Der Autor dieser Geschichte hat die Regeln für das Veröffentlichen von Geschichten gelesen und akzeptiert. Der Autor garantiert, dass die folgende Geschichte keine der in der Sektion „Verbotene Inhalte“ aufgeführten Themen enthält.
Die folgende Geschichte ist ein fiktives Werk und dient ausschließlich der Unterhaltung. Sie schildert nicht einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen. Sie ist in keiner Weise als Befürwortung nicht einvernehmlicher sexueller Handlungen im echten Leben zu verstehen. Ähnlichkeiten zwischen den Figuren der Geschichte und realen Personen sind rein zufällig.
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Vorwort:
Diese Storyreihe ist die Fortsetzung von „A Untold Medieval Story“. Da die Veröffentlichung der Vorgeschichte im alten Forum schon länger zurückliegt, empfehle ich, zunächst die ersten vier Kapitel zu lesen, um sich wieder ins Gedächtnis zu rufen, wer Ritter Rudolf ist. Denn diese Reihe erzählt ausschließlich seine Geschichte, nach dem er sich von Klara "getrennt" hatte.
Ich werde später noch die relevanten vier überarbeiteten Kapitel von „A Untold Medieval Story“ wieder veröffentlichen.
Viel Spaß beim Lesen.
A Dark Age @ by Nabociras
Kapitel 1 - Die Ziegenhirtin
Die Taverne ,,Zum gebogenen Humpen" lag unweit der Burgmauern auf der Hauptstraße zur nicht weit erntfernten Stadt und war an diesem Abend gefüllt mit rauem Stimmengewirr, dem Klappern von Holzkrügen und dem beißenden Qualm talggetränkter Fackeln, die von den rußgeschwärzten Deckenbalken herabhingen.
Das Stroh auf dem festgestampften Lehmboden war von unzähligen Stiefeln zertreten, und der Duft von gebratenem Fleisch kämpfte gegen den strengen Geruch ungewaschener Leiber und von Duftwassern getränkter Gewandungen an. Reisende Kaufleute, Fuhrknechte, Handwerker, Bauern
und sogar einige Greise von der Burg drängten sich an den langen Holztischen, während ihre derben
Späße und lautes Gelächter unermüdlich durch den Schankraum hallten.
Die junge Wirtin Sophie hatte sich an diesem Abend nie persönlich an der Bedienung der Gäste beteiligt und fiel deswegen zunächst Rudolf nicht weiter auf. Sie war ein zierliches Ding von achtzehn Lenzen, kaum mehr als eine Handvoll Weib, mit haselnussbraunem Haar, das jedoch unter ihrer Stoffhaube, wie es sich für eine vermählte Frau gehörte, verborgen blieb. Nur einzelne widerspenstige Strähnen blühten daraus hervor und umrahmten ihr feingliedriges Gesicht, das von großen, rehbraunen Augen geziert wurde. Ihr Körperbau war schmal und mädchenhaft, mit kleinen apfelgroßen Brüsten gesegnet, die sich kaum unter ihrem schlichten Kleid abzeichneten, und schlanken Hüften, die bei jeder Bewegung ihre jugendliche Zierlichkeit verrieten.
Im Nebenzimmer zapfte sie unbehelligt die hölzernen Becher von Bier und Wein stellte sie dann auf die Theke und huschte jedes Mal mit einem strahlenden Lächeln davon. Es war ein Lächeln, das sie einzig und allein dem jungen Wirtssohn Sebastian schenkte, der ihr frisch angetrauter Ehegemahl war, da sie gerade mal vor einer Woche geheiratet hatten. Gegenüber allen anderen Gästen blieb
sie schüchtern, senkte sittsam den Blick und vermied jeden Augenkontakt, als fürchtete
sie, schon ein flüchtiges Ansehen konnte als unkeusche Aufforderung missdeutet werden.
Rudolf, der Ritter und ehemalige Söldnerhauptmann, hingegen war zu diesem Zeitpunkt voller Bitterkeit und Selbstmitleid in seinen Becher vertieft. In einer Ecke der Taverne im Halbschatten, wo das flackernde Fackellicht kaum noch hinreichte, saß er weit entfernten von der Theke. Die langen Jahre als Söldner, trotz seiner adligen Herkunft, hatten ihm weder Ruhm noch viel Gold eingebracht und schon gar kein eigenes Lehen. So sah er sich nach der letzten verlorenen Schlacht und der langen Flucht danach durch Feindesland, letztendlich gezwungen, seinen verhassten, alten Oheim um Obdach und Arbeit aufzusuchen.
Denn für das Söldnerleben wurde er langsam zu alt mit seinen fünfundvierzig Jahren und seinem dicker werdenden Wanst. Dies hatte ihm die letzte verlorene Schlacht deutlich gezeigt, wo er nur durch pures Glück und dem Opfer seines Knappen einem tödlichen Hieb entgangen war. Hannes hatte leider nicht soviel Glück gehabt, dem sie schließlich nahe einer Köhlerhütte nach wochenlanger Flucht im tiefen Wald ein Grab schaufeln mussten. Besser gesagt es durch einen Köhler schaufeln ließen. Der Junge wurde zumindest vor seinem Tod noch anständig entjungfert und hat ein schönes Andenken in die Unterwelt mitgenommen, dachte Rudolf amüsiert und strich sich gedankenverloren über seinen ergrauten Kinnbart.
Als seine Gedanken zu der fuchsigroten Köchin abschweiften, die Hannes Entjungferung damals wohl oder übel übernehmen musste, wurde er unmittelbar hart unter seiner Bruche, während ihm ein sehnsüchtiges Seufzen entwich. Mittlerweile bestimmt schon wochenlang als Hübschlerin tätig, hatte sie der Hurenwirt Heinz bestimmt ordentlich eingeritten, und er hätte sie gerade heute Nacht gerne bei sich gehabt.
Sie war der letzte anständige Fick seit langem gewesen, was er übrigens sehr genossen hatte - vor
allem, weil ihr Gatte dabei hatte unfreiwillig zuschauen müssen. Er genoss den eigentlich erzwungenen Beischlaf mit den Weibern zwar auch, weil er ihre Scham deutlich in ihren Augen und ihren hilflose Handlungen währendessen sichtlich genoss, aber noch mehr erregte ihn die tiefe Demütigung in den Blicken der Ehemänner, der Familienväter, und der Verwandten, während er sich in ihre Schutzbefohlenen unter ihren ohnmächtigen Blicken, ihre Schmach sehr auskostend hineinzwängte.
Gerade deshalb war die Sache mit der Ziegenhirtin so ein elendes Ärgernis gewesen. Zwei Wochen war das nun her, und es steckte ihm immer noch wie ein Splitter im Fleisch. Keine Tat mit die er sich später vor seinen Mannen rühmen konnte, nur ein erbärmlicher Reinfall, den er am liebsten aus seinem Gedächtnis gerne ausgelöscht hätte. Aber die Erinnerung daran kroch immer dann hoch, wenn er seinen angestauten Druck spürte, so wie gerade jetzt.
Er war tagelang auf seiner Flucht marschiert, die Kehle wie ausgedörrt, die Beine bleischwer. Ein schmaler Pfad, irgendwo im Nirgendwo, da hörte er das dünne Blöken. Ein paar mickrige Ziegen, und mitten unter ihnen - ein Weibsstück. Keine kümmerliche Greisin, die im Wald pilzte suchte, und die er vor ein paar Tagen über den Weg gelaufen war, aber letzendlich verschmäht hatte, als er sie vor Frauenmangel dennoch niedergerungen und genauer inspiziert hatte.
Diese hier allerdings, war ein junges Ding, vielleicht neunzehn, das auf einem moosbewachsenen Baumstumpf unbedarft hockte und vor sich hin summte. Es war eine schiefe Melodie ohne Anfang und Ende. Das Kleid an den Säumen ausgefranst, die Füße waren nackt und dreckig. Sie starrte ins Leere, der Mund dabei leicht offen, während die Beine unkoordiniert wippten. Irgendwas stimmte nicht mit der, das sah er sofort, aber sein Schwengel pochte schon in seinen Beinlingen, und was scherte es ihn verdammt, solange sie genug Löcher besaß, wo er seinen steinharten Speer versenken konnte.
Leise trat er hinter dem Baum hervor und stand plötzlich vor ihr. Sie hob langsam den Kopf, ihre wässrigen Augen weiteten sich zwar, doch da war kein Erkennen der gefährichen Lage in dem sie steckte, kein noch so kleines Entsetzen zu finden. Nur ein leeres Glotzen, als wäre er ein verwirrendes Rätsel, bloß eine seltsame Erscheinung, die nicht in ihre Welt gehörte.
,,Was willst du, Mann?", fragte sie mit flacher Stimme, ohne Argwohn, ohne Furcht, als
stünde da nicht ein fremder Kerl mit lüsternen Absichten vor ihr, sondern ein dahergelaufener
Händler, der nach dem Weg fragte.
Rudolf antwortete ihr nicht. Wozu auch? Jetzt war nicht die Zeit zum Reden. Sein Prügel wollte in ihr mit einer Dringlichkeit hinein, die er nicht mehr bändigen konnte. Zudem war der Anblick dieses mageren, nichtsahnenden Weibes auf dem Baumstumpf, das ihre dünnen Beine unbedarft schwanken ließ und vor sich hin summte, die Unschuld darin mitschwankte, einfach schön anzusehen. Und machte ihn schier wahnsinnig vor Gier, diese Unschuld zerstören zu müssen. Mit zwei schnellen Schritten war er bei ihr, packte den groben Ausschnitt ihres ärmlichen Kleides und riss den mürben Stoff mit einem hässlichen Knirschen bis zum Bauchnabel auf.
Ihre Brüste kamen zum Vorschein – klein und spitz, kaum eine Handvoll, mit
blassrosa Warzen, die in der kühlen Morgenluft sofort hart wurden und sich keck aufrichteten,
als wollten sie ihn besonders herausfordern, grausam gegenüber ihnen zu sein. Die Haut darum war mit winzigen Gänsehautpünktchen übersät, so fein und hell, dass er die blauen Äderchen darunter schimmern sah. Jetzt, dachte er und spürte, wie sein Schwengel gegen die Verschnürung seiner Bruche drückte, jetzt bricht es aus ihr heraus, das süße Winseln und Flehen, dieses köstliche Entsetzen in den Augen, das ihm fast mehr Lust bereitete als der eigentliche Beischlaf selbst.
Er sog scharf die Luft ein und wartete auf den ersten Schrei ihrer Angst. Ja, sie kreischte, aber nicht vor Angst, sondern vor purer, unverfälschter Wut. Ein hohes, kaum ertragbares Geschrei, das ihm durch Mark und Bein gellte und die Vögel aus den umstehenden Bäumen aufscheuchte.
,,Aaah! Aaah! Du böser! Du böser Mann, geh weg von mir!"
Ihre Fäuste, klein und knochig, begannen auf ihn unkoordiniert einzutrommeln, und das mit einer überraschenden Kraft, dass man diesen schmächtigen Armen garnicht zugetraut hätte. Die Hiebe prasselten auch gegen seine Brust, seine Schultern, und ehe er sich versah, hatte sie ihm ihre schmutzigen Fingernägel quer über die Wange gezogen. Drei blutige Striemen blühten auf seiner Haut auf, und der brennende Schmerz ließ ihn aufheulen.
,,Verdammtes, Miststück!", fluchte er und packte erbost ihre dünnen Handgelenke. Mit einem rohen Ruck warf er sie rücklings zu Boden, dass ihr Kopf unsanft auf den Waldboden aufschlug und ihre blonden, speckigen Haare um ihren Schädel ausbreiteten. Er kniete sich schwer atmend zwischen ihre mageren Beine, drückte sie mit seinen Knien unnachgiebig auseinander und spürte, wie sie sich unter ihm wand und wie ein widerspenstiges Fohlen bockte.
Ihre Beine waren ebnfalls dünn, die Schenkel kaum mehr als Haut und Knochen, und als er mit einer Hand ihre beiden Handgelenke über ihrem Kopf festhielt und mit der anderen fieberhaft an der Verschnürung seiner Bruche nestelte, nutzte sie den Moment seiner Unachtsamkeit und schlug einen ihrer Knie gegen seine Weichteile. Ein dumpfer, dröhnender Schmerz durchfuhr seinen Schritt, und für einen kurzen Augenblick tanzten Sterne vor seinen Augen.
,,Du sollst... mich lassen!", keifte sie.
Knurrend vor Wut befreite er endlich seine Lanze aus der beengenden Bruche. Sein Prügel federte, dick und rot angelaufen hervor, und die Eichel war bereits feucht von seinem Vorlustsaft. Ohne jedes Vorspiel, ohne es sonst so hinauszuzögern, um mit der Angst seiner Beute zu spielen, setzte er es an ihre trockene Pflaume an und stieß unerbittlich zu.
Seine Schwanzspitze zwang sich durch ihren engen Schlitz und drang mit einem einzigen, brutalen Stoß in sie ein. Sofort spürte er den Widerstand - jenes dünne, elastische Häutchen, das sich versuchte seiner Eroberung entgegenzustellen, aber er durchstieß es mit einem befriedigenden Aufstöhnen, das dumpfen Reißen das folgte, registrierte er genussvoll, das er mehr in seinen Lenden spürte als es hörte.
Ihr Jungfernhäutchen riss wie eine feine Blüte entzwei, und ein heißer, dünner Blutstrom
quoll um seinen Schaft hervor und rann über seine schweren Hoden.
Das Innere der Hirtin war eng, so eng, dass sich die Wände ihrer Scheide wie
ein Schraubstock um seinen dicken Zepter zusammenzogen und jeder weitere Millimeter in sie hinein zu einem süßen Kampf wurde. Es fühlte sich an, als presste er seinen Schwanz in eine zu kleine, lederne Schwertscheide, deren unnachgiebige Wände ihn von allen Seiten umklammerten und gleichzeitig abwehrten. Ihre trockene Enge rieb und scheuerte an seiner empfindlichen Eichel, dass es fast schmerzte. Es wurde zu einem beißenden, brennenden Reiben, das ihm den Atem stocken ließ und ihn gleichzeitig mit einer perversen Wollust erfüllte.
Er spürte deutlich, wie sie dort Krampfte, wie sich ihre inneren Muskeln unwillkürlich um ihn zusammenzogen und wieder lockerten, als versuchte ihr junger Körper verzweifelt, den fremden Eindringling wieder auszustoßen. Jede dieser Kontraktionen trieb ihm die Lust tiefer in die Lenden, und das Blut, das aus ihrem zerrissenen Jungfernhäutchen weiter sickerte, vermischte sich mit seinem eigenen Vorlustsaft und bildete eine rosa schimmernde, klebrige Flüssigkeit, die seine Beckenhiebe allmählich geschmeidiger machten.
Aber sie kreischte nur umso lauter. ,,Lass mich... in Ruhe! Du schlimmer... Mann! Nimm dein...
Ding.. da raus!"
Ihre nackten, dreckigen Füße - die Sohlen voller Hornhaut und kleiner Risse - traten gegen seine Waden, was aber kaum schmerzte, während er sich mit einem kehligen Keuchen immer tiefer in sie hineinbohrte. Er spürte, wie seine Latte gegen ihren Muttermund stieß, diesen widerstandsfähigen Ring aus Fleisch, der den Eingang zu ihrer Gebärmutter bewachte, und der dumpfe Widerstand ließ ihn vor Geilheit heiser aufstöhnen.
Seine Gedanken schweiften unwillkürlich ab und er stellte sich bildlich vor, während er
ihren jungfräulichen Kanal weiter mit ausholenden, gewalttätigen Stößen bearbeitete. Dass sie bestimmt einen alten Vater haben musste, und wenn jetzt dieser doch nur hier wäre. Ein dürrer, weißhaarige Greis mit seinen knotigen, vom Alter krummen Fingern. Wie er machtlos dabei zusehen müsste, mit geballten Fäusten und tränennassem, vor Scham verzerrtem Gesicht, während seine einzige Tochter unmittelbar vor seinen Augen geschändet wurde.
Wie er dann auf die Knie sinken und ihn anflehen würde, während Rudolf ihm grinsend in die
Augen starrte und als Antwort seine Tochter noch tiefer, noch härter durchbohrte. Dieser Gedanke, diese Vorstellung vollkommener Macht über die beiden und deren Demütigung, ließ seinen Phallus mit jedem Stoß schier pulsieren, bis schließlich sein Prügel in ihrem engen, blutenden Schlauch pochte und zuckte, wie ein eigenständiges, wildes Monstrum.
,,Hör auf zu kreischen, du... Fotze!", brüllte er und begann, sie mit tiefen, ausholenden Stößen rhytmischer zu bearbeiten, dass sein schwerer, haariger Unterleib gegen ihre knochigen Hüften klatschte und der nasse, schmatzende Klang ihrer unfreiwilligen Vereinigung von den Bäumen widerhallte.
Ein letztes Mal versuchte er noch die Fantasie wieder aufleben zu lassen und begann die Hirtin verbal zu erniedrigen
.
,,Dein Vater würde sich schämen, wenn er wüsste, was für eine Hure er großgezogen hat! Eine Metze, die sich im Wald von fremden Männern besteigen lässt!"
Aber sie gab einfach keine Ruhe, wand sich unentwegt unter ihm, warf den Kopf hin und
her, dass ihre Haare um ihren Hals peitschten und kleine Blätter und Moosfetzen darin hängen blieben. Speichel lief ihr in dünnen, glitzernden Fäden aus den Mundwinkeln, und ihr Geschrei wurde mit jedem seiner Beckenhiebe heiserer und wütender, brach sich an den Bäumen und hallte durch die stille Waldlichtung.
,,Du tust... mir weh! Aufhören! Ich werde... dich schlagen!"
Er hätte über ihre Drohung herzhaft gelacht, aber dieses Gezeter hielt doch kein Mensch aus. Kein Wimmern, kein Flehen, kein einziges ,,Bitte, Herr, habt Erbarmen", nicht mal ein anständiges Weinen kam von ihr.
Nur dieses wütende Gekeife, das ihm in den Ohren gellte und jede Spur von Wollust aus seinem Leib trieb. Rudolf spürte mit wachsendem Zorn, wie sein Prügel ein wenig weicher wurde, wie die erzwungene Erregung unter diesem Dauerfeuer aus wütendem Gekreische und wilder Gegenwehr zu erschlaffen drohte. Was ist nur heutzutage aus dein Weibern geworden, dachte er.
,,Halt endlich still, du... Biest!", presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und spürte, wie ihm der Schweiß in dicken Tropfen von der Stirn rann und auf ihre entblößten, spitzen Brüste hinabtropfte.
Er zog schließlich seinen Dolch und presste die flache Klinge an ihren Hals, genau unterhalb des linken Ohrs, wo die Haut so dünn und weiß war, dass er die blauen Lebensadern darunter pulsieren sah. Das half immer. Der kalte Stahl, der ließ sie alle erstarren, verwandelte selbst die wildeste Furie in eine winselnde, gefügige Puppe.
Seine Kameraden nannten es den ,,eisernen Zügel", und er hatte ihn bei mancher widerspenstigen Bäuerin und manch trotziger Bürgerstochter schon mit Erfolg eingesetzt. Er spürte bereits, wie sein
bestes Stück wieder anschwoll bei der bloßen Erwartung ihres angstgeweiteten, tränennassen
Blicks, dieses köstlichen Moments, in dem ihr erbitterter Widerstand in nackter Todesangst zusammenbrach.
Und was tat diese verrückte Ziegenhirtin stattdessen?
