen breitete sich auf seinem verwittertem Gesicht aus, während er durch die Dachluke hinaus in den herauf dämmernden Morgen starrte. Unter ihm klapperten Jules Holzpantoffeln bereits über den Hof, als sie sich anschickte ihre Schwägerin einzuholen. Und als er das feste Wackeln ihres kleinen Hinterns beim weg trippeln sah, fragte er sich, vielleicht war da doch mehr drin, als nur ihren Mund zu benutzen. Alles zu seiner Zeit, nur Geduld, ermahnte er sich selbst und packte seinen Schwanz wieder ein. Kommt Zeit, kommt Tat...

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Auf dem Weg zum Wald, kaum dass sie die Hofgrenze hinter sich gelassen hatten und in den schmalen, von Brombeerranken gesäumten Pfad einbogen, senkte Sandra ihre Stimme zu einem eindringlichen Flüstern. Die Morgensonne kämpfte sich gerade durch das dichte Blätterdach und warf tanzende Lichtflecken auf den Boden.

„Jule, hör mir jetzt gut zu", begann sie und packte ihre Schwägerin fester am Ellenbogen, dass diese überrascht aufsah. „Dein Bruder wird nicht ewig Geduld mit dir haben. Er hat dich schon mal erwischt, nicht wahr? Du musst vorsichtiger sein, Mädchen. Wenn er dich noch einmal mit dem zweitgeborenen Müllerssohn in der Nacht ertappt, dann macht er seine Drohung wahr – und du bist an den alten Freibauern festgekettet, bevor du auch nur Ave Maria sagen kannst."

Ihre Schwägerin zuckte trotzig mit den schmalen Schultern, ihr hellblonder Zopf wippte dabei stürmisch hin und her. „Jan kann mich nicht zwingen! Ich liebe Willi und ich werde ihn auch weiterhin treffen!"

„Still!", zischte Sandra und sah sich hektisch um, obwohl weit und breit niemand zu sehen war. „Überall gibt es Ohren und der Gerd schleicht überall wie eine Katze herum. Hör auf mich, dein Bruder kontrolliert ab und zu nachts deine Kammer. Wenn er wach wird und die Latrine aufsucht, schaut er bei dir vorbei. Das hat er mir selbst einmal gesagt. Bisher hatte er kein Glück, aber einmal wirst du zu spät von deinem Stelldichein zurückkommen, und dann gnade dir Gott."

Apropos Latrine – bei diesem Wort durchzuckte es sie mit einem Schlag. In der ganzen Eile hatte sie ihre Morgentoilette völlig vergessen. Kein Wunder, so wie Jan sie im Stall bedrängt und abgelenkt hatte! Ein unangenehmes Drücken machte sich tief in ihrem Unterleib bemerkbar und sie presste kurz die Schenkel zusammen. Aber es gab jetzt Wichtigeres zu tun . Sie verkniff es sich und beschleunigte ihren Schritt. Die Kräuter mussten gesammelt werden, solange der Morgentau noch in dicken, glitzernden Perlen auf den Blättern lag – jedes Zögern würde der Sonne Zeit geben, die heilsame Feuchtigkeit zu rauben.

Jans 18-jährige Schwester indes schüttelte so heftig den Kopf, dass ihr der Zopf über die Schulter peitschte. „Dann laufe ich eben mit ihm davon!", stieß sie mit glühenden Wangen hervor und ihre blauen Augen blitzten entschlossen. „Willi und ich, wir haben das schon besprochen. Er würde für mich bis ans Ende der Welt gehen und ich für ihn ebenso! Niemals werde ich den alten Freibauern heiraten, eher gehe ich in den Fluss!"

Sandra blieb abrupt stehen, fasste sie an beiden Schultern und sah ihr eindringlich ins Gesicht. Ihre nächste Frage kam leise, fast zögerlich, als fürchtete sie die Antwort. „Hast du ihm etwa schon deine... Unschuld geschenkt? Sei bitte... ehrlich zu mir!"

Ein tiefes Erröten überzog Jules schmales Gesicht bis hinab zum Hals und sie senkte beschämt den Blick. „Nein!", flüsterte sie und schüttelte ihr kleines Haupt. „Ich wollte... wirklich, ich hab es ihm in der Leidenschaft unserer Küsse angeboten, aber er hat abgelehnt. Willi sagte...", sie hob die Augen wieder und sah Sandra fast flehend an, „… er sagte, er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass mein Bruder sich erweichen lässt und irgendwann einer Heirat zustimmt, wenn er endlich einsieht, wie aufrichtig er mich liebt und er mit der Zeit vorweist, dass er mich ernähren kann. Er will mich nicht entehren, bevor wir vor Gott getraut sind. Wir... wir tauschen nur Küsse aus und befummeln uns gelegentlich, wenn es dunkel ist. Mehr nicht, das schwöre ich!"

Sandra atmete erleichtert aus, dennoch nagte ein bitterer Gedanke an ihr. Da kann er lange warten, dein edelmütiger Wilhelm, dachte sie insgeheim. Er ist nur der zweitgeborene Sohn eines Müllers und hat nichts zu erben – keinen Acker, keine Mühle, nicht mal einen einzigen Sack Mehl. Und der Müller Stand ist in den Augen vieler ohnehin kein ehrbarer Beruf, zu viel Betrug, zu viel Korn strecken. Jan würde seine Schwester niemals einem mittellosen Zweitgeborenen zur Frau geben, da kannte sie ihren Mann gut genug.

Doch, so schwer es ihr auch fiel, hütete sie ihre Zunge. Diese harte Wahrheit würde Jule zur Verzweiflung treiben und Verzweiflung trieb junge Mädchen zu Dummheiten. Wenn sie erst erfuhr, wie aussichtslos ihre Liebe wirklich war, würde sie vielleicht schon morgen mit ihrem Willi in der Nacht durchbrennen und Jan würde ihr die Schuld geben. Nein, besser sie lenkte das Gespräch auf unverfänglicheres Gebiet.

„Sieh doch!", rief sie und deutete auf die Waldlichtung, die sich vor ihnen auftat. Der Morgentau lag auf den Gräsern und Kräutern wie ein silbriger Schleier und die ersten schrägen Sonnenstrahlen ließen ihn in tausend Farben funkeln. „Die Kräuter warten auf uns! Komm, sammeln wir sie, bevor die Sonne den Tau verdunsten lässt!"

Sie kniete sich ins feuchte Gras und begann die Blätter und Stängel sorgsam in ihren Korb zu legen. Jule hockte sich neben sie und tat es ihr gleich und eine Weile arbeiteten sie schweigend nebeneinander, nur das leise Rupfen der Kräuter und das Zwitschern der Vögel begleiteten die beiden.

Nach einer Weile brach Sandra das Schweigen, ihre Stimme war nun weicher und verträumter. „Weißt du, Jule, ich spüre es heute ganz deutlich. Es durchdringt mich, so fruchtbar bin ich. Meine Brüste sind schwer und warm und mein Schoß... er kribbelt regelrecht. Die Kräuterfrau hat gesagt, an solchen Tagen ist der Sud am wirksamsten. Heute ist ein guter Tag, heute könnte ich endlich empfangen, dessen bin ich mir fast sicher."

Ihre Schwägerin lächelte ihr aufmunternd an. „Dann wird es auch so sein und ich werde einen kleinen Neffen oder eine Nichte bekommen, das wird wunderbar!"

Sandra seufzte und zupfte ein besonders schönes Kraut zwischen Daumen und Zeigefinger hervor. „Dein Bruder wird schon langsam ungeduldig. Acht Jahre, Jule, acht Jahre wartet er auf einen Erben. Einen Sohn, der seinen Namen trägt und den Hof übernimmt, wenn er mal alt ist."

Sie hielt inne und betrachtete die Blätter in ihrer Hand mit einem wehmütigen Lächeln. „Er macht mir keine Vorwürfe, das nicht. Aber ich sehe sie doch – diese stumme Ungeduld in seinen Augen, wenn er Väter sieht, die mit ihren Söhnen an unserem Hof vorbei reiten. Diesen verschwiegenen Vorwurf, den er nie ausspricht, weil er mich zu sehr liebt."

Jule legte ihre Hand auf ihr Unterarm und drückte ihn sanft. „Ihr habt noch Zeit. Du bist jung und kräftig und wenn der Sud wirkt, wirst du ein gesundes Kind gebären. Und bis dahin..." Sie grinste verschmitzt, „… musst du meinen Bruder eben weiter auf die Folter spannen, so wie du es heute Morgen getan hast! Ich hab euch gehört im Stall, weißt du? Keine Sorge …", fügte sie schnell hinzu, als sie Sandras entsetzten Blick sah, „… nur gehört, gesehen hab ich nichts. Aber es klang, als ob du meinen Bruder ganz schön nach deiner Pfeife tanzen lässt!"

Sandra schüttelte den Kopf, musste aber trotz allem schmunzeln. „Dein unverschämter Bruder hat mich überfallen wie ein Räuber! Aber du hast recht – ein bisschen warten soll er schon noch, bis der Sud bereit ist. Wenn es dunkel ist, dann aber..."

Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und als die kleinen Körbe endlich voll waren und der Tau auf den letzten verbliebenen Kräutern schon fast getrocknet war, richteten sie sich mit schmerzenden Rücken auf und atmeten erleichtert auf. Nebeneinander begannen sie zurück zu ihrem Hof zu marschieren, beide waren in ihren eigenen Gedanken versunken. Doch irgendwann meldete sich Sandras Blase mit solch einer Dringlichkeit, dass sie zusammenfuhr. Die ganze Zeit über hatte sie es tapfer verdrängt, aber jetzt, keine fünfhundert Schritt von ihrem Hof entfernt, war es schier unerträglich geworden. Ein stechender Druck breitete sich aus, als ob jemand mit einem stumpfen Messer in ihren Unterleib bohrte.

Sie presste die Schenkel so fest zusammen, dass ihre Knie anfingen zu zittern, doch es half nichts – sie spürte bereits, wie die ersten verräterischen Tröpfchen ihre Schenkel warm hinabrannen und der Stoff ihres Unterkleides feucht an ihrer Haut klebte.

„Jule!", presste sie mit zusammengebissenen Zähnen hervor und schob ihren Korb in deren Arme. „Geh schon vor, schnell! Schütte sauberes Brunnenwasser und Wein in den Kessel und setz ihn aufs Feuer. Die Kräuter müssen unbedingt zusammen mit dem Tau gekocht werden, bevor er verdunstet, und ich..." Sie unterbrach sich, tief einatmend und deutete mit einer fahrigen Handbewegung zum dichten Gestrüpp hinüber, „… Ich komme gleich nach, muss... muss mich kurz in die Büsche schlagen. Warte nicht auf mich!"

Jule, die selbst noch ein Treffen mit ihrem Willi am Mittag im Sinn hatte und diese lästige Arbeit endlich hinter sich bringen wollte, fackelte nicht lange. Sie nickte bestätigend, klemmte sich Sandras Korb unter den anderen Arm und eilte mit schnellen, tapsigen Schritten den Pfad hinunter auf den Hof zu.

Ihre Schwägerin wartete nicht, bis sie außer Sicht war und stürzte sich regelrecht ins Unterholz, Zweige peitschten ihr ins Gesicht und Brombeerranken verfingen sich in ihrem Rock, während sie sich tiefer und tiefer ins Dickicht kämpfte. Endlich fand sie eine Stelle, wo ein umgestürzter Baumstamm und dichte Haselnusssträucher eine natürliche Mulde bildeten, die vom Weg aus völlig uneinsehbar war. Ihr Atem ging stoßweise und der Druck in ihrem Unterleib war inzwischen so übermächtig, dass sie nicht einmal mehr die Zeit fand, sich richtig umzusehen.

Sie schlug ihre Röcke, mehr schlecht als recht, hoch und hockte sich mit dem Gesicht zum Weg gewandt hin, die Hände an einen jungen Birkenstamm geklammert, um das Gleichgewicht zu halten. Die kühle Morgenluft strich über ihre entblößten Schenkel und ihren Hintern, ein seltsamer Kontrast zu der Wärme, die ihren Unterleib durchflutete.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, in der sie die Zähne zusammenbiss und ihr ganzer Leib vor Anspannung bebte, bis sich endlich der erlösende Strahl einstellte. Ein satter, rauschender Schwall schoss aus ihr hervor und grub sich zischend in das trockene Laub unter ihr. Die Erleichterung, die sie dabei durchströmte, war so überwältigend, dass sie kurz die Augen schloss und einen tiefen, bebenden Seufzer ausstieß, der irgendwo zwischen Qual und Wonne lag. Sie genoss es, wie sich ihr ganzer Körper allmählich entspannte, wie der peinigende Druck wich und einer wohltuenden Leere Platz machte, während der Strahl nach einer gefühlten Ewigkeit endlich langsam dünner wurde und schließlich ganz versiegte.

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Rudolf träumte von einem seichten Plätschern und einem sanften, gleichmäßigen Rauschen, wie von einem Bach, der über glatte Kieselsteine strömte. Doch dann durchzuckte ihn ein stechender Schmerz, der von seinem Fuß bis in den Schädel kroch und er erwachte mit einem Ächzen, das sich stumm und tief in seiner Kehle verfing. Sein Kopf brummte, hätte ihm jemand einen Schmiedehammer auf die Schädeldecke geschlagen und wie von einer Rinderherde niedergetrampelt, schmerzte jeder einzelne Knochen seines Leibes.

Er blieb reglos liegen, das Gesicht noch halb in feuchtes Moos gedrückt und lauschte. Das Plätschern hörte nicht auf, obwohl er inzwischen einigermaßen wach war. Es war doch kein Traum gewesen, vielleicht konnte er ein wenig aus diesem Bach trinken, dachte er sich. Seine Kehle war staubtrocken. Vorsichtig öffnete er ein verquollenes Auge. Das Zwitschern der Vögel in den Baumkronen, das ferne Rauschen des Windes in den Buchen und dieses beharrliche, seichte Fließen einer Flüssigkeit drang weiter durch den Nebel seiner Benommenheit.

Langsam, mit schmerzverzerrtem Gesicht, streckte er seine steifen Glieder aus, bog die Finger, die ebenfalls schmerzten. Warum zum Teufel tat ihm alles so verdammt weh? Sein Brustkorb fühlte sich an, als läge ein Amboss darauf und zwischen seinen Beinen pochte ein dumpfer, elender Schmerz, der ihn an den Tritt eines Ochsen erinnerte.

Und dann, mit einer jähen Erkenntnis, kam alles zurück.

Der letzte Abend in der Schenke. Das Gegröle der Gäste. Die dralle Wirtin mit ihren feuerroten Haaren und diesen gewaltigen, schneeweißen Eutern, die er im Kellergewölbe begattet hatte – oder hatte er sie nur in den Mund gerammelt? Er erinnerte sich nur noch bruchstückhaft. Ihr Maul, das so willig um seinen Schaft geschmatzt hatte, ihr gewaltiger Busen, den er durchgewalkt hatte wie ein Bäcker seinen Teig. Und dann dieser jämmerliche Sohn, der ihm so feige von hinten in die Eier getreten hatte und dessen Kumpane, die ihn die Treppe hinauf geprügelt und mit einem letzten, schmachvollen Arschtritt aus der Taverne befördert hatten.

Seine Rüstung. Sein Schwert. Alles hatten sie einbehalten, dieses dreckige, unverschämte Tavernen Pack! Bei der Erinnerung daran kochte die Wut in ihm hoch, und er ballte die lädierten Fäuste, dass die Knöchel knackten.

Diesen Vorfall konnte er allerdings schlecht seinem Oheim melden. Wie sollte er vor den alten Mann hintreten und erklären, dass ihm eine Horde besoffener Fuhrknechte und ein Wirtssohn die Rüstung abgenommen hatten? Niemals. Der Alte würde eher der Sache bis auf den Grund gehen und diesen Vorfall benutzen, um ihn abermals von seinem Grund und Boden zu vertreiben. Er würde es diskret erledigen müssen, nachdem er seine Wunden geleckt und seine beiden Kumpane beisammen hatte.

Er wollte sich gerade mit einem unterdrückten Fluch aufrappeln, als sein Blick sich starr an etwas fest heftete, das keine zehn Schritt von ihm entfernt hockte.

Ein Frauenhintern. Und was für einer, ein Anblick, der ihm den Atem stocken ließ und augenblicklich die Schmerzen vergessen machte. Ihr Rock war hochgeschlagen und darunter kam ein Paar praller, apfelförmiger Hinterbacken zum Vorschein, so weiß und makellos, wie frisch gefallener Schnee. Sie waren rund und fest, geschaffen, um von Männerhänden gepackt und auseinandergezogen zu werden und in der Mitte, wo sie sich zu einer tiefen, verheißungsvollen Kerbe vereinten, blitzte das rosige, verborgene Zentrum ihrer Weiblichkeit hervor.

Und aus dieser Kerbe, genau aus dem verborgenen Schlitz zwischen ihren Pflaumenlappen, schoss ein klarer, satter goldener Strahl Urin und grub sich zischend in das trockene Laub unter ihr. Ihre Schamlippen, zwei zarte, rosa Blüten, flatterten und bebten unter dem Druck des Strahles, öffneten sich ein wenig und schlossen sich wieder, als wollten sie das köstliche Geheimnis dahinter von dem heimlichen Beobachter verbergen. Kleine Tröpfchen glitzerten im Morgenlicht, das durch das Blätterdach brach und rannen ihre weißen Schenkel hinab wie flüssige Perlen.

Rudolf fuhr sich mit der trockenen Zunge über die spröden, aufgesprungenen Lippen. Ein nagender Hunger erwachte in ihm, der nichts mit Nahrung zu tun hatte. Sein Prügel, der noch vor einem Augenblick schlaff und schmerzend zwischen seinen Beinen gehangen hatte, regte sich und schwoll so heftig an, dass er fordernd gegen seine Bruche drückte. Langsam öffnete er die Verschnürung, befreite seinen mittlerweile pulsierenden Schwengel und begann ihn zu reiben, während sein Gesicht sich zu einer Grimasse aus Lust und Schmerz verzog.

Wer zum Teufel war dieses Weib nur? Ihre Kleidung, die er jetzt genauer musterte, war aus grobem, abgewetzten Stoff, definitiv keine feine Dame von Stand, vermutlich eine Hörige, vielleicht eine Bäuerin aus dem Dorf, das seinem Oheim unterstand. Und die Haube auf ihrem Kopf verriet ihm, dass sie verheiratet war. Ein Eheweib also, das sich hier so ungeniert in den Büschen erleichterte, als gehöre dieses Land ihr.

Sein Griff um seinen prallen Schaft wurde fester, während seine Augen gierig an diesen prachtvollen Hinterbäckchen weiter klebten. ‘Dort hineintauchen’, dachte er und malte sich aus, wie es wäre, erst seine Zunge, dann seine Nase, ja sein ganzes Gesicht in diese warme, feuchte Quelle zu pressen, die sich da so verlockend vor ihm darbot. Sich in das nasse, offene Loch zu verlieren, wo die Quelle heraus schoss, und zu schmecken, was dieses Weib von sich gab. Die Vorstellung allein ließ ihn schon fast kommen.

Letztendlich versiegte ihr Urin jedoch und sie griff mit einer fahrigen Bewegung hinter sich und riss mehrere große Blätter aus dem Gebüsch, die sie zu einem groben Bündel faltete. Damit tupfte sie sich sorgfältig zwischen den Beinen, wischte die letzten Tröpfchen von ihren Schamlippen fort und ließ die Blätter achtlos zu Boden fallen. Dann ließ sie ihre Röcke wieder herab, und die erregende Vorstellung verschwand unter dem groben Stoff.

Rudolf zögerte nicht lang. Sein Instinkt übernahm, bevor sein noch immer benebelter Verstand überhaupt verstand, was los war. Er griff schnell zum Gürtel – doch seine Finger ertasteten nur eine leere Scheide. Der Dolch war fort. Vermutlich im Gerangel gestern verloren, oder dieses dreckige Pack hatte es zusammen mit seinem Schwert und der Rüstung abgenommen. Ein leises Knurren der Wut entwich ihm.

Langsam, mit der Geschmeidigkeit eines alten Raubtieres, erhob er sich. Seine Gelenke knackten und ein stechender Schmerz fuhr ihm durch die Rippen, aber er unterdrückte jeden Laut verbissen. Die Frau richtete sich ebenfalls auf, strich sich die Röcke glatt und wandte sich zum Gehen. Er bewegte sich lautlos und schnell, Schritt für Schritt, und war fast an ihr dran, so nah, dass er bereits den Geruch ihrer Erleichterung wahrnahm.

Da knackte plötzlich ein trockener Zweig unter seinem Stiefel in der Morgenstille.

Das Weib fuhr überrascht herum, ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen und sie öffnete den Mund zu einem Schrei. Aber Rudolf war schneller. Sein Arm schoss vor, schlang sich um ihren Hals und zog sie mit solcher Wucht an sich, dass ihr die Luft abgeschnürt wurde, noch bevor ihr ein Laut entweichen konnte. Seine andere Hand presste sich auf ihren Mund, während er sie von hinten in den eisernen Würgegriff nahm.

Sandra strampelte wild, ihre Holzschuhe scharrten über den Waldboden und schleuderten trockenes Laub auf. Sie schlug mit den Fäusten nach hinten, traf ihn an der Schläfe, am Ohr, kratzte mit den Fingernägeln über seine bereits lädierten Wangen. Aber es war nur ein kurzer, scharfer Schmerz, für den Söldner kaum der Rede wert. Doch sie kämpfte weiter, warf den Kopf hin und her, versuchte verzweifelt, seinen Griff abzuschütteln, während ihre erstickten Keuchlaute an seiner Handfläche verpufften.

„Still, du dummes Stück!", zischte er ihr ins Ohr, während er den Druck auf ihre Kehle erhöhte. Ihr Körper bäumte sich auf, ihre Hände krallten sich in seine Unterarme und zogen weiter vergeblich daran. Sie wand und wehrte sich mit der verzweifelten Kraft einer Ertrinkenden, trat gegen seine Schienbeine, dass es schmerzte, aber er ließ dennoch nicht locker.

Langsam und unerbittlich drückte er ein wenig fester zu. Ihr Widerstand wurde schwächer, ihre Schläge kraftloser. Ein heiseres Gurgeln entwich ihrer Kehle, dann wurden ihre Arme schlaff und fielen wie abgestorbene Äste herab. Ihre Lider flatterten und schlossen sich und schließlich hing sie bewusstlos in seinem Griff, war nur noch zu einem schlaffen Bündel Fleisch geworden.

Der Edelmann keuchte erschöpft, lockerte schließlich den Griff und warf einen schnellen, prüfenden Blick in die Umgebung – nichts rührte sich, nur die Vögel zwitscherten unbeeindruckt weiter – und packte die Ohnmächtige unter den Achseln. Er zerrte sie tiefer ins Dickicht hinein, Zweige knackten unter seinen Stiefeln und Allerlei verfing sich in den Röcken der Frau, die er wie einen leeren Mehlsack hinter sich her schleifte. Endlich fand er eine kleine, grasige Mulde, umrandet von dichten Büschen, weich genug und völlig uneinsehbar.

Dort legte er sie auf den Rücken ab, ihre Arme fielen kraftlos ins Gras, ihr Kopf rollte zur Seite. Ihre Haube hatte sich gelöst, so dass ihr dunkelbraunes Haar sich in dichten, wilden Wellen über Moos und Blätter ergoss. Ihr Gesicht, selbst im Zustand der Bewusstlosigkeit, war das einer hübschen, jungen Frau, mit vollen Lippen und einem fein geschwungenen Kinn. Ihr Busen hob und senkte sich in langsamen, tiefen Atemzügen und ihr fadenscheiniges Kleid spannte sich über ihren festen, runden Brüsten und dem breiten Becken. Sie war kein dürres Ding wie diese Ziegenhirtin. Diese hier hatte Fleisch auf den Knochen, nicht soviel wie die dralle Wirtin aber dafür saftiges Fleisch zum Zupacken. Ein gebärfreudiges Becken, pralle Schenkel, und erst dieser Hintern...

Rudolf stand über ihr, den Atem noch schwer von der Anstrengung und der aufkeimenden Erregung, und betrachtete sein bewusstloses Opfer mit den kalten, berechnenden Augen eines Mannes, der schon zu viele dieser Taten begangen hatte, um noch Mitleid mit seinem Opfer zu empfinden. Sein Prügel, noch immer halbsteif aus der Bruche ragend, zuckte bereits erwartungsvoll in diese Schönheit eintauchen zu dürfen.

Mit einem rohen Fußtritt stieß er ihre Füße auseinander, dass die Holzpantoffel durch das Gras kullerten, und kniete sich zwischen ihre schlaffen Schenkel. Seine Hände griffen gierig nach dem Saum ihres Rockes und schlugen ihn mit einem Ruck hoch, dass der Stoff über ihren Bauch rutschte und ihre nackten Beine bis zu den Hüften entblößte.

‘Wenn die Hörigen so wohlgenährt und gepflegt sind, muss das Lehen meines Oheims besser abwerfen, als ich dachte’, schoss es ihm durch den Kopf, während seine Augen über ihre hellen, festen Schenkel und das gekräuselte, dunkle Schamdreieck glitten, das sich ihm so ungeniert darbot.

Dieser Anblick machte ihn schier wahnsinnig. Das dichte, dunkelbraune Gelock zwischen ihren Beinen, das sich über ihrer Scham wie ein schützender Vorhang kräuselte und doch nichts zu verbergen vermochte, ließ seinen Phallus so hart pochen, dass er kaum noch klar denken konnte. Mit einem animalischen Brummen warf er sich bäuchlings auf die weiche, grasige Mulde, schob ihre Schenkel mit seinen Schultern noch weiter auseinander und senkte sein Gesicht hinab zu ihrem himmlischen Schoß.

Seine Hände flogen hoch zu ihrem Mieder. Ungeduldig nestelte er an den Brustknöpfen, bis einer nach dem anderen aufsprang und das alte Kleid vorne auseinander klaffte. Ihre Brüste, zwei handtellergroße, pralle Hügel mit dunklen, keck aufragenden Warzen sprangen ins Freie und er umfasste sie sofort mit beiden Händen. Seine schwieligen Fingerkuppen rieben über die empfindlichen Spitzen, während seine Daumen die Warzen umkreisten und drückten, bis sie steif und hart wurden, wie kleine Kieselsteine.

Gleichzeitig senkte er sein Gesicht hinab in ihren Schoß. Seine Zunge tauchte zwischen ihre Pflaumenlappen, teilte das weiche, warme Fleisch und leckte einen langen, feuchten Streifen von ihrer unteren Pforte bis hinauf zu ihrer kleinen, verborgenen Perle. Der Geschmack war herb und weiblich, moschusartig und süßbitter zugleich. Er stöhnte tief in ihre Möse hinein, während seine Lippen sich um ihre zarte Knospe schlossen und fest daran saugten.

Sandras Körper, obwohl sie noch ohnmächtig war, reagierte auf diese intimen Berührungen. Ihre Brustwarzen, von seinen Fingern gereizt, zogen sich noch fester zusammen. Ein leises, unbewusstes Wimmern entwich ihren leicht geöffneten Lippen, als seine Zunge tiefer in sie eindrang und ihre empfindlichsten Stellen umspielte. Ihre Schenkel, die schlaff auf seinen Schultern gelegen hatten, begannen unmerklich zu zittern und ihre Hüften hoben sich ein winziges Stück seinem Mund entgegen, da ihr Leib auch ohne das Wissen ihres Verstandes auf die Stimulationen unbewusst antwortete.

Rudolf indes schmatzte und leckte sie ausgiebig weiter, tauchte seine Zunge so tief in ihren Kanal, wie es nur ging und zog sie dann wieder heraus, um an ihrer mittlerweile geschwollenen Lustkirsche weiter zu saugen. Seine Hände walkten derweil ihre Möpse, drückten sie rhythmisch zusammen, rieben die Handballen über die harten Warzen und zwickten sie zwischen Daumen und Zeigefinger, dass die helle Haut ringsum errötete. Ein salziger, würziger Schweißfilm bildete sich zwischen ihren Brüsten und er leckte ihn gierig auf, als er kurz den Kopf hob, um zu kontrollieren, ob sie noch ohnmächtig war.

Doch irgendwann hielt er es nicht mehr aus. Der Druck in seinen Eiern wurde so übermächtig, dass er fürchtete, sich schon beim bloßen Kosten ihrer Fotze ins Gras zu entleeren. Er richtete sich mit Vorfreude auf, packte die Bewusstlose an den Hüften und drehte sie mit einem einzigen, kraftvollen Ruck auf den Bauch. Ihre Röcke, immer noch hochgeschlagen, rutschten über ihren Rücken und ihr prachtvoller Hintern lag nackt und einladend vor ihm, die weißen, makellosen Backen präsentierten sich fest und prall in aller ihrer Schönheit.

Mit beiden Händen und wässrigem Mund packte er ihre Gesäßbacken und zog sie weit auseinander. Ihre dunkle, gekräuselte Rosette kam zum Vorschein und darunter ihr feuchter, noch von seinem Speichel glänzender Schlitz. Er beugte sich hinab, presste sein Gesicht zwischen ihre Pobacken und sog tief ihren Duft ein, diese Mischung aus Moschus und Schweiß und einem Hauch von Urin von ihrer früheren Erleichterung. Seine Zunge fuhr langsam und genüsslich über ihre Rosette, umkreiste sie, tauchte kurz hinein und zog sich dann weiter hinab zu ihrer feuchten Möse. Er leckte, biss und kniff in ihre Pobacken, dass rote Male auf der hellen Haut erblühten, während er abwechselnd an ihrem Arschloch und ihrer Spalte saugte, wie ein Ausgehungerter an einer überreifen, saftigen Frucht.

Doch in diesem Augenblick spürte er eine Bewegung unter sich. Sandras Beine zuckten und ein Fuß traf ihn unsanft an der Schulter. Sie kam zu sich! Noch benebelt und verwirrt, aber mit erwachendem Entsetzen, strampelte sie und versuchte, ihn schließlich wegzutreten.

Sofort warf er sich mit seinem ganzen beleibten Gewicht auf sie, presste sie flach in das Gras, dass ihr die Luft aus den Lungen entwich. Sie begann zu kreischen und zu brüllen, ihre Stimme klang schrill und panisch und ihre Fäuste trommelten rückwärts vergeblich gegen seine Schultern, während sie sich unter ihm wie ein gefangener Aal wand.

„Lass mich! Hilfe! Jan! Jule! So helft mir doch!", gellte ihre Stimme durch den Wald, dass einige Vögel erschreckt aus den Büschen stoben.

Rudolf legte seinen muskulösen Arm um ihren Hals, zog sie abermals in einen eisernen Würgegriff und drückte erbittert zu, bis ihr Kreischen zu einem heiseren Gurgeln erstarb. Sein Unterarm lag wieder wie ein Schraubstock um ihre Kehle und er hielt sie fest in dieser Position, während er sich auf ihren Rücken warf und seine Beine um ihre Hüften schlang, um ihr Strampeln zu unterbinden. Mit der freien Hand dirigierte er seine steinharte, vor Lust tropfende Eichel an ihre Öffnungen – egal welche, er musste sich einfach sofort in sie versenken, bevor seine Geilheit ihn noch wahnsinnig machte.

Doch sie wehrte sich umso heftiger, als er es je erwartet hätte. Ihr Körper bockte unter ihm wie eine widerspenstige Stute, ihre Hüften warfen sich auf und nieder und ihre Fersen schlugen trippelnd gegen seine Arschbacken. Es war ein vergeblicher, fast lächerlicher Versuch von Gegenwehr, aber einer, der sein Ziel dennoch verfehlen ließ. Seine Eichel glitt immer wieder ab, fand keinen Halt, zu viel Bewegung, zu viel Getümmel.

Er legte seine Handfläche auf ihren Mund, so fest, dass ihre Zähne in seine Hand gepresst und ihre Lippen gequetscht wurden. Aber sie murmelte unentwegt in seine Hand hinein, ein Strom aus erstickten Bitten und Verwünschungen, die er nicht verstand und auch nicht verstehen wollte. Die Vibration ihrer Stimme gegen seine Handfläche, das feuchte, warme Gefühl ihres Atems – all das trieb ihn nur noch mehr an seine Latte so schnell wie möglich in sie hinein zu rammen.

,,Halt endlich still ... du verdammtes Miststück!", keuchte er, während er mit der anderen Hand seinen Schaft umklammerte und versuchte, ihn in sie hinein zu zwingen. Seine Finger spürten die pulsierende Hitze seines eigenen Gliedes - die Adern hatten sich wie dicke, geschlängelte Schnüre um den Schaft gelegt, und die Eichel war so prall und empfindlich, dass bereits der leichte Druck seiner eigenen Handfläche ihn fast zum Aufstöhnen brachte.

Die Spitze seines Schwanzes ertastete endlich etwas Weiches, Nachgiebiges. Zuerst glitt sie über die geschwollenen Schamlippen, dann über den feuchten, schleimigen Eingang, der sich unter dem leichten Druck seiner Hüfte ein wenig öffnete. Mit einem animalischen Triumphgeschrei stieß er ungeduldig zu, ohne zu wissen, welche der beiden Pforten es denn letztendlich war, die sich ihm da unfreiwillig öffnete.

Sein dicker Prügel drang mit einem einzigen, gnadenlosen Stoß in sie ein. In dem Moment, als seine Schwanzspitze die engste Stelle passierte - diesen fleischigen Ring aus Muskeln, der sich wie ein verkrampfter Aal um ihn legte - durchfuhr ihn eine Welle von Empfindungen, die ihm für einen Augenblick den Atem nahm.

Die Wärme war das Erste: eine feuchte, drückende Hitze, die seinen gesamten Schaft umschloss. Dann die Enge: ihre Wände pressten sich von allen Seiten so fest zusammen, dass jeder Millimeter, den er weiter vordrang, zu einem Kampf wurde - ein süßer, schier unerträglicher Druck, der seine Eichel auf eine köstliche Weise massierte und den Schaft zusammen quetschte, als wolle sie ihn wieder ausstoßen.

‘Das kannst du vergessen’, dachte er und drang weiter vehement vor, in ein Himmelreich, in eine Enge und Wärme, die ihm schier den Verstand raubte. Die Wände ihrer Scheide umschlossen ihn weiterhin wie ein feuchter, heißer Handschuh - nein, noch enger, noch lebendiger. Er spürte, wie etwas in ihrem Innersten riss, ein dünnes, elastisches Zerren, das sich schließlich mit einem dumpfen Nachgeben löste. Es war nicht ihr Jungfernhäutchen, aber dennoch widerstand ihr Körper seiner gewaltigen Fülle und etwas in ihr gab nach, zerbarst, während sein Umfang sie mit jedem eroberten Zentimeter weiter überdehnte.

Sandra hingegen durchfuhr ein Schmerz, so grell und überwältigend, dass ihr für einen Moment die Sinne schwanden. Es fühlte sich an, als würde ein dicker Pflock in sie gestoßen, oder man hätte ein glühendes Eisen gerade aus dem Feuer genommen und zwischen ihre Beine gerammt. Dieses unnatürlich dicke, unerbittliche Stück Fleisch riss sie mit brutaler Gewalt auf, drängte ihre Schamlippen aufs obszönste nach außen, die sich schmerzhaft um die Basis seines Schaftes legen mussten, und drang unerbittlich vorwärts.

Ihr Geschlecht war noch trocken und unvorbereitet und begann sofort zu schmerzen. Es war ein stechendes, brennendes Gefühl, das von ihrem Eingang ausging und sich wie ein Feuerschweif bis tief in ihren Bauch zog. Jeder weitere Millimeter seiner Eroberung fühlte sich an, als würde man mit einem stumpfen Messer an ihr schnitzen - die trockene Haut seines Penis rieb über ihre empfindlichen Schleimhäute, dass es ihr die Tränen in die Augen trieb. Ein erstickter Schrei entwich ihr und wurde noch immer von seiner Hand gedämpft. Tränen schossen ihr in die Augen, während sie die Last seines schweren Körpers auf ihrem Rücken deutlich bemerkte, die Borsten seiner Stoppeln an ihrer Wange, seinen heißen, nach saurem Wein stinkenden Atem an ihrem Ohr.

,,Aaaaah, bist du ... eng. Sch ... Sch ..", zischte er und presste seine feuchten Lippen dichter an ihr Ohr, während seine andere Hand ihre Stirn umfasste und ihren Kopf zu sich heran zog.

Er genoss jeden Stück, den er weiter in sie vordrang. Die Enge war atemberaubend - ihre Muskeln zogen sich unwillkürlich fester um ihn zusammen, pulsierten und kämpften gegen ihn an. Er fühlte jede einzelne Falte ihrer Scheidenwand, die sich unter seinem Druck machtlos glättete und dehnte. Ein Gefühl, als würde man einen dicken Keil in einen zu schmalen Spalt treiben - nur dass dieser Spalt warm, feucht und verdammt lebendig war.

,,Sei leise, Weib, und es wird ... schnell vorbei sein." Er schob sich noch tiefer in sie und sie registrierte, wie sein Gemächt sich in ihrem Inneren pulsierend wand und sie weiter dehnte, so dass er noch mehr von ihr zerstörte.

Ihre Gegenwehr erstarb schlagartig. Eine Welle von Übelkeit und Schmerz überrollte sie. Das Brennen zwischen ihren Beinen war so unerträglich geworden, dass jeder weitere Stoß ihr das Gefühl gab, von innen heraus aufgezehrt zu werden. Sie fühlte, wie etwas Warmes, Dickflüssiges ihre Schenkel hinab rann – dumpf begriff sie nach etlichen Stößen von ihm, dass es ihr Blut ist. Er hatte sie verletzt, weil sie zu trocken gewesen war, und jetzt benutzte er ihren Lebenssaft als Gleitmittel, um mit jeden Stoß tiefer in sie vorzudringen. Die Wärme der Flüssigkeit war ein schwacher Trost gegen das brennende Reiben, das mit jeder Bewegung ihres Peinigers neu entfacht wurde.

Aber aus ihrer Brust stieg dennoch ein animalisches Heulen auf, das sie nicht zurückhalten konnte: ein dumpfes, kehliges Stöhnen, das in der Morgenluft verklang, wie das Geheul einer verwundeten Wölfin. Sie bäumte sich ein letztes Mal gegen ihn auf, doch sein Griff um ihre Kehle wurde sofort unerbittlicher und schließlich fiel sie in sich zusammen und gab sich endgültig auf.

Rudolf bemerkte wie ihr Widerstand erlahmte und ein siegessicheres Grinsen umspielte seine Lippen, während er ihr Ohrläppchen zwischen die Zähne nahm und daran gütlich saugte und knabberte. Er spürte, wie sich ihre Muskeln um seinen Schaft langsam entspannten – zwar nicht aus Willigkeit, eher aus schierer Erschöpfung, das wusste er. Aber die Enge blieb dennoch, diese herrliche, umschließende Wärme, die seinen gesamten Schwanz von der Eichel bis zum Ansatz massierte. Er nahm einen Ficktakt auf, langsam zuerst, dann immer schneller und härter hämmerte seine Lanze stoisch in sie, während er mit jedem Stoß lauter stöhnte.

„Jaaah... so ist es recht... das ist nunmal eure Natur... wenn man erst... in euch... drin ist... fügt ihr euch... dem Unausweichlichen!" Jedes Wort wurde von einem tiefen, ausholenden Stoß begleitet, der ihren Körper erbeben und ihre Brüste unter ihr über den Waldboden scheuern ließ.

Die Freibäuerin spürte mit Erschrecken, wie das unnatürlich dicke Fleisch in ihr weiter anschwoll - jede einzelne Ader darauf pochte gegen ihre schmerzenden Wände, als hätte sein Glied eine eigene sadistische Ader um sie weiter zu quälen. Bei jedem Stoß drang er tiefer, und schließlich stieß seine Eichel gegen einen festen, widerstandsfähigen Ring aus Muskeln - ihren Muttermund.

Das Gefühl war, als würde jemand mit einem heißen Rammbock wiederholt von innen gegen ihren Beckenboden drücken: dumpf, schmerzhaft, Übelkeit erregend. Sterne tanzten vor ihren Augen. Das stoßweise wiederkehrende Brennen, das Stechen, das Reiben, das unaufhörliche Dehnen - es war, als würde er mit jeder Bewegung ein bisschen mehr von ihrem Inneren einnehmen.