Sie bog den Kopf einfach so ungestüm in ihrem sinnlosen Kampf zur Seite, dass die scharfe Schneide tatsächlich in ihr Fleisch schnitt. Ein dünner, hellroter Blutfaden quoll unter der Klinge hervor und rann langsam ihren mageren Hals hinab, sammelte sich in der kleinen Mulde zwischen ihrem Schlüsselbein und tropfte von dort hinab.
Hätte er die Klinge nicht blitzschnell zurückgezogen, die dumme Gans hätte sich vor seinen Augen die Kehle aufgeschlitzt, und er hätte nur noch eine Leiche zum stochern gehabt.
,,Verdammte, blöde Kuh!", fluchte er inbrünstig und steckte den Dolch mit einer heftigen Bewegung wieder ein. Dann packte er ihre wild um sich schlagenden Hände, drückte sie mit aller Kraft ins feuchte Moos, dass ihre dreckigen Finger nur noch wie kurze Stängel aus dem Waldboden hervortraten, und begann, sie mit mehr Elan durchzupflügen, während er ihren Blick suchte.
Die Wände ihrer Scheide, noch immer unnatürlich eng und trotz des Blutes nicht wirklich gleitfähig, umschlossen seinen Schaft wie ein zu eng geschnürter Handschuh, registrierte er zu seiner Zufriedenheit. Jeder Stoß blieb zwar ein Kampf, jeder Rückzug noch immer ein schmerzhaftes Reiben, aber er biss die Zähne zusammen und formte ihr Innerstes weiter, während ihr Becken unter seinen harten Stößen mehrmals hörbar knackte und ihre knochigen Hüften sich tiefer in das Moos unter ihr gruben.
,,Dein Körper gibt nach... so gehört... sich das!", keuchte er abgehackt.
Und begattete sie mit voller, ungezügelter Wucht weiter, dass die Blätter von den umstehenden Büschen rieselten und der Waldboden unter ihren zuckenden Körpern nachgab. Aber sie funkelte ihn nur noch kämpferischer an, ihre ausdruckslosen Augen waren zu schmalen Schlitzen verengt, und sie stieß unbeeindruckt weiter wütende Verwünschungen aus, die der Ritter durch seinen Hohn zu übertünschen versuchte.
,,Jaaaah. Füge dich endlich... du Metze wirst ja schon richtig feucht!"
Doch immernoch keine geringste Spur von Scham, kein Funke Demütigung, kein noch so kleiner Hauch jener köstlichen Erniedrigung in ihren Gesichtszügen, die ihn sonst so hart werden ließ, dachte er verstört. Nur diese stumpfe, unversöhnliche Wut in einem leeren Gesicht, das nicht zu verstehen schien, was mit ihr geschah.
Da begriff er es endlich, während seine Becken weiter hart gegen ihren klatschte. Das Weib war wirklich närrisch. Von Gott geschlagen, ein verwirrter Geist, gefangen in einem mageren, abgezehrten Körper, der nicht einmal begriff, warum sie mit gespreizten Beinen hier lag, und warum ein fremder Mann seinen dicken Kolben in sie hineinrammte.
Sie kapierte es nicht, würde es nie kapieren. In diesen leeren, stumpfen Augen war keine Erniedrigung zu finden, kein Erkennen seiner Macht, kein stummes Eingeständnis seiner Überlegenheit. Sie sah ihn nicht als Überlegenen, nicht als Eroberer, vielleicht nicht einmal als Mann - sie sah in ihm nur ein ,,böses Ding", das ihr weh tat und das sie wegstoßen musste.
Seine Lust, ohnehin schon angeschlagen von ihrem unaufhörlichen Kreischen, verpuffte bei jedem ihrer gellenden Schreie mehr und mehr. Aber die Säfte, die sich seit Wochen - seit er das letzte Mal ein Weib ordentlich hatte besteigen konnen - in seinen schweren, vollen Eiern gestaut hatten mussten auch irgendwie raus. Es war ihm mittlerweile scheißegal, ob sie sich fügte oder nicht. Die Natur verlangte ihr Recht, und er war nur noch ihr willenloser Vollstrecker.
Hastig und verbissen, den Schweiß auf der Stirn und die Wut im Bauch stieß er, mit zusammengebissenen Zähnen, weiter in ihre jungfräuliche Enge, wurde schneller und hastiger. Die Brüste der Hirtin, wippten bei jedem Stoß unter ihm, und die blassen Brustwarzen, zuckten im Takt seiner Hüftbewegungen.
Ihr Sabbern, das aus ihren Mundwinkeln rann und kleine, nasse Flecken auf dem Moos hinterließ, ihr unaufhörliches, ohrenbetäubendes Geschrei, diese vollkommene Gleichgültigkeit in ihren leeren Augen angesichts ihrer eigenen Schändung - all das raubte ihm jedoch jeden Genuss, jeden
Funken jener tiefen, perversen Befriedigung, die er sonst aus solchen Taten zog.
Es war kein Akt der Lust mehr, keine vollkommene Demütigung, kein deutlicher Sieg. Es war nur noch der dumpfe, animalische Trieb, dieser schiere körperliche Zwang, seine aufgestaute Hodenbrühe endlich loszuwerden, bevor seine Eier zu platzen drohten.
Und noch mehr Schweiß tropfte in dicken, klaren Perlen von seiner Stirn auf ihre entblößten, spitzen Brüste, vermischte sich mit dem Blut, das noch immer aus dem feinen Schnitt an ihrem Hals
sickerte, und rann in dünnen Rinnsalen über ihre Brustwarzen hinab. Und schließlich, endlich, mit
einem frustrierten, fast schmerzhaften Grunzen, das mehr nach Niederlage als nach Triumph klang, entlud er sich tief in ihr, während seine Hoden sich zusammenzogen und satt auf ihrem Poloch auflagen.
Sein Hodensaft schoss in mehreren heißen, dicken Schüben aus ihm hervor, und er spürte, wie das Pulsieren seiner Eichel gegen ihre engen, unnachgiebigen Wände zuckten und wie die
warme, schleimige Flüssigkeit ihren Schoß flutete, sich mit dem Blut ihrer verlorenen Jungfräulichkeit vermischte und tief in ihr versickerte.
Aber nur ein bisschen eines Hauches von Befriedigung durchströmte ihn, kein triumphierendes
Siegesgefühl, kein bisschen Genugtuung. Nur eine dumpfe, nagende Leere und das unangenehme Gefühl, dass diese närrische Ziegenhirtin ihm mehr genommen als gegeben hatte.
Keuchend zog er sich aus ihrer geschundenen Weiblichkeit zurück und prahlte aus trotz es ihr heimzuzahlen. ,,So zähmt man ein wildes Biest wie dich", presste er hervor, mehr um sich selbst zu überzeugen, dass es dennoch ein gelungener Fick gewesen war. ,,Bleib liegen... sonst nehme ich mir auch deinen dürren Arsch vor."
Er wurde unaufmerksam, während er an seiner Bruche nestelte, um seinen Schwanz wieder einzupacken. Da rappelte sie sich plötzlich vom Boden auf, packte ihren Hirtenstab in der Nähe und ging auf ihn los. Der Stock traf ihn hart an der Schulter, ein zweites Mal schmerzhaft gegen den Rücken, während er fluchend und überrascht zurücktaumelte.
,,Du... BÖSER... Mann!" gellte sie ihm hinterher, und er floh ins Unterholz wie ein
geprügelter Hund. Ihr Kreischen lag noch lange in seinen Ohren, während seine Scham heiß in seiner Brust brannte. Eine närrische Ziegenhirtin hatte ihm mehr zugesetzt als mancher gestandener Feind auf dem Schlachtfeld.
Was war nur aus dieser verdammten Welt geworden, fragte sich der Edelmann verwirrt, und er beschloss, dass früher alles besser war...
KAPITELENDE
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Fortsetzung nur bei positiver Rückmeldung...
A Dark Age - Kapitel 2 NEU
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Nabociras
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- Joined: Wed May 14, 2025 3:27 pm
A Dark Age - Kapitel 2 NEU
Last edited by Nabociras on Tue May 26, 2026 1:26 pm, edited 2 times in total.
Tags:
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Shocker
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Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen
Wirklich nicht schlecht geschrieben, der Satzbau in den Dialogen mit der Ziegenhirtin war etwas seltsam. Wolltest Du damit unterschiede in “Nationalität“ damit ausdrücken.
Ich fand ihre Reaktion auf das Messer an der Kehle durchaus spannend, und eine unerwartete Wendung.
Ich fand ihre Reaktion auf das Messer an der Kehle durchaus spannend, und eine unerwartete Wendung.
My collected stories can be found here Shocking, positively shocking
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Nabociras
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- Joined: Wed May 14, 2025 3:27 pm
Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen
@ Shocker
Vielen Dank für dein Feedback! Die Hirtin ist geistig behindert, was den etwas ungewöhnlichen Satzbau in den Dialogen erklärt. Damit wollte ich ihre eingeschränkte Wahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit darstellen.
Vielen Dank für dein Feedback! Die Hirtin ist geistig behindert, was den etwas ungewöhnlichen Satzbau in den Dialogen erklärt. Damit wollte ich ihre eingeschränkte Wahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit darstellen.
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AdmiralPiet
- Moderator
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- Joined: Thu May 15, 2025 8:48 pm
Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen
@Nabociras
Moderationsanmerkung: Du hast als Tag für die Länge "medium" gewählt, aufgrund der Wortanzahl (ca. 3300) ist es jedoch ein "short".
Ich bitte dich das entsprechend zu korrigieren.
Moderationsanmerkung: Du hast als Tag für die Länge "medium" gewählt, aufgrund der Wortanzahl (ca. 3300) ist es jedoch ein "short".
Ich bitte dich das entsprechend zu korrigieren.
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garret64
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Nabociras
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Re: A Dark Age - eine Story in mehreren Teilen
Kapitel 2 - Die Tavernenwirtin
Rudolf wischte die peinliche Erinnerung über die Ziegenhirtin mit einem Kopfschütteln beiseite. ‘Na ja’ sagte er sich, ‘nicht jede Jagd läuft wie geplant ab’. Nun allerdings, fast am Ziel, saß er einsam vor einem weiteren Becher Wein in der Schenke und versuchte, die drohende Schmach, seinen verhassten Oheim um Almosen bitten zu müssen, an diesem Abend zu ertränken.
Er hob den Becher an die Lippen, nahm einen tiefen Schluck von dem bitteren Gesöff und fragte sich, wo zum Teufel seine Männer Jörg und Niklas nur blieben. Beide waren doch ein paar Jahre jünger als er und hätten längst hier auf ihn warten müssen. Sie hatten sich vor Wochen notgedrungen trennen müssen, als der Vogt von einem der Dörfer um Erfurt sie durch seine berittenen Knechte verfolgen ließ, nachdem sie zusammen die Köhlerin Klara an den Hurenwirt Heinz verschachert hatten, damit sie genug finanzielle Mittel für die Rückreise nach Hause hatten. Drei dieser Knechte hatten sie bei ihrer Flucht erschlagen, und danach hatten sie notgedrungen ausgemacht, getrennte Wege zu gehen und sich in dieser Taverne zu treffen.
Es war nicht nur ein alter Trick, um die Verfolger zu verwirren. Rudolf war auch davon ausgegangen, dass seine Kameraden mehr Spuren als er hinterlassen würden und so etwaige Häscher von seiner eigenen Fährte ablenken. Letztendlich war er ein Edelmann im Gegensatz zu seinen Mannen.
‘Hatten die Männer des Vogts seine Mannen tatsächlich erwischt’, fragte er sich und ballte unwillkürlich die Faust um seinen Becher, sodass die Knöchel weiß hervortraten. ‘Das wäre nicht gut. Verdammte Scheiße’, er brauchte seine beiden verbliebenen Männer um sich, ansonsten würde er wie ein dahergelaufener Bittsteller vor seinem Onkel auftreten müssen.
Allein, ohne Gefolge, ohne jeglichen Anschein von Macht oder Einfluss. Schon der Gedanke daran ließ ihm die Nackenhaare aufstellen und zeichnete die Röte, die der Wein in seinem Gesicht hervorgerufen hatte, wieder aus seinem Gesicht.
,,Verflucht sollen sie alle sein!", entfuhr es ihm leise aber inbrünstig und er ließ seinen Becher so hart auf den Tisch krachen, dass der Wein überschwappte und eine dunkle Lache auf dem vernarbten Holz bildete. Mit einem tiefen Seufzer lehnte er sich in die Schatten seiner Ecke zurück, die Stirn in Falten gelegt und starrte finster in die flackernde Flamme der Talg Fackel, als könne sie ihm die Antwort auf die Frage geben, die ihn fortwährend quälte: Waren Jörg und Niklas ergriffen worden, oder würden sie doch noch mit voranschreiten des Abends durch die Tür dieser verfluchten Schenke treten?
Sophies Schwägerin Anna hingegen merkte nichts von den Sorgen des heruntergekommenen Adeligen. Sie war im selben Alter von achtzehn Lenzen, aber von gänzlich anderem Schlag als die schüchterne Gemahlin ihres Bruders. Wo Sophie sich versteckte, blühte Anna regelrecht auf. Sie besaß eine sinnliche Figur mit kupferrotem Haar, das in dicken, widerspenstigen Locken über ihren Rücken fiel und im Schein der Talg Fackeln wie geschmolzenes Kupfer funkelte. Ihr schönes, herzförmiges Gesicht wurde von zahlreichen Sommersprossen geziert und ihr Busen war eine Spur größer als der ihrer Schwägerin und zeichnete sich verheißungsvoll unter dem eng geschnürten Mieder ab, während ihre einladenden Hüften bei jedem Schritt verführerisch schwangen und manch durstigen Knecht den Becher fester umklammern ließen.
Gemeinsam mit ihrer Mutter Christina versorgte sie die Gäste sowohl an der Theke, als auch im Schankraum. Ihre Mutter, eine dralle Matrone von sechsunddreißig Jahren, hatte feuerrote Haare, die einen Ton dunkler waren als die ihrer Tochter. Gerade trug sie sie offen, da kurz vorher ihre Haube in einen Trog gefallen war. Die schweren Wellen, die ihr über die Schultern fielen, waren eine beeindruckende Erscheinung, die kein Mann so schnell vergaß.
Ihre Oberweite war gewaltig und wurde von ihrem Kleid, welches an der Brust ein kleinwenig Ausschnitt zeigte, nur notdürftig gebändigt, so dass bei jedem Bücken der helle Ansatz ihrer prallen Brüste aufblitzte. Ihre weiblichen Hüften waren eine Spur breiter und rundlicher als die ihrer Tochter. Geschaffen zum Kinderkriegen, wie die alten Weiber im Dorf anerkennend raunten, und ihr Mund ging von einer Wange zur nächsten und war wie gemacht zum herzhaften Lachen. Die beiden Frauen unterhielten die Gäste an diesem Abend abwechselnd mit Geschichten und Anekdoten von der kürzlich stattgefundenen Hochzeitsfeier von Sophie und Sebastian.
,,Und da stand mein Bruderherz, der gute Bräutigam, das Herz tief in die Hosen gerutscht, während der Pfarrer schon zur Segnung ansetzen wollte!", rief Anna mit einem koketten Lachen und schlug mit der flachen Hand auf einen Tisch, wo die Gäste an einer langen Bank saßen, dass die Becher plötzlich im Gleichtakt mit ihren Herzen hüpften, da jeder nur Augen für Annas Wonnehügeln hatte. Einige Handwerker grölten beifällig und ein alter Kaufmann prustete in seinen Wein, während er über sie unschicklich fantasierte.
Ihre Mutter stimmte mit ein und wischte sich mit dem Handrücken eine Lachträne aus dem Augenwinkel. ,,Ach, und wie meine Schwiegertochter dann puterrot anlief, als die Brautjungfer den Brautstrauß fallen ließ und ihr dabei das halbe Mieder aufging. Das hättet ihr sehen sollen, beide Mädel wären am liebsten vor Scham im Erdboden versunken!"
Die Gäste johlten und klopften mit den Fäusten auf die Holztische, während Anna bereits zur nächsten Anekdote ansetzte, dabei blieb ihre Hand provokant auf ihre Hüfte gestützt. Ihre Möpse wippten dabei so einladend, dass mehr als ein Knecht seinen Blick nicht von ihr lösen konnte.
Der frische Bräutigam Sebastian saß unterdessen zu Tisch, zusammen mit seinen besten drei Freunden, darunter auch der Verlobte seiner Schwester. Andreas, ein breitschultriger Schmiedegeselle mit von Ruß geschwärzten Händen und einem gutmütigen Gesicht, zwinkerte ihm gerade zu. Sebastian lachte herzhaft. Er konnte die ganzen Einladungen auf das Wohl des jungen Ehepaares beim besten Willen nicht ausschlagen und becherte ordentlich mit, während ihm einer seiner Freunde immer wieder nachschenkte und breit grinsend auf die Schulter klopfte.
,,Auf dass dein bestes Stück nie schlaff werde, Bruder!", rief einer von ihnen und hob den Krug.
,,Und auf dass deine Sophie es stets zu schätzen wisse!", fügte ein anderer hinzu, woraufhin Sebastian ein wenig errötete und die Flucht in einem großen Schluck aus seinem Becher suchte.
Rudolf beobachtete das Treiben aus seiner dunklen Ecke heraus mit wachsender Verachtung. ‘Wäre ich hier der Herr auf diesem elenden Lande’, sinnierte er und kratzte mit seinen Fingernägeln über dem Tisch. ‘Dann hätte sich das junge Paar vor Scham wochenlang nicht in der Öffentlichkeit zeigen können. Die Schmach, die ich den beiden mit dem Recht der ersten Nacht in ihrer Hochzeitsnacht verpasst hätte, wäre ihnen Unterhaltung genug gewesen.’
Die Vorstellung, wie er, der gnädige Herr, sich zwischen die zitternden, hellen Schenkel der jungfräulichen Braut geworfen und sie unter dem erzwungenen Beisein ihres frisch Angetrauten rücksichtslos entjungfert hätte, während dieser mit geballten Fäusten und wässrigem Blick hätte zusehen müssen, ließ ihn schon steinhart werden.
‘Ja verdammt, mit tränennassen Augen hätte der Bräutigam dann beobachten müssen, wie der Prügel seines Herrn sich genüsslich in dem Heiligtum seiner Herzallerliebsten wieder und wieder schmatzend versenkte.’ Allein der Gedanke daran ließ ihn schon sabbernd lechzen und einen weiteren tiefen Schluck aus seinem Becher nehmen.
‘Genau diese Art von Schmach hätte nämlich dafür gesorgt, dass zumindest jetzt keine heitere Stimmung in der Taverne aufkommen würde. Zumindest nicht bei dem frisch vermählten Ehepaar. Stattdessen würde bedrücktes Schweigen herrschen, unterbrochen höchstens vom leisen Geheul der Braut und dem ohnmächtigen Zähneknirschen des Hahnreis, wenn sein Herr am nächsten Tag allein aus Bosheit die Taverne besuchen und die Geschichte seiner Hochzeitsnacht, laut prahlend, zum besten wiedergeben würde’, stellte er sich amüsiert vor.
Er hätte jetzt zumindest in Ruhe über seine Angelegenheiten nachdenken und sich ordentlich besaufen können, wenn sein Oheim nicht so ein Versager als Grundherr gewesen wäre und sein Recht der ersten Nacht nicht so kümmerlich ungenutzt ließe.
Ruhe, Schweigen. Ja, das war gut, so gehörte es sich schließlich. So sollte sich das Gesinde verhalten, still verharren und höchstens leise winseln, wenn es ihrem Herr gerade gelüstete, sie zu seinem Vergnügen zu benutzen. Ein bitteres Zucken umspielte seine Lippen, während er einen weiteren tiefen Schluck Wein nahm und das süße, längst vergangene Bild der fuchsroten Köhlerin vor seinem inneren Auge aufstieg. Wie ihre kleinen Füße verzweifelt gezuckt und ihre Zehen sich vor Schmerz gekrümmt hatten, als er sie in den kleinen Hintern gefickte hatte, während ihr gefesselter Gatte vom Tisch aus, zu jedem seiner Stöße in dessen Weib, mit aufschrie. In solchen Momenten wünschte er sich, dass er noch ein, zwei Tage länger bei der Köhlerin geblieben wäre.
Die Bewirtung der Gäste für den heutigen Abend überließ unterdessen Sebastian wie immer seiner Mutter Christina und seiner Schwester Anna, die sich auch an stressigen Tagen nicht nehmen ließen, die Männer mit ihrem losen Mundwerk zu unterhalten. Doch später am Abend, nachdem die meisten Gäste bereits abgezogen waren und nur noch die hartgesottensten Zecher ausharrten, nahm Anna mit einem koketten Lachen neben ihrem Verlobten Andreas Platz, griff sich kurzerhand seinen halb geleerten Becher und becherte munter mit.
Christina war nämlich kurz vorher zu ihr getreten, hatte sich herab gebeugt und ihr leise ins Ohr geraunt: ,,Geh nur, Kind, die verbliebenen wenigen Gäste kann ich auch alleine bedienen. Setz dich zu deinem Andreas, er wartet schon den ganzen Abend auf dich."
Was Christina ihrer Tochter aber wohlweislich verschwieg, war die wachsende Unruhe, die ihr im Nacken saß. Den fremden Gast dort in der finsteren Ecke konnte sie nicht einschätzen und das machte ihr mehr Sorge, als sie sich anmerken lassen wollte.
Er hatte ein verwittertes Gesicht, dass an ein Schlachtfeld erinnerte, von feinen Narben durchzogen war, und seine Hände, die den Becher umklammerten, waren wie große, schwielige Pranken und mit etlichen verheilten Wunden übersät, die von manch hartem Kampf zeugten. Solche Hände konnten mühelos einen Hals umfassen und gnadenlos zudrücken, ohne dass der Besitzer auch nur ins Schwitzen geriet. ‘Vielleicht war er ein ehemaliger Krieger oder etwas noch Schlimmeres, was wollte er nur in diesen friedlichen Landen?’, dachte sie besorgt.
Aber solange Annas Verlobter noch hier saß, war das Mädchen in Sicherheit. Der breite Schmiedegeselle mochte ein gutmütiger Kerl sein, aber seine Arme waren dick wie Baumäste und er liebte Anna abgöttisch. Dennoch, bei einer Schlägerei in der eigenen Taverne hatte der Wirt schließlich nur das Nachsehen und der Schaden an zerstörtem Mobiliar und zerbrochenen Krügen war meistens aus eigener Tasche zu begleichen. Weshalb sie es erst gar nicht so weit kommen lassen wollte und ihre Tochter vorsorglich aus der Schusslinie des Fremden nahm.
Ihr 15 Jahre älterer Gemahl, der tatsächliche Wirt, war heute mit dem Knecht und dem Ochsenkarren unterwegs, um die Weinvorräte aufzufüllen, weil der hiesige Weinhändler plötzlich verstorben war und sich im ganzen Umland kein Fässchen mehr hatte auftreiben lassen. Der neue Abt des nahen Klosters, dem sie als Pächter unterstanden, hatte sämtlichen Wein im gesamten Umkreis restlos aufgekauft.
Es wurde gemunkelt, dieser neue Abt habe Großes vor und strebe nach höheren Ämtern in der Kirchenhierarchie. Und wer in der Kirche aufsteigen wollte, so viel war sicher, brauchte viel Wein für die durstigen Kehlen der einflussreichen Prälaten.
Mit voranschreitendem Abend wurde es der Wirtin jedoch sichtlich unangenehm, wie der düstere Fremde, abseits aller anderen Gäste in seiner dunklen Ecke harrend, ihre große Oberweite mit zunehmender Freimütigkeit begaffte. Immer wenn sie sich zu den Tischen leicht herab beugte, um volle Becher abzustellen oder leere einzusammeln, spürte sie seine Blicke wie glühende Kohlen auf ihrem Brustansatz, der bei jeder Verbeugung aus dem Mieder quoll. Seine Augen folgten jeder ihrer Bewegungen mit der trägen Geduld eines Raubtieres, das auf den richtigen Augenblick zum Zuschlagen lauerte.
Es war ein Gefühl, das sie von früher kannte. Eine Empfindung, die sie längst überwunden geglaubt hatte. Sie fühlte sich an jene längst vergangenen Tage zurückversetzt, als ihr Gatte sie erstmals ermuntert hatte, weil das Geschäft nicht mehr gut lief und die Kaufleute aus der Stadt die Taverne immer weniger aufsuchten.
,,Weib, du solltest dich obenherum gefälligst freizügiger kleiden. Zumindest deine Wölbungen müssen im Ansatz zu sehen sein. Das zieht Kundschaft an, verstehst du? Das Geschäft will leben!"
Seine große, schwielige Faust hatte er dabei erhoben und mit einem schiefen Grinsen hinzugefügt: ,,Wenn dir allerdings einer zu nahe kommen sollte, dann Gnade ihm unser Herrgott, denn ich werde keine haben."
Anfangs, damals vor fast zwanzig Jahren, hatten die lüsternen Blicke sie verstört und abgestoßen. Sie hatte sich geschämt, war errötet und hatte versucht, ihre Blöße mit einem Tuch zu verhüllen, bis ihr Mann es ihr barsch wieder abnahm. Aber nach einigen Monaten hatte sie gelernt, diese Blicke zu ertragen und schließlich zu ignorieren. Mit einem erzwungenen Lächeln kümmerte sie sich nur noch um die Bewirtung und tratschte unverfängliches Zeug mit den Gästen, während sie die Männer, die es wagten zu dreist zu starren, in die Schranken verwies. Sie hatte eine scharfe Zunge und einen warnenden Blick über die Zeit entwickelt, die manch anzügliche Bemerkung im Keim erstickte, bevor der Gast auch nur den zweiten Satz ansetzen konnte.
Dann hatte sie Sebastian geboren, und während der Stillzeit schwollen ihre Brüste zu noch gewaltigerem Umfang an. Die Blicke der Männer wurden gieriger, die Andeutungen plumper und ihre Rückenschmerzen wurden von Woche zu Woche unerträglicher. Aber sie gewöhnte sich auch daran. An die lüsternen Blicke, die Schmerzen, die zotigen Sprüche.
Sie lernte, wie man die Gäste schlagkräftig und verbal im Zaum hielt, ohne dass gleich ihr Mann oder später ihr heranwachsender Sohn einschreiten musste. Es war zwar immer einer von ihnen anwesend, so dass kein Gast es bisher gewagt hatte, sie tatsächlich unsittlich zu berühren. Ein Blick, ein Wort, ein Heben der Augenbraue, mehr hatte es nie gebraucht.
Bis heute Abend.
Denn dieser Fremde mit seinem finsteren Blick, der da so allein und bedrohlich in seiner Ecke hockte und den Wein Becher um Becher in düsterem Schweigen hinunter stürzte, der war von einem anderem Kaliber als die üblichen Kaufleute, Fuhrknechte und Handwerker. Und die Wirtin spürte mit einem unguten Ziehen in der Magengegend, dass ihr Gatte heute womöglich den falschen Tag ausgesucht hatte, um auf eine Weinbeschaffung zu fahren.
Sie strich sich unwillkürlich eine ihrer feuerroten Strähnen aus dem Sommersprossen geprägten Gesicht, atmete tief durch und richtete sich hinter der Theke auf. Ihre Hände waren flach auf das abgegriffene Holz gestützt, während ihr Blick ein letztes Mal zu dem gefährlich aussehenden Mann in der Ecke wachsam hinüber huschte.
Obendrein schien heute irgendwie jeder die Abwesenheit ihres Gemahls bis zur Neige ausnutzen zu wollen. Christina erwachte jäh aus ihren Gedanken, als der Gerber, ein stiernackiger Kerl mit einem Gesicht voller Pockennarben und vom vielen Wein lallender Zunge, anfing, den Teufel an die Wand zu malen. Er war schon den ganzen Abend unruhig auf seinem Schemel hin und her gerutscht und hatte sie mit seinen wässrigen, vom Suff verquollenen Augen gierig verfolgt.
,,He, Wirtin!", rief er plötzlich so laut, dass selbst die Gäste an den entfernten Tischen die Köpfe hoben. ,,Was würd' denn eigentlich passieren, wenn deinem Mann ein Unglück widerfährt auf seiner Beschaffungsfahrt, hm? So 'n Ochsenkarren kippt schnell um und ein Fässchen Wein landet genauso schnell auf einem Schädel, oder ein Wegelagerer mit einer Keule und schwupps, bist du eine Witwe!"
Seine Kumpane grinsten dreckig, während Christina stocksteif vor Überraschung hinter der Theke verharrte und ihre Hände sich zu Fäusten ballten. Der Gerber rappelte sich langsam von seinem Sitz hoch, schwankte mit ausgebreiteten Armen auf sie zu und warf sich vor ihr auf die Knie, dass seine Stiefel über den Boden scharrten. Mit seinen klammen, nach Lauge und Tierhäuten stinkenden Fingern umklammerte er ihre beiden Hände und zog sie so grob zu sich herab, dass sie fast das Gleichgewicht verlor.
,,Dann würdest du mich irgendwann heiraten müssen!", grölte er mit einer Lautstärke, die keinen Zweifel ließ, dass es jeder in der Taverne hören sollte.
,,lch hab schon um dich geworben, als du noch ein zartes Mädchen warst! Weißt du noch, damals auf dem Johannisfest? Dein Vater, der alte Miesepeter, hat mich belächelt und du hast obendrein die Nase gerümpft, als wäre ich ein Abschaum von der Gasse!"
Sein Atem stank wie eine Jauchegrube und Christina wandte angewidert das Gesicht ab, was ihn nur noch mehr anstachelte. ,,Dein sauberer Herr Wirt hat dich doch nur gekriegt, weil der andere, den du wirklich wolltest, keinen eigenen Hausstand hatte damals gründen können! Meinst du, ich wüsste das nicht?"
Ein Raunen ging durch den Schankraum. Einige Gäste wechselten verlegene Blicke, andere beugten sich vor, gespannt auf die Schlammschlacht, die sich da anbahnte.
,,Und jetzt stell dir vor", lallte der Gerber weiter und drückte ihre Hände mittlerweile so fest, dass es schmerzte ,,du als Witwe, ganz allein, ohne Mann... du kannst doch unmöglich den Rest deiner Tage die Bierfahnen der Gäste ertragen wollen! Nimm mich und du hättest wieder einen strammen Mann, der sich um dich kümmert!"
Bei diesen Worten schob er sein Gesicht so dicht an ihr Mieder heran, dass Christina seinen Gesabber an ihren Brüsten spürte und letztendlich sich durchrang ihm Einhalt zu gebieten. Das Maß war voll. Mit einem Ruck entriss sie ihm ihre Hände und trat einen Schritt zurück. Ihre Augen funkelten gefährlich, und als sie antwortete, meinte sie jedes Wort auch so.
,,lch ertrage hier lieber ab und zu deine Alkoholfahne, als ein Leben lang im Ehe Lager den Gestank von Pisse und deiner Gerberei an dir!"
Einen Augenblick lang herrschte Totenstille. Dann explodierte der Schankraum vor Gelächter. Selbst die, die noch nüchtern genug waren, prusteten in ihre Becher und schlugen sich auf die Schenkel. Der Gerber klappte den Mund, wie ein Fisch auf dem Trockenen auf und zu, während ihm die Röte der Demütigung langsam den Hals hoch kroch und sein Gesicht in eine tiefe, ungesunde Purpurne Farbe tauchte.
Zugegeben, die Schärfe in ihrer Antwort war nicht beabsichtigt gewesen, aber es war nun mal heraus. Sie wusste, dass sie den Gerber mit ihren Worten zutiefst in seiner Ehre getroffen und womöglich einen zahlenden Gast für immer verprellt hatte. Aber was der Kerl sich gerade ihr gegenüber, einer ehrbaren verheirateten Frau, herausgenommen hatte, das war ungeheuerlich und schrie nach einer ordentlichen Zurechtweisung.
Zumal ihr die Männer und das, was sie zwischen den Beinen hatten, mittlerweile gestohlen bleiben konnten, jeder einzelne von ihnen. Wenn sie wirklich irgendwann einmal Witwe werden sollte, und sie betete inständig, dass der Herr diesen Tag noch viele Jahre hinausschieben möge, dann würde sie den Teufel tun und noch einmal heiraten. Lieber bliebe sie ihre eigene Herrin, als sich wieder zum Eigentum eines Mannes zu machen und von neuem all die Zugeständnisse zu erdulden, die das Ehe-Lager mit sich brachte.
Die Gesichter von einigen der Gäste verrieten ihr jedoch, dass sie noch nicht fertig waren. Ein breites, fettes Grinsen erwachte nun auf dem Antlitz des Schweinezüchters und er erhob sich schwerfällig von
seinem Platz, wobei sein Bauch unter der speckigen Tunika schwabbelte wie ein Sack voller Innereien. Er klopfte dem noch immer knienden und vor Wut bebenden Gerber mitleidig auf die Schulter, öffnete den Mund und wollte gerade seinen eigenen scherzhaften Heiratsantrag in den Raum rufen, als Christina es kommen sah und ihm harsch zuvorkam.
,,Und du!", fauchte sie und richtete einen anklagenden Finger auf ihn, dass er mitten in der Bewegung einfror. ,,Die Eber, die du züchtest, und das, was von deinem Vieh an dir haften bleibt, das riecht noch schlimmer als Pisse! Also wage es ja nicht, diesen unsinnigen Scherz fortzuführen, oder ich schwöre dir, du wirst diesen Abend nicht so schnell vergessen!"
Der Schweinezüchter klappte den Mund zu, wurde auch rot vor Zorn, hob schließlich abwehrend die Hände und setzte sich so schnell wieder hin, dass sein Hintern den Schemel fast verfehlte. Erneutes Grölen brandete auf, und viele Gäste lachten so heftig, dass ihnen Tränen in die Augenwinkeln kamen und sie mit den Fäusten auf die Tische hämmerten.
,,Die hat aber auch vor keinem Respekt!", rief ein alter Fuhrknecht anerkennend.
,,Sie ist mit der Zunge schneller als manch einer mit dem Schwert!", brüllte ein anderer und hob anerkennend seinen Becher in ihre Richtung.
In diesem Augenblick schwang die Tür zur Schenke auf, und der Stadtmüller trat herein. Er hatte sich gerade draußen die Blase erleichtert und schüttelte sich nun den letzten Rest von den Fingern, während er in den Schankraum stapfte.
Er war ein hochgewachsener Kerl mit breiten Schultern und einem auffallend attraktiven Gesicht, das von dunklen, klugen Augen und einem stets leicht hinterhältig nach oben verzogenen Mundwinkel geprägt war. Sein Haar war Mehl bestäubt und seine Hände waren kräftig vom jahrelangen Schleppen der schweren Säcke.
Er war sofort auf das Gelächter aufmerksam geworden, bahnte sich einen Weg durch die feixenden Gäste und trat von hinten an die Wirtin heran. So dicht, dass sie seinen warmen Atem im Nacken spürte und der Geruch von frischem Mehl und herbem Männerschweiß in ihre Nase stieg.
,,Diese Ehrlichkeit kennen wir ja gar nicht von dir, sinnliche Christina", raunte er mit leiser, samtiger Stimme, während seine Lippen fast ihr Ohr streiften und sein berüchtigtes Grinsen über sein Gesicht zog. ,,Und nun sag mir doch... was hättest du denn an meiner Wenigkeit als möglichen Werber auszusetzen?"
Sie fuhr überrascht herum und stand nun so dicht vor ihm, dass sie nur eine Handbreit voneinander trennte. Ihr Herz machte einen widerwilligen Satz, als sie zu ihm aufschauen musste, hinauf in dieses unverschämt schöne Gesicht mit den markanten Wangenknochen und diesem Mund, der immer so aussah, als wüsste er etwas, was kein anderer im Raum wusste.
Eigentlich, das musste sie sich widerstrebend eingestehen, war er der einzige Mann weit und breit, den sie seit langem körperlich anziehend fand. Sein Gang, seine Art, wie er sie aus diesen dunklen Augen ansah, versetzte ihrem längst abgestorbenen Inneren einen kleinen Stich, das sie irritierte.
Aber dieses hinterhältige Grinsen, das er nun wieder zur Schau trug, seine selbstgefällige, überhebliche Art, trieb sie unweigerlich zur nächsten unüberlegten Antwort.
,,Das, was euch allen Müllern anhaftet. Eure Unehrlichkeit!", stieß sie hervor und stemmte die Fäuste in die breiten Hüften. ,,Wie ihr euer Handwerk ausübt, das stinkt zum Himmel! Das Korn strecken und den Bauern das Doppelte abknöpfen, das könnt ihr, aber sobald man euch auf die Schliche kommt, versteckt ihr euch hinter euren Mehlwürmern! Mit so etwas Unehrenhaftem würde ich mich niemals zusammentun! Und damit Basta und Schluss!"
Der Müller zog eine Augenbraue hoch und sein Grinsen wurde, wenn das überhaupt möglich war, noch eine Spur breiter.
,,Schade", sprach er so leise, dass nur sie es hören konnte. ,,Dabei dachte ich, du hättest meine Blicke heute Abend durchaus erwidert, meine schöne Wirtin." Gleich verbeugte er sich auch mit einem spöttischen Kratzfuß, wandte sich um und schlenderte zu einem der hinteren Tische, als wäre nichts weiter geschehen.
Christina spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen kroch. Halb aus Zorn, halb aus etwas anderem, das sie sich selbst nicht eingestehen wollte. Sie stampfte mit dem Fuß auf, dass der Staub aus den Bodendielen, sogar durch die Binsen wirbelte und rief in den Schankraum hinein: ,,lch muss mich nun um die besonnenen Gäste kümmern, die noch ein wenig Anstand in ihrem Leibe haben!"
Dann raffte sie ihren Rock und stürmte hoch erhobenen Hauptes zur Nebenkammer in der Nähe der Theke, ohne noch einen einzigen Blick zurück auf die grölende Männerrunde zu werfen.
Kaum war sie dort angekommen, trat ihr Sophie entgegen, die dort weiter fleißig Bier und Wein zapfte. Ihr schmales Gesicht war gerötet von dem soeben Gehörten in der Schankstube und sie hielt einen leeren Weinkrug in den zierlichen Händen, den sie ratlos hin und her drehte.
,,Der Wein geht gleich zur Neige", sagte sie mit ihrer leisen, schüchternen Stimme und blickte an Christina vorbei, als scheute sie sich, ihr direkt in die Augen zu sehen.
,,Nur noch einen Becher, dann ist er alle. Ich müsste ihn vom letzten großen Krug aus der Vorratskammer füllen, den der Schwiegervater dort hoch oben im Regal abgestellt hat."
Ihre Schwiegermutter, die dringend der Gesellschaft der leidigen Freier und der stickigen, biergeschwängerten Luft des Schankraums für eine Weile entfliehen wollte, um ihr erhitztes Gemüt abzukühlen und nicht noch mehr zahlende Kundschaft zu verprellen, griff nach diesem Strohhalm zur Flucht.