„Nenn mich... Herr!", keuchte er plötzlich und grub seine Finger in ihre Stirn, sodass die Nägel kleine Halbmöndchen in ihre Haut drückten. „Sag ,mein Herr' zu mir, du Hörigenfotze! Du gehörst... von nun an... MIR, verstanden?"

Sandra presste verbissen die Lippen zusammen, weigerte sich, ihm diese Genugtuung zu verschaffen. Stattdessen spuckte sie in seine Handfläche, ein letzter, winziger Akt der Rebellion. Doch der Ritter lachte nur heiser auf, biss sich auf die Unterlippe und stieß noch gnadenloser zu.

Er wurde langsamer mit seinem Ficktakt und glitt nur noch in ihr hin und her, kostete ihre Wärme voll aus. Sein Schaft war nun vollständig mit ihrem Blut und ihrer eigenen, verzweifelt abgesonderten Feuchtigkeit überzogen, so dass jeder Stoß leiser, aber dafür umso schmatzender klang.

,,Weißt du, was ich... glaube? Ich glaube... du wirst feucht... ich spüre es... an meinem Kolben... deine Fotze... schmatzt schon ganz ordentlich... du magst es also doch... deinem Herren, zu Willen zu sein... gib es zu!"

,,Niemals!", presste die junge Bäuerin zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, aber zu ihrer tiefsten Scham spürte sie, wie ihr Körper sie verriet. Zwischen dem Brennen und dem Schmerz, zwischen der Übelkeit und dem lähmenden Entsetzen, regte sich etwas anderes - eine verräterische Nässe, die seine Stöße sanfter machte und das schmerzende Hin und Her dämpfte.

Ihr Körper schützte sich, so viel war ihr klar, aber das beschämende Gefühl war auch da: ein feuchtes, nachgiebiges Gleiten, das sie zutiefst an sich verabscheute. Es war nicht Lust, das wusste sie, es war der Körper, der sich vor weiterer Verletzung zu schützen versuchte, aber das würde er ihr nie glauben.

„Fein...", knurrte er, „...na komm schon, sag... 'Mein Herr'... ich will es von deinen Lippen hören... dein Körper hat mich längst zum Herrn erkoren... nun tu es auch mit deinem Willen!"

Er zog sich fast ganz aus ihr heraus, nur die Spitze seiner Eichel verweilte noch zwischen ihren mittlerweile wund geschwollenen Pflaumenlappen. Für einen kurzen Augenblick spürte sie die kühle Morgenluft an ihrer offenen, brennenden Scheide, bevor er sich mit einem einzigen, brutal tiefen Stoß wieder in sie hinein stürzte – so heftig, dass ihr Unterleib gegen den Waldboden gepresst wurde und ein trockenes Schluchzen ihre Brust erschütterte. Und wieder, und wieder, und wieder, während sein Gemächt nach jedem weiteren Schluchzen von ihr weiter anzuschwellen schien, schier zu einem unermesslichen, pulsierenden Pfahl wurde, der sie unerbittlich weitete, aber noch nicht seine schändliche Saat in sie ergossen hatte.

Sie musste das irgendwie verhindern. Sie durfte nicht zulassen, dass dieser fremde Mann sein Erbe in sie pflanzte, nicht heute, wo sie so fruchtbar war, nicht jetzt, wo sie endlich, endlich ein Kind von Jan empfangen sollte. ‘Aber wie?’, dachte sie verstört. Sie war gefangen unter seinem Gewicht, sein Arm lag immer noch wie ein Schraubstock um ihre Kehle und jeder Versuch sich zu befreien, endete nur in einem noch tieferen, erbitterten schmerzhafteren Stoß, der sie quälte.

Der Adlige nahm mit Freuden wahr, wie sich ihre inneren Wände um seinen Schaft zusammenzogen – sie übten nicht mehr die krampfhafte Abwehr vom Anfang aus, sondern pulsierten eher rhythmisch, um seinen Samen förmlich aus ihm heraus zu saugen. Er wusste, dass er nicht mehr lange durchhalten würde. Seine Eier fühlten sich schwer und voll an, jede Bewegung ließ sie gegen ihre Oberschenkel schlagen und der Druck in seinem Unterleib wurde mit jedem Beckenhieb unerträglicher. Aber er wollte auch diesen Moment bis zur Neige auskosten, wollte sie zappeln und winseln sehen, bevor er sie mit seiner Sahne füllte und für immer zeichnete.

„Bitte...", flüsterte Sandra plötzlich, ihre Stimme schien gebrochen und war kaum hörbar unter seiner Hand. „Bitte... nicht in mir... zieht ihn vorher raus... mein Herr... bitte, ich flehe Euch an..."

Die Worte brannten wie Säure auf ihrer Zunge, aber sie hatte keine Wahl. Vielleicht, wenn sie ihm gab, was er verlangte, wenn sie sich ihm unterwarf, würde er Gnade zeigen und sich außerhalb von ihr verströmen.

Rudolfs Augen leuchteten triumphierend auf, und er lockerte seinen Griff um ihre Kehle einen winzigen Hauch. „Jaaaaaa... noch einmal...lauter!", befahl er und biss sanft in ihre Schulter, während sein Becken weiter unerbittlich zu stieß. „Sag es noch einmal, wer dein Herr ist. Sag es so, dass es die Vögel auf den Bäumen hören!"

„Ihr... Ihr seid mein Herr!", schluchzte sie und die Tränen strömten nun ungehindert über ihre Wangen und tropften auf seine Hand. „Bitte, mein Herr... nicht in mir... ich bin eine verheiratete Frau... ich flehe Euch an..."

Doch das Wort "verheiratet" ließ den Edelmann nur noch lauter aufstöhnen. Die Vorstellung, dass sie einem anderen Mann gehörte, dass er hier gerade das Eigentum eines anderen pflügte, dass ihr Gatte irgendwo da draußen war und nichts von dem wusste, was seiner Frau gerade widerfuhr – das war für ihn das Köstliche aller Gedanken.

„Jaaaah... du hast bestimmt einen Mann, nicht?", keuchte er und stieß noch wilder zu. „Weisst du... dein Mann... ist ein Nichts! Ein armseliger Höriger, der nicht einmal verhindern kann, dass sein Weib im Wald von einem fremden Ritter bestiegen wird! Ich bin... dein Mann von nun an und ich... werde dich besamen, wann und wo es mir gefällt! Und heute... heute werde ich dich... so vollpumpen, dass dein Gatte noch tagelang meine Sahne aus deiner ausgeleierten Ehefotze heraus schlürfen kann!"

"Wir sind keine... Hörigen!", heulte Sandra in seine Hand hinein, die er noch immer fest auf ihren Mund gepresst hielt, so dass ihre Worte nur gedämpft und verwaschen hervor drangen.

Doch Rudolf hörte ihr gar nicht mehr zu. Seine Augen waren schon glasig vor Lust und sein Atem ging stoßweise, während sein Unterleib in einem unermüdlichen, hämmernden Rhythmus gegen ihren geschundenen Hintern klatschte.

,,Oooooh tut das gut... vielleicht…”, stöhnte er und biss erneut in ihr Ohrläppchen, dass sie gepeinigt zusammen zuckte, ,,... vielleicht... fülle ich deine... gierige Ehefotze doch nicht ab... wenn du mich aufrichtig anflehst... dich stattdessen in deinen... geilen, prallen... Bauernarsch... zu ficken!"

Sofort griff Sandra nach dem einzigen Strohhalm, der ihr in diesem Albtraum noch geblieben war. Besser in ihrem Hintern, als in ihrem Schoß, der heute so fruchtbar war. Die Worte, die sie nun aussprechen musste, brannten wie glühende Kohlen auf ihrer Zunge, noch bevor sie über ihre Lippen kamen.

,,Bitte..,”, wimmerte sie heiser und so beschämt, dass ihr ganzer Körper unter ihm erzitterte, ,,... bitte... nehmt meinen... Hintern... mein Herr!"

Sein Schwengel, der bereits unerträglich tief in ihr steckte, schwoll bei diesen Worten noch mehr an, als es überhaupt möglich schien. Sandra bemerkte angewidert, wie sein Pfahl sich in ihr ausdehnte, dicker und härter wurde und ein stechender Schmerz durchfuhr sie, als ihre ohnehin schon überdehnten Muskeln sich um diese neue, noch gewaltigere Fülle krampften.

,,Das... geht doch bestimmt... enthusiastischer!", verlangte er vor Lust keuchend und rammelte sie umso heftiger, dass ihre Knie über das Gras schlitterten und kleine Steine sich in ihre Haut gruben. Seine Finger krallten sich gierig in ihre Hüften, sodass Flecken unter der makellosen Haut erblühten.

Die Freibäuerin rang sich auch dazu durch. Er musste so schnell wie möglich da raus, bevor es zu spät war, bevor er sich in ihrem Schoß entleerte und sie mit einem Bastard schwängerte.

,,lch flehe dich an... fick meinen engen Hintern... fick endlich... mein Hinterloch!", presste sie hervor, und jedes Wort war wie ein Dolch, den sie sich selbst ins Herz stieß. Niemand, nicht einmal Jan, ihr eigener Ehemann, hatte sie jemals dort genommen. Das war Sodomie, eine Sünde. Und jetzt musste sie einem fremden Schänder dieses erniedrigende Zugeständnis machen.

Rudolf erhöhte darauf sein Tempo, sein Becken peitschte unermüdlich gegen ihre Hinterbacken, dass der Klang ihrer aufeinander prallenden Körper durch die stille Waldlichtung hallte. Obwohl er im Traum nicht daran dachte, diesen herrlichen Fick in ihrer köstlich engen Möse zu unterbrechen, spielte er dennoch weiter mit ihrer Hoffnung, kostete ihre Verzweiflung aus wie einen edlen Wein.

,,Oooooh jaaaa. Ich soll... dein dreckiges... Kackloch ficken?", grunzte er und zog an ihrem Haar, dass ihr Kopf in den Nacken ruckte und sie den Himmel durch das Blätterdach sehen konnte.

,,Jaaaaa. Willst du das wirklich, du kleine... Bauernkebse? Willst du den Riemen deines Herrn in deiner unflätigen Scheißkerbe spüren?"

,,Jaaaa... Jaaa...", schluchzte die Bäuerin und ihre Stimme überschlug sich vor Scham und Verzweiflung ,,Fickt mein unwürdiges Loch, das voller... voller Scheiße ist, mein Gebieter, bitteeeee!"

Ein markerschütterndes Grölen entwich plötzlich Rudolfs Kehle. ,,Iiiich komme darauf ...irgendwann zurüüüüück!", brüllte er und mit einem letzten, gewaltigen Stoß, der Sandra fast das Bewusstsein raubte, und verströmte sein Erbgut in sie hinein.

Sein Samen schoss in mehreren dicken, heißen Schüben aus ihm hervor. Er fühlte, wie der erste Strahl tief in ihrem Innersten aufprallte, gefolgt von einem zweiten, dritten - jeder kräftiger als der vorige. Die Kontraktionen seiner Eichel bemerkte er deutlich: jedes Pulsieren zwang einen weiteren Schwall seiner warmen, schleimigen Flüssigkeit aus ihm heraus, während seine Hoden sich schmerzhaft zusammen zogen und gegen ihre Schamlippen schlugen.

Sie hingegen registrierte mit hochrotem Kopf, und vor Verzweiflung verzerrtem Gesicht, wie er ihr Innerstes flutete - eine warme, klebrige Welle, die sich in ihrem empfängnisbereiten Schoß ausbreitete und alles befleckte, was ihr und Jan heilig war.

,,Jaaaaaa, nimm daaaaaas du elendige... Hureeeeeee!"

Es fühlte sich für Sandra an, als würde flüssiges Blei in ihre Gebärmutter strömen. Jedes einzelne Pulsieren seiner Eichel, jede zuckende Kontraktion seiner schweren Hoden, die gegen ihre ihr Fleisch klatschten, pumpte eine weitere Ladung seines Hodensaftes in sie hinein. Die eklige Wärme breitete sich von ihrem Kern aus in ihren ganzen Unterleib aus, ein Gefühl der Besudelung, das bis ins Mark drang und sie innerlich so zerriss, wie er es äußerlich getan hatte.

Sie war fruchtbar heute - das hatte sie am Morgen noch mit solcher Freude gespürt - und jetzt würde dieser Fremde, dieser gewalttätige Unhold, derjenige sein, der sie vielleicht schwängerte.

,,Neeeeeeeein... zieh es raus", wimmerte sie gedemütigt und geschlagen in seine Handfläche hinein, während ihr Körper unter ihm bebte und zuckte und die bittere Niederlage sie bis in die letzte Faser ihres Seins durchdrang.

Der Mann, den sie liebte, war Jan - und jetzt würde womöglich die Saat eines anderen in ihrem Leib aufgehen, dachte sie bitter.

Rudolf hingegen verweilte noch etliche Minuten in ihr und bewegte sich weiter, sein Becken kreisen lassend, um auch den letzten Tropfen seiner Brühe in ihr zu verteilen und sie unwiderruflich als Seine zu markieren.

Sein Prügel, der sich noch immer in ihr wand und zuckte, schien selbst jetzt nicht ganz erschlaffen zu wollen, als genösse er die Nachwehen des Aktes ebenso wie den Akt selbst. Erst als er sicher war, dass nichts mehr von seinem Saft in ihm war, dass alles wirklich in ihr war, wo es auch hingehörte, ließ er von ihr ab und zog sich mit einem feuchten, schmatzenden Ploppen aus ihr zurück.

Sie registrierte erschüttert, wie sein Ejakulat sofort aus ihr heraus zu fließen begann. Eine warme, dicke Flüssigkeit, die ihre Schenkel hinab rann und sich mit dem Blut vermischte, das er ihr mit seiner Brutalität abgerungen hatte. Es fühlte sich an, als würde ein Teil von ihr selbst aus ihr herauslaufen: ihre Ehre, ihre Treue, all ihre Hoffnungen. Sie schluchzte zum Herz Erbarmen.

Der Ritter warf sich nun seitlich von ihr herunter, wälzte sich auf den Rücken und blieb schwer atmend neben der zitternden Freibäuerin liegen, die Arme ausgebreitet, das Gesicht dem Himmel zugewandt, und genoss sichtlich die Morgensonne auf seinem Gesicht. Sein Brustkorb hob und senkte sich wie ein Blasebalg und ein Ausdruck tiefer, satter Befriedigung lag auf seinem zerfurchten Gesicht.

Sandra hingegen blieb gedemütigt und gebrochen auf dem Bauch liegen, ihr Kopf im Gras, während ihre Tränen unaufhörlich in den Boden unter ihr sickerten. Ebenso unaufhörlich, wie des Ritters Samenflüssigkeit aus ihr heraus quoll und eine klebrige Lache auf dem Boden unter ihr bildete. Jeder Tropfen, den sie verlor, erinnerte sie erneut an die Schmach, die er ihr angetan hatte, während ihr gesamter Körper unkontrolliert bebte und sich ihre Finger ohnmächtig in den Waldboden krallten.

Nach etlichen Minuten, als Rudolf sich einigermaßen gefangen und sein Atem sich beruhigt hatte, drehte er neugierig den Kopf zu ihr. Sie lag noch immer wie ein Häufchen Elend da, ihre Schultern bebten von stummem Schluchzen, während sie stark hustete.

Mit einem Grinsen, das irgendwo zwischen Zufriedenheit und Spott lag, hob er die Hand und ließ sie mit einem lauten Klatschen auf ihren nackten Hintern niedersausen, dass das Fleisch erbebte und ein roter Abdruck auf der hellen Haut zurückblieb, was sie nur mit noch mehr Wimmern quittierte.

,,Du warst seit langem die beste Rangelei die ich hatte!", keuchte er, immer noch schwer atmend und rieb sich mit dem Handrücken über die schweißnasse Stirn. ,,Komm ab und zu auf die Burg und wenn du mich weiter so gut bei Laune hältst, gebe ich euch ein Schwein. Dann kriegst du als Hörige deine Bälger ohne Sorgen durch den Winter, hehehe!"

Die Demütigung saß der Freibäuerin noch immer tief in den Knochen. Es war wie ein verzehrendes Feuer, das sich in ihre Gelenke fraß. Aber bei diesen Worten regte sich etwas anderes in ihr – etwas, das stärker war als Scham und Schmerz. Sie hob den Kopf, ihre Augen, noch immer verquollen und rot geädert, blitzten vor Trotz.

,,Wir sind Freibauern ...", presste sie mit zitternder, aber fester Stimme hervor, ,,nur dem Kaiser untertan! Mein Mann wird andere Freibauern... aus der Umgebung zusammentrommeln und dann werden sie dich... wie bei einer Hetzjagd, jagen und aufspießen! Du wirst keine ruhige Stunde mehr haben, das schwöre ich dir!"

Rudolf grinste nur, völlig unbeeindruckt von ihrer Drohung, und versetzte ihr noch einen lässigen Klaps auf den Hintern, dass sie zusammen zuckte. ‘Die dumme Gans hat auch keinen Funken Verstand und riskiert gerade, dass ich ihr den Hals umdrehe’, dachte er vergnügt.

Dann richtete er sich gemächlich auf, packte mit einer Hand grob ihre zerzausten Haare und riss ihren Kopf zu sich hoch. Mit der anderen Hand hielt er seinen mit Blut und Samen verschmierten, halbsteifen Zepter an ihre vollen, noch immer geschwollenen Lippen.

,,Und ich…", sagte er mit einer gefährlich ruhigen Stimme, in der ein kaum verhohlener Spott mitschwang ,,... bin ein Söldner der mein Leben lang auf Schlachtfeldern und Belagerungen gekämpft hat, zudem bin ich der Neffe des Burgherrn." Er zeigte mit dem Finger auf die Burg, die in der Weite auf einem Hügel zu sehen war.

,,Jetzt mach dein freches Freibauernmaul auf und lutsch meinen Schwanz von deinen eigenen Hurensäften sauber. Oder ich rufe später die gesamte Burgmannschaft herbei und dann ficken wir dich alle zusammen - einer nach dem anderen und auch gleichzeitig, verstehst du? Vor den Augen deines erbärmlichen Gatten, bis du nicht mehr weißt, wo vorne und hinten ist!"

Die Drohung wirkte. In der Gegend hatte sich schon vor etlichen Wochen das Gerücht verbreitet, der Neffe des Burgherrn sei vor Monaten in einer großen Schlacht gefallen und er hätte seinen letzten Erben verloren. Kein Wunder, dass der fromme Burgherr unheilbar erkrankt war. Also hatte sein Neffe doch überlebt – und dieser Mann hier war kein vorbeiziehender Strolch, dem sie unglücklich über den Weg gelaufen war, sondern ein gestandener Krieger, womöglich der nächste Burgherr, der bald Zugang zu einer ganzen Burgbesatzung haben würde.

Die Vorstellung, von einem Dutzend Männer vor Jans Augen geschändet zu werden, brach jeden Widerstand in ihr sofort zusammen. Obwohl sie kurzzeitig überlegt hatte, seine Männlichkeit, die ihr so große Schmerzen zugefügt hatte, einfach abzubeißen, verwarf sie den Gedanken rasch wieder. Sie durfte für einen Augenblick der Rache nicht auch das Leben ihres Mannes und seiner Schwester aufs Spiel setzen. Tiefer gedemütigt als je zuvor in ihrem Leben, öffnete sie widerwillig ihre Lippen und nahm den beschmierten Phallus in den Mund.

In dem Moment, als ihre Lippen seine Eichel unwillig umschlossen, befahl er, dass sie zu ihm aufschauen sollte. Ihn durchfuhr eine Welle der Genugtuung, die fast so intensiv war, wie der Orgasmus zuvor. Er sah hinab in ihr verweintes Gesicht - ihre Augen waren nun auf ihn gerichtet, aber nicht aus Trotz oder Hass, sondern aus einer dumpfen, gebrochenen Resignation. Die Iriden schienen glasig, leer, als hätte sie sich bereits in sich selbst zurückgezogen.

Die Quelle ihrer Tränen war restlos versiegt, aber die Spuren ihrer feuchten Bahnen glitzerten noch auf ihren Wangen. Was er dort sah, war die vollkommene Kapitulation - kein Funke von Rebellion mehr, nur noch die stumme, wortlose Erkenntnis, dass sie ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war.