,,Nein, lass nur!", sagte sie schneller, als sie beabsichtigt hatte und nahm ihr den fast leeren Krug aus den Händen und kippte den Wein in mehreren Schlucken in ihren Rachen. ,,Aaach. Das erledige ich selber. Du gehst derweil in den Schankraum und verteilst die bereits gezapften Bierkrüge an die Gäste. Ein paar von ihnen können eine Abkühlung mehr als gut gebrauchen und die anderen eine Ablenkung von ihrem Unsinn!"
Sophie nickte erleichtert nicht in das dunkle Kellergewölbe hinunter zu müssen. Sie huschte schnell an Christina vorbei in Richtung Theke, während ihre Schwiegermutter tief durchatmend den leeren Krug an ihre voluminöse Brust drückte und den vertrauten Weg durch den Schankraum einschlug.
Sie schob sich an den Tischen vorbei, den Blick dabei starr geradeaus gerichtet, um ja keinem der Gaffer Anlass für weitere alberne Anträge zu geben. Dann stieß sie die schwere Holztür auf, die den Zugang zu den in den Keller führenden Treppen verbarg. Ein kalter Luftzug schlug ihr entgegen und fuhr durch ihr dünnes Kleid, sodass es sie fröstelte. Sie nahm die erste der ausgetretenen Stufen, dann die zweite, und während sich die Dunkelheit des Kellergewölbes um sie schloss, hörte sie noch, wie hinter ihr das ferne Gelächter und Gegröle langsam verebbte und die schwere Tür mit einem dumpfen Knarren ins Schloss fiel.
Rudolf, der an diesem Abend ohnehin kaum Augen für etwas anderes als seinen Becher Wein und die dralle Wirtin gehabt hatte, erkannte selbst in seinem volltrunkenen Zustand die Gunst der Stunde mit den Instinkten eines alten Jägers. Er sah zufrieden, wie die dralle Wirtin mit dem leeren Krug in den Händen zur Kellertür stapfte, wie sie sich noch einmal empört um blickte und dann in der Dunkelheit des Abgangs verschwand.
Ein dreckiges Grinsen zog über seine Lippen, während er den Rest seines Weines hastig hinunter stürzte. Er wartete nur einen kurzen Augenblick, bis sich das allgemeine Gegröle wieder gelegt hatte und die Gäste zu ihren Zechgelagen zurückgekehrt waren. Dann erhob er sich so leise, wie es sein beleibter Körper erlaubte und schlich durch den Schankraum.
Sein Schritt war zwar nicht ganz sicher, aber sein Verstand arbeitete klar genug, um die Gelegenheit zu wittern. Mit der geübten Vorsicht eines Mannes, der in feindlichen Lagern gelernt hatte, sich unbemerkt zu bewegen, öffnete er die schwere Holztür zum Keller einen Spaltbreit und zwängte sich hindurch. Die feuchte Kälte des Gewölbes schlug ihm entgegen und vertrieb für einen Moment den Nebel des Weines aus seinem Schädel. Unter seinen Stiefeln knirschten die Stufen, während er sich Stufe um Stufe auf leisen Sohlen hinab tastete.
Kaum hatte er die Tür hinter sich so leise wie möglich ins Schloss gedrückt, hörte er, einen Raum weiter, Geräusche. Ein dumpfes Scharren von Holz auf Stein, das Keuchen einer Frau, die sich anscheinend anstrengte. Seine Hand wanderte instinktiv zum Gürtel und zog den Dolch mit einem satten, schabenden Geräusch vorsorglich aus der Scheide. Er vermutete zwar nicht, dass die Wirtin sich wie jene närrische Ziegenhirtin, die eine wahre Furie gewesen war, verhalten würde, aber sicher war sicher. Lieber den Dolch in der Hand und nicht brauchen, als ohne dazustehen, wenn die Metze doch Zicken machte.
Was er aber sah, als er um die Ecke bog, ließ seine Lenden augenblicklich mit Blut füllen. Die Wirtin stand breitbeinig und mit dem Rücken zu ihm auf einer in der Mitte hohlen Holzkiste, die Arme weit nach oben gereckt, um an den oberste Ablage des mit Staub bedeckten Weinregals zu gelangen. Ihr Rock spannte sich dabei so prall über ihrem üppigen Hintern, dass sich jede Rundung deutlich abzeichnete und ihre festen und wohlgeformten Waden blitzten unter dem hoch gerutschten Saum erregend hervor. Das hier war definitiv ein Weib nach seinem Geschmack und er freute sich schon darauf, diesen prallen Hintern mit seiner Axt ordentlich zu spalten.
,,Ah, du bist doch noch... gekommen!", rief sie plötzlich ächzend, ohne sich nach hinten umzudrehen, während sie sich weiter vergeblich nach dem schweren Weinkrug streckte, der nur noch knapp außerhalb ihrer Reichweite stand.
,,Sophie, hilf mir mal mit diesem verfluchten Ding... das steht hier so fest, als hätte es der Abt persönlich festgenagelt!"
Rudolf antwortete ihr nicht, und näherte sich ihr mit lautlosen Schritten, bis nur noch eine Nasenlänge zwischen seinem Gesicht und ihrem Hintern lag. Ihr moschusartiger weiblicher Geruch stieg ihm unmittelbar in die Nase. Es roch würzig von der langen Arbeit, aber darunter konnte er eine warme, schwere Note wahrnehmen, die bestimmt von ihrer Erregung der hitzigen Wortschlacht im Schankraum herrührte. Er sog ihn tief wie den Duft eines seltenen Weines ein und sein Prügel schwoll so heftig an, dass er gegen den Stoff drückte.
Mit einer einzigen flinken Bewegung setzte er die Klinge seines Dolches unterhalb ihres Hinterns, zwischen ihrem Schritt a, und schnitt das Unterteil ihres Rockes bis zum Saum in zwei Teile, die unmittelbar wie welke Blütenblätter auseinander fielen. Christina erstarrte mitten in der Bewegung, als sie den Luftzug um ihre Beine spürte und für einen winzigen Moment herrschte völlige Stille im Kellergewölbe, die nur durch ihr überraschtes Aufkeuchen und dem gierigen Hecheln von Rudolf unterbrochen wurde.
Der Ritter bückte sich geschwind, tauchte unter den aufgeschlitzten Rock der Wirtin und packte an ihre prallen Gesäßbacken mit beiden Händen, dass sich seine schwieligen Finger tief in das weiche, schneeweiße Fleisch hinein gruben. Er schob darauf ihre Hinterbacken grob auseinander, dass sie vor Überraschung einen erstickten Schrei ausstieß und presste sein vom Wein aufgedunsenes Gesicht zwischen ihre warmen Backen. Seine Zunge fuhr genüsslich schmatzend von ihrer Rosette bis hinunter zu ihrer bereits feucht glänzenden Spalte und wieder hinauf, während er ihren herben, intimen Geschmack auf seiner Zunge zergehen ließ.
,,Was zum Teufel -!" schrie Christina auf, als sie jedoch ihre Stimme fand, verlor sie jäh ihr Gleichgewicht und kippte seitlich von der Kiste herunter. Der große Weinkrug, den sie im letzten Moment zu fassen bekommen hatte, entglitt ihr und zerschellte mit einem ohrenbetäubenden Scheppern auf dem Steinboden, dass die Scherben in alle Richtungen flogen und eine dunkelrote Weinlache sich neben ihnen ausbreitete.
Rudolf kam schnell unter ihrem zerrissenen Rock hervor, stieß die Stofffetzen beiseite und warf sich mit seinem gesamten beleibten Gewicht auf das dralle Weib, bevor sie auch nur einen weiteren Laut ausstoßen konnte. Die Luft wurde ihr dabei aus den Lungen gepresst und ihre Augen quollen vor Entsetzen hervor, während sie verzweifelt nach Atem rang, um einen lauten Hilferuf ausstoßen zu können.
Er legte geschwind beide Hände um ihren Hals, noch bevor die Wirtin verstand was los war, dabei drückten seine Daumen sich rechts und links an ihre Luftröhre. Nicht genug, um sie bewusstlos zu machen, aber genug, um jeden Zweifel auszuräumen, wer hier das Sagen hatte.
,,Sei bloß still, du Tavernen Metze!", zischte er ihr ins Gesicht, so dass sein nach Wein stinkender Atem sie umwehte. ,,Oder ich drehe dir den Hals um, dass du nie wieder deine lästerliche Zunge gegen einen Mann erheben kannst! Hast du mich verstanden?"
Er drückte eine Spur fester zu, um seine Drohung zu unterstreichen und spürte zufrieden das Vibrieren, dass das Beben ihrer Kehle an seinen Fingern verursachte. Dieses Gefühl wollte er auch später seiner Eichel angedeihen lassen, malte er sich schon aus, was er mit ihr alles anstellen würde.
Die Wirtin röchelte, strampelte verzweifelt, ihr Gesicht lief tiefrot an und sie nickte hektisch, so weit sein Griff es zuließ. Tränen schossen ihr in die Augen, teils aus Angst, teils aus Schmerz. Da ließ er unverhofft ihren Hals los und sie sog die modrige Kellerluft in gierigen, keuchenden Zügen ein.
Kaum hatte sie jedoch Atem geschöpft, flehte sie ihn mit heiserer, brüchiger Stimme an. ,,Bitte... bitte, Herr, lasst mich in Ruhe. Ich hab Euch doch gar nichts getan... ich flehe Euch an!"
,,Recht so, winsele ruhig!", hechelte er umso erregter, während seine Augen im schwachen Schein der Talg Fackel funkelten. ,,Hast mich den ganzen Abend scharf wie ein Rettich gemacht mit deinen prachtvollen Eutern und deinem losen Mundwerk, und jetzt... jetzt wirst du dafür die Zeche zahlen!"
Er beugte sich näher zu ihrem Ohr, dass seine Bartstoppeln ihre Wange kratzten, und fügte mit einem sarkastischen Unterton hinzu: ,,Keine Angst, du siehst mich auch nie wieder... wenn du brav bleibst, muss keiner hiervon erfahren. Ich will dich schließlich auch nicht heiraten, nur ein bisschen... anzapfen... hehe!"
Mit einem Grinsen richtete er sich auf, ließ seinen Blick über ihre zerzauste, auf dem kalten Steinboden liegende Gestalt gleiten und öffnete vor Ungeduld zitternden Fingern die Verschnürung seiner Bruche. In diesem Augenblick, als er kurz abgelenkt war, bäumte Christina sich jedoch mit aller Kraft auf und versuchte ihn von sich zu stoßen. Ihre Hände stemmte sie gegen seine breite Brust, während sie gleichzeitig die Beine anzog, um ihm einen Tritt in die Weichteile zu versetzen.
Doch der Edelmann war schneller. Blitzschnell zückte er seinen Dolch und drückte ihr die flache Klinge an ihre Wange, dicht unterhalb ihres linken Auges. Das kalte Metall auf ihrer erhitzten Haut ließ sie augenblicklich vor Todesangst erstarren und ihr Widerstand erlahmte so vollständig, als hätte der Dolch ihr die Knochen aus den Gliedern gezogen.
Ein siegessicheres Lächeln umspielte seine Lippen, während er den Dolch langsam und spielerisch über ihr Kinn gleiten ließ, weiter hinab über ihren bebenden Hals, so langsam, dass sie die Schärfe des kalten Stahls deutlich spürte, bis diese schließlich zu ihrem Dekolleté gelangte. Mit einer schnellen, präzisen Bewegung schnitt er die Verschnürung ihres Mieders auf und das Kleid klaffte auseinander wie die Schale einer überreifen Frucht. Ihre gewaltigen Brüste, die nun von der Enge des Stoffes befreit waren, sprangen ins Freie und wogten im Schein der Fackel kurz hin und her, während ihre Brustwarzen dunkelrot und hart vor Angst und Kälte zugleich waren.
,,Was für herrliche... Zitzen!", stöhnte Rudolf anerkennend aus, und in seinen Augen glomm bereits ein gieriges Feuer, das nichts Gutes für die Wirtin verhieß. Er legte den Dolch nah an sich ab und langte mit beiden Händen kräftig in ihr Brustfleisch. Seine dreckigen Pranken umfassten ihre gewaltigen Brüste und walkten sie gnadenlos durch. Drückten und kneteten das weiche Fleisch, dass es zwischen seinen Fingern hervor quoll und rieben mit beiden Daumen simultan und grob über ihre abstehenden, empfindlichen Nippel.
Die Wirtin wand sich wimmernd unter ihm, ihr Atem ging dabei stoßweise vor Schmerz und Scham, aber sie wagte nicht mehr, sich ernsthaft zu wehren. Der Dolch lag außerhalb ihrer Reichweite und die Erinnerung an seinen schmerzhaften Griff um ihren Hals war noch zu frisch.
Rudolf rutschte höher auf ihrem Körper und schob sein Becken näher an ihr Gesicht heran. Er rubbelte ein wenig seinen halbsteifen Prügel wieder steif, und spürte, wie die vor Erregung feuchte Eichel an seinem eigenen Daumen entlangglitt, während er ihn kurzerhand zwischen ihren wogenden Melonen verstaute.
„Benutze deine Hände und drücke sie gegeneinander!“, keuchte er mit einem Befehl, der keinen Widerspruch duldete. „Ich will dein pralles Fleisch an meinem Riemen spüren … jedes verdammte bisschen davon!“ Die warme, samtige Haut ihrer Brüste umschloss seinen Schaft wie zwei weiche Kissen.
Christina tat verängstigt wie geheißen, presste mit beiden Händen ihre Brüste zaghaft zusammen und schloss beschämt die Augen, als könne sie so dem Geschehen entfliehen. Eine einsame Träne löste sich aus ihrem Wimpernkranz und rann ihre Wange hinab.
Doch Rudolf beachtete dies gar nicht und begann umgehend, seinen Ständer in der engen, warmen Kerbe zwischen ihren Brüsten hin und her zu bewegen, anfangs langsam und auskostend, dann mit jedem Stoß schneller und heftiger. Er spürte, wie sein Prügel in dieser weichen Umklammerung zur vollen Länge anschwoll – jede Ader schien gegen ihr Fleisch zu pochen. Der leichte Druck ihrer Hände, die sie um ihre eigenen Brüste legte, verstärkte die Reibung noch. Die feuchte Spitze seiner Eichel malte glänzende Streifen auf ihre Haut, während sie bei jedem Vorstoß gegen ihr Kinn stieß und einen nassen Fleck hinterließ. Der Geruch ihres Schweißes, vermischt mit dem moschusartigen Duft seiner eigenen Erregung, stieg ihm bereits in die Nase und betörte seine Sinne.
,,Kopf anheben und Maul auf!", befahl er mit rauer, vor Erregung belegter Stimme. ,,Du musst auch für diesen Göttersaft nicht zahlen... das geht alles aufs Haus, hehe!"
Er packte sie ungeduldig und grob an ihren Haaren und riss ihren Kopf hoch. Mit dem Dolch, den er wieder aufgehoben hatte, hielt er die Klinge warnend vor ihre Augen, bis sie schließlich widerwillig ihre vollen, breiten Lippen öffnete. Langsam, fast andächtig, schob er sich in ihren Mund hinein und sie schmeckte sofort seinen salzigen Vorlustsaft auf der Zunge, während sie ihren Kiefer schmerzhaft weit dehnen musste, um seinen dicken Schaft überhaupt aufnehmen zu können.
Im selben Moment traf ihn eine Welle von feuchter Wärme. Ihre Lippen schlossen sich zögernd um die Eichel und er spürte, wie ihre Zunge – erstarrt vor Schreck – flach unter seinem Schaft lag. Ihre Zähne streiften ihn leicht – ein unangenehmes, aber nicht schmerzhaftes Kratzen, das ihn nur noch mehr erregte. Er fühlte, wie die feuchte Hitze ihres Mundes seinen Phallus umschloss, wie die Innenseiten ihrer Wangen sich an ihm fest saugten. Ihre Atemzüge, die sie hektisch durch die Nase vollzog, ließen die Luft an seinem feuchten Schaft vorzüglich entlangstreichen.
„Aaaah. Lutsch ihn ordentlich … du Fotze, sonst setzt es was!“, knurrte der ehemalige Söldner. Weitere Tränen liefen nun ungehindert über Christinas Wange, und das Salz ihrer Demütigung vermischte sich mit dem Geschmack seiner Erregung auf ihrer Zunge. Ihr Blick war starr auf seine Klinge gerichtet, die er noch immer drohend neben ihrem Auge hielt.
Zufrieden sah der Edelmann in ihren Augen nicht nur die Angst – er registrierte ihre vollkommene Kapitulation. Der letzte Funke von Stolz, der noch vor wenigen Minuten den Gerber und den Schweinezüchter in die Schranken gewiesen hatte, war erloschen. Stattdessen glühte dort eine dumpfe, verzweifelte Unterwerfung, die seine eigene Geilheit zu schier unerträglicher Härte anwachsen ließ.
Rudolf genoss es, wie sein Prügel bei ihrem resignierten Anblick noch dicker wurde – die Adern schwollen förmlich weiter an und die Eichel pulsierte unaufhörlich gegen ihren Gaumen. Er begann, herrischer und tiefer in ihren Rachen zu stoßen. Die ersten Male traf er nur auf den weichen Widerstand ihres Zungenbeins, dann zwängte er sich weiter hinein, bis die Spitze seines Gliedes gegen die Rückwand ihres Rachens stieß. Ein Würgen entwich ihr darauf – er fühlte überdeutlich die krampfhafte Kontraktionen ihrer Kehle, wie sich die Muskeln unwillkürlich um seine Eichel zusammenzogen. Das war das Gefühl, das ihn wahnsinnig machte: diese lebendige, sich wehrende Enge, die seinen Schaft massierte, während sie gleichzeitig zu ersticken drohte.
Ihre Hände trommelten nun verzweifelt gegen seine Oberschenkel und dicke Speichelfäden liefen ihr aus den Mundwinkeln, tropften auf ihre entblößten Brüste und von dort auf den Kellerboden.
„Schau … zu mir hoch!“, keuchte er und zog fester an ihren Haaren, zwang ihren Kopf in einen unnatürlichen Winkel. Ihre Augen, glasig und von Tränen verschleiert, suchten die seinen. Er sah darin nicht nur Schmerz – er sah einen stillen, wortlosen Flehruf. ‘Bitte hör auf. Bitte lass mich gehen.’ Doch gerade dieses Flehen, diese vollkommene Ohnmacht, ließ ihn seinen Griff noch fester werden.
„Und beweg diese lose Zunge, die den ganzen Abend die Männer niedergemacht hat, unterhalb meines Schaftes! Genau so … Ooooh Gott, jaaaa! Dein Mund wurde für diesen … Moment gemacht, du Schandmaul!“
Sie gehorchte. Ihre Zunge hob sich zitternd an und leckte gehorchend über die Unterseite seines Geschlechts, während er sich weiter in ihren Schlund schob. Das feuchte, schmatzende Geräusch ihrer Bemühungen hallte im Keller für sie erniedrigend wider.
Ihre Lippen spannten sich verzweifelt um den dicken Phallus und sie hatte Mühe, Luft zu bekommen. Ihr Gesicht lief tiefrot an, viel mehr Speichel rann nun aus ihren Mundwinkeln. Ihr Blick der immer noch, wie er befohlen hatte, zu ihm widerwillig aufschaute war süß anzusehen und von ihrem salzigen Heulen getrübt, während er ihren hilflosen Zustand mit wachsender Wollust genoss.
„Oooooh Jaaaa. Endlich hat dein loses Mundwerk eine anständige Verwendung gefunden!“
Ihre zittrigen Hände lagen nun kraftlos auf seinen Hüften, jeder Widerstand war aus ihr restlos gewichen. ,,So eine stramme Wurst hattest du bestimmt noch nie zwischen deinen vollen Lippen, he?", höhnte er über ihre verzweifelten Bemühungen, ihn so schnell wie möglich zufriedenzustellen.
,,lst klar, warum du meine Männlichkeit so gierig verschlingst, du ausgehungerte Tavernenhure! Jaaaaa. Dein Gatte hat dir bisher wohl nie... das freche Maul gestopft, was? Ohhh Jaaa."
Sein Becken bewegte sich jetzt schneller, die Stöße kamen ausholender. Tief in seinen Hoden begann es zu ziehen – dieses vertraute, drängende Gefühl, das ihm sagte, dass der Höhepunkt nahte. Die Empfindlichkeit seiner Eichel hatte sich mittlerweile so gesteigert, dass jeder Millimeter ihrer Zunge, jeder Hauch ihres Atems, wie ein Blitz durch seinen Leib fuhr. Ihre Kehle umschloss ihn jetzt rhythmischer, ihr Würgen wurde zu einer Art willkommenen Druck. „Gleich … gleich kommt es mir!“, keuchte er und seine Stimme überschlug sich fast vor Wonne.
„Wehe, wehe du schluckst nicht alles hinunter, du Luder! Jeden einzelnen Tropfen, hast du gehört? Jeeeeeden EINZELNEN!“, grölte er, während die Wirtin weiter machtlos seinen Speer in ihrem Rachen parieren musste. Seine Hoden zogen sich bereits zusammen – er spürte, wie sich die heiße Ficksahne seinen Weg durch den Schaft bahnte.
Mit einem animalischen Grunzen drängte er sich so tief in ihr Maul hinein, dass seine ergrauten Schamhaare fast an ihrer Nase klebten und ihre Kehle sich noch verbissener um seinen Schaft zusammenzog – ein würgender, saugender Reflex stellte sich bei ihr ein, der seine Männlichkeit bis zum Anschlag umschloss.
,,Jeeaaaah... du schluckst... alles herunter ... du Metzeeeeeee!"
Brüllend ejakulierte er in mehreren satten Schüben, die seinen ganzen Leib erzittern ließen und fühlte, wie der erste heiße Strahl direkt in ihrer Kehle aus ihm heraus brach, gefolgt von einem zweiten, dritten – jeder kräftiger als der vorige. Der warme, klebrige Samen ergoss sich tief in ihren Rachen und er registrierte, wie sie würgen musste, wie ihre Kehle sich heftiger um seine Eichel legte und dabei die letzte Spur seiner Flüssigkeit aus ihm heraus massierte.
Dabei hielt er sie fest an ihrem roten Schopf gepackt und presste ihr Gesicht unerbittlich gegen sein Becken, während er sichtlich das Gefühl ihrer verzweifelten Schluckbewegungen genoss, die seinen Samen Schluck für Schluck hinunter beförderten. Die Wirtin hustete und würgte unter der Flut und als sie versuchte, den Kopf letztendlich zurückzuziehen, hielt er sie weiter eisern fest, bis sie gezwungenermaßen den letzten bitteren Tropfen restlos hinunter gewürgt hatte.
Als er sich schließlich bis zur Neige in sie ergossen hatte, klebten seine Hoden förmlich an ihrem Kinn. Er ließ ihren Kopf befriedigt los und streichelte ihr stattdessen gönnerhaft über das zerzauste Haar, während sein Atem noch schwer und keuchend ging.
,,Das hast du gut gemacht, meine kleine Tavernen Kebse", murmelte er erschöpft und ließ sich bäuchlings auf sie fallen, so dass sein Kopf, nach dem er sich weiter auf ihren Körper hinunter geschoben hatte, schwer auf und zwischen ihren gewaltigen, von seinen Misshandlungen noch geröteten Brüsten zu liegen kam. Ihr Busen war warm und weic, und er spürte deutlich ihr wild pochendes Herz unter seiner Wange.
,,Umarm deinen stattlichen Stecher ruhig", murmelte er mit schwerer, zufriedener Stimme, während seine Hand träge über ihre Hüfte strich.
Christina hustete erbarmungswürdig und rang um Fassung, während ihr die Tränen immer noch still über die Wangen liefen und der bittere Nachgeschmack seiner Ficksahne in ihrem Rachen geradezu brannte. Ihre zittrigen Hände, die hilflos in der Luft gehangen hatten, legten sich eine schließlich auf seinen Hinterkopf und die andere auf seinen breiten Rücken. Nicht aus einer plötzlichen Zuneigung heraus, sondern aus dumpfer, erschöpfter Resignation, während sie weiter auf dem kalten Boden lag, umgeben von Scherben und Wein, und ihr geschändeter Leib unter dem Gewicht ihres Peinigers bebte.
,,Gib mir nur einen kleinen Moment, ja, dann schmiere ich dir auch dein Eheloch ordentlich ein. Was meinst du, wie dein unbedarfter Gemahl staunen wird, wenn er in der Nacht nach Hause kommt und seine sinnliche Frau so wunderbar geweitet und geschmiert vorfindet und sich verstört fragt... warum dem so ist?"
Nach für sie unendlichen Minuten der Demütigung, wo der Ritter auf ihr lag und sich an ihr gütlich tat, beendete Rudolf sein Nuckeln und Lecken an ihren saftigen Brüsten. Er biss zum Abschluss nochmal mehrmals herzhaft hinein, was der Wirtin weitere Tränen in die Augen trieb und sie ihre Zähne zusammenbeißen ließ, um nicht aufschreien zu müssen. Er hob schließlich lauernd den Kopf, leckte sich mit der Zunge über die Lippen und grinste fies.
,,Genug ausgeruht, meine feiste Dirne. Jetzt rammeln wir, bis die Mäuse vor Staunen über meine Standhaftigkeit aus ihren Löchern gekrochen kommen!" Er lachte rau über seinen eigenen Scherz, während seine Hände bereits grob ihre Beine ungeduldig auseinander zwängten.
Christina spürte den kalten Stein unter ihren Schenkeln plötzlich intensiver und versuchte instinktiv die Beine wieder zusammen zu pressen, doch der Adlige warf sich mit seinem ganzen beleibten Körper dazwischen und benutzte seine Knie, um sie mit Gewalt zu öffnen, während er ihre Hände mit den seinen auf den Boden nagelte. Danach rieb er seinen – inzwischen wieder halbsteifen – Prügel an ihrer Fotze. Ihre Scham war anfangs trocken, die leicht raue Haut seiner Eichel rieb über ihre empfindlichen Schamlippen, dass sie sich schmerzhaft zusammen krampften. Der Druck war hart, fast scheuernd und sie verzog das Gesicht.
Doch mit jedem weiteren Reiben, bei jedem Vor- und Zurückgleiten, wo seine inzwischen pralle Eichel ihre Schamlippen teilte und wieder freigab – geschah etwas, das sie mit wachsender Verzweiflung und tiefer Scham erfüllte. Eine zähe, warme Feuchtigkeit begann sich zwischen ihren Schenkeln zu sammeln. Es war nicht der flüssige Ausfluss der Erregung, den sie von sich kannte – es war mehr ein regelrechtes Fluten, das ihre trockene Spalte von innen heraus glitschig werden ließ. Die Feuchtigkeit drang bis zu seinem Schaft vor und ließ sein Reiben nun geschmeidiger, beinahe wollüstig werden.
Sie spürte zu deutlich, wie ihr Körper sie verriet: Jeder sanftere Zug seiner Schwanzspitze über ihren Kitzler ließ ein unwillkürliches Zucken durch ihren Unterleib fahren und jede seiner Berührungen entlockte ihrem Inneren einen neuen Schwall dieser demütigenden Nässe, während er ihr provokant in die Augen schaute.
Als sie es letztendlich nicht mehr aushielt und vor Scham ihre Augen schloss, herrschte er sie an, dass sie ihn gefälligst anschauen sollte. „Augen auf! Du wirst zusehen, wie ich dich auseinandernehme, du Heuchlerin!“
Sie gehorchte und ihre Blicke trafen sich. In seinen Augen triumphierte die pure Begierde an ihrer Erniedrigung; in ihren sah man den Kampf zwischen Angst, Abscheu und dem unerklärlichen Verrat ihres eigenen Fleisches.
Und mit jedem weiteren Reiben seines Gliedes an ihrer Spalte, mit jedem Vor und Zurück, wo seine pralle Eichel ihre Schamlippen teilte und wieder freigab, gedieh ihre verräterische Nässe. Jener weibliche Tau, den sie sich nicht erklären konnte, an sich selbst in diesem Moment so verabscheute und der ihr jetzt die Schamesröte bis in die Haarspitzen trieb, weil ihr Körper sie dermaßen im Stich ließ.
Rudolf bemerkte ihre Feuchtigkeit mit äußerster Genugtuung und führte geschwind eine Hand zwischen ihre Beine. Sein Grinsen wurde eine Spur breiter und er ließ seine schwieligen Finger durch ihre feuchte Ritze gleiten, um sie dann vor ihren Augen langsam auseinanderzuziehen, sodass sich glänzende, zähe Fäden zwischen seinen Fingern spannten. Er genoss es sichtlich, ihr zu zeigen, dass ihr Körper längst bereit war.
,,Sieh dir das an! Kaum hast du eine stramme Männer Rute an deiner vernachlässigten Fotze spüren dürfen, läufst du schon wie ein undichter Weinschlauch aus! Dabei hab ich noch nicht einmal richtig angefangen!", stichelte er gegen sie.
,,Bitte... nicht weitermachen...", flüsterte Christina heiser und wand ihr Gesicht peinlich berührt zur Seite, doch Rudolf dachte gar nicht daran, gerade jetzt aufzuhören. Er wollte sie aufspalten und besitzen.
„Bitte nicht?“, äffte er sie nach und rieb seinen mittlerweile wieder voll erigierten Prügel genüsslich an ihrer schmatzenden Möse weiter – aber vorerst ohne in sie einzudringen, nur um sie weiter zu quälen. Die schmatzenden Geräusche ihrer eigenen Feuchtigkeit, die sich mit dem Reiben seines Schaftes vermischten, waren für sie die größte Pein.
„Dein Körper verlangt doch längst nach meinem Prügel, du heuchlerisches Miststück! Deine triefende Fotze schreit förmlich danach, endlich ordentlich ausgefüllt zu werden. Hat dein alter Wirt dich je so begehrt? Hat er dich je so nass gemacht? Wurdest du je von der bloßen Berührung seines Schwengels an deinem Unterleib so zum Zittern gebracht?“
Die Wirtin schluchzte ohnmächtig auf und ihre Hände, die bisher kraftlos neben ihr auf dem Boden gelegen hatten, krallten sich in den Stoff seines Wamses. ,,Um Gottes Willen, lasst ab von mir! Mein Sohn ist oben, und wenn er..."
„Dein Sohn?“, unterbrach Rudolf sie mit einem verächtlichen Schnauben und setzte seine Eichel an ihrem mittlerweile glitschigen Eingang an. Er spürte, wie die feuchten Schamlippen wie zwei weiche, warme Lippen um seine Eichel saugten, kaum dass er sie berührte.
„Der Milchbart kann kaum noch auf den Beinen stehen vor lauter Schwelgen in seinen Hochzeitserinnerungen. Den werde ich mit einem Hieb niederschlagen, wenn er sich hierher wagt. Sei also schön still, wenn du nicht willst, dass ich ihn mit etwas anderem absteche, als ich es mit seiner drallen Mutter vorhabe!“
Er schob die Eichel ein Stückchen in sie hinein – nur die Spitze, vielleicht ein Fingerbreit – um zu verdeutlichen, womit er sie abstechen wollte. Sofort umschloss ihn ihre heiße, schleimige Scheide von allen Seiten. Der Druck war fest, die Wände pulsierten unwillkürlich um seine Eichel, als wollten sie ihn willkommen heißen. Ein Schauer der Lust durchlief ihn. Christina indes stieß ein unterdrücktes Wimmern aus – halb Schmerz, halb etwas anderes. Er zog sich gleich wieder zurück, ließ die Eichel an ihrem Eingang entlanggleiten und genoss das verzweifelte Zucken ihrer Hüften, mit dem sie ihm unbewusst folgte.
,,Dein Leib hat längst für dich entschieden, Weib. Spürst du nicht, wie deine Scheide meinen Schwert in sich hinein saugen will? Wie sie pulst und bettelt, endlich ihrer Bestimmung nachzukommen?"
,,Das ist nicht wahr... das ist nicht...", stieß die Wirtin unter Tränen hervor, aber ihr Körper, nein ihre Feigheit, strafte sie Lügen. Bei jedem Zurückziehen seines Gliedes hob sich ihr Becken unwillkürlich, als wolle es ihn wieder einfangen, und ihre Schenkel, die ihn eben noch abwehren wollten, lagen nun schlaff und besiegt gegen seine Hüften und warteten auf seine unweigerliche Eroberung ihres ehelichen Eingangs.
‘Wenn ich mich nicht wehre, wird er nicht gewalttätig, hinterlässt keine sichtbaren Spuren an meinem Körper, und es ist schneller vorbei. Niemand wird je davon erfahren’, dachte sie verzweifelt und war zugleich verwirrt über die Reaktion ihres Körpers.
Ihre Scham vermischte sich mit einer verbotenen, selbst verabscheuenden Neugier, während sie die Mutter Gottes innig um Beistand an flehte, dass dieser Kelch an ihr vorbeiginge.
„Gleich... gleich wirst du mein sein, du scheinheilige Hure!“, versprach Rudolf mit schwerer, vor Erregung belegter Stimme und positionierte seine aufgeblähte Schwanzspitze abermals an ihrer Pforte. Sein ganzer Leib spannte sich an und er holte tief Luft, um sich mit einem einzigen, triumphalen Stoß bis zum Anschlag in die dralle Wirtin so heftig zu versenken, dass sie es ihr Leben lang nicht vergessen würde und freute sich schon auf den Schmerz und die Erniedrigung, die er bei jedem seiner Stöße in ihren Augen unweigerlich sehen würde.
Er schaute ihr ganz tief in ihre grünen Augen, wollte keinen Moment ihrer Pein verpassen. In diesem Augenblick, ganz plötzlich, wie aus dem Nichts, spürte er jedoch etwas mit aller Macht gegen seine Hoden prallen. Ein unsäglicher, blinder Schmerz durchfuhr ihn, als ob jemand ihm ein glühendes Eisen zwischen die Beine rammte.
Er heulte auf wie ein getroffenes Tier und kippte auf Christina herunter, die Hände versuchte er reflexartig, aber vergeblich zwischen seine Beine zu klemmen, während ihm die Übelkeit die Kehle hoch kroch und sich sein Magen schmerzhaft zusammenzog.
,,Du verdammtes Schwein! Weg von meiner Mutter!", brüllte Sebastian, der Sohn der Wirtin und holte erneut mit dem Fuß aus. Aber seine Kumpane packten den noch immer vor Schmerz gekrümmten Rudolf an den Armen und zerrten ihn schon von der arg mitgenommenen Christina herunter, die sofort versuchte, ihren aufgeschlitzten Rock und das zertrennte Mieder notdürftig zusammenzuhalten.
Sophie, die zierliche junge Braut, stand mit weit aufgerissenen Augen am Eingang, ihre Hände hielt sie sich an den Mund, während sie kreidebleich war. Sie hatte sich gefragt, was ihre Schwiegermutter im Keller so lange trieb und war ihr letztendlich nach geschlichen. Und was sie darauf sah, hatte sie dermaßen schockiert, dass sie Hals über Kopf die Treppen hinauf gestürmt war, um Sebastian und seine Freunde zur Hilfe zu holen.
Sie schüttelte heftig ihren kleinen Kopf, um die abscheuliche Erinnerung zu vertreiben, die sich in ihrem Hirn festgebrannt hatte. Der Fremde hatte auf ihrer Schwiegermutter gekniet, drückte und knetete mit beiden Händen gleichzeitig ihre Brüste, während er seine Männlichkeit unentwegt zwischen ihre Lippen geschoben hatte. Sein haariger Hintern und die Gluckslaute, die Christina von sich gab, hätten ihr fast das Herz vor Abscheu zum Stillstand gebracht.
,,Hauen wir ihm die Zähne heraus!", rief einer von Sebastians Kameraden, und sie begannen, den noch immer vor Schmerz halb bewusstlosen Edelmann, der sich dennoch aufrappelte und fliehen wollte, die Stufen hinaufzuprügeln. Ihre Fäuste trafen ihn immer wieder ins Gesicht, gegen die Rippen, in die Magengrube, während er stolperte und taumelte und sich währenddessen kaum auf den Beinen halten konnte.
Oben im Schankraum angelangt, fiel er schließlich schwer geschlagen zu Boden und das überraschte Grölen der Gäste brandete wie eine Welle über ihm auf. Doch Sebastian und seine Freunde traten weiter auf den am Boden liegenden Fremden ein, während dieser die Arme schützend über den Kopf beugte und undeutlich lallte: ,,Lasst ab... bin ein Adeliger... Neffe des Burgherrn nebenan... er wird... fürchterlich rächen, wenn... mir etwas antut..."
Die Gäste lachten höhnisch auf. ,,Der ehrenwerte alte Burgherr?", rief der Wirtssohn, der noch immer sein Gemüt nicht an dem Fremden gestillt hatte. ,,Der hat mit so einem Lumpen wie dir bestimmt nichts zu schaffen! Sein Neffe ist übrigens in der letzten Schlacht gefallen, das weiß doch mittlerweile jeder! Du willst dich nur mit fremden Federn schmücken, du erbärmlicher Hundsfott!"
Es hagelte noch mehr Schläge und Tritte auf den am Boden Liegenden. Doch plötzlich trat der Gerber, der sich während des Tumults über Rudolfs zurückgelassenen Jutesack hergemacht hatte, vor die Menge und zog ein Schwert sowie Teile einer verbeulten Rüstung hervor.
,,Seht doch her!", rief er und hielt die Fundstücke hoch. ,,Der Kerl ist vielleicht doch kein dahergelaufener Strolch! Das Wappen auf dem Brustharnisch... das ist tatsächlich das Wappen des Burgherrn!"
Ein unruhiges Raunen ging durch die Menge. Die Schläge und Tritte wurden zögerlicher, und die Mienen nachdenklicher.
In diesem Augenblick hatte Christina sich soweit hergerichtet, wie es in der Eile möglich war und schleppte sich die Treppen hinauf. Ihr zerrissenes Kleid war notdürftig mit mehreren Fäden zusammengeflickt, doch ihre Haare fielen in wirren Strähnen um ihr verweintes Gesicht und untermalten, wie schändlich es ihr im Keller ergangen war. Sie stürzte auf ihren Sohn zu und fiel ihm in die Arme, während sie ihren Kopf an dessen Brust drückte.
,,Mutter! Was hat dieser Schuft Euch angetan?", fragte ihr Sohn mit vor Zorn bebender Stimme, während er sie fest an sich presste. In seiner jugendlichen Naivität wollte er, dass es jeder mithörte, damit die Menge sich auf den Fremden stürzte. In diesem Gerangel konnte man den Unhold vielleicht den Garaus machen, ohne dass die Schuld auf jemanden bestimmtes fiel.