Diese Leere in ihrem Blick war für ihn süßer als jeder Schrei oder jedes Flehen. Sie hatte ihn letztendlich als Herrn akzeptiert - nicht mit ihren Worten allein, sondern mit jeder Faser ihres zerschundenen Körpers. Ihre Zunge, die sich zaghaft unter seinem Schaft hervor streckte, gehorchte seinem Befehl, noch bevor er ihn ausgesprochen hatte. Ihre Kiefermuskeln entspannten sich, um ihn tiefer aufzunehmen, obwohl sie, aufgrund des Gestanks und Geschmacks, bereits würgen musste.

Der Geschmack für Sandra war entsetzlich. Es kam einer bitteren, salzigen Mischung aus seiner Lustflüssigkeit und ihrem Blut gleich, vermengt mit dem moschusartigen Aroma ihrer eigenen Säfte. Es war die Kost ihrer vollständigen Niederlage, der sich nun in ihrem Mund ausbreitete.

Rudolf jedoch spürte etwas völlig anderes: Die feuchte, warme Umhüllung ihres Mundes war ein erneuter Genuss. Sein halbsteifer Penis, noch empfindlich von der vorangegangenen Anstrengung, reagierte sofort auf die zarte, gleitende Bewegung ihrer Zunge. Die Lippen schlossen sich um den Schaft und erzeugten einen leichten Unterdruck, der das Blut langsam wieder in sein Glied strömen ließ. Ihre Zunge schabte über die Unterseite der Eichel, über die empfindliche, leicht geriffelte Stelle, wo seine Schwanzspitze in den Schaft überging - und dieses erregende Gefühl sandte kleine Funken durch seinen Unterleib.

Ihr Gaumen war glatt und warm und als sie ihn tiefer in den Mund nahm, spürte er, wie ihre Zähne - wider Willen - leicht an seinem Schaft entlang streiften. Nicht schmerzhaft, eher wie eine sanfte, ungeschickte Massage. Ihr Rachen war noch enger und als sie versuchte, ihm den Schlund weiter zu öffnen, umspielte ein krampfhaftes Würgen seine Eichel. Diese unwillkürliche Kontraktion ihrer Kehle - dieses feste, saugende Zusammenziehen der Muskeln - ließ seinen nicht ganz so harten Penis noch einmal um einiges härter werden.

Er tätschelte ihr währenddessen den Kopf, wie einem gehorsamen Köter, der ein Kunststück vorgeführt hatte. ,,Braves Weibsbild", murmelte er sarkastisch, während er zusah, wie ihre vollen Lippen an seinem Schaft auf und ab glitten und die Spuren seiner Schandtat von ihm Streich um Streich entfernten.

Er hätte gerne noch eine Runde lang ihr schändliches Freibauernmaul gefickt, seine Latte tief in ihren Rachen gestoßen, bis sie würgte, röchelte und ihr seine Ficksahne auch dort hinein geschossen, aber er war am Ende seiner Manneskraft. Sein Prügel, der noch immer in ihrem Mund lag, wollte einfach nicht mehr so recht.

Aber die Empfindung war dennoch geil: das sanfte Saugen ihrer Lippen, das feuchte Schmatzen ihrer Zunge, wenn sie über seine Länge strich, das gelegentliche Anstoßen ihrer Zähne. Er bemerkte mit Freuden, wie ihre Atemluft über seinen nassen Schaft strich - kühl im Vergleich zur Wärme ihres Rachens. Also begnügte er sich damit, gegen sie verbal zu sticheln, während sie weiter seine Strammen mit der Zunge reinigte.

,,Schön die Krone umkreisen ...jaaaaa, genau so ... du untreue Fotze hast doch bestimmt schon die Schwänze des halben Dorfes hinter dem Rücken deines Mannes gelutscht", spottete er und drückte ihren Kopf unsanft weiter auf seine Männlichkeit. Ihre Nase berührte seine Schamhaare und er spürte, wie sie einen Würgereiz unterdrücken musste - die feine Vibration ihrer Kehle übertrug sich auf seine Schwanzspitze und ließ ihn nochmal schaudern.

,,Jaaaaah, geil. Dein Mann muss ja ein echter Schlappschwanz sein, wenn du bei mir so hemmungslos zur Sache gehst!"

Sandra unterdrückte das nächste Würgen und arbeitete sich weiter an ihm ab, ihre Zunge schabte über jede noch so kleine Falte seiner Haut, säuberte die Eichel von den letzten Resten ihrer gemeinsamen Hinterlassenschaft. Sie schloss resigniert die Augen, um dem Spott und der Erniedrigung zu entfliehen, aber das änderte nichts an dem, was sie letztendlich tun musste.

,,Jetzt die Eier", befahl Rudolf schroff und zog seinen Speer aus ihrem Mund. Ein feuchtes, schmatzendes Geräusch entwich ihr, als ihre Lippen sich von seiner feuchten Haut lösten. Nur um seine schweren, haarigen Hoden an ihre Lippen zu führen.

,,Schön sauber lecken, jedes einzelne Haar. Ich will spüren, wie deine fleißige Bauernzunge durch meinen Urwald pflügt."

Auch jetzt gehorchte sie immer noch angeekelt. Sie nahm einen prallen Hoden nach dem anderen in den Mund. Die Haut seiner Säcke war dünn und empfindsam und er vernahm deutlich die feuchte Wärme ihres Mundes, das sanfte Rollen ihrer Zunge über die kugelige Oberfläche. Jede ihrer leckenden, saugenden Bewegungen ließ ein wohliges Ziehen durch seinen Unterleib fahren. Ihre Lippen umschlossen immer verzweifelter den Hodensack, während ihre Zunge darunter den empfindlichen Strang entlangfuhr, der zur Eichel führte.

Seine Schamhaare kitzelten an ihrer Nase und der beißende Geruch seines Schweißes vermischte sich mit dem Geschmack ihrer eigenen Erniedrigung. Tränen liefen noch immer unentwegt über ihre Wangen, tropften auf seine Hoden und vermischten sich mit ihrem Speichel.

,,Aaaah ja ... So ist es recht", murmelte der Neffe des Burgherrn und zog genüsslich an ihrem Haar. Ihre Augen, die sie kurz geöffnet hatte, trafen seinen Blick - und er sah darin nichts mehr von dem früheren Trotz. Nur noch Unterwerfung, und ein stilles, wortloses Flehen, dass er endlich aufhören möge. Diese Demut in ihren Blicken war für ihn die größte Befriedigung. Sie hatte akzeptiert, dass er ihr Herr war - nicht mit Worten allein, sondern mit jeder Faser ihres zerschundenen Seins. Ihr Mund, der eben noch ,,lhr seid mein Herr", gewimmert hatte, arbeitete nun stumm an seinen Hoden, und das war besser als jeder Laut, den sie von sich geben konnte.

Sandra antwortete ihm nicht, sie konnte nicht. Also leckte sie weiter, bis auch der letzte Zeugnis ablegende Fleck von ihm verschwunden war und seine Hoden sauber und feucht in der Morgenluft glänzten.

Schließlich schubste er sie befriedigt von sich weg, so dass sie rücklings in das feuchte Gras fiel, die Röcke noch immer um die Hüften geschlungen und der mittlerweile durchsichtige Beweis seiner Schandtat auf ihren Schenkeln zu trocknen anfing.

,,Geh schon zu deinem Hof und bereite mir ein Morgenmahl vor!", trug er ihr auf, während er sich schwerfällig auf rappelte und seine Bruche notdürftig verschnürte. Dann schmunzelte er fies, es war ein überhebliches Grinsen, das seine gelblichen Zähne entblößte, und fügte hinzu: ,,Ich komme euch besuchen, Weib. Aber zuvor muss ich mich in dem Bach dort drüben noch ein wenig von deinem Bauernmief reinwaschen. Ich will schließlich einen guten Eindruck bei deinem Mann machen!"

Sandra ließ sich das nicht zweimal sagen, froh darüber ihm endlich zu entkommen, daher schnappte sich ihre Haube und ihre Schuhe, die verstreut in der Umgebung lagen, und raffte ihre Röcke. Sie stolperte aus dem dichten Gestrüpp, ihre Beine zitterten noch immer von der Gewalt, die ihr angetan worden war, und der Schmerz zwischen ihren Schenkeln ließ sie bei jedem Schritt zusammenzucken. Ihre Augen suchten verzweifelt und endlich entdeckte sie das Glitzern des Baches durch die Bäume.

Sie rannte, so schnell ihre geschundenen Beine sie trugen, und warf sich am Ufer auf die Knie. Mit fliegenden Händen hob sie ihre Röcke an, hockte sich in das eiskalte, klare Wasser und begann, ihre Scheide von den Überresten des Ritters zu säubern. Sie schöpfte das Wasser mit hohlen Händen, spritzte es zwischen ihre Schenkel und rieb mit zitternden Fingern an ihren geschwollenen Schamlippen, um seinen Samen mit verzweifelten Bewegungen heraus zu waschen. Das Wasser an ihrer Hand färbte sich kurzzeitig rötlich von ihrem Blut und milchig von seiner Saat. Als sie ihre Hand schließlich ins Wasser tunkte, trieb es flussabwärts.

Dann wusch sie ihr Gesicht, rieb sich die Tränen von den Wangen und versuchte, die Spuren ihrer Demütigung zu tilgen. Aber die Scham, die tief in ihrem Inneren brannte, ließ sich nicht mit dem Bachwasser abwaschen. Sie fuhr sich mit zittrigen Fingern durch die zerzausten Haare, presste die Haube darauf und raffte sich schwerfällig auf.

Mit klopfendem Herzen und brennenden Lungen rannte sie los, während hinter ihr das schallende Gelächter des Ritters durch den stillen Morgenwald hallte. Sie wagte nicht, sich um zu blicken, wagte nicht innezuhalten, lief immer weiter, während ihre Holzpantoffel über den Pfad klapperten und die Vögel über ihr sich mit lautem Gezwitscher über sie lustig zu machen schienen.

Rudolf sah ihr eine Weile grinsend hinterher, wie ihr praller Hintern unter den hoch gerafften Röcken bei jedem Schritt wippte und ihre nackten Waden im Morgenlicht einladend schimmerten.

,,Was für ein Prachtweib. Warts nur ab, wenn ich dich mit Jörg und Niklas in die Mangel nehme" murmelte er belustigt und schlenderte gemächlich zum Bach hinüber, zog sich mit langsamen Bewegungen, da er wieder die Schmerzen seiner Vermöbelung fühlte, die zerrissene, verdreckte Kleidung vom Leib und stieg splitterfasernackt in das kühle Nass, um den Schweiß und Dreck der vergangenen Nacht und die Spuren seines morgendlichen Zeitvertreibs von seinem vernarbten Körper zu waschen.

Ob der unbedarfte Freibauer ihn vermutlich fürstlich verköstigte, ohne zu ahnen, was er kurz zuvor mit seiner Frau getrieben hatte, wusste er nicht. Doch er wollte nicht in dieser elenden Verfassung, von Prügel gezeichnet, vor einem Bauern auftreten. Als Edelmann durfte er sich vor dem Gesinde niemals schwach zeigen, ansonsten wären die Konsequenzen untragbar. Vielleicht sollte er seinen Besuch doch verschieben, sinnierte er.

Während er sich weiter wusch schweifte sein Blick zur Silhouette der Burg. Er musste sofort dorthin entschied er plötzlich, seinen Oheim überzeugen und ihm weiß machen, dass er sich über die Jahre verändert hatte – und mit der Zeit das Kommando über die Burgbesatzung übernehmen. Dann würde er wie die biblischen Plagen über die Taverne hinwegziehen und als krönenden Abschluss die Freibäuerin in ihren prächtigen Arsch ficken, während Niklas dieselbe Behandlung ihrem Gatten zukommen ließ.

Ja, dachte er, auf diese Weise könnte jeder beschissene Tag seinen Anfang nehmen.

KAPITELENDE
4
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Re: A Dark Age - Part 3 NEU - Die Bäuerin

Post by Nabociras »

Kapitel 4 – Der Höllenritt

Rudolf stieg hinkend und mit großer Mühe den steinigen Pfad zu der Burg seines Oheims hinauf. Jeder verdammte Knochen in seinem Leib schmerzte. Die Rippen, wo ihn die Stiefel der Freunde von Sebastians Spießgesellen getroffen hatten, schienen bei jedem Atemzug zu protestieren, und seine geschwollenen Weichteile rieben schmerzhaft an der Innenseite seiner Schenkel.

Wieder und wieder wiederholte er im Geiste seinen Schwur, es dem Pack in der Taverne gebührend heimzuzahlen. Jedem einzelnen von ihnen, dem Wirtssohn, seinen feigen Kumpanen und besonders den Weibsbildern, die so schadenfroh geblickt hatten. Doch zumindest, so tröstete er sich und kratzte genüsslich seinen Schritt, hatte ihn die Bäuerin am Wegesrand doch ein wenig von seiner Pein abgelenkt.

Trotz der flüchtigen Waschung im Bach haftete noch immer der würzige Fotzensaft der Freibäuerin an seinem Riemen, und die Erinnerung an ihren prallen, apfelförmigen Hintern, deren Backen unter seinen Stößen Wellen geschlagen hatten, ließ ihn beinahe die Schmerzen kurzzeitig vergessen.

Am offenen Fallgatter der Burg angelangt, blieb er keuchend stehen und stützte sich an der Steinmauer ab. Vor ihm, saß eine Torwache auf einem Holzschemel. Ein ausgemergelter Kerl mit grauem Bart und halb geöffnetem Mund, aus dem ein tiefes, rasselndes Schnarchen drang. Sein Speer lehnte achtlos an der Mauer, und eine Fliege krabbelte ungestört über seine speckige Stirn.

Rudolf verkniff sich den Impuls, den Alten mit einem Tritt vom seinem Sitzplatz zu befördern. Nein, es war sogar gut, dass hier anscheinend eine so erbärmliche Disziplin unter der Wachmannschaft herrschte. Dies würde es ihm ungemein erleichtern, den Posten des Burghauptmanns rasch zu übernehmen.

‘Ich werde gleich bei der Vorstellung erwähnen, dass ich unbehelligt durch das offene Tor marschieren konnte’, dachte er grimmig. ‘Wenn ich ein Feind mit zehn Mannen gewesen wäre, lägen die Männer jetzt alle mit durchgeschnittenen Kehlen und die Weiber mit blutenden Fotzen in ihren Betten. Nicht einmal der Ausguck hat mich bemerkt: kein Horn, kein Ruf, nichts. Vermutlich ist der Kerl ebenfalls im Schlaraffenland. Untragbare Zustände sind das hier, absolut untragbar.’

Kopfschüttelnd trat er durch das Burgtor und betrat schadenfroh den Innenhof.

Der Anblick, der sich ihm bot, ließ ihn überrascht stehen bleiben. Der Hof der Burg schien wie ausgestorben. Wo waren all die Hörigen, die Bauern und Bäuerinnen, die ihren Frondienst drei Tage in der Woche leisten mussten? Das Kopfsteinpflaster war von Unkraut überwuchert, das in dicken Büscheln zwischen den Steinen hervorquoll. Die hölzerne Überdachung des Pferdestalls hing an einer Seite gefährlich durch, morsche Balken ragten wie gebrochene Knochen in den Himmel.

Die Schmiede, deren Esse einst Tag und Nacht geglüht hatte, war dunkel und verlassen, der Amboss mit einer dicken Staubschicht bedeckt. Kein Hämmern, kein Funkenflug, kein Stallknecht, der die Pferde striegelte und das Zaumzeug überprüfte. Nicht mal ein Zimmermann war zu sehen, der die verrotteten Dachschindeln des Backhauses ersetzte oder die geborstenen Fensterläden des Gesindehauses flickte. Die Weinfässer neben dem Keller lagen aufgestapelt und unberührt, einige waren bereits geborsten, und bei anderen überzog eine grünliche Schimmelschicht das Holz.

Die Burg hatte bessere Tage gesehen. Weit bessere Tage. Fast fünfundzwanzig Jahre waren vergangen, seit sein Oheim ihn von hier verbannt hatte und es schien, dass in dieser Zeit, was einst stolz und wehrhaft gewesen war, verfallen zu sein.

Der Grund für seine Verbannung war damals die Tochter des Burgschmieds gewesen. Eine hübsche, blauäugige Braut, der er eine Woche vor ihrer Hochzeit, nach irgendeinem Fest im Dorf, auf dem Nachhauseweg aufgelauert und sich an ihr vergangen hatte. Ihr Geschrei während seiner Tat hatte dennoch die halbe Burg zusammengerufen, und das war der letzte Tropfen gewesen, der die Geduld seines Onkels zum Überlaufen gebracht hatte.

Der ehemalige Söldnerhauptmann schnaubte verächtlich aus, während er weiterging. Als ob der alte Mann in seiner Jugend besser gewesen wäre! Nein, er war sogar viel schlimmer gewesen, rief er sich ins Gedächtnis und er selbst, Rudolf, war schließlich der lebende Beweis dafür, wie tief in der Sünde der Bruder seiner Mutter in früheren Tagen gesunken war.

Er hoffte inständig, dass dessen Sohn, sein Vetter, nicht so ein scheinheiliger Heuchler wie sein Vater geworden war. Vielleicht konnte man mit ihm zusammen die alten, wahren Tugenden der Ritterschaft auf der Burg wieder aufblühen lassen und die Hörigen, so wie es sich gehörte, ordentlich unter die Kandare nehmen.

Doch vielleicht war es auch besser, dass niemand im Hof anwesend war. Wenn er Glück hatte, konnte er den Burgherrn in seiner kleinen Halle überraschen, ohne dass er vorher von irgendeinem dahergelaufenen Knecht angekündigt wurde. So konnte er seinen Auftritt nach Gutdünken selbst inszenieren.

Er durchquerte den verlassenen Hof und stieß die schwere, eisenbeschlagene Tür zur kleinen Halle auf. Drinnen war es düster und die Luft war schwer von kaltem Rauch. Nur wenige Talgfackeln brannten an den Wänden und warfen flackernde Schatten über die leeren Bänke und Tische. Die Halle war bis auf eine einzelne, verwelkte Magd verwaist, die vielleicht ein paar Jahre jünger war als er selbst. Sie stand 15 Schritte abseits von ihm und wischte schniefend mit einem grauen, feuchten Lappen die Tische ab. Ihre Schultern bebten, und ab und zu entwich ihr ein unterdrücktes Schluchzen, das in der Stille der leeren Halle widerhallte.

Rudolfs Geduld für diese verlassene Burg war endgültig am Ende. „He, du da, Weib!", platzte er heraus, seine Stimme riss die Stille entzwei und ließ die Frau zusammenfahren. „Wo zum Teufel sind alle auf dieser gottverlassenen Burg hin?"

Die Frau erstarrte mitten in ihrer Bewegung. Langsam, wie unter Schock, drehte sie sich zu ihm um. Ihr Gesicht war blass und von feinen Falten durchzogen, die Haare unter der Haube waren stumpf und von einem fahlen Blond, und ihre Augen waren das erste, was Rudolf stutzig machte. Blau wie Kornblumen, mit einem Ausdruck lähmender Angst, woher kannte er sie bloß, fragte er sich ahnungsvoll.

Sie schlug sich allerdings sofort die Hand vor den Mund, dass der nasse Lappen zu Boden klatschte, und ihre Augen weiteten sich so ungläubig vor Entsetzen, als hätte sie einen Geist gesehen. Ein dünner, würgender Laut entwich ihrer Kehle, und bevor Rudolf auch nur ein weiteres Wort sagen konnte, raffte sie ihre Röcke, wirbelte herum und floh durch eine schmale Tür in die Räumlichkeiten davon, wo früher die Küche und die Speisekammer waren. Ihre Holzpantoffel klapperten panisch auf den Steinfliesen, und dann schlug sie die Tür hinter sich zu.

Der Edelmann stand verdutzt in der leeren Halle und starrte auf die Tür, durch die sie verschwunden war. Wer zum Teufel war sie nochmal gewesen? Ihr Gesicht kam ihm vage bekannt vor, aber er konnte es nicht recht zuordnen, welche der Frauen sie war, die er damals bestimmt unter seinen Körper gezwungen hatte. Zu viele Weiber hatte er in seinem Leben gegen ihren Willen genommen, zu viele ängstliche Augen, zu viele verzerrte Münder gesehen. Seis drum, so langsam aber platzte ihm endgültig der Kragen.