Die Wirtin schluckte hingegen schwer. Sie spürte die Blicke aller auf sich, neugierige, mitleidige, manche sogar lüstern. Sie dachte daran, wie sensationsgeil der Müller, der Gerber und der Schweinezüchter sich auf ihre Geschichte stürzen und sie in Windeseile verbreiten würden. Wenn nur einer von ihnen erfuhr, was der Bastard dort unten tatsächlich mit ihr getan hatte, war ihr Ruf in der gesamten Umgebung ruiniert. Sie würde als beschmutzte Ware gelten, ihr Mann würde sie vielleicht verstoßen, zumindest ihr eine Teilschuld geben und sie womöglich verachten. Auch ihre Kinder würden unter der Schande leiden. Vor allem Anna müsste sich ständiger Nachstellungen in der Schenke erwehren, von ihr selber ganz zu schweigen.
,,Der Fremde...", begann sie mit zittriger, aber fester Stimme und hob den Kopf, so dass alle sie hören konnten, ,,er hat mir nichts Schändliches antun können!"
Sie blickte liebevoll ihren Sohn an. ,,Du und deine tapferen Freunde kamt zur rechten Zeit und habt mich vor einer Notzucht gerettet, bevor... bevor er damit beginnen konnte."
Sie sprach die Worte laut und deutlich aus, damit jeder im Schankraum sie vernahm und sich hütete, sie in Zukunft als vogelfrei anzusehen. Rudolf allerdings, der verprügelt und halb besinnungslos noch am Boden lag, spuckte verächtlich das Blut aus dem Mund und lachte heiser auf.
,,Nichts Schändliches... ha! Deine Mutter hat mir bis zum Anschlag die Flöte gespielt und meinen Hodensaft restlos ausgeschlürft, wie die beste Hure im Frauenhaus! Sie hat meine Eier geleckt wie..."
Ein harter Tritt von Sebastian gegen sein Kinn ließ ihn unmittelbar verstummen. ,,Halt dein verdammtes Maul, du Lügner! Niemand glaubt ein einziges Wort aus deinem dreckigen Mund!"
Doch der Gerber und Schweinezüchter sahen sich kurz mit großen Augen an und erwischten sich gegenseitig dabei, wie ihre Hände genüsslich an ihre Schritte gingen. Die Vorstellung, was die dralle Wirtin mit ihren vollen Lippen an dem Fremden gemacht haben sollte, beflügelte bereits ihre Fantasie.
Aber dann, zwischen unzähligen weiteren eingesteckten Schlägen und Tritten, lallte Rudolf schließlich die Namen seiner Rettung heraus. Es waren die Namen seiner verstorbenen Eltern, deren tragisches Schicksal, obwohl schon Jahrzehnte vergangen, allen im Umland bekannt war und die man ehrfürchtig mit Respekt aussprach.
Sebastian hielt inne. Seine Faust, die er zum nächsten Schlag ausgeholt hatte, verharrte in der Luft. Ein altgedienter Fuhrknecht trat vor und packte Rudolf am zerrissenen Wams, zog ihn ein Stück hoch und schüttelte ihn durch.
,,Nimm ja nicht den Namen des ehrenwerten Kreuzritters und seiner verstorbenen Gemahlin in den Mund, du Lump!", zischte er ihm ins zerschlagene Gesicht.
Sebastian kochte noch immer vor Hass. Er musste hilflos mit ansehen, wie aufgewühlt seine Mutter war, wie ihre Hände zitterten und ihre Augen rot und geschwollen waren, während ihre Lippen aufgedunsen schienen. Ihr Anblick und der Gedanke, dass vielleicht der schmutzige Lurch, dieses Hundsfotts, sich zwischen die Lippen seiner Mutter gedrängt hatt und sich dort erleichtert haben könnte, ließ die Wut erneut in ihm auflodern. Getrieben von einem unbändigen Zorn, trat er mit aller Kraft dem Ritter ein letztes Mal zwischen die Beine. Rudolf krümmte sich mit einem erstickten Schrei, während der Wirtssohn sich drohend über ihn beugte.
,,Falls du die Wahrheit über deine Herkunft gesagt hast, behalten wir dein Schwert und deine Rüstung vorerst als Ausgleich! Wenn dein Burgherr kommt und deine Geschichte bestätigen kann, sehen wir weiter, ob du dein Zeug noch brauchst! Auf jeden Fall werden wir ihm den schändlichen Versuch von dir ausführlich berichten. Er hat schon vor zwei Jahren einen seiner Burg Wächter entmannen und aufhängen lassen, als dieser sich an einer verheirateten Hörigen vergriffen hatte. Aus diesem Schlamassel wirst du so bald nicht wieder herausfinden. Und jetzt verschwinde aus unserer Schenke, bevor ich es mir anders überlege!"
Andreas, Annas Verlobter, trat zu seinem Freund und zog ihn ein Stück beiseite. Er senkte die Stimme zu einem eindringlichen Flüstern, während er einen finsteren Blick auf den am Boden kauernden Rudolf warf.
,,Lass uns diesem feigen Kerl hier und jetzt die Eier abschneiden. Solche Menschen geben niemals Ruhe, das weißt du so gut wie ich. Solange niemand weiß, dass er hier jemals gewesen ist, können wir ihn diskret verschwinden lassen. Ein namenloses Grab im Wald, und kein Hahn kräht mehr nach ihm!"
Sebastian zögerte. Er hasste Gewalt, aber dieser Wicht hätte es verdient, dann glitt sein Blick zu den Gesichtern der anderen Gäste, zum Gerber, der das Schwert des Ritters noch immer in den Händen hielt und es staunend betrachtete, zum Schweinezüchter, dessen verschlagene Äuglein zwischen dem gestürzten Edelmann und seiner Mutter hin und her huschten und der sich mit der Zunge über die feisten Lippen leckte, während er diskret versuchte ihre Blößen eingehender zu studieren.
Er sah Sophie, die ihm mit blassem Gesicht und angstvoll aufgerissenen Augen zunickte, als wollte sie ihn warnen. Sie hatte ihm vorher berichtet, wie seine Mutter dem Gerber und dem Schweinezüchter noch vor kurzem vor den Kopf gestoßen hatte, während er draußen Wasserlassen war. Diesen beiden war nicht mehr zu trauen. Sie würden so eine Gelegenheit nicht verstreichen lassen, um es seiner Mutter heimzuzahlen.
,,Nein", flüsterte er schließlich zu Andreas und schüttelte bedauernd den Kopf. ,,Wir können hier nicht allen trauen, dass sie dicht halten. Sie würden uns verpfeifen. Und dann hängt man uns alle. Nein, mein Freund, das kann ich nicht riskieren!"
Andreas wollte widersprechen, aber Sebastian legte ihm die Hand auf die Schulter und drückte sie fest. ,,Hilf mir, ihn lieber gebührend hinauszuwerfen!"
Gemeinsam packten sie Rudolf schließlich an den Armen und schleiften ihn zur Tür. Der Ritter stolperte und fluchte, während das Gelächter über ihm zusammenschlug. Ein letzter, harter Tritt in den Arsch beförderte ihn durch die Tür, und er landete der Länge nach im mit Kot durchmengten Matsch der Gasse.
,,Und lass dich hier nie wieder blicken!", rief Sebastian ihm drohend hinterher.
Rudolf rappelte sich nach einiger Zeit mühsam auf, und rieb mit einer Hand seinen Hintern. Er wandte sich noch einmal um, während seine Augen vor blankem Hass regelrecht glühten.
,,Dafür werdet ihr... bezahlen!", brüllte er, die Faust zum Himmel erhoben.
,,Diese Schmach... werde ich euch tausendfach heimzahlen, und wenn es das... Letzte ist, was ich tue! Euch und deiner... schwanzlutschenden Mutter, dein junges Weib und sogar deine Schwester werde ich all ihrer Ehre berauben und sie alle zu meinen... Huren machen! Ihr alle werdet um Gnade winseln, das schwöre ich bei allen Heiligen, so wahr ich Rudolf Dornwacht heiße!"
Mit dieser elendig langen Drohung auf den Lippen humpelte er in die Dunkelheit, bis die Schatten der Nacht ihn verschluckten und nur noch das ferne Echo seiner Verwünschungen zu ihnen herüber hallte.
Christina, die in der Tür stand und ihren Sohn wieder umklammerte, spürte ein unmerkliches Schaudern ihren Rücken hinablaufen. Auch Sophie und Anna, die sich eng aneinander drängten, obwohl die Nacht nicht sonderlich kalt war, fröstelten plötzlich. Die Racheschwüre des Ritters hallten noch lange in ihren Ohren nach, während sie die Unordnung in der Taverne beseitigten und für diesen Tag das Geschäft schlossen.
KAPITELENDE
Rudolf wischte die peinliche Erinnerung über die Ziegenhirtin mit einem Kopfschütteln beiseite. ‘Na ja’ sagte er sich, ‘nicht jede Jagd läuft wie geplant ab’. Nun allerdings, fast am Ziel, saß er einsam vor einem weiteren Becher Wein in der Schenke und versuchte, die drohende Schmach, seinen verhassten Oheim um Almosen bitten zu müssen, an diesem Abend zu ertränken.
Er hob den Becher an die Lippen, nahm einen tiefen Schluck von dem bitteren Gesöff und fragte sich, wo zum Teufel seine Männer Jörg und Niklas nur blieben. Beide waren doch ein paar Jahre jünger als er und hätten längst hier auf ihn warten müssen. Sie hatten sich vor Wochen notgedrungen trennen müssen, als der Vogt von einem der Dörfer um Erfurt sie durch seine berittenen Knechte verfolgen ließ, nachdem sie zusammen die Köhlerin Klara an den Hurenwirt Heinz verschachert hatten, damit sie genug finanzielle Mittel für die Rückreise nach Hause hatten. Drei dieser Knechte hatten sie bei ihrer Flucht erschlagen, und danach hatten sie notgedrungen ausgemacht, getrennte Wege zu gehen und sich in dieser Taverne zu treffen.
Es war nicht nur ein alter Trick, um die Verfolger zu verwirren. Rudolf war auch davon ausgegangen, dass seine Kameraden mehr Spuren als er hinterlassen würden und so etwaige Häscher von seiner eigenen Fährte ablenken. Letztendlich war er ein Edelmann im Gegensatz zu seinen Mannen.
‘Hatten die Männer des Vogts seine Mannen tatsächlich erwischt’, fragte er sich und ballte unwillkürlich die Faust um seinen Becher, sodass die Knöchel weiß hervortraten. ‘Das wäre nicht gut. Verdammte Scheiße’, er brauchte seine beiden verbliebenen Männer um sich, ansonsten würde er wie ein dahergelaufener Bittsteller vor seinem Onkel auftreten müssen.
Allein, ohne Gefolge, ohne jeglichen Anschein von Macht oder Einfluss. Schon der Gedanke daran ließ ihm die Nackenhaare aufstellen und zeichnete die Röte, die der Wein in seinem Gesicht hervorgerufen hatte, wieder aus seinem Gesicht.
,,Verflucht sollen sie alle sein!", entfuhr es ihm leise aber inbrünstig und er ließ seinen Becher so hart auf den Tisch krachen, dass der Wein überschwappte und eine dunkle Lache auf dem vernarbten Holz bildete. Mit einem tiefen Seufzer lehnte er sich in die Schatten seiner Ecke zurück, die Stirn in Falten gelegt und starrte finster in die flackernde Flamme der Talg Fackel, als könne sie ihm die Antwort auf die Frage geben, die ihn fortwährend quälte: Waren Jörg und Niklas ergriffen worden, oder würden sie doch noch mit voranschreiten des Abends durch die Tür dieser verfluchten Schenke treten?
Sophies Schwägerin Anna hingegen merkte nichts von den Sorgen des heruntergekommenen Adeligen. Sie war im selben Alter von achtzehn Lenzen, aber von gänzlich anderem Schlag als die schüchterne Gemahlin ihres Bruders. Wo Sophie sich versteckte, blühte Anna regelrecht auf. Sie besaß eine sinnliche Figur mit kupferrotem Haar, das in dicken, widerspenstigen Locken über ihren Rücken fiel und im Schein der Talg Fackeln wie geschmolzenes Kupfer funkelte. Ihr schönes, herzförmiges Gesicht wurde von zahlreichen Sommersprossen geziert und ihr Busen war eine Spur größer als der ihrer Schwägerin und zeichnete sich verheißungsvoll unter dem eng geschnürten Mieder ab, während ihre einladenden Hüften bei jedem Schritt verführerisch schwangen und manch durstigen Knecht den Becher fester umklammern ließen.
Gemeinsam mit ihrer Mutter Christina versorgte sie die Gäste sowohl an der Theke, als auch im Schankraum. Ihre Mutter, eine dralle Matrone von sechsunddreißig Jahren, hatte feuerrote Haare, die einen Ton dunkler waren als die ihrer Tochter. Gerade trug sie sie offen, da kurz vorher ihre Haube in einen Trog gefallen war. Die schweren Wellen, die ihr über die Schultern fielen, waren eine beeindruckende Erscheinung, die kein Mann so schnell vergaß.
Ihre Oberweite war gewaltig und wurde von ihrem Kleid, welches an der Brust ein kleinwenig Ausschnitt zeigte, nur notdürftig gebändigt, so dass bei jedem Bücken der helle Ansatz ihrer prallen Brüste aufblitzte. Ihre weiblichen Hüften waren eine Spur breiter und rundlicher als die ihrer Tochter. Geschaffen zum Kinderkriegen, wie die alten Weiber im Dorf anerkennend raunten, und ihr Mund ging von einer Wange zur nächsten und war wie gemacht zum herzhaften Lachen. Die beiden Frauen unterhielten die Gäste an diesem Abend abwechselnd mit Geschichten und Anekdoten von der kürzlich stattgefundenen Hochzeitsfeier von Sophie und Sebastian.
,,Und da stand mein Bruderherz, der gute Bräutigam, das Herz tief in die Hosen gerutscht, während der Pfarrer schon zur Segnung ansetzen wollte!", rief Anna mit einem koketten Lachen und schlug mit der flachen Hand auf einen Tisch, wo die Gäste an einer langen Bank saßen, dass die Becher plötzlich im Gleichtakt mit ihren Herzen hüpften, da jeder nur Augen für Annas Wonnehügeln hatte. Einige Handwerker grölten beifällig und ein alter Kaufmann prustete in seinen Wein, während er über sie unschicklich fantasierte.
Ihre Mutter stimmte mit ein und wischte sich mit dem Handrücken eine Lachträne aus dem Augenwinkel. ,,Ach, und wie meine Schwiegertochter dann puterrot anlief, als die Brautjungfer den Brautstrauß fallen ließ und ihr dabei das halbe Mieder aufging. Das hättet ihr sehen sollen, beide Mädel wären am liebsten vor Scham im Erdboden versunken!"
Die Gäste johlten und klopften mit den Fäusten auf die Holztische, während Anna bereits zur nächsten Anekdote ansetzte, dabei blieb ihre Hand provokant auf ihre Hüfte gestützt. Ihre Möpse wippten dabei so einladend, dass mehr als ein Knecht seinen Blick nicht von ihr lösen konnte.
Der frische Bräutigam Sebastian saß unterdessen zu Tisch, zusammen mit seinen besten drei Freunden, darunter auch der Verlobte seiner Schwester. Andreas, ein breitschultriger Schmiedegeselle mit von Ruß geschwärzten Händen und einem gutmütigen Gesicht, zwinkerte ihm gerade zu. Sebastian lachte herzhaft. Er konnte die ganzen Einladungen auf das Wohl des jungen Ehepaares beim besten Willen nicht ausschlagen und becherte ordentlich mit, während ihm einer seiner Freunde immer wieder nachschenkte und breit grinsend auf die Schulter klopfte.
,,Auf dass dein bestes Stück nie schlaff werde, Bruder!", rief einer von ihnen und hob den Krug.
,,Und auf dass deine Sophie es stets zu schätzen wisse!", fügte ein anderer hinzu, woraufhin Sebastian ein wenig errötete und die Flucht in einem großen Schluck aus seinem Becher suchte.
Rudolf beobachtete das Treiben aus seiner dunklen Ecke heraus mit wachsender Verachtung. ‘Wäre ich hier der Herr auf diesem elenden Lande’, sinnierte er und kratzte mit seinen Fingernägeln über dem Tisch. ‘Dann hätte sich das junge Paar vor Scham wochenlang nicht in der Öffentlichkeit zeigen können. Die Schmach, die ich den beiden mit dem Recht der ersten Nacht in ihrer Hochzeitsnacht verpasst hätte, wäre ihnen Unterhaltung genug gewesen.’
Die Vorstellung, wie er, der gnädige Herr, sich zwischen die zitternden, hellen Schenkel der jungfräulichen Braut geworfen und sie unter dem erzwungenen Beisein ihres frisch Angetrauten rücksichtslos entjungfert hätte, während dieser mit geballten Fäusten und wässrigem Blick hätte zusehen müssen, ließ ihn schon steinhart werden.
‘Ja verdammt, mit tränennassen Augen hätte der Bräutigam dann beobachten müssen, wie der Prügel seines Herrn sich genüsslich in dem Heiligtum seiner Herzallerliebsten wieder und wieder schmatzend versenkte.’ Allein der Gedanke daran ließ ihn schon sabbernd lechzen und einen weiteren tiefen Schluck aus seinem Becher nehmen.
‘Genau diese Art von Schmach hätte nämlich dafür gesorgt, dass zumindest jetzt keine heitere Stimmung in der Taverne aufkommen würde. Zumindest nicht bei dem frisch vermählten Ehepaar. Stattdessen würde bedrücktes Schweigen herrschen, unterbrochen höchstens vom leisen Geheul der Braut und dem ohnmächtigen Zähneknirschen des Hahnreis, wenn sein Herr am nächsten Tag allein aus Bosheit die Taverne besuchen und die Geschichte seiner Hochzeitsnacht, laut prahlend, zum besten wiedergeben würde’, stellte er sich amüsiert vor.
Er hätte jetzt zumindest in Ruhe über seine Angelegenheiten nachdenken und sich ordentlich besaufen können, wenn sein Oheim nicht so ein Versager als Grundherr gewesen wäre und sein Recht der ersten Nacht nicht so kümmerlich ungenutzt ließe.
Ruhe, Schweigen. Ja, das war gut, so gehörte es sich schließlich. So sollte sich das Gesinde verhalten, still verharren und höchstens leise winseln, wenn es ihrem Herr gerade gelüstete, sie zu seinem Vergnügen zu benutzen. Ein bitteres Zucken umspielte seine Lippen, während er einen weiteren tiefen Schluck Wein nahm und das süße, längst vergangene Bild der fuchsroten Köhlerin vor seinem inneren Auge aufstieg. Wie ihre kleinen Füße verzweifelt gezuckt und ihre Zehen sich vor Schmerz gekrümmt hatten, als er sie in den kleinen Hintern gefickte hatte, während ihr gefesselter Gatte vom Tisch aus, zu jedem seiner Stöße in dessen Weib, mit aufschrie. In solchen Momenten wünschte er sich, dass er noch ein, zwei Tage länger bei der Köhlerin geblieben wäre.
Die Bewirtung der Gäste für den heutigen Abend überließ unterdessen Sebastian wie immer seiner Mutter Christina und seiner Schwester Anna, die sich auch an stressigen Tagen nicht nehmen ließen, die Männer mit ihrem losen Mundwerk zu unterhalten. Doch später am Abend, nachdem die meisten Gäste bereits abgezogen waren und nur noch die hartgesottensten Zecher ausharrten, nahm Anna mit einem koketten Lachen neben ihrem Verlobten Andreas Platz, griff sich kurzerhand seinen halb geleerten Becher und becherte munter mit.