Mit einem wütenden Schnauben stürmte er auf die schmalen, gewundenen Steintreppen des Wohnturms zu, dessen obere Kammern dem Burgherrn als Wohn- und Wehrbereich dienten. Die Stufen waren von jahrhundertelanger Nutzung ausgetreten, und er musste sich am kalten, feuchten Mauerwerk abstützen, während er sich fluchend hinauf quälte, Stufe um Stufe, bis ihm der Atem knapp wurde und seine lädierten Rippen schmerzhaft gegen seine Lungen drückten.

Oben im Wohnturm angekommen, schlug ihm ein schwerer, stickiger Geruch entgegen. Es war eine Mischung aus kaltem Stein, geschmolzenem Bienenwachs, abgestandenem Schweiß und dem beißenden, süßlichen Geruch von Krankheit und nahendem Tod. Der Donjon war noch stiller als der restliche Burghof, aber nicht vollkommen verlassen. Zwei alte Knechte standen mit gesenkten Köpfen an den Wänden, ihre Hände waren vor dem Bauch gefaltet.

Niemand wagte, laut zu sprechen; nur ein leises, unterdrücktes Flüstern war zu hören, und einige hatten verweinte Augen, die rot und geschwollen in ihren zerfurchten Gesichtern lagen. Eine Greisin, deren die sich zitternd am Mauerwerk entlangtastete und dabei wirre Gebete murmelte. Als Rudolf an ihr vorbeiging bekreuzigte sie sich zitternd.

Die Schlafkammer des Burgherrn war überfüllt. Die schweren Fensterläden waren fest geschlossen, kein einziger Sonnenstrahl drang herein, und die Kerzen an den Wänden warfen flackernde, tanzende Schatten über das große Himmelbett, das in der Mitte des Raumes stand. Die Luft war so dick und stickig, dass man sie fast schneiden konnte, schwer vom Geruch nach Schweiß, Kräutersud und dieser schwere Dunst, der nur in Zimmern hing, aus denen niemand mehr lebend herauskam.

Unter einem Berg schwerer, muffiger Felle lag sein Oheim. Sein Antlitz war eingefallen und kaum noch wiederzuerkennen, gar ein Schatten seiner selbst. Das Gesicht war hager und gelblich, die Augen tief in ihre Höhlen gesunken, und sein Atem rasselte feucht in der Brust, als würde er versuchen durch eine Schicht Schleim zu atmen, die ihn langsam erstickte. Bei jedem Atemzug hob sich seine Brust nur mühsam, und seine Haut spannte sich wie ein rissiges Pergament über seinen hervorstehenden Wangen.

Neben dem Bett stand ein ungefähr fünfzigjähriger, pompös gekleideter Abt mit einer Halbglatze. Seine dunkle Kutte war aus feinem Stoff und mit silbernen Fäden durchwirkt, und an seinen fetten Fingern glänzten schwere Ringe, die das flackernde Kerzenlicht einfingen. Er hielt ein ledergebundenes Gebetbuch in den Händen und sprach mit öliger, monotoner Stimme Segnungen auf Latein.

„In manus tuas, Domine... commendo spiritum meum..."

Die Frauen der Burg drängten sich in der Kammer, alte Mägde mit verkniffenen Gesichtern, die mit den alten Herren der Burgmannschaft verheiratet waren. Eine noch ältere Haushälterin mit zittrigen Händen und tränenblinden Augen, und die jüngste unter ihnen war die fast vierzigjährige Gemahlin des Burgherrn selbst.

Eine noch immer ansehnliche Frau mit ergrauenden Schläfen und tiefen Schatten der Trauer unter den Augen, die ein feines, besticktes Tuch gegen ihren Mund presste und leise, herzzerreißend weinte. Allesamt trauerten sie kaum hörbar oder bedeckten ihre Gesichtszüge mit einem Tuch, um das Schluchzen zu ersticken, das in ihren Kehlen aufstieg oder um vielleicht den beißenden Geruch zu dämpfen.

Die Männer im Raum waren allesamt Greise und gehörten größtenteils der Burgmannschaft an, fast so alt wie der Burgherr selbst und zeigten ihre Trauer anders. Ihre Gesichter waren starr und wie aus Stein gemeißelt, die Hände zu Fäusten geballt, die Blicke gesenkt. Der alte Stallknecht mit seinen vom Wetter gegerbten Wangen und der gebrechliche Zimmermann mit den knotigen Fingern, sie alle standen starr vor Trauer und Alter, ein letztes Aufgebot der alten Burgmannschaft. Denn mit dem alten Herrn starb für sie mehr als nur ein Mensch. Es starb die Ordnung, die Güte, der Schutz, die Gewohnheit. Die einzige Welt, die sie seit langem kannten.

Und jeder im Raum wusste es, spürte es in den Knochen: Sobald er tot ist, beginnt etwas Neues. Und für alte Menschen würde darin kein Platz sein.

Seit der junge Herr, der einzige Sohn des Burgherrn, bei einem unglücklichen Reitunfall vor fast neun Monaten zu Tode gestürzt war, – sein Rappe hatte gescheut, und er war mit dem Kopf auf einen Stein geschlagen, – war es ungewiss, wen der Landesherr auf dieser Burg als Nachfolger einsetzen würde. Aber alle im Raum waren sich zumindest darin einig, dass der liebe Gott es irgendwie auch gut mit ihnen meinte, denn der verbannte Neffe des Burgherrn, Rudolf von Dornwacht, war auch vor kurzem in einer großen Schlacht gefallen. Das hatte sich zumindest bis hierher herumgesprochen. Fast jeder im Raum, außer die zweite Gemahlin des Burgherrn, die erst viel später auf die Burg gekommen war, erinnerte sich nur zu gut an seine sadistische Ader, an die Schreie der jungen Mädchen, an die blauen Flecken auf den Gesichtern der Knechte, die es gewagt hatten ihm zu widersprechen oder einzugreifen.

Als jedoch die Kammertür knarrend aufschwang und ein lädierter, verdreckter Fremder eintrat, dem die Spuren einer heftigen Prügelei ins Gesicht geschrieben waren, drehten sich die Köpfe langsam zu ihm um. Der Abt unterbrach genervt seine Gebete und hob den Blick, bereit, den Störenfried zurechtzuweisen.

Manche im Raum erkannten ihn kaum wieder. Die vergangenen 25 Jahre, das Söldnerleben und die vielen Narben hatten sein Gesicht verändert. Andere, die ihn einst näher gekannt hatten, erkannten ihn umso mehr, und ihre altersmüden Hände ballten sich unwillkürlich zu zitternden Fäusten oder flogen vor Schreck an den zahnlosen Mund. Für einen langen, atemlosen Moment vermischte sich die schwere Trauer im Raum mit etwas anderem, etwas Düsterem: der nackten Furcht vor dem Mann, der dem Grab anscheinend doch entronnen war und nun doch leibhaftig heimgekehrt ist, um sein Erbe anzutreten.

Der feiste Abt runzelte die Stirn und musterte den zerlumpten Eindringling mit unverhohlener Missbilligung. „Wer seid Ihr, dass Ihr es wagt, in dieser Stunde...", begann er mit seiner sonoren Stimme und ließ in jedem Wort die unerbittliche Strenge seines Amtes mitschwingen .

Doch plötzlich, von hinten, aus dem Schatten des Türrahmens, gellte ein schriller, hasserfüllter Schrei durch die stickige Kammer. Eine Frau stürzte hervor, ein großes Küchenmesser mit beiden Händen hoch über dem Kopf erhoben und zum tödlichen Stoß bereit. Es war dieselbe Magd, die Rudolf unten in der Halle getroffen und nicht wiedererkannt hatte, doch als er sich umdrehte, fiel ihm plötzlich ein, wer sie war. Es war die Tochter des Schmieds, die er vor ihrer Hochzeit geschändet hatte. Jetzt war sie eine verwelkte Frau mit fahlem Haar und verhärmtem Gesicht, aber mit ebenjenen kornblumenblauen Augen, in denen sich damals die schiere Angst gespiegelt hatte und das vertraute Gefühl von Macht in ihm weckte, das er schon immer genossen hatte.

Er spürte selbst jetzt wieder jenes dunkle Drängen, das ihn schon damals dazu getrieben hatte, sich zu nehmen, was er wollte.

„Rudolf von Dornwacht!", kreischte sie, und ihre Stimme überschlug sich unter der Last von jahrelang aufgestautem Hass und Schmerz. Tränen schossen ihr aus den Augen, während das Messer in ihren zitternden Händen gefährlich funkelte. „Jetzt wirst du büßen! Für alles, was du mir angetan und genommen hast! In der Hölle wirst du schmoren, du Teufel, für alle Ewigkeit!"

Der Adlige war wie paralysiert und glaubte zu hören, wie einige Greise ein `Amen` flüsterten. Seine Füße schienen mit dem Steinboden festgewachsen, während seine Arme plötzlich bleischwer wurden. Das Messer blitzte noch ein letztes mal im Kerzenlicht, und er sah sein Ende bereits gekommen, während ihr Arm – hoch über ihren Kopf erhoben – zum tödlichen Stoß niedersauste, und er konnte nichts dagegen tun, garnichts...

Doch im letzten Augenblick, als die Spitze des Messers sich auf seine Brust hinab senkte, schnellte eine riesige, schwielige Hand wie aus dem Nichts hervor und packte die Frau mit eisernem Griff am Handgelenk. Der Stoß wurde abgefangen, das Küchenmesser verharrte zitternd nur eine Handbreit vor Rudolfs Hals.

Es war Niklas.

Der Hüne stand hinter der Magd, so plötzlich und massiv, wie ein aus dem Boden gewachsener Turm, und ein breites, lückenhaftes Grinsen überzog sein Gesicht. Mit einer einzigen, fast lässigen Bewegung schlug er der Frau die Faust ins Gesicht, dass sie wie ein nasser Sack zu Boden ging, und das Messer klirrend über die Steinfliesen schlitterte, ihre Kopfhaube wegflog und sie schließlich reglos liegen blieb. Ihre teils ergrauten blonden Haare breiteten sich wie ein Leichentuch um ihren Kopf aus.

Und auch der stämmige Jörg erschien plötzlich hinter Niklas, schob mit der Fußspitze den Rock der Frau ein kleines Stück nach oben, wandte sich mit einem schelmischen Grinsen seinem Herrn zu und sprach mit einer Stimme, die in der plötzlichen, lähmenden Stille des Raumes wie eine dunkle Prophezeiung widerhallte: „Da sind wir ja gerade noch rechtzeitig eingetroffen, Herr.“

Der Abt zunächst überrumpelt, erkannte schließlich die unverhoffte Gelegenheit und schickte mit einer herrischen Handbewegung alle Anwesenden aus der Sterbekammer hinaus, dass seine Ringe im Kerzenlicht blitzten. Nur die Gemahlin des Burgherrn sollte bleiben.

Jörg und Niklas, die noch immer im Türrahmen standen, schauten ihren Herrn fragend an, ob sie dem Befehl des Pfaffen folgen sollten. Rudolf nickte ihnen bestätigend zu, woraufhin der Stämmige mit den Schultern zuckte und dem Hünen barsch befahl: „Du hast den Gottesmann gehört, pack die bewusstlose Metze und schaff sie hinaus!"

Niklas bückte sich mit einem Grunzen, warf die reglose Magd wie einen Mehlsack über seine breite Schulter und stapfte schweren Schrittes hinaus. Jörg folgte ihm, und kurz darauf als alle aus der Kammer waren, hörte Rudolf durch die geschlossene Tür das protestierende Gemurmel der alten Knechte und Mägde.

„Was habt ihr mit ihr vor? Wohin bringt ihr sie?", quäkte eine brüchige Frauenstimme.

Ein dumpfes Poltern ertönte, als wäre jemand unsanft gegen eine Wand gestoßen worden, gefolgt von einem erschrockenen Ächzen und unterdrücktem Wimmern. Dann schnitt Jörgs herrische Stimme durch das Gemurmel: „Haltet alle die Mäuler und ab mit euch, in die Halle hinunter! Der Abt hat's befohlen, also bewegt eure knorrigen Hintern, bevor ich nachhelfe!"

Das Schlurfen vieler Füße und das leise Wehklagen der alten Frauen entfernte sich langsam über die Steintreppe hinunter. Doch Rudolf hörte, dass Jörg und Niklas nicht mit gingen – ihre schweren Schritte verharrten draußen vor der Tür auf dem Gang. Sie gingen auf und ab und warteten auf ihn. Gute, treue Männer, dachte er stolz.

Der Abt wandte sich nun Rudolf zu und musterte ihn mit durchdringendem Blick. „Wir haben das Testament bereits aufgesetzt, solange Euer Oheim noch in der Lage war zu sprechen. Aber wie Ihr unzweifelhaft sehen könnt..." Er deutete mit einer knappen Handbewegung auf das Bett, „… liegt das schon eine gewisse Zeit zurück."

Rudolf trat näher an das Lager des Sterbenden und betrachtete ihn genauer. Was er sah, erfüllte ihn mit tiefer, fast unendlicher Genugtuung. Da lag er, der große Burgherr, der ihn einst zum Teufel gejagt hatte. Nun war er ein sabbernder, eingefallener Greis, dem der Speichel in dünnen Fäden aus dem zahnlosen Mund rann und dessen Brust sich nur noch mit flachem, rasselndem Keuchen hob und senkte. Die klauenartigen Finger, die damals das Schwert so gekonnt geführt hatten, krallten sich kraftlos in die schweren Felle. Aus seinen trüben, halb geöffneten Augen sprach keinerlei Kampfgeist mehr, nur noch das trübe Warten auf das Ende. Gevatter Tod saß ihm bereits im Genick.

Der Ritter konnte ein verächtliches Schnauben nicht unterdrücken. „Wieso weilt mein Vetter nicht am Sterbebett seines Vaters?", fragte er und riss seinen Blick von der jämmerlichen Gestalt im Bett los.

Der Gottesmann sah ihn überrascht an, und einen Moment lang flackerte etwas wie Berechnung in seinen kleinen, wässrigen Augen. „Stimmt, Ihr könnt es ja gar nicht wissen, Ihr wart doch im Feld als Söldner, nicht wahr? Es ging sogar das Gerücht um, dass Eure gesamte Kompanie die letzte große Schlacht nicht überlebt hätte."

Er musterte ihn plötzlich sehr viel interessierter als zuvor, wie ein Händler, der unverhofft eine wertvolle Ware entdeckte. Seine schmalen Lippen verzogen sich zu einem dünnen, nachdenklichen Lächeln.

„Bis auf meine zwei Männer und meine Wenigkeit", erwiderte Rudolf und spuckte verächtlich in Richtung seines sabbernden Oheims aus, so dass der Speichelklumpen dicht neben dem Bett auf den Boden klatschte.

„Das freut mich ungemein zu hören. Die Wege des Herrn sind unergründlich.", sagte der Abt bedeutungsvoll, und seine Stimme war plötzlich samtweich und eine Spur einschmeichelnder geworden. „Wie auch immer, Euer Vetter hatte leider nicht so viel Glück wie Ihr. Er hatte vor einigen Monaten einen tragischen Reitunfall – sein Rappe scheute an der Schlucht, und er wurde aus dem Sattel geschleudert, wobei er mit dem Kopf auf einem Felsen aufschlug." Er machte eine salbungsvolle Pause, als er Rudolfs hoffnungsvollen Blick bemerkte. ,,Und leider Gottes hauchte er sein Leben augenblicklich aus."

Die Gedanken von dem ehemaligen Söldner rasten. Sein Vetter war tot. Der einzige legitime Sohn. Das bedeutete... „Dann... dann bin ich der einzige verbliebene Erbe!", stieß er stammelnd hervor, und seine Augen leuchteten dabei gierig auf. „Dann erbe ich ja das Lehen!"

Doch sofort fuhr die Gemahlin seines Oheims dazwischen, ihre Stimme war schrill und schneidend: „Was ist mit meiner Mitgift? Und dem Witwensitz, den mir mein Gemahl versprochen hat? Ich bin nicht gewillt, darüber neu zu verhandeln, ehrwürdiger Abt! Ich bestehe auf die Abmachung, die wir untereinander getroffen haben!"

Rudolf fuhr herum und sah den Abt mit zusammengekniffenen Augen an. Seine Hand ballte sich unwillkürlich zur Faust. Ein Pfaffe hatte kein Recht, Zugeständnisse über das Lehen an eine Witwe zu vereinbaren, ohne den legitimen Erben auch nur zu fragen. Was zum Teufel hatte der alte Fuchs hinter seinem Rücken ausgeheckt?

Der Abt indes hob beruhigend beide Hände.. „Bitte, liebe Irmgard, werter Junker Rudolf, lasst uns diese Angelegenheit nicht vor dem Sterbenden austragen. Das wäre der Würde dieser letzten Stunde nicht angemessen." Er wandte sich an die Gemahlin des Burgherren und legte ihr eine behandschuhte Hand auf die Schulter. „Führe uns doch in deine Gemächer, mein Kind, wo wir die delikate Angelegenheit unter sechs Augen noch einmal in aller Ruhe diskutieren können. Unter dem gnädigen und vermittelnden Auge der heiligen Mutter Kirche."

Irmgard nickte schnaubend, ihr Gesicht blieb eine starre Maske aus mühsam beherrschten Zorn. Sie raffte ihre Röcke und schritt hoch erhobenen Hauptes voran.

Als sie hinaustraten, standen Niklas und Jörg noch immer am Gang. Der Riese hatte die bewusstlose Magd nach wie vor über der Schulter hängen, einen Arm lässig über ihre Schenkel gelegt, dass ihre Röcke hochrutschten und ihre nackten Waden entblößten. Jörg lehnte mit verschränkten Armen an der gegenüberliegenden Wand und kaute auf einem Zahnstocher herum. Beide sahen ihren Herrn fragend an.

Dem Ritter gefiel, dass seine Männer um seine Sicherheit besorgt hier gewartet hatten – treue Hunde, die besten, die er je gehabt hatte. Im Vorbeigehen klopfte er Niklas auf die Schulter und gönnte seinen Männern mit einem dreckigen Grinsen ein wenig Spaß: „Verpasst ihr in den Stallungen einen ordentlichen Höllenritt, auf dass sie lerne, nie wieder die Hand gegen ihren Herrn zu erheben!"

Jörgs Gesicht verzog sich zu einem breiten, boshaften Grinsen, das seine gelblichen Zähne entblößte. „Das trifft sich gut, Herr! Auf unserer Flucht vor den Häschern des Vogts haben wir noch vier weitere Kameraden in den Wäldern aufgegabelt – versprengte Söldner von unserer alten Kompanie, die wir mit Versprechungen hierher gelockt haben. Sie warten unten und sind schon ganz wild darauf, wieder unter Eurem Befehl zu dienen!"

Rudolf nickte zufrieden und spürte, wie sich etwas in seiner Brust weitete. Sechs Mann. Mit Niklas und Jörg zusammen sechs gestandene Kämpfer. Das änderte alles. „Dann ladet sie ebenfalls zu diesem Höllenritt ein. Ihr wisst, ich teile mit meinen Mannen gerne!"

Irmgard, die den Wortwechsel mit angehört hatte, wurde schlagartig blass. Sie mochte nicht wissen, was genau ein „Höllenritt" war, aber der Klang des Wortes und die sadistische Vorfreude in den Gesichtern der beiden Söldner ließen ihr das Blut in den Adern gefrieren. Sie dachte an ihre arme Magd Margret, die vor fünfundzwanzig Jahren geschändet worden war und deren Leben seitdem aus Angst und Scham bestanden hatte. Wollten sie sie etwa an ein wildes Pferd binden und dieses kopflos davon sprengen lassen?

„Was... was habt ihr mit ihr vor? Was ist ein Höllenritt?", fragte sie mit belegter Stimme und griff unwillkürlich nach dem Ärmel des Abtes.

Doch der Kirchenmann drängte sie bereits mit sanfter, aber unnachgiebiger Hand weiter den Gang entlang, ohne auf ihre Frage einzugehen. „Kommt, Kind, wir haben dringendere Dinge zu besprechen. Eure Magd wird schon nicht zu Tode kommen. Sie wird nur ein wenig... gezüchtigt werden."

Die Burgherrin biss sich auf die Lippe und zwang sich zur Ruhe. Zuerst ihre eigene Zukunft sichern, danach konnte sie sich immer noch um Margret kümmern. Sie redete es sich ein, wieder und wieder, während der Abt sie vorwärts dirigierte und Rudolf hinter ihnen her schlenderte, als wäre er bereits der Herr dieser Burg.

Als sie schließlich in ihrer Kammer ankamen, einem kleinen, aber ordentlich eingerichteten Raum mit einem schmalen Himmelbett, einer geschnitzten Truhe und einem einzigen Fenster, wo eine Tierhaut davor gespannt war und das trübes Licht herein ließ, wurde Irmgard schlagartig die Unschicklichkeit ihrer Lage bewusst. Sie, eine verheiratete Frau allein mit zwei fremden Männern in ihrer Kammer, ohne Anstandsdame, ohne Zeugen.

„Das ist nicht schicklich!", stieß sie hervor und blieb abrupt stehen. „Ich kann nicht ohne Anstandsdame mit Euch beiden hier verweilen. Das wäre ein wahres Festmahl für die Klatschbasen auf der Burg!"

Der Abt verzog die Lippen zu einem dünnen Lächeln, das seine Augen nicht erreichte. „Dann lasst doch eine Bedienstete rufen, mein Kind. Wir wollen doch nichts tun, was Euren guten Ruf schädigen könnte." Er wandte sich bereits Rudolf zu, den Blick so intensiv, als wollte er mit ihm allein sprechen.

Die Burgherrin sah dies und in diesem Moment wurde ihr schlagartig klar, dass sie längst zur Statistin in ihrem eigenen Leben geworden war. Sie paktierten bereits hinter ihrem Rücken gegen sie. Sobald sie den Raum verließ, hätten sie ihre Zukunft bereits unter sich aufgeteilt, noch bevor sie die Tür hinter sich zugezogen hatte.

„Nein!", sagte sie plötzlich und verschränkte die Arme vor der Brust. „ Ich bleibe lieber hier. Alles, was ihr zu besprechen habt, wird in meinem Beisein besprochen!"

Der Kirchenmann zuckte kaum merklich mit den Schultern und stieß einen tiefen Seufzer aus, der so künstlich klang wie sein Mitleid. „Nun gut, dann lasst uns zur Sache kommen." Er verschränkte die Finger ineinander, stützte die Hände auf seinen Wanst und begann mit einer Stimme, die plötzlich geschäftsmäßig und kalt klang.

„Liebe Irmgard, Ihr habt mich wohl missverstanden, als wir vor einigen Wochen über Eure Zukunft nach dem Ableben Eures Gemahls sprachen. Ich habe Euch niemals eine feste Vereinbarung über das Erbe im eigentlichen Sinne zugesichert." Er hob bedauernd die Schultern, ein Ausdruck geheuchelten Mitleids auf seinem schwabbeligen Gesicht. „Ich habe lediglich versprochen, mich beim Landesherrn für Euch einzusetzen, mehr nicht. Aber das unverhoffte Eintreffen eines legitimen Erben –" er machte eine Handbewegung in Rudolfs Richtung, „– verändert die Lage natürlich grundlegend. Ihr müsst Euch nun mit dem Junker Rudolf über die Rückzahlung Eurer Mitgift und Euren Witwensitz einigen. Die heilige Mutter Kirche kann dabei nur noch vermittelnd tätig werden, versteht Ihr?"

Die Burgherrin kochte vor Zorn. In den letzten Monaten, seit ihr Gemahl erkrankt war und sie den Abt um Hilfe und Rat angefleht hatte, hatte das ganz anders geklungen! Da war von Gerechtigkeit die Rede gewesen, von der Schutzpflicht der Kirche gegenüber den Witwen, von seiner persönlichen Fürsprache beim Landesherrn. Und sie hatte ihm im Gegenzug versprochen, die Hälfte der Einnahmen des einen Dorfes, das ihr Witwensitz werden sollte, der Abtei regelmäßig zu stiften. Große Einnahmen hatte die Burg nicht mehr – die beiden anderen Dörfer waren kleiner, besaßen weniger ertragreiches Land und warfen kaum genug ab, um die Burg zu unterhalten.

Ihr Gemahl, hatte die letzten Jahre seines Lebens damit verbracht, aus Todesangst vor der Hölle seine Leibeigenen von allen Frondiensten zu befreien und sein eigenes Land für einen Spottpreis an die Bauern zu verpachten, bis die Burg immer mehr verarmte. Je näher der Tod rückte, desto frömmer war er geworden, und er hatte seinen Untertanen alle erdenkliche Güte erwiesen. Doch obwohl sie fast ein Jahrzehnt mit dem mittlerweile siebzigjährigen Greis verheiratet gewesen war – ein Jahrzehnt, in dem sie mehr miteinander gesprochen als die Freuden des Ehelagers geteilt hatten –, hatte er ihr nie gestanden, welch schreckliche Sünde er in der Vergangenheit begangen hatte, die ihn dazu trieb, derart bettelarm vor seinen Schöpfer treten zu wollen.

Ehe sie jedoch ihren Zorn in Worte fassen konnte, sprach der Abt bereits weiter. Er hatte sich ganz Rudolf zugewandt und musterte den lädierten Söldner mit einem Gesichtsausdruck, der irgendwo zwischen Wohlwollen und nüchterner Kalkulation lag.

„Euer Oheim hat zu seinen Lebzeiten manche Fehler gemacht, die dieses Lehen an den Rand des Ruins gebracht haben. Der Landesherr ist nicht blind für diese Missstände. Ich habe...", er machte eine vielsagende Pause und rieb Daumen und Zeigefinger aneinander, als zählte er unsichtbare Münzen, „...ein offenes Ohr bei Seiner Exzellenz. Mein Wort hat Gewicht. Unter gewissen Umständen könnte ich dazu gebracht werden, Euch als den rechtmäßigen Erben und zukünftigen Burgherrn zu empfehlen – als einen Mann, der mit starker Hand für Ordnung sorgt und die Verbindungen zur heiligen Mutter Kirche zu schätzen weiß."

Rudolfs Augen verengten sich. „Unter welchen... Umständen?", fragte er misstrauisch.

Der Klostermann lächelte dünn, und seine nächsten Worte kamen leise, fast beiläufig, doch jedes einzelne war wohlüberlegt. „Es gibt da eine... delikate Angelegenheit. Etwas, das seit geraumer Zeit wie ein Dorn in meinem Fleisch sticht und das resolut erledigt werden muss. Ohne großes Aufsehen. Ohne Fragen. Ich werde in den nächsten Tagen einen Boten zu Euch schicken –" er stockte kurz, als überlegte er, wie viel er preisgeben konnte, „– der Euch die genauen Details nennen wird. Es handelt sich um eine Person, die für eine gewisse Zeit... aus dem Weg geschafft werden muss. Nicht getötet oder anderweitig zu Schaden gebracht, versteht mich recht, nur... sicher verwahrt. An einem Ort, wo niemand nach... ihr suchen wird."

`IHR?` Rudolf begriff langsam, worauf der gottverfluchte Pfaffe hinauswollte. Eine Entführung. Der Abt wollte, dass er eine Frau entführte und gefangen hielt, anscheinend jemanden, den die Kirche nicht offen angreifen konnte. Und als Gegenleistung würde er beim Landesherrn ein gutes Wort für ihn einlegen.

Ein verschwörerisches Grinsen breitete sich auf dessen Gesicht aus. Er schlug sich mit der Faust auf die Brust, dass seine lädierten Rippen schmerzten, und rief: „Bei meiner Ehre als Ritter, ich schwöre es! Ich werde tun, was getan werden muss – ohne Fragen, ohne Zögern!"

Die Burgherrin, die der kryptischen Unterhaltung mit wachsendem Unbehagen gefolgt war, verstand überhaupt nichts mehr. Sie spürte nur, dass diese beiden Männer etwas ausbrüteten, etwas Düsteres und Unheilvolles, aber sie konnte den Sinn ihrer Worte nicht greifen; es war nur ein sinnloses Rauschen in ihrem Kopf. Sie versuchte mehrfach, sich in das Gespräch einzuschalten, ihre Stimme zu erheben, an den Ärmel des Abtes zu zupfen – doch sie wurde jedes Mal stoisch ignoriert.

„Aber meine Rechte!", warf sie verzweifelt ein. „Ihr könnt mich nicht einfach übergehen! Der Witwensitz –"

„Still jetzt, Weib!", schnitt Rudolf ihr das Wort ab, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen.

„Und die Person...", fragte er an den Abt gewandt weiter, „wie lange soll sie verwahrt werden?"

Der Abt hob abwehrend die Hände und setzte sein unschuldigstes Lächeln auf. „Mehr wird der Bote Euch sagen. Mehr kann ich jetzt nicht verraten. Es geht um... die Sicherheit aller Beteiligten." Er faltete die Hände, atmete tief durch und murmelte dann mit salbungsvoller Stimme eine kurze Segensformel über die beiden: „Möge der Herr Euren Weg erleuchten und die heilige Mutter Kirche Eure Schritte lenken. Es freut mich zu sehen, dass wir alle so gütlich übereingekommen sind."

Er schickte sich an aufzubrechen, strich seine Kutte glatt und wandte sich zur Tür.

Doch Irmgard, deren Gesicht mittlerweile kreidebleich war und deren Hände zitterten so heftig, dass sie sie in ihren Röcken vergraben musste. Die Seide raschelte unter ihren klammernden Fingern. „Und was ist mit meinen Rechten?", stieß sie hervor, und ihre Stimme brach vor ohnmächtiger Wut und Verzweiflung. „Ihr habt mir versprochen, Euch für mich einzusetzen! Ich habe Euch die Einnahmen meines Witwensitzes zugesichert –"

Der Abt schaute daraufhin zu Rudolf hinüber und zuckte mit den Schultern, eine Geste kalter Gleichgültigkeit, die sie mehr traf als alles andere zuvor. „Ihr müsst Euch nun mit dem zukünftigen Herrn der Burg einigen, liebe Irmgard. Das ist nicht länger eine Angelegenheit des Klosters. Ich bin sicher, der Junker wird eine gerechte Lösung für Euch finden. Und was Eure versprochene Stiftung betrifft...", er zuckte erneut die Schultern und befreite seinen Ärmel mit einem Ruck aus ihrem Griff, „...so werdet Ihr verstehen, dass unter diesen veränderten Umständen auch diese Vereinbarung neu verhandelt werden muss. Die heilige Mutter Kirche wird Rudolf von Dornwacht dem Landesherrn empfehlen – das ist alles, was ich in dieser Sache noch tun kann."

Mit diesen Worten rauschte er hoch erhobenen Hauptes hinaus und ließ die Fassungslose und den triumphierenden Rudolf allein in der Kammer zurück.

Die Burgherrin stand da wie versteinert, ihre Hände, die gerade noch den Abt festgehalten hatten, griffen nun ins Leere. Alles, was sie sich in den letzten Monaten mühsam aufgebaut hatte, zerfiel vor ihren Augen zu Staub. Ihre Mitgift, ihr Witwensitz, ihre erträumte Freiheit – alles war ungewiss, alles hing nun von diesem grobschlächtigen, gefürchteten Söldner ab, dem Neffen ihres Mannes, den sie nur als sadistischen Schänder kannte, was sie aus den Geschichten ihres Gesindes mit halbem Ohr wahrgenommen hatte, als sein angeblicher Tod auf dem Schlachtfeld bekannt wurde.

Was sollte sie ihm bieten? Was konnte eine Frau von Ende dreißig, deren einziger Makel war, keinen Erben geboren zu haben, einem Mann wie Rudolf von Dornwacht anbieten, um an ihr Recht zu kommen, um endlich als Witwe frei von der Unterdrückung der Männerwelt zu sein? Ihr blieben keine Waffen, keine Verwandten oder Verbündeten.

Sie öffnete den Mund, um ihm einen vernünftigen Vorschlag zu unterbreiten – sie würde ihm die Hälfte ihrer Mitgift überlassen, oder mehr, wenn es sein musste, alles war besser als lebenslange Abhängigkeit von einem Mann wie ihm –, doch Rudolf kam ihr zuvor.

Mit zwei schnellen Schritten war er bei ihr, packte sie mit seiner schwieligen Pranke am Handgelenk und zerrte sie durch die geöffnete Tür aus und zog sie unbarmherzig hinter sich aus der Kammer. Sein Griff war eisern und ließ keinen Widerspruch zu. „Kommt, teure Tante!", sagte er mit einem Grinsen, das nichts Gutes verhieß. „Zuerst will ich Euch etwas zeigen, bevor wir über Geld, Land und eure Zukunft verhandeln!"

Er schleifte sie die gewundenen Steintreppen hinunter, dass sie mehrfach stolperte und beinahe der Länge nach hingefallen wäre, wenn er sie nicht so festgehalten hätte. In der Halle saßen die alten Bediensteten verstört auf den Bänken, einige hatten die Köpfe gesenkt und beteten, andere hielten sich mit beiden Händen die Ohren zu, als wollten sie etwas nicht hören, etwas, das selbst durch die dicken Steinmauern drang.

Denn schon von fern, als der Söldner sie durch die Halle und hinaus auf den verfallenen Burghof nötigte, hörten sie es: Ein mehrstimmiges, kehliges Männerstöhnen, untermalt von einem gedämpften, herzzerreißenden Geheule und Gewimmer, das aus den alten Stallungen herüber drang.

Irmgard wurde augenblicklich die Kehle trocken. Sie wollte stehen bleiben, sich losreißen, zurückweichen, aber Rudolfs Griff blieb unbarmherzig, und er zog sie weiter, Schritt um Schritt, auf das halb verfallene Stallgebäude zu, aus dem die entsetzlichen Geräusche klangen.

Der zukünftige Burgherr wandte ihr sein Gesicht zu und grinste sie dreckig an, seine Narben im trüben Sonnenlicht wirkten furchteinflößend, und seine Augen funkelten vor Vorfreude über ihr Entsetzen. „Sagt, teure Tante, seid Ihr bereit zu erfahren, was ein Höllenritt ist? Ihr habt doch so neugierig nachgefragt... jetzt bekommt Ihr Eure Antwort!"

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Die schiefe Tür des Stalls ächzte in den Angeln, als Rudolf sie mit einem rohen Tritt aufstieß. Ein Schwall warmer, nach Heu, Mist und etwas Undefinierbarem riechende Luft schlug der Burgherrin entgegen, während sie, durch einen unsanften Stoß zwischen die Schulterblätter vorwärts getrieben, in das dämmrige Innere taumelte. Ihre Lederschuhe schürften über dem festgestampften Lehmboden, und ehe sie das Gleichgewicht wiederfinden konnte, war er auch schon hinter ihr, presste seinen massigen Leib gegen ihren Rücken und schlang einen Arm um ihre Taille, dass sie sich keinen Fingerbreit mehr rühren konnte.
Seine Finger gruben sich in den Stoff ihres Kleides, genau oberhalb ihrer Hüfte, während er seinen Unterleib mit solcher Wucht an ihren Hintern presste, dass sie die Härte seiner Männlichkeit selbst durch mehrere Stofflagen ihres Gewandes hindurch spürte. Ein Schauer des Ekels erfasste sie und fuhr ihr in Mark und Bein.

,,Wenn du auch nur einen einzigen Augenblick von dem Geschehen wegsiehst, liebe Tante,...", knurrte er mit einer Stimme, die so tief und drohend war wie das Grollen eines nahenden Unwetters, und sein heißer, nach saurem Wein riechender Atem strich über ihre Wange ,,... dann bist du die Nächste, die auf meinen Männern einen Höllenritt absolvieren darf. Und ich verspreche dir, sie werden dich auf eine Weise einreiten, dass du noch tagelang die Beine nicht zusammen kriegen wirst."

Seine Drohungen ließen ihr Übelkeit aufsteigen, während seine freie Hand langsam, fast gemächlich, den Saum ihres Kleides packte und ihn Zug um Zug nach oben zog. Irmgard fühlte, wie die feuchte Stall-Luft über ihre entblößten Waden strich, dann über ihre Knie, und als der Stoff ihre Schenkel preisgab, biss sie sich vor Frust so fest auf die Unterlippe, dass sie den metallischen Geschmack von Blut auf ihrer Zunge schmeckte. ,,Was... was zur Hölle geht hier vor?", presste sie mit zitternder Stimme hervor, doch ihre Frage erstarb ihr auf den Lippen, als ihre Augen sich an das schummrige Halbdunkel des Stalles gewöhnt hatten und sie das ganze Ausmaß des Schreckens erfassten, das sich vor ihr darbot.

Ihr Atem stockte. Ihr Herz, das eben noch wild gegen ihre Rippen gehämmert hatte, schien für einen winzigen, qualvollen Moment völlig auszusetzen. Was sie sah, überstieg selbst die schlimmsten Befürchtungen, die sie auf dem Weg hierher gehabt haben mochte. Es war ein Anblick, so abgründig, so durch und durch gotteslästerlich, dass es sich unlöschbar in ihr Gedächtnis fraß.

Ihre Magd, die noch am frühen Morgen so unbeschwert in der Küche gesummt und den Brotteig geknetet hatte, bevor der Medicus verkündete, dass der Burgherr diesen Tag vermutlich nicht mehr überleben würde, war bis auf die nackte Haut entblößt. Kein Fetzen Stoff bedeckte ihren mageren, vor Scham und Kälte zitternden Leib. Man hatte sie über einen der breitschultrigen Söldner geworfen, der rücklings auf dem strohbedeckten Boden lag und dessen gewaltiger Penis sich tief in ihren Schoß bohrte. Bei jeder Bewegung, die er unter ihr machte, bei jedem kraftvollen Stoß seiner haarigen Hüften, verschwand sein Fleisch weiter in ihr und trat dann wieder hervor, bedeckt mit einem schmierigen Film, der im fahlen Licht, das durch die Ritzen der Holzwände drang, unheilvoll glänzte.

Ihr schmaler Oberkörper war kraftlos nach vorn gesunken und ruhte auf dem Bauch des liegenden Mannes, ihre kleinen Brüste wurden bei jedem Stoß gegen seine verschwitzte Brust gepresst, dass die blassen Brustwarzen über die harten Muskeln scheuerten und sich unnatürlich rot verfärbten.

Ihre Arme hingen kraftlos herab, die Finger zuckten noch schwach, als suchten sie nach etwas, an dem sie sich festhalten konnten, aber da war nichts, nur Stroh und Dreck und die erbarmungslose Gewalt, die von allen Seiten auf sie einstürmte.

Dicht hinter ihr kniete ein zweiter Söldner, ein stiernackiger Kerl mit von Pockennarben entstelltem Gesicht und schwarzen, verklebten Haarsträhnen, die ihm in die Stirn fielen. Seine mächtigen Pranken hatten ihre schmalen Hüften umfasst und zogen sie bei jedem Vorstoß auf seinen eigenen, noch gewaltigeren Phallus, der sich in ihre hintere Öffnung gebohrt hatte. Der Anblick war so grotesk, dass die Burgherrin die Übelkeit in ihrer Kehle hoch kriechen spürte, und dennoch konnte sie den Blick wie gebannt nicht abwenden.

Denn da war noch ein Dritter. Der Kerl, der unmittelbar vor Margrets Gesicht hockte, hatte seinen Ständer, der so dick und rot angelaufen war, aus der Bruche befreit und umfasste ihn mit einer Hand am Schaft, während er mit der anderen ihren Kopf an den Haaren packte.

Immer wieder, in einem schnellen, rhythmischen Takt, klatschte er die feuchte, purpurfarbene Eichel gegen ihre Wangen, gegen ihre geschlossenen Lippen, gegen ihre zitternden Nasenflügel, und hinterließ dabei glitzernde, zähe Spuren seines Vorlustsaftes auf ihrer verheulten Haut.

,,Mach schon, du dumme Fotze, sperr endlich dein Maul auf!", keuchte er mit einer sich vor Erregung überschlagenden Stimme und stupste ihr erneut die Eichel gegen die zusammengepressten Lippen. ,,Oder soll ich dir erst die Zähne einzeln ausschlagen?"

Was die Gemahlin des Burgherrn nicht wusste. Die geschundene Margret hatte nach der ersten Notzucht von Jörg mittlerweile fast jeden Widerstand aufgegeben. Ihr Geist, so schien es Irmgard, hatte sich längst aus diesem gepeinigten, von fremden Männern besudelten Körper zurückgezogen. Was übrig geblieben war, war nur noch eine leere, zitternde Hülle, aus deren weit aufgerissenen Augen unaufhörlich Tränen strömten und deren Lippen in einem fortwährenden, rhythmischen Wimmern bebten - einem Laut, der im Takt der Stöße, die ihr von unten und hinten zugefügt wurden, lauter und leiser wurde. Ein Laut, der kaum noch menschlich klang, ein Echo ihrer totalen Erschöpfung.