Christina war nämlich kurz vorher zu ihr getreten, hatte sich herab gebeugt und ihr leise ins Ohr geraunt: ,,Geh nur, Kind, die verbliebenen wenigen Gäste kann ich auch alleine bedienen. Setz dich zu deinem Andreas, er wartet schon den ganzen Abend auf dich."
Was Christina ihrer Tochter aber wohlweislich verschwieg, war die wachsende Unruhe, die ihr im Nacken saß. Den fremden Gast dort in der finsteren Ecke konnte sie nicht einschätzen und das machte ihr mehr Sorge, als sie sich anmerken lassen wollte.
Er hatte ein verwittertes Gesicht, dass an ein Schlachtfeld erinnerte, von feinen Narben durchzogen war, und seine Hände, die den Becher umklammerten, waren wie große, schwielige Pranken und mit etlichen verheilten Wunden übersät, die von manch hartem Kampf zeugten. Solche Hände konnten mühelos einen Hals umfassen und gnadenlos zudrücken, ohne dass der Besitzer auch nur ins Schwitzen geriet. ‘Vielleicht war er ein ehemaliger Krieger oder etwas noch Schlimmeres, was wollte er nur in diesen friedlichen Landen?’, dachte sie besorgt.
Aber solange Annas Verlobter noch hier saß, war das Mädchen in Sicherheit. Der breite Schmiedegeselle mochte ein gutmütiger Kerl sein, aber seine Arme waren dick wie Baumäste und er liebte Anna abgöttisch. Dennoch, bei einer Schlägerei in der eigenen Taverne hatte der Wirt schließlich nur das Nachsehen und der Schaden an zerstörtem Mobiliar und zerbrochenen Krügen war meistens aus eigener Tasche zu begleichen. Weshalb sie es erst gar nicht so weit kommen lassen wollte und ihre Tochter vorsorglich aus der Schusslinie des Fremden nahm.
Ihr 15 Jahre älterer Gemahl, der tatsächliche Wirt, war heute mit dem Knecht und dem Ochsenkarren unterwegs, um die Weinvorräte aufzufüllen, weil der hiesige Weinhändler plötzlich verstorben war und sich im ganzen Umland kein Fässchen mehr hatte auftreiben lassen. Der neue Abt des nahen Klosters, dem sie als Pächter unterstanden, hatte sämtlichen Wein im gesamten Umkreis restlos aufgekauft.
Es wurde gemunkelt, dieser neue Abt habe Großes vor und strebe nach höheren Ämtern in der Kirchenhierarchie. Und wer in der Kirche aufsteigen wollte, so viel war sicher, brauchte viel Wein für die durstigen Kehlen der einflussreichen Prälaten.
Mit voranschreitendem Abend wurde es der Wirtin jedoch sichtlich unangenehm, wie der düstere Fremde, abseits aller anderen Gäste in seiner dunklen Ecke harrend, ihre große Oberweite mit zunehmender Freimütigkeit begaffte. Immer wenn sie sich zu den Tischen leicht herab beugte, um volle Becher abzustellen oder leere einzusammeln, spürte sie seine Blicke wie glühende Kohlen auf ihrem Brustansatz, der bei jeder Verbeugung aus dem Mieder quoll. Seine Augen folgten jeder ihrer Bewegungen mit der trägen Geduld eines Raubtieres, das auf den richtigen Augenblick zum Zuschlagen lauerte.
Es war ein Gefühl, das sie von früher kannte. Eine Empfindung, die sie längst überwunden geglaubt hatte. Sie fühlte sich an jene längst vergangenen Tage zurückversetzt, als ihr Gatte sie erstmals ermuntert hatte, weil das Geschäft nicht mehr gut lief und die Kaufleute aus der Stadt die Taverne immer weniger aufsuchten.
,,Weib, du solltest dich obenherum gefälligst freizügiger kleiden. Zumindest deine Wölbungen müssen im Ansatz zu sehen sein. Das zieht Kundschaft an, verstehst du? Das Geschäft will leben!"
Seine große, schwielige Faust hatte er dabei erhoben und mit einem schiefen Grinsen hinzugefügt: ,,Wenn dir allerdings einer zu nahe kommen sollte, dann Gnade ihm unser Herrgott, denn ich werde keine haben."
Anfangs, damals vor fast zwanzig Jahren, hatten die lüsternen Blicke sie verstört und abgestoßen. Sie hatte sich geschämt, war errötet und hatte versucht, ihre Blöße mit einem Tuch zu verhüllen, bis ihr Mann es ihr barsch wieder abnahm. Aber nach einigen Monaten hatte sie gelernt, diese Blicke zu ertragen und schließlich zu ignorieren. Mit einem erzwungenen Lächeln kümmerte sie sich nur noch um die Bewirtung und tratschte unverfängliches Zeug mit den Gästen, während sie die Männer, die es wagten zu dreist zu starren, in die Schranken verwies. Sie hatte eine scharfe Zunge und einen warnenden Blick über die Zeit entwickelt, die manch anzügliche Bemerkung im Keim erstickte, bevor der Gast auch nur den zweiten Satz ansetzen konnte.
Dann hatte sie Sebastian geboren, und während der Stillzeit schwollen ihre Brüste zu noch gewaltigerem Umfang an. Die Blicke der Männer wurden gieriger, die Andeutungen plumper und ihre Rückenschmerzen wurden von Woche zu Woche unerträglicher. Aber sie gewöhnte sich auch daran. An die lüsternen Blicke, die Schmerzen, die zotigen Sprüche.
Sie lernte, wie man die Gäste schlagkräftig und verbal im Zaum hielt, ohne dass gleich ihr Mann oder später ihr heranwachsender Sohn einschreiten musste. Es war zwar immer einer von ihnen anwesend, so dass kein Gast es bisher gewagt hatte, sie tatsächlich unsittlich zu berühren. Ein Blick, ein Wort, ein Heben der Augenbraue, mehr hatte es nie gebraucht.
Bis heute Abend.
Denn dieser Fremde mit seinem finsteren Blick, der da so allein und bedrohlich in seiner Ecke hockte und den Wein Becher um Becher in düsterem Schweigen hinunter stürzte, der war von einem anderem Kaliber als die üblichen Kaufleute, Fuhrknechte und Handwerker. Und die Wirtin spürte mit einem unguten Ziehen in der Magengegend, dass ihr Gatte heute womöglich den falschen Tag ausgesucht hatte, um auf eine Weinbeschaffung zu fahren.
Sie strich sich unwillkürlich eine ihrer feuerroten Strähnen aus dem Sommersprossen geprägten Gesicht, atmete tief durch und richtete sich hinter der Theke auf. Ihre Hände waren flach auf das abgegriffene Holz gestützt, während ihr Blick ein letztes Mal zu dem gefährlich aussehenden Mann in der Ecke wachsam hinüber huschte.
Obendrein schien heute irgendwie jeder die Abwesenheit ihres Gemahls bis zur Neige ausnutzen zu wollen. Christina erwachte jäh aus ihren Gedanken, als der Gerber, ein stiernackiger Kerl mit einem Gesicht voller Pockennarben und vom vielen Wein lallender Zunge, anfing, den Teufel an die Wand zu malen. Er war schon den ganzen Abend unruhig auf seinem Schemel hin und her gerutscht und hatte sie mit seinen wässrigen, vom Suff verquollenen Augen gierig verfolgt.
,,He, Wirtin!", rief er plötzlich so laut, dass selbst die Gäste an den entfernten Tischen die Köpfe hoben. ,,Was würd' denn eigentlich passieren, wenn deinem Mann ein Unglück widerfährt auf seiner Beschaffungsfahrt, hm? So 'n Ochsenkarren kippt schnell um und ein Fässchen Wein landet genauso schnell auf einem Schädel, oder ein Wegelagerer mit einer Keule und schwupps, bist du eine Witwe!"
Seine Kumpane grinsten dreckig, während Christina stocksteif vor Überraschung hinter der Theke verharrte und ihre Hände sich zu Fäusten ballten. Der Gerber rappelte sich langsam von seinem Sitz hoch, schwankte mit ausgebreiteten Armen auf sie zu und warf sich vor ihr auf die Knie, dass seine Stiefel über den Boden scharrten. Mit seinen klammen, nach Lauge und Tierhäuten stinkenden Fingern umklammerte er ihre beiden Hände und zog sie so grob zu sich herab, dass sie fast das Gleichgewicht verlor.
,,Dann würdest du mich irgendwann heiraten müssen!", grölte er mit einer Lautstärke, die keinen Zweifel ließ, dass es jeder in der Taverne hören sollte.
,,lch hab schon um dich geworben, als du noch ein zartes Mädchen warst! Weißt du noch, damals auf dem Johannisfest? Dein Vater, der alte Miesepeter, hat mich belächelt und du hast obendrein die Nase gerümpft, als wäre ich ein Abschaum von der Gasse!"
Sein Atem stank wie eine Jauchegrube und Christina wandte angewidert das Gesicht ab, was ihn nur noch mehr anstachelte. ,,Dein sauberer Herr Wirt hat dich doch nur gekriegt, weil der andere, den du wirklich wolltest, keinen eigenen Hausstand hatte damals gründen können! Meinst du, ich wüsste das nicht?"
Ein Raunen ging durch den Schankraum. Einige Gäste wechselten verlegene Blicke, andere beugten sich vor, gespannt auf die Schlammschlacht, die sich da anbahnte.
,,Und jetzt stell dir vor", lallte der Gerber weiter und drückte ihre Hände mittlerweile so fest, dass es schmerzte ,,du als Witwe, ganz allein, ohne Mann... du kannst doch unmöglich den Rest deiner Tage die Bierfahnen der Gäste ertragen wollen! Nimm mich und du hättest wieder einen strammen Mann, der sich um dich kümmert!"
Bei diesen Worten schob er sein Gesicht so dicht an ihr Mieder heran, dass Christina seinen Gesabber an ihren Brüsten spürte und letztendlich sich durchrang ihm Einhalt zu gebieten. Das Maß war voll. Mit einem Ruck entriss sie ihm ihre Hände und trat einen Schritt zurück. Ihre Augen funkelten gefährlich, und als sie antwortete, meinte sie jedes Wort auch so.
,,lch ertrage hier lieber ab und zu deine Alkoholfahne, als ein Leben lang im Ehe Lager den Gestank von Pisse und deiner Gerberei an dir!"
Einen Augenblick lang herrschte Totenstille. Dann explodierte der Schankraum vor Gelächter. Selbst die, die noch nüchtern genug waren, prusteten in ihre Becher und schlugen sich auf die Schenkel. Der Gerber klappte den Mund, wie ein Fisch auf dem Trockenen auf und zu, während ihm die Röte der Demütigung langsam den Hals hoch kroch und sein Gesicht in eine tiefe, ungesunde Purpurne Farbe tauchte.
Zugegeben, die Schärfe in ihrer Antwort war nicht beabsichtigt gewesen, aber es war nun mal heraus. Sie wusste, dass sie den Gerber mit ihren Worten zutiefst in seiner Ehre getroffen und womöglich einen zahlenden Gast für immer verprellt hatte. Aber was der Kerl sich gerade ihr gegenüber, einer ehrbaren verheirateten Frau, herausgenommen hatte, das war ungeheuerlich und schrie nach einer ordentlichen Zurechtweisung.
Zumal ihr die Männer und das, was sie zwischen den Beinen hatten, mittlerweile gestohlen bleiben konnten, jeder einzelne von ihnen. Wenn sie wirklich irgendwann einmal Witwe werden sollte, und sie betete inständig, dass der Herr diesen Tag noch viele Jahre hinausschieben möge, dann würde sie den Teufel tun und noch einmal heiraten. Lieber bliebe sie ihre eigene Herrin, als sich wieder zum Eigentum eines Mannes zu machen und von neuem all die Zugeständnisse zu erdulden, die das Ehe-Lager mit sich brachte.
Die Gesichter von einigen der Gäste verrieten ihr jedoch, dass sie noch nicht fertig waren. Ein breites, fettes Grinsen erwachte nun auf dem Antlitz des Schweinezüchters und er erhob sich schwerfällig von
seinem Platz, wobei sein Bauch unter der speckigen Tunika schwabbelte wie ein Sack voller Innereien. Er klopfte dem noch immer knienden und vor Wut bebenden Gerber mitleidig auf die Schulter, öffnete den Mund und wollte gerade seinen eigenen scherzhaften Heiratsantrag in den Raum rufen, als Christina es kommen sah und ihm harsch zuvorkam.
,,Und du!", fauchte sie und richtete einen anklagenden Finger auf ihn, dass er mitten in der Bewegung einfror. ,,Die Eber, die du züchtest, und das, was von deinem Vieh an dir haften bleibt, das riecht noch schlimmer als Pisse! Also wage es ja nicht, diesen unsinnigen Scherz fortzuführen, oder ich schwöre dir, du wirst diesen Abend nicht so schnell vergessen!"
Der Schweinezüchter klappte den Mund zu, wurde auch rot vor Zorn, hob schließlich abwehrend die Hände und setzte sich so schnell wieder hin, dass sein Hintern den Schemel fast verfehlte. Erneutes Grölen brandete auf, und viele Gäste lachten so heftig, dass ihnen Tränen in die Augenwinkeln kamen und sie mit den Fäusten auf die Tische hämmerten.
,,Die hat aber auch vor keinem Respekt!", rief ein alter Fuhrknecht anerkennend.
,,Sie ist mit der Zunge schneller als manch einer mit dem Schwert!", brüllte ein anderer und hob anerkennend seinen Becher in ihre Richtung.
In diesem Augenblick schwang die Tür zur Schenke auf, und der Stadtmüller trat herein. Er hatte sich gerade draußen die Blase erleichtert und schüttelte sich nun den letzten Rest von den Fingern, während er in den Schankraum stapfte.
Er war ein hochgewachsener Kerl mit breiten Schultern und einem auffallend attraktiven Gesicht, das von dunklen, klugen Augen und einem stets leicht hinterhältig nach oben verzogenen Mundwinkel geprägt war. Sein Haar war Mehl bestäubt und seine Hände waren kräftig vom jahrelangen Schleppen der schweren Säcke.
Er war sofort auf das Gelächter aufmerksam geworden, bahnte sich einen Weg durch die feixenden Gäste und trat von hinten an die Wirtin heran. So dicht, dass sie seinen warmen Atem im Nacken spürte und der Geruch von frischem Mehl und herbem Männerschweiß in ihre Nase stieg.
,,Diese Ehrlichkeit kennen wir ja gar nicht von dir, sinnliche Christina", raunte er mit leiser, samtiger Stimme, während seine Lippen fast ihr Ohr streiften und sein berüchtigtes Grinsen über sein Gesicht zog. ,,Und nun sag mir doch... was hättest du denn an meiner Wenigkeit als möglichen Werber auszusetzen?"
Sie fuhr überrascht herum und stand nun so dicht vor ihm, dass sie nur eine Handbreit voneinander trennte. Ihr Herz machte einen widerwilligen Satz, als sie zu ihm aufschauen musste, hinauf in dieses unverschämt schöne Gesicht mit den markanten Wangenknochen und diesem Mund, der immer so aussah, als wüsste er etwas, was kein anderer im Raum wusste.
Eigentlich, das musste sie sich widerstrebend eingestehen, war er der einzige Mann weit und breit, den sie seit langem körperlich anziehend fand. Sein Gang, seine Art, wie er sie aus diesen dunklen Augen ansah, versetzte ihrem längst abgestorbenen Inneren einen kleinen Stich, das sie irritierte.
Aber dieses hinterhältige Grinsen, das er nun wieder zur Schau trug, seine selbstgefällige, überhebliche Art, trieb sie unweigerlich zur nächsten unüberlegten Antwort.
,,Das, was euch allen Müllern anhaftet. Eure Unehrlichkeit!", stieß sie hervor und stemmte die Fäuste in die breiten Hüften. ,,Wie ihr euer Handwerk ausübt, das stinkt zum Himmel! Das Korn strecken und den Bauern das Doppelte abknöpfen, das könnt ihr, aber sobald man euch auf die Schliche kommt, versteckt ihr euch hinter euren Mehlwürmern! Mit so etwas Unehrenhaftem würde ich mich niemals zusammentun! Und damit Basta und Schluss!"
Der Müller zog eine Augenbraue hoch und sein Grinsen wurde, wenn das überhaupt möglich war, noch eine Spur breiter.
,,Schade", sprach er so leise, dass nur sie es hören konnte. ,,Dabei dachte ich, du hättest meine Blicke heute Abend durchaus erwidert, meine schöne Wirtin." Gleich verbeugte er sich auch mit einem spöttischen Kratzfuß, wandte sich um und schlenderte zu einem der hinteren Tische, als wäre nichts weiter geschehen.
Christina spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen kroch. Halb aus Zorn, halb aus etwas anderem, das sie sich selbst nicht eingestehen wollte. Sie stampfte mit dem Fuß auf, dass der Staub aus den Bodendielen, sogar durch die Binsen wirbelte und rief in den Schankraum hinein: ,,lch muss mich nun um die besonnenen Gäste kümmern, die noch ein wenig Anstand in ihrem Leibe haben!"
Dann raffte sie ihren Rock und stürmte hoch erhobenen Hauptes zur Nebenkammer in der Nähe der Theke, ohne noch einen einzigen Blick zurück auf die grölende Männerrunde zu werfen.
Kaum war sie dort angekommen, trat ihr Sophie entgegen, die dort weiter fleißig Bier und Wein zapfte. Ihr schmales Gesicht war gerötet von dem soeben Gehörten in der Schankstube und sie hielt einen leeren Weinkrug in den zierlichen Händen, den sie ratlos hin und her drehte.
,,Der Wein geht gleich zur Neige", sagte sie mit ihrer leisen, schüchternen Stimme und blickte an Christina vorbei, als scheute sie sich, ihr direkt in die Augen zu sehen.
,,Nur noch einen Becher, dann ist er alle. Ich müsste ihn vom letzten großen Krug aus der Vorratskammer füllen, den der Schwiegervater dort hoch oben im Regal abgestellt hat."
Ihre Schwiegermutter, die dringend der Gesellschaft der leidigen Freier und der stickigen, biergeschwängerten Luft des Schankraums für eine Weile entfliehen wollte, um ihr erhitztes Gemüt abzukühlen und nicht noch mehr zahlende Kundschaft zu verprellen, griff nach diesem Strohhalm zur Flucht.
,,Nein, lass nur!", sagte sie schneller, als sie beabsichtigt hatte und nahm ihr den fast leeren Krug aus den Händen und kippte den Wein in mehreren Schlucken in ihren Rachen. ,,Aaach. Das erledige ich selber. Du gehst derweil in den Schankraum und verteilst die bereits gezapften Bierkrüge an die Gäste. Ein paar von ihnen können eine Abkühlung mehr als gut gebrauchen und die anderen eine Ablenkung von ihrem Unsinn!"
Sophie nickte erleichtert nicht in das dunkle Kellergewölbe hinunter zu müssen. Sie huschte schnell an Christina vorbei in Richtung Theke, während ihre Schwiegermutter tief durchatmend den leeren Krug an ihre voluminöse Brust drückte und den vertrauten Weg durch den Schankraum einschlug.
Sie schob sich an den Tischen vorbei, den Blick dabei starr geradeaus gerichtet, um ja keinem der Gaffer Anlass für weitere alberne Anträge zu geben. Dann stieß sie die schwere Holztür auf, die den Zugang zu den in den Keller führenden Treppen verbarg. Ein kalter Luftzug schlug ihr entgegen und fuhr durch ihr dünnes Kleid, sodass es sie fröstelte. Sie nahm die erste der ausgetretenen Stufen, dann die zweite, und während sich die Dunkelheit des Kellergewölbes um sie schloss, hörte sie noch, wie hinter ihr das ferne Gelächter und Gegröle langsam verebbte und die schwere Tür mit einem dumpfen Knarren ins Schloss fiel.