Die Edelfrau registrierte mit wachsendem Abscheu, wie die beiden Penisse sich am Schritt ihrer Magd zu kreuzen schienen. Wenn sie gleichzeitig in sie hineinstießen - der eine von unten in ihre Scheide, der andere von hinten in ihren Darm – trennte sie nur eine hauchdünne Wand aus Fleisch, die die Söldner eine herrliche Enge fühlen ließ. Und wenn sie sich dann wieder ächzend herauszogen, kamen ihre Ruten zum Vorschein, schimmernd von einer Mischung aus Blut und Samen, denn Jörg hatte sich bereits vor ihrem Eintreffen an der wehrlosen Magd vergangen und sich in ihr entleert.

Er saß nun mit gespreizten Beinen da, den Rücken an einen der Stützpfeiler des Stalles gelehnt, und beobachtete das Geschehen mit dem sichtlichen Vergnügen eines Sadisten, der ein Rudel Wölfe beobachtete, wie sie ein Schaf rissen. Seine schmutzigen Finger rieben gelegentlich über seinen halbsteifen, noch immer von Margrets Säften feuchten Schwanz, während er seinen Kameraden Anweisungen zurief, wie sie diese Frau am besten zu pflügen hätten.

,,Fester, Wulf, viel wuchtiger in den Arsch! Die kleine Hure hat noch nicht genug. Seh ich von hier! Und du, Bertold, stopf ihr endlich das Maul, ich will sehen, wie sie an deinem Riemen erstickt!"

Niklas hatte es sich abseits an die Wand gelehnt. Anders als seine grölenden Kumpane zeigte er keinerlei Erregung an dem Geschehen. Seine Arme hatte er vor der Brust verschränkt und sein Blick, der irgendwo ins Leere starrte, verriet eine tiefe, innere Langeweile.

Er war ein Sodomit, nur an jungen Männern interessiert. Rudolf benutzte ihn gerne, um die Gatten, deren Weiber er gerade schändete, nochmal eine Schippe von Erniedrigung drauf zulegen, indem er sie von Niklas ebenfalls wie eine Frau benutzen ließ. Er war eben nicht nur im Kampf eine Wucht, und solange er Rudolf treu diente, ließ er ihn seinen Neigungen ungezügelt nachgehen.

Niklas' einzige Aufgabe bei diesem entsetzlichen Spektakel bestand darin, die bereits völlig gebrochene Magd festzuhalten, falls sie sich doch noch einmal aufbäumen sollte. Doch diese Gefahr bestand längst nicht mehr. Die Frau hatte sich in ihr Schicksal gefügt und ließ alles mit sich geschehen, während ihre Tränen unaufhörlich über ihre Wangen rannen und ihr schmales Gesicht in einer Maske aus Schmerz und Demütigung erstarrt war.

Plötzlich jedoch ließ der Söldner, der sich an ihrem Hinterteil zu schaffen machte, von ihren Hüften ab und griff nach einem Lederriemen, der neben ihm im Stroh gelegen hatte. Mit einer schnellen, geübten Bewegung legte er ihn um ihren Hals, zog ihn einmal straff und verknotete ihn am Ende zu einer Art Zügel. Dann bog er ihre dünnen Arme grob auf den Rücken, presste ihre Handgelenke aneinander, dass die Gelenke knackten, und hielt sie dort mit eisernem Griff fest, während er mit der anderen Hand den Riemen anzog.

,,Hüa, du Stute!", brüllte er und riss mit einem kraftvollen Ruck an dem improvisierten Zügel.

Margrets Kopf flog in den Nacken, ihre Augen weiteten sich vor Schreck und Schmerz, und ein erstickter Schrei entwich ihrer Kehle - genau in dem Moment, nutzte der Söldner vor ihr die Gunst der Stunde und stieß seinen Steifen zwischen ihre schutzlos geöffneten Lippen.

Der Laut, den sie von sich gab, war halb ein Würgen, halb ein Wimmern, und er wurde sofort von dem satt glucksenden Geräusch übertönt, das entstand, als sein pochendes Fleisch über ihre Zunge glitt und tiefer in ihren Rachen vordrang. Der Kerl an den Zügeln versenkte sich währenddessen mit noch enthusiastischeren, noch ausholenderen Stößen in ihrem Hinterloch, wobei er den Riemen bei jedem Vorstoß anzog, als wolle er ein widerspenstiges Pferd bändigen, um sich noch tiefer, noch brutaler in sie hinein rammen zu können.

Der unter ihr liegende Söldner, dessen Schwanz noch immer unermüdlich in ihrer Scheide wühlte, spreizte derweil mit beiden Händen ihre Arschbacken noch weiter. Seine dreckigen Finger gruben sich in das helle Fleisch und zogen die Pobacken so weit es ging auseinander, so dass sein Kumpan noch ungehinderter in ihr Rektum eindringen konnte. Dessen Hoden, schwer und prall und mit einem dichten Wald krauser, schwarzer Haare bewachsen, klatschten bei jedem Stoß gegen den Schaft des unten Liegenden, während der Riemen um Margrets Hals sich bei jedem Zug tiefer in die zarte Haut ihres Halses grub und rote Striemen hinterließ. Dies hinderte den Hintermann aber nicht daran, zügellos auf ihr Gesäß mit der freien Hand einzuschlagen, da er ihre Unterarme mittlerweile losgelassen hatte.

Es war kein gelegentlicher Schlag, sondern ein wahres Trommelfeuer, das auf die bereits schmerzenden Hinterbacken der Frau niederprasselten. Die flache Hand des Söldners sauste immer wieder mit voller Wucht auf ihre Gesäßbacken nieder, dass das Fleisch unter jedem Hieb erbebte und sich die weiße Haut innerhalb weniger Augenblicke erst rosa, dann rot und schließlich in ein tiefes, glühendes Purpur verfärbte. Bei jedem schlag zuckte sie und ihre Herrin gemeinsam zusammen, und es entwich ihr ein gedämpftes Wimmern durch ihre Nase und die um den Phallus angelegten Lippen. Bei jedem weiteren Treffer auf ihre Pobacken wurde der Lederriemen ein wenig fester angezogen und erinnerte sie daran, dass sie nur noch ein Stück Vieh in den Augen der Söldner war, das man nach Belieben zureiten und züchtigen durfte.

,,Jaaa, so ist es richtig, Wulf! Treib sie an, die kleine Attentäterin, die unseren Herren abstechen wollte!", grölte Jörg von seinem Heuhaufen herunter und rieb sich nun doch wieder seinen eigenen, inzwischen wieder völlig erstarrten Glied, während sein Blick gierig an dem zuckenden, geschundenen Körper der Magd haftete.

Und mitten in dieses Inferno aus Gewalt und Begierde hinein begannen die drei Söldner, die sich an der Frau vergingen, lauter und bestialischer zu stöhnen. Sie hatten ihren Rhythmus gefunden - jenen unheilvollen, abgestimmten Takt, den nur Männer finden können, die schon viele solcher gemeinsamen Schandtaten begangen haben. Drei glänzende Glieder, die sich gleichzeitig in drei verschiedene Öffnungen des ein und demselben Opfers wiederholt hineinbohrten. Das rhythmische Klatschen ihrer Leiber von Haut auf Haut, das feuchte Schmatzen ihrer Stöße, das heisere Keuchen ihrer Atemzüge, all das vermischte sich zu einem Lärm, der jeden klaren Gedanken in ihrem Kopf erstickte. Sie war gefangen in diesem Albtraum aus Beckenbewegungen und Gestöhne, unfähig, sich dem Sog zu entziehen.

Der Kerl, der Margrets Rachen fickte, packte nun mit beiden Händen ihren Kopf. Seine Finger krallten sich in ihre vom Schweiß verklebten Haare, während er begann, noch tiefer und noch schneller in ihre Kehle zu stoßen. Ihre Lippen, die sich nur mühsam um seinen gewaltigen Umfang stülpten, waren rot und geschwollen, und aus ihren Mundwinkeln quoll in dicken, glitzernden Fäden der Speichel hervor, vermischte sich mit seinem eigenen Hodensaft und tropfte in langen, zähen Strähnen auf den strohbedeckten Boden. Sie röchelte, ihr Brustkorb hob und senkte sich krampfhaft, und für einen entsetzlichen Moment dachte die Burgherrin, die Arme müsse an dieser Tortur ersticken.

Doch der Söldner hinter der Magd ließ auch nicht locker. Hatte er vorher nur ihren Hintern traktiert, so begann er jetzt, sie überall mit der flachen Hand zu schlagen, wo er sie nur treffen konnte. Ihre ohnehin schon glutroten Pobacken, ihre schmalen Hüften, die Seiten ihrer Schenkel, alles wurde unter seinen Schlägen zum Beben gebracht. Die Hiebe prasselten auf sie nieder wie ein Hagelschauer, und bei jedem einzelnen schreckte ihr Körper zusammen, bockte und bäumte sich auf, nur um sofort wieder von dem Söldner in ihrem Mund und dem unter ihr in die Zange genommen zu werden.

Das Hin- und Herschwingen ihres Leibes, das Bocken und Zucken unter den Beckenhieben und Schlägen, das verzweifelte Aufbäumen und wieder Zusammenfallen - all das erinnerte die Irmgard in der Tat an einen sehr schnellen, sehr brutalen Ritt eines Pferdes, das von drei Reitern gleichzeitig eingeritten wurde. Irmgard sah nur noch ein Knäuel aus Gliedmaßen, ein rhythmisches Zerstören dessen, was von Margret noch übrig war.

‘Deshalb nennen sie es also Höllenritt', schoss es ihr angewidert durch den Kopf, und für einen Moment war sie so gefangen in dem entsetzlichen Schauspiel vor ihr, dass sie ganz vergaß, was hinter ihr geschah. Doch Rudolf hatte sie keinen Moment vergessen. Die Magd war ihm egal. Er musste die Gemahlin seines Oheims für den großen Abend vorbereiten, um endlich seine Rache ausführen zu können, die er schon seit er denken konnte hegte. Er brauchte sie willig, zumindest bis er mit ihr fertig war.

Während seine Tante wie gelähmt auf die Vergewaltigung ihrer Magd starrte, hatte er ihr Kleid in aller Seelenruhe weiter hochgeschoben, bis der Stoff sich um ihre Hüften bauschte und ihre nackten Schenkel und das weiße, dünne Leinen ihres Unterkleides freigab. Er schob seine Hand zwischen ihre Schenkel und begann mit den Fingerspitzen über die zarte Innenseite ihrer Oberschenkel zu streichen, höher und höher, bis er das dunkel gelockte Haar ihrer Scham erreichte.

Irmgard zuckte zusammen, als sie die Berührung wahrnahm, und wollte instinktiv die Beine zusammenpressen, doch Rudolf hatte sich bereits mit seinem gesamten Körpergewicht gegen sie gelehnt und sie gegen einen der massiven Holzpfeiler gedrängt, die das Dach des Stalles trugen. Sie war gefangen, eingekeilt zwischen dem rauen Holz und der erdrückenden Masse seines Leibes, während seine Finger unerbittlich unter ihr Unterkleid glitten und den feuchten, warmen Spalt zwischen ihren Beinen ertasteten.

,,Schau nur genau hin, Tantchen", raunte er hechelnd, während seine Fingerspitzen begannen, die bereits leicht angeschwollenen Schamlippen zu teilen. ,,Sieh dir an, was meine Männer mit ungehorsamen Weibsbildern anstellen. Sieh hin, und lerne daraus. Denn wenn du nicht tust, was ich von dir erwarte, dann bist du die Nächste, die so daliegt und von drei Hengstschwänzen gleichzeitig durchlöchert wird. Und glaube mir, ich werde nicht einen Finger rühren, um es zu verhindern." Derweil rührte sein Finger allerdings ungeniert in ihrer Spalte herum.

Jeder seiner Sätze war eine neue Demütigung, die sie wehrlos hinnehmen musste, während seine Fingerkuppen ihre empfindlichsten Punkt fanden. Eine seit Jahren vernachlässigte Knospe, die sich unter seinen geübten Berührungen sofort verhärtete und gegen seine kreisenden Fingerkuppen drängte, als hätte ihr eigener Leib längst beschlossen, alles zu tun, um nicht das Schicksal der Magd teilen zu müssen.

Er begann sie zärtlicher zu bearbeiten, langsam zuerst, mit kaum mehr als einem Hauch von Druck, dann intensiver, schneller, während sein Daumen über ihre Schamlippen strich und die Feuchtigkeit verteilte, die sich dort gegen ihren Willen zu sammeln begann.

,,Schau hin!", befahl er erneut und seine andere Hand fuhr an ihrem Körper empor, bis sie ihre Brust fand und durch den Stoff ihres Kleides hindurch zu walken und zu kneten begann. ,,lch will, dass du jeden einzelnen Stoß mitfühlst, jeden Tropfen, der aus ihr sickert, jede Träne, die dieses dumme Ding vergießt. Denn das, meine schöne Tante, ist der Preis für Aufmüpfigkeit. Willst du das auch am eigenen Leib erfahren?"

Irmgard schüttelte stumm den Kopf, ihre Kehle war wie abgeschnürt, und ihre Augen, die noch immer auf das unfassbare Geschehen vor ihr geheftet waren, begannen zu brennen von den Tränen, die sie nicht vergießen wollte. Und dennoch, zu ihrer eigenen, unendlichen Scham, konnte sie nicht leugnen, dass ihr Körper auf Rudolfs Berührungen reagierte. Sie hasste es, wie es zwischen ihren Beinen feucht wurde, wie ihr Klit unter seinen Fingerspitzen pulsierte und weiter anschwoll, wie ein warmes, kribbelndes Ziehen sich von ihrem Schoß aus in ihren ganzen Unterleib ausbreitete. Ihr alter, kranker Gemahl hatte sie seit Jahren nicht mehr begattet, und jetzt rächte sich ihr Körper mehrfach über diese Vernachlässigung.

Dann musste sie mitansehen, wie der Söldner, der von hinten in ihre Magd eindrang, eine neue, noch obszönere Taktik anwandte. Er zog seinen Riemen vollständig aus ihrem klaffenden, von seinem eigenen Samen und ihrer Schmiere glitschigen Hinterloch heraus, so dass die Spitze seiner Eichel vor der weit geöffneten Rosette verweilte. Dann packte er die Wurzel seines Stabes mit der freien Hand, holte weit mit seinem Becken aus und rammte sich mit solch brachialer Gewalt wieder in sie hinein, dass Margret von dem Aufprall nach vorn geschleudert wurde und der Phallus in ihrem Mund ihr fast bis in den Hals vorzudringen schien. Ein ersticktes, gurgelndes Kreischen entwich ihr, gedämpft durch das männliche Fleisch, das weiterhin ihre Kehle vollständig ausfüllte, und ihre Augen, die schon fast glasig vor Schmerz und Erschöpfung waren, quollen noch weiter hervor. Dies wiederholte sich unter den angstvollen Blicken der Burgherrin mehrmals.

Und genau in diesem Moment geschah das Ungeheuerliche: Als der Söldner sich wieder in sie hineinrammte, hörte Irmgard ein dumpfes, feuchtes Klatschen, das anders klang als das gewohnte Geräusch ihrer aufeinander prallenden Leiber. Sie sah genauer hin – und ihr Magen zog sich zusammen, während gleichzeitig eine heiße, verbotene Welle der Erregung ihren Unterleib flutete. Denn wenn die beiden Schwänze zwischen den Beinen ihrer Magd gleichzeitig bis zum Anschlag in sie hineinfuhren, dann klatschten die Hoden der beiden Söldner auf eine unnatürliche Weise gegeneinander. Die schweren, haarigen Säcke prallten mit einem dumpfen Laut aufeinander, quetschten sich gegeneinander, während ihre Besitzer stöhnten und grunzten und die arme Frau zwischen ihnen fast erdrückten.

,,Siehst du das, allerliebste Tantchen?", flüsterte Rudolf und seine Stimme war nur noch ein heiseres, erregtes Krächzen an ihrem Ohr, während er sich rhythmisch an ihrem Hintern rieb. ,,Siehst du, wie ihre prallen Eier wiederholt gegeneinander schlagen? Das ist die Art, wie sie auch dich besteigen werden, wenn du weiter auf dein Wittum bestehst."

Nun schob er seinen dritten Finger in ihre klatschnasse Fotze hinein. ,,Drei auf einmal, und wenn sie mit dir fertig sind, dann wirst du ausgeleiert und wund sein, dass dein nächster Gatte kaum Spaß mit dir haben wird." Mit diesem Versprechen zog er seine Finger wieder aus ihr heraus und die Leere, die sich bei ihr einstellte, fühlte sich komischerweise falsch an.

Irmgard dachte durch ihren Lust benebelten Geist, dass diese Inszenierung einen Zweck haben musste. Anscheinend wollte Rudolf sie nicht auszahlen und bot ihr eine Fluchtmöglichkeit, indem sie ihn heiratete, wenn ihr kränklicher Mann erst verstorben war. So wurde das oft gehandhabt, fiel es ihr siedend ein, und der Landesherr hätte bestimmt keinen Einwand dagegen.

Ihre Gedankengänge wurden doch jäh unterbrochen, da seine Finger währenddessen ihr Unterkleid endgültig beiseite geschoben hatten und nun direkt zurück auf der nackten, feuchten Haut ihres Schoßes angelangt waren. Er begann erneut, sie zu stimulieren, schob zuerst einen, dann zwei und letztendlich drei Finger in ihre bereits seit langem nicht mehr so feuchten Scheide und bewegte sie langsam, fast zärtlich, vor und zurück, während sein Daumen weiterhin auf ihrer empfindlichen Kitzler kreiste.

Sie biss sich abermals auf die Lippen, so fest, dass sie Blut schmeckte, um nicht aufstöhnen zu müssen.

Ihr Körper war ein einziges Wirrwarr widerstreitender Empfindungen: Da war die Übelkeit und der blanke Horror angesichts dessen, was ihrer Magd angetan wurde,. Dazu die panische Angst vor dem eigenen Schicksal, die ihr Herz bis zum Hals schlagen ließ. Und doch regte sich im Gegenzug - zu ihrer tiefsten, unaussprechlichen Scham - eine dunkle Begierde; eine Woge der Lust, die von ihrem Schoß ausging und ein brennendes Verlangen erzeugte, dass sie gegen ihren Willen erzittern ließ..

,,Deine Fotze wird ja schon richtig sabberig, Tantchen", säuselte Rudolf und seine Lippen streiften ihr Ohrläppchen, während seine Finger sich tiefer in sie hineinzwängten und weitere obszöne Geräusche erzeugten, das in ihren Ohren so laut widerhallte, wie das Geläut der Kirchenglocken.

,,Hörst du das? Kannst du dir vorstellen, wie viel Vergnügen wir haben könnten, wenn du kooperierst? Du stehst hier, siehst zu, wie meine Männer deine Magd in alle drei Löcher rammeln, und deine vernachlässigte Möse trieft vor Geilheit, dass es mir an den Fingern herunterläuft. Was würde wohl mein Oheim dazu sagen, wenn er wüsste, dass seine fromme, tugendhafte Gemahlin nichts weiter ist als eine läufige Hündin, die sogar bei einem Anblick einer Notzucht erregt wird?"

,,Nein...", flüsterte sie, doch ihre Stimme war nur noch ein schwaches Hauchen, das in dem Gegröle und Gestöhne der Söldner unterging. ,,Das ist nicht wahr... ich bin nicht... "

,,Doch, das bist du!", zischte er und stieß seine Finger so hart in sie hinein, dass sie einen erstickten Lustschrei nicht mehr unterdrücken konnte. ,,Deine triefende Grotte bestätigt es mir. Und weißt du, wie du dich vor dem Höllenritt retten kannst? Es gibt nur einen einzigen Weg."

Seine Finger bewegten sich schneller, sein Daumen rieb fester über ihre Klit, und sein Atem an ihrem Ohr wurde stoßweise und heiser. Irmgard spürte, wie sich in ihrem Unterleib etwas zusammenzog, wie ein glühender Krampf der Lust , den sie unmöglich im Zaum halten konnte, und wenn sie ehrlich war auch nicht aufzuhalten wünschte. Alles in ihr steuerte unaufhaltsam auf jenen Punkt zu, den sie mit ihrem Verstand nicht erreichen wollte, aber mit ihrem schändlichen Körper nicht mehr zu verhindern vermochte.

,,Du musst dich gehen lassen”, flüsterte er und seine Zunge fuhr langsam, genüsslich über den Rand ihrer Ohrmuschel. ,,Du musst an meiner Hand dein vergnügen finden, hier und jetzt, während du im Angesicht eines solchen Spektakels bist. Du musst wie sie werden und deinen Begierden erliegen, wenn du nicht von Ihnen in Stücke gerissen werden willst. Das... liebe Tante ist deine einzige Rettung." Seine Finger glitten indes fordernder, während sein Becken unaufhörlich gegen ihren Hintern stieß. ,,Wenn du Erlösung findest, wenn du dich deiner eigenen, Begierden ergibst, dann werden wir dich als die unsrige erkennen und Gnade walten lassen. Dann wirst du heute Abend nur mich in dir haben."

War es so falsch dachte sie, dass ihr ausgehungerter Körper sich nach einem strammen Mann sehnte? Der aufgezeigte Pfad schien so einfach zu sein, doch das waren die Wege des Teufels immer, rief sie sich schnell ins Gedächtnis, und versuchte die sündigen Regungen ihres Körpers zu bändigen.

,,Also... Liebes, was sagst du dazu? Willst du für mich kommen? Willst du deine lüsterne Fotze an meinen Fingern zur Erlösung bringen?"

Irmgard schüttelte wild den Kopf, ihre Fäuste waren so fest geballt, dass die Knöchel weiß unter der Haut hervortraten, doch ihr Becken - ihr vernachlässigtes, ungehorsames Becken - begann wie von selbst gegen seine Hand zu wippen. Es war eine Bewegung, die sie nicht steuern konnte, ein urtümlicher Reflex, der tief in ihrem Körper verankert war und den keine noch so große Willenskraft zu unterdrücken vermochte.

Rudolfs andere Hand, die bisher ihre Brust durch den Stoff hindurch gewalkt und die Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger gezwickt hatte, schob nun das Mieder beiseite und umfasste die nackte, schneeweiße Kuppe, die darunter zum Vorschein kam. Die Warze war steif und hart und reckte sich ihm entgegen, als wollte sie von ihm berührt, geleckt, gar gebissen werden. Er rieb mit dem Handballen darüber, dass Irmgard ein Schauer über den Rücken lief und sie die Zähne noch fester zusammenbiss.

Und die ganze Zeit über ließ das Schauspiel vor ihr nicht nach, wurde im Gegenteil immer wilder, immer animalischer. Die Söldner hatten ihren Ficktakt wiedergefunden und arbeiteten sich mit vereinten Kräften an der wehrlosen Magd ab.

Der unter ihr ließ von ihrem Hintern ab und krallte seine Finger in ihre Taille, zog sie bei jedem Stoß fester gegen sich, während er mit harten Stößen entgegenkam bis kein Blatt Pergament mehr zwischen sie passte, als wollte er eins mit ihr werden.

Wulf hatte ihr den Lederriemen um seine Faust gewickelt und zog ihren Kopf immer weiter in den Nacken, so dass ihr Hals sich in einem unmöglichen Winkel bog und ihr Blick starr zur Decke gezwungen wurde.

Und Bertold, der sein Prügel in ihrem Rachen versenkt hatte, packte ihren Kopf nun mit beiden Händen, um sie gnadenlos auf sich zu fixieren, und rammte sich mit einer solchen Rücksichtslosigkeit in ihren Rachen, dass ihre Lippen keine Kraft mehr hatten ihn zu umschließen, und ihre Spucke unkontrolliert ihre Kinnlade hinunterlief.

Aus ihren Mundwinkeln quollen mit jedem Stoß weiter dicke, glitzernde Strähnen Speichels, vermischten sich mit seinem Vorlustsaft und rannen in breiten Bächen über ihr Kinn, ihren Hals, ihre kleinen, spitzen Brüste, die bei jeder Bewegung verloren hin und her schwangen. Ihre Augen, die anfangs noch so voller Tränen und Schmerz gewesen waren, waren nun glasig und leer, als hätte sich ihre Seele bereits aus diesem geschundenen Körper verabschiedet und sähe nur noch aus weiter, unerreichbarer Ferne zu, wie man ihr Gewalt antat.

Aber dann, als könne das alles noch nicht genug sein, begann Wulf hinter ihr, seitlich ihre linke Brust mit der flachen Hand zu schlagen. Nicht hart genug, um bleibende Schäden zu verursachen, aber fest genug, dass das empfindliche Fleisch unter jedem Hieb erbebte und sich auch dort die helle Haut rot verfärbte. Sie wimmerte und zuckte, doch sie konnte den Hieben nicht ausweichen, gefangen wie sie war zwischen den drei Männern, die sie wie ein Stück Schlachtvieh behandelten und bearbeiteten.

Und immer, wenn die Hoden der beiden Söldner gegeneinander klatschten, wenn der Lederriemen sich um ihren Hals spannte und sie nach hinten riss, wenn der Prügel in ihrem Mund sie fast ersticken ließ und die Hand auf ihrer Brust sie zum Zusammenzucken brachte - immer in diesen Momenten spürte Irmgard, wie Rudolfs Finger tiefer in sie eindrangen, wie sein Daumen fester auf ihrer Klit rieb, wie seine Zunge über ihr Ohr fuhr und seine Stimme ihr unablässig ins Gewissen redete.

,,Komm schon, süße Tante. Gib endlich nach. Dein Körper weiß doch längst, was er will. Sieh dir die kleine Hure an - selbst sie hat sich längst in ihr Schicksal gefügt. Hörst du, wie ihre Möse sabbert, wenn die Schwänze in sie rein- und rausfahren? Siehst du, wie ihr Arschloch klafft und zuckt, als wollte es noch mehr von Wulfs dicken Prügel? So wirst du auch enden, wenn du dich nicht an mich hältst und dich an meiner Hand erleichterst, wie die lüsterne Metze, die du bestimmt insgeheim schon immer gewesen bist!"

Sie spürte, wie ihr letzter Widerstand dahin schmolz. Der Anblick ihrer geschundenen Magd, das rhythmische Klatschen und Schmatzen, die wippenden Brüste und die glasigen Augen, die obszönen Laute und die bestialischen Schreie, der Geruch nach Schweiß, Sex, Samen und den Weibersäften, der in der stickigen Stall-Luft hing wie ein betäubender Nebel- all das, vereint mit Rudolfs unnachgiebigen Fingern, die in ihr herumstocherten und ihren Knoten malträtierten, ließ sie in einen Trudel aus Empfindungen fallen, aus dem es kein Entrinnen mehr gab.

Ihr Becken begann, sich gegen ihren Willen im Rhythmus der Stöße zu bewegen, die vor ihr an Margret ausgeteilt wurden. Wenn Wulf sich tief in ihr Hintern versenkte, hob sich Irmgards Hüfte und presste sich gegen Rudolfs Hand. Wenn Bertold seinen Schwanz aus Gretes Rachen zog, um gleich darauf wieder zuzustoßen, senkte sich Irmgards Becken und rieb ihre Schamlippen an seinen Knöcheln. Das rhythmische Klatschen und Stöhnen im Stall verschmolz zu einer grausamen Symphonie, als dirigierten die drei Söldner mit ihren Stößen nicht nur die Schändung der Magd, sondern auch Irmgards eigenen, unfreiwilligen Tanz der Wollust.

,,Jaaaa, so ist es brav, meine Liebe", keuchte Rudolf und biss sanft in ihr Ohrläppchen, dass sie zusammen zuckte. ,,Fühlst du es auch, wie dein eigener Saft an meinen Fingern hinunter sickert? Nimmst du wahr, wie deine Perle unter meinem Daumen pulsiert? Du willst es doch auch, gib es zu. Du suchst die Erlösung, du willst dich fallen lassen in diesen Strudel aus Geilheit und Scham, der dich schon die ganze Zeit umspült. Du musst nur noch loslassen, Tantchen. Nur noch ein kleiner Schritt, und ich werde dich stattlich belohnen, anstatt dich zu bestrafen."

Wulf begann nun, seinen Schwengel in einem neuen und schnelleren Rhythmus in die Magd hinein zu stoßen. Er zog ihn wieder fast vollständig heraus, so dass die geweitete Rosette für einen Moment leer und klaffend zurückblieb, ein dunkles, feuchtes Loch, in das man hineinsehen konnte, und dann stieß er ihn mit der ganzen Wucht seiner Lenden wieder hinein, dass Margrets gesamter Körper nach vorn geschleudert wurde und der Lederriemen sich schmerzhaft in ihren Hals schnitt.

Gleichzeitig packte Bertold, der seinen Stab weiter in ihrem Rachen versenkte, ihren Kopf noch fester und presste sein Becken so dicht an ihr Gesicht, dass seine krausen Schamhaare an ihrer Nase kitzelten und seine schweren, vollen Hoden an ihrem Kinn aufschlugen. Er stieß nicht mehr, er rieb sich nur noch in ihr, genoss das Gefühl ihrer würgenden Kehle, die sich um seine Eichel krampfte, und der feuchten, warmen Enge, die seinen gesamten Schaft umschloss.

Der unter ihr, dessen Schwanz noch immer in ihrer Scheide steckte, hatte seine Hüften ebenfalls beschleunigt und stieß nun in einem harten, abgehackten Stakkato von unten in sie hinein, dass ihre Schamlippen bei jedem Rückzug nach außen gestülpt wurden und bei jedem Eindringen wieder in ihr verschwanden.

Und dann, als hätten sie einen unhörbaren Befehl vernommen, begannen alle drei gleichzeitig, noch schneller, noch härter, noch ungestümer zuzustoßen. Die Magd, die längst jeden Widerstand aufgegeben hatte, wurde von den drei Männern durchgeschüttelt wie ein Stück Treibholz in einer stürmischen Brandung, ihr Körper bockte und zuckte und bäumte sich auf, ohne dass sie selbst auch nur die geringste Kontrolle darüber gehabt hätte.

Irmgard sah gebannt, wie die Lippen ihrer Magd sich ein letztes Mal um den dicken, rot angelaufenen Schaft des Söldners stülpten, wie der Riemen um ihren Hals sich spannte und sie kaum noch Luft bekam, wie ihr Gesicht eine tiefe, ungesunde Röte annahm und ihre Augen, diese leeren, gebrochenen Augen, kurz auf sie gerichtet waren, als wollten sie sagen: ,,Seht her, Herrin, was sie mit mir machen. Seht her, und rettet euch, wenn Ihr könnt."

Doch Irmgard konnte weder sie noch sich retten. Denn in diesem Moment, als die drei Söldner ein letztes Mal ihre Hüften anhoben, als deren Hoden von neuem gegeneinander prallten, als Wulf seinen Kolben mit einem kehligen Schrei so tief in Margrets Hintern rammte, dass sein gesamter Unterleib gegen ihre glutroten Pobacken klatschte. In diesem Moment brach die Welle der Lust über die Burgherrin herein, gegen die sie so lange angekämpft hatte und die sie nun nicht mehr aufzuhalten vermochte.

Es war ein Orgasmus, so gewaltig und überwältigend, dass er ihr für einen Moment die Sinne raubte. Ihr Körper versteifte sich, ihre Hüften pressten sich fester gegen Rudolfs Hand, ihre Scheide zog sich rhythmisch um seine Finger zusammen, als wollte sie die verhasste Lust aus sich herauspressen, und eine Woge der Hitze durchflutete ihren gesamten Leib, die sie erschauern und erbeben ließ. Ihre Beine gaben nach und sie musste sich an den Unterarmen von Rudolf festklammern.

Nur um nicht aufzuschreien und den Söldnern nicht die Genugtuung zu geben wie zuvor bei ihrer geschändeten Magd, ihr eigenes Stöhnen und Wimmern preiszugeben, biss sie sich ein letztes Mal fest auf die Lippen. Doch der Laut, der aus ihrer Kehle drang, war dennoch nicht zu unterdrücken - ein ersticktes, kehliges Ächzen, das irgendwo zwischen Begierde und Verzweiflung, zwischen Hingabe und Selbsthass lag und das Rudolf mit einem breiten, triumphierenden Grinsen quittierte.

Auch die Söldner erreichten in diesem Moment ihren Höhepunkt. Es war, als hätte Irmgards stummer, verbotener Höhepunkt eine Welle ausgelöst, die sich auf sie übertrug, als wäre die Luft im Stall so mit Geilheit und Wollust geschwängert, dass kein Mann ihr widerstehen konnte. Der Kerl unter Margret war der Erste, der es nicht mehr halten konnte. Mit einem animalischen Grunzen, das tief aus seiner Kehle drang, presste er seine Hüften ein letztes Mal gegen sie und entleerte sich in ihrer bereits von Jörgs Samen vorgeschmierte Scheide. Sein Brüllen fand ein abscheuliches Echo im Gebälk, während sein Schwanz in ihr pulsierte und zuckte und einen weiteren Schwall seiner heißen, klebrigen Hodenbrühe in sie hinein pumpte.

Wulf, der sich an ihrem Hintern verging, war der Nächste. Er stieß ein heiseres, fast schmerzhaftes Stöhnen aus, als sein Saft sich in mehreren kräftigen Schüben in ihren Darm ergoss. Sie waren so tief in ihr, dass sie sich gegenseitig durch ihr Fleisch hindurch spüren konnten. Das Gefühl war so überwältigend, dass er für einen Moment die Augen schloss und seinen Kopf in den Nacken warf, während seine Eier sich ein letztes Mal zusammenzogen und den letzten Tropfen seiner Potenz in sie hinein spritzten.

Und Bertold, der sich an ihrem Mund vergnügte, brüllte seinen Höhepunkt mit einer solchen Lautstärke heraus, dass die Pferde in den angrenzenden Boxen unruhig zu wiehern begannen und mit den Hufen gegen die Holzwände schlugen. Seine Sahne schoss in einem dicken, heißen Strahl direkt in Margrets Kehle, so tief, dass sie nicht einmal würgen musste, um ihn hinunter zu schlucken. Er flutete ihren Rachen, ihren Gaumen, füllte ihren gesamten Mund mit seiner bitteren, salzigen Brühe, bis sie keine Luft mehr bekam und panisch zu röcheln begann, während ihr Magen sich gegen die plötzliche Flut von Flüssigkeit wehrte.

Alle drei Söldner verharrten noch für einen langen, qualvollen Moment in der Magd, genossen das Nachbeben ihrer Orgasmen, das Pulsieren ihrer Schwänze, die letzten zuckenden Kontraktionen ihrer Eicheln, bevor sie sich einer nach dem anderen mit einem feuchten, schmatzenden Ploppen aus ihr zurückzogen.

Irmgard, die noch immer gegen den Holzpfeiler gelehnt stand und deren Beine so weich wie Butter waren, sah mit einer Mischung aus Entsetzen und ungläubiger Faszination, wie die Männlichkeiten verschmiert und nass aus ihrer Magd heraus glitten. Sie waren noch immer halbsteif, mit einer schillernden Mixtur aus Blut, Samen und weiblichem Schleim überzogen, und hinterließen in Margrets Körper klaffende, obszön geweitete Öffnungen, aus denen sofort die Hinterlassenschaften der Söldner heraus zu sickern begannen.

Ihr Anus, der zuvor so eng und unberührt gewesen sein mochte, war nun ein dunkles, gähnendes Loch, das sich immer wieder krampfhaft zusammenzog und wieder öffnete, als suche es nach dem Phallus, der es soeben erst verlassen hatte. Ein dicker, milchig-weißer Tropfen Samen quoll daraus hervor, vermischte sich mit einem dünnen Rinnsal ihres Lebensaftes und rann langsam über ihren Damm, bis er sich mit dem Strom von Jörgs und Wullfs Hinterlassenschaft vereinte, der aus ihrer Scheide sickerte und ihre Schenkel hinab in das zertrampelte Stroh hinabtropfte.

Ihre Schamlippen, die während der gesamten Prozedur überdehnt und nach außen gestülpt gewesen waren, schwollen nun langsam wieder zu, doch sie waren rot und wund und zuckten noch immer im Nachhall der Gewalt, die ihnen angetan worden war. Und aus ihrem Mund, der weit offen stand, sickerte ein dünner, glitzernder Speichelfaden auf den Boden. Ebenfalls quoll noch ein Rest von Bertolds Samen, den sie nicht hatte schlucken können, heraus und rann nun in einem traurigen, weißen Bächlein über ihr Kinn.

Die Magd selbst lag zusammengesunken und reglos dort, wo die Männer sie zurückgelassen hatten, ein Häuflein geschundenes, bebendes Fleisch im schmutzigen Stroh. Ihre Augen, noch immer glasig und leer, starrten ins Nichts, und ihre Lippen bewegten sich lautlos, als spräche sie ein stummes Gebet. Ihre zuckenden Finger krallten sich immer wieder in das Stroh und ließen es wieder los, während ihr Atem in flachen, abgehackten Stößen ging und ihr geschundener Leib unkontrolliert zitterte.

Rudolf, der den Orgasmus der Burgherrin mit einem sadistischen Grinsen genossen hatte, zog seine klitschnassen Finger mit einem letzten, schmatzenden Laut aus ihrer triefenden Scheide. Er hob die Hand vor ihr Gesicht, so dass sie die glänzenden, zähen Fäden sehen konnte, die sich zwischen seinen Fingern spannten - der handfeste Beweis ihrer eigenen Erregtheit, ihrer Schande, ihrer Niederlage.

,,Sieh dir das an", flüsterte er mit einer Stimme, die von Zufriedenheit durchtrieben war.

,,Das ist dein heiligster Saft. Deine köstliche Fotzensahne, die du für mich vergossen hast. Und jetzt will ich, dass du ihn kostest. Sperr dein Maul auf und lutsche meine Finger sauber, jeden einzelnen, bis auch der letzte Rest deiner Geilheit verschwunden ist. Zeig mir wie sehr du es genossen hast"

Die Burgherrin schloss die Augen, als könne sie so dem Unausweichlichen entfliehen, aber Rudolfs freie Hand schoss vor und packte sie am Kinn, presste ihre Wangen zusammen, bis sich ihre Lippen widerwillig öffneten. Er schob seine drei Finger, die noch immer von ihren Säften glänzten, in ihren Mund und drückte sie auf ihre Zunge.

,,Schleck!", befahl er.

Und sie gehorchte. Ihre Lippen schlossen sich um seine Finger und ihre Zunge begann, langsam und widerstrebend, über die Fingerkuppen zu lecken. Sie schmeckte sich selbst, diesen moschusartigen, salzig-süßen Geschmack ihrer eigenen Erregung, und die Scham darüber ließ sie so tief erröten, dass ihre Wangen eine noch tiefere Purpurfärbung annahmen als die geschundenen Pobacken ihrer Magd.

,,So ist es gut", murmelte Rudolf und ließ seinen Daumen über ihre Wange streichen, als wolle er sie für ihren Gehorsam loben. ,,Du hast dich gut geschlagen, Tantchen. Du hast gelernt, dass dein Körper mir gehört, nicht deinem Mann, nicht deinem Gott, nicht einmal dir selbst. Und heute Nacht, wenn du meine allerletzte Prüfung bestehst, wirst du endgültig frei von aller Scham sein."

Er zog seine Finger aus ihrem Mund und wischte sie an ihrem Kleid ab, während er mit der anderen Hand die Stalltür aufstieß und sie unsanft hinaus in den Hof schubste. Der Wechsel von der stickigen, nach Unzucht riechenden Stallluft in die klare Morgenluft traf Irmgard wie ein Schlag ins Gesicht, und sie taumelte ein paar Schritte, ehe sie sich an dem steinernen Brunnen festhalten konnte.

Das Lachen des Edelmanns hallte noch lange in ihren Ohren nach, während er seinen Männern zurief:

,,Treibt es nicht zu bunt mit der Magd! Sie ist das einzige fickbare Ding auf dieser Burg, und wenn ihr sie gleich tot rammelt, bleiben euch nur noch die Greisinnen, und ich schwöre euch, ihre verfaulten Zähne riechen bestimmt schlimmer als eine Jauchegrube!"

Dann fiel die Stalltür zu, und das Gegröle und Gelächter der Söldner, das kurz darauf wieder einsetzte, wurde von den Holzwänden gedämpft und klang nur noch wie ein fernes, bösartiges Echo einer Welt, aus der es für Irmgard kein Entrinnen mehr gab.

KAPITELENDE
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