Rudolf, der an diesem Abend ohnehin kaum Augen für etwas anderes als seinen Becher Wein und die dralle Wirtin gehabt hatte, erkannte selbst in seinem volltrunkenen Zustand die Gunst der Stunde mit den Instinkten eines alten Jägers. Er sah zufrieden, wie die dralle Wirtin mit dem leeren Krug in den Händen zur Kellertür stapfte, wie sie sich noch einmal empört um blickte und dann in der Dunkelheit des Abgangs verschwand.
Ein dreckiges Grinsen zog über seine Lippen, während er den Rest seines Weines hastig hinunter stürzte. Er wartete nur einen kurzen Augenblick, bis sich das allgemeine Gegröle wieder gelegt hatte und die Gäste zu ihren Zechgelagen zurückgekehrt waren. Dann erhob er sich so leise, wie es sein beleibter Körper erlaubte und schlich durch den Schankraum.
Sein Schritt war zwar nicht ganz sicher, aber sein Verstand arbeitete klar genug, um die Gelegenheit zu wittern. Mit der geübten Vorsicht eines Mannes, der in feindlichen Lagern gelernt hatte, sich unbemerkt zu bewegen, öffnete er die schwere Holztür zum Keller einen Spaltbreit und zwängte sich hindurch. Die feuchte Kälte des Gewölbes schlug ihm entgegen und vertrieb für einen Moment den Nebel des Weines aus seinem Schädel. Unter seinen Stiefeln knirschten die Stufen, während er sich Stufe um Stufe auf leisen Sohlen hinab tastete.
Kaum hatte er die Tür hinter sich so leise wie möglich ins Schloss gedrückt, hörte er, einen Raum weiter, Geräusche. Ein dumpfes Scharren von Holz auf Stein, das Keuchen einer Frau, die sich anscheinend anstrengte. Seine Hand wanderte instinktiv zum Gürtel und zog den Dolch mit einem satten, schabenden Geräusch vorsorglich aus der Scheide. Er vermutete zwar nicht, dass die Wirtin sich wie jene närrische Ziegenhirtin, die eine wahre Furie gewesen war, verhalten würde, aber sicher war sicher. Lieber den Dolch in der Hand und nicht brauchen, als ohne dazustehen, wenn die Metze doch Zicken machte.
Was er aber sah, als er um die Ecke bog, ließ seine Lenden augenblicklich mit Blut füllen. Die Wirtin stand breitbeinig und mit dem Rücken zu ihm auf einer in der Mitte hohlen Holzkiste, die Arme weit nach oben gereckt, um an den oberste Ablage des mit Staub bedeckten Weinregals zu gelangen. Ihr Rock spannte sich dabei so prall über ihrem üppigen Hintern, dass sich jede Rundung deutlich abzeichnete und ihre festen und wohlgeformten Waden blitzten unter dem hoch gerutschten Saum erregend hervor. Das hier war definitiv ein Weib nach seinem Geschmack und er freute sich schon darauf, diesen prallen Hintern mit seiner Axt ordentlich zu spalten.
,,Ah, du bist doch noch... gekommen!", rief sie plötzlich ächzend, ohne sich nach hinten umzudrehen, während sie sich weiter vergeblich nach dem schweren Weinkrug streckte, der nur noch knapp außerhalb ihrer Reichweite stand.
,,Sophie, hilf mir mal mit diesem verfluchten Ding... das steht hier so fest, als hätte es der Abt persönlich festgenagelt!"
Rudolf antwortete ihr nicht, und näherte sich ihr mit lautlosen Schritten, bis nur noch eine Nasenlänge zwischen seinem Gesicht und ihrem Hintern lag. Ihr moschusartiger weiblicher Geruch stieg ihm unmittelbar in die Nase. Es roch würzig von der langen Arbeit, aber darunter konnte er eine warme, schwere Note wahrnehmen, die bestimmt von ihrer Erregung der hitzigen Wortschlacht im Schankraum herrührte. Er sog ihn tief wie den Duft eines seltenen Weines ein und sein Prügel schwoll so heftig an, dass er gegen den Stoff drückte.
Mit einer einzigen flinken Bewegung setzte er die Klinge seines Dolches unterhalb ihres Hinterns, zwischen ihrem Schritt a, und schnitt das Unterteil ihres Rockes bis zum Saum in zwei Teile, die unmittelbar wie welke Blütenblätter auseinander fielen. Christina erstarrte mitten in der Bewegung, als sie den Luftzug um ihre Beine spürte und für einen winzigen Moment herrschte völlige Stille im Kellergewölbe, die nur durch ihr überraschtes Aufkeuchen und dem gierigen Hecheln von Rudolf unterbrochen wurde.
Der Ritter bückte sich geschwind, tauchte unter den aufgeschlitzten Rock der Wirtin und packte an ihre prallen Gesäßbacken mit beiden Händen, dass sich seine schwieligen Finger tief in das weiche, schneeweiße Fleisch hinein gruben. Er schob darauf ihre Hinterbacken grob auseinander, dass sie vor Überraschung einen erstickten Schrei ausstieß und presste sein vom Wein aufgedunsenes Gesicht zwischen ihre warmen Backen. Seine Zunge fuhr genüsslich schmatzend von ihrer Rosette bis hinunter zu ihrer bereits feucht glänzenden Spalte und wieder hinauf, während er ihren herben, intimen Geschmack auf seiner Zunge zergehen ließ.
,,Was zum Teufel -!" schrie Christina auf, als sie jedoch ihre Stimme fand, verlor sie jäh ihr Gleichgewicht und kippte seitlich von der Kiste herunter. Der große Weinkrug, den sie im letzten Moment zu fassen bekommen hatte, entglitt ihr und zerschellte mit einem ohrenbetäubenden Scheppern auf dem Steinboden, dass die Scherben in alle Richtungen flogen und eine dunkelrote Weinlache sich neben ihnen ausbreitete.
Rudolf kam schnell unter ihrem zerrissenen Rock hervor, stieß die Stofffetzen beiseite und warf sich mit seinem gesamten beleibten Gewicht auf das dralle Weib, bevor sie auch nur einen weiteren Laut ausstoßen konnte. Die Luft wurde ihr dabei aus den Lungen gepresst und ihre Augen quollen vor Entsetzen hervor, während sie verzweifelt nach Atem rang, um einen lauten Hilferuf ausstoßen zu können.
Er legte geschwind beide Hände um ihren Hals, noch bevor die Wirtin verstand was los war, dabei drückten seine Daumen sich rechts und links an ihre Luftröhre. Nicht genug, um sie bewusstlos zu machen, aber genug, um jeden Zweifel auszuräumen, wer hier das Sagen hatte.
,,Sei bloß still, du Tavernen Metze!", zischte er ihr ins Gesicht, so dass sein nach Wein stinkender Atem sie umwehte. ,,Oder ich drehe dir den Hals um, dass du nie wieder deine lästerliche Zunge gegen einen Mann erheben kannst! Hast du mich verstanden?"
Er drückte eine Spur fester zu, um seine Drohung zu unterstreichen und spürte zufrieden das Vibrieren, dass das Beben ihrer Kehle an seinen Fingern verursachte. Dieses Gefühl wollte er auch später seiner Eichel angedeihen lassen, malte er sich schon aus, was er mit ihr alles anstellen würde.
Die Wirtin röchelte, strampelte verzweifelt, ihr Gesicht lief tiefrot an und sie nickte hektisch, so weit sein Griff es zuließ. Tränen schossen ihr in die Augen, teils aus Angst, teils aus Schmerz. Da ließ er unverhofft ihren Hals los und sie sog die modrige Kellerluft in gierigen, keuchenden Zügen ein.
Kaum hatte sie jedoch Atem geschöpft, flehte sie ihn mit heiserer, brüchiger Stimme an. ,,Bitte... bitte, Herr, lasst mich in Ruhe. Ich hab Euch doch gar nichts getan... ich flehe Euch an!"
,,Recht so, winsele ruhig!", hechelte er umso erregter, während seine Augen im schwachen Schein der Talg Fackel funkelten. ,,Hast mich den ganzen Abend scharf wie ein Rettich gemacht mit deinen prachtvollen Eutern und deinem losen Mundwerk, und jetzt... jetzt wirst du dafür die Zeche zahlen!"
Er beugte sich näher zu ihrem Ohr, dass seine Bartstoppeln ihre Wange kratzten, und fügte mit einem sarkastischen Unterton hinzu: ,,Keine Angst, du siehst mich auch nie wieder... wenn du brav bleibst, muss keiner hiervon erfahren. Ich will dich schließlich auch nicht heiraten, nur ein bisschen... anzapfen... hehe!"
Mit einem Grinsen richtete er sich auf, ließ seinen Blick über ihre zerzauste, auf dem kalten Steinboden liegende Gestalt gleiten und öffnete vor Ungeduld zitternden Fingern die Verschnürung seiner Bruche. In diesem Augenblick, als er kurz abgelenkt war, bäumte Christina sich jedoch mit aller Kraft auf und versuchte ihn von sich zu stoßen. Ihre Hände stemmte sie gegen seine breite Brust, während sie gleichzeitig die Beine anzog, um ihm einen Tritt in die Weichteile zu versetzen.
Doch der Edelmann war schneller. Blitzschnell zückte er seinen Dolch und drückte ihr die flache Klinge an ihre Wange, dicht unterhalb ihres linken Auges. Das kalte Metall auf ihrer erhitzten Haut ließ sie augenblicklich vor Todesangst erstarren und ihr Widerstand erlahmte so vollständig, als hätte der Dolch ihr die Knochen aus den Gliedern gezogen.
Ein siegessicheres Lächeln umspielte seine Lippen, während er den Dolch langsam und spielerisch über ihr Kinn gleiten ließ, weiter hinab über ihren bebenden Hals, so langsam, dass sie die Schärfe des kalten Stahls deutlich spürte, bis diese schließlich zu ihrem Dekolleté gelangte. Mit einer schnellen, präzisen Bewegung schnitt er die Verschnürung ihres Mieders auf und das Kleid klaffte auseinander wie die Schale einer überreifen Frucht. Ihre gewaltigen Brüste, die nun von der Enge des Stoffes befreit waren, sprangen ins Freie und wogten im Schein der Fackel kurz hin und her, während ihre Brustwarzen dunkelrot und hart vor Angst und Kälte zugleich waren.
,,Was für herrliche... Zitzen!", stöhnte Rudolf anerkennend aus, und in seinen Augen glomm bereits ein gieriges Feuer, das nichts Gutes für die Wirtin verhieß. Er legte den Dolch nah an sich ab und langte mit beiden Händen kräftig in ihr Brustfleisch. Seine dreckigen Pranken umfassten ihre gewaltigen Brüste und walkten sie gnadenlos durch. Drückten und kneteten das weiche Fleisch, dass es zwischen seinen Fingern hervor quoll und rieben mit beiden Daumen simultan und grob über ihre abstehenden, empfindlichen Nippel.
Die Wirtin wand sich wimmernd unter ihm, ihr Atem ging dabei stoßweise vor Schmerz und Scham, aber sie wagte nicht mehr, sich ernsthaft zu wehren. Der Dolch lag außerhalb ihrer Reichweite und die Erinnerung an seinen schmerzhaften Griff um ihren Hals war noch zu frisch.
Rudolf rutschte höher auf ihrem Körper und schob sein Becken näher an ihr Gesicht heran. Er rubbelte ein wenig seinen halbsteifen Prügel wieder steif, und spürte, wie die vor Erregung feuchte Eichel an seinem eigenen Daumen entlangglitt, während er ihn kurzerhand zwischen ihren wogenden Melonen verstaute.
„Benutze deine Hände und drücke sie gegeneinander!“, keuchte er mit einem Befehl, der keinen Widerspruch duldete. „Ich will dein pralles Fleisch an meinem Riemen spüren … jedes verdammte bisschen davon!“ Die warme, samtige Haut ihrer Brüste umschloss seinen Schaft wie zwei weiche Kissen.
Christina tat verängstigt wie geheißen, presste mit beiden Händen ihre Brüste zaghaft zusammen und schloss beschämt die Augen, als könne sie so dem Geschehen entfliehen. Eine einsame Träne löste sich aus ihrem Wimpernkranz und rann ihre Wange hinab.
Doch Rudolf beachtete dies gar nicht und begann umgehend, seinen Ständer in der engen, warmen Kerbe zwischen ihren Brüsten hin und her zu bewegen, anfangs langsam und auskostend, dann mit jedem Stoß schneller und heftiger. Er spürte, wie sein Prügel in dieser weichen Umklammerung zur vollen Länge anschwoll – jede Ader schien gegen ihr Fleisch zu pochen. Der leichte Druck ihrer Hände, die sie um ihre eigenen Brüste legte, verstärkte die Reibung noch. Die feuchte Spitze seiner Eichel malte glänzende Streifen auf ihre Haut, während sie bei jedem Vorstoß gegen ihr Kinn stieß und einen nassen Fleck hinterließ. Der Geruch ihres Schweißes, vermischt mit dem moschusartigen Duft seiner eigenen Erregung, stieg ihm bereits in die Nase und betörte seine Sinne.
,,Kopf anheben und Maul auf!", befahl er mit rauer, vor Erregung belegter Stimme. ,,Du musst auch für diesen Göttersaft nicht zahlen... das geht alles aufs Haus, hehe!"
Er packte sie ungeduldig und grob an ihren Haaren und riss ihren Kopf hoch. Mit dem Dolch, den er wieder aufgehoben hatte, hielt er die Klinge warnend vor ihre Augen, bis sie schließlich widerwillig ihre vollen, breiten Lippen öffnete. Langsam, fast andächtig, schob er sich in ihren Mund hinein und sie schmeckte sofort seinen salzigen Vorlustsaft auf der Zunge, während sie ihren Kiefer schmerzhaft weit dehnen musste, um seinen dicken Schaft überhaupt aufnehmen zu können.
Im selben Moment traf ihn eine Welle von feuchter Wärme. Ihre Lippen schlossen sich zögernd um die Eichel und er spürte, wie ihre Zunge – erstarrt vor Schreck – flach unter seinem Schaft lag. Ihre Zähne streiften ihn leicht – ein unangenehmes, aber nicht schmerzhaftes Kratzen, das ihn nur noch mehr erregte. Er fühlte, wie die feuchte Hitze ihres Mundes seinen Phallus umschloss, wie die Innenseiten ihrer Wangen sich an ihm fest saugten. Ihre Atemzüge, die sie hektisch durch die Nase vollzog, ließen die Luft an seinem feuchten Schaft vorzüglich entlangstreichen.
„Aaaah. Lutsch ihn ordentlich … du Fotze, sonst setzt es was!“, knurrte der ehemalige Söldner. Weitere Tränen liefen nun ungehindert über Christinas Wange, und das Salz ihrer Demütigung vermischte sich mit dem Geschmack seiner Erregung auf ihrer Zunge. Ihr Blick war starr auf seine Klinge gerichtet, die er noch immer drohend neben ihrem Auge hielt.
Zufrieden sah der Edelmann in ihren Augen nicht nur die Angst – er registrierte ihre vollkommene Kapitulation. Der letzte Funke von Stolz, der noch vor wenigen Minuten den Gerber und den Schweinezüchter in die Schranken gewiesen hatte, war erloschen. Stattdessen glühte dort eine dumpfe, verzweifelte Unterwerfung, die seine eigene Geilheit zu schier unerträglicher Härte anwachsen ließ.
Rudolf genoss es, wie sein Prügel bei ihrem resignierten Anblick noch dicker wurde – die Adern schwollen förmlich weiter an und die Eichel pulsierte unaufhörlich gegen ihren Gaumen. Er begann, herrischer und tiefer in ihren Rachen zu stoßen. Die ersten Male traf er nur auf den weichen Widerstand ihres Zungenbeins, dann zwängte er sich weiter hinein, bis die Spitze seines Gliedes gegen die Rückwand ihres Rachens stieß. Ein Würgen entwich ihr darauf – er fühlte überdeutlich die krampfhafte Kontraktionen ihrer Kehle, wie sich die Muskeln unwillkürlich um seine Eichel zusammenzogen. Das war das Gefühl, das ihn wahnsinnig machte: diese lebendige, sich wehrende Enge, die seinen Schaft massierte, während sie gleichzeitig zu ersticken drohte.
Ihre Hände trommelten nun verzweifelt gegen seine Oberschenkel und dicke Speichelfäden liefen ihr aus den Mundwinkeln, tropften auf ihre entblößten Brüste und von dort auf den Kellerboden.
„Schau … zu mir hoch!“, keuchte er und zog fester an ihren Haaren, zwang ihren Kopf in einen unnatürlichen Winkel. Ihre Augen, glasig und von Tränen verschleiert, suchten die seinen. Er sah darin nicht nur Schmerz – er sah einen stillen, wortlosen Flehruf. ‘Bitte hör auf. Bitte lass mich gehen.’ Doch gerade dieses Flehen, diese vollkommene Ohnmacht, ließ ihn seinen Griff noch fester werden.
„Und beweg diese lose Zunge, die den ganzen Abend die Männer niedergemacht hat, unterhalb meines Schaftes! Genau so … Ooooh Gott, jaaaa! Dein Mund wurde für diesen … Moment gemacht, du Schandmaul!“
Sie gehorchte. Ihre Zunge hob sich zitternd an und leckte gehorchend über die Unterseite seines Geschlechts, während er sich weiter in ihren Schlund schob. Das feuchte, schmatzende Geräusch ihrer Bemühungen hallte im Keller für sie erniedrigend wider.
Ihre Lippen spannten sich verzweifelt um den dicken Phallus und sie hatte Mühe, Luft zu bekommen. Ihr Gesicht lief tiefrot an, viel mehr Speichel rann nun aus ihren Mundwinkeln. Ihr Blick der immer noch, wie er befohlen hatte, zu ihm widerwillig aufschaute war süß anzusehen und von ihrem salzigen Heulen getrübt, während er ihren hilflosen Zustand mit wachsender Wollust genoss.
„Oooooh Jaaaa. Endlich hat dein loses Mundwerk eine anständige Verwendung gefunden!“
Ihre zittrigen Hände lagen nun kraftlos auf seinen Hüften, jeder Widerstand war aus ihr restlos gewichen. ,,So eine stramme Wurst hattest du bestimmt noch nie zwischen deinen vollen Lippen, he?", höhnte er über ihre verzweifelten Bemühungen, ihn so schnell wie möglich zufriedenzustellen.
,,lst klar, warum du meine Männlichkeit so gierig verschlingst, du ausgehungerte Tavernenhure! Jaaaaa. Dein Gatte hat dir bisher wohl nie... das freche Maul gestopft, was? Ohhh Jaaa."
Sein Becken bewegte sich jetzt schneller, die Stöße kamen ausholender. Tief in seinen Hoden begann es zu ziehen – dieses vertraute, drängende Gefühl, das ihm sagte, dass der Höhepunkt nahte. Die Empfindlichkeit seiner Eichel hatte sich mittlerweile so gesteigert, dass jeder Millimeter ihrer Zunge, jeder Hauch ihres Atems, wie ein Blitz durch seinen Leib fuhr. Ihre Kehle umschloss ihn jetzt rhythmischer, ihr Würgen wurde zu einer Art willkommenen Druck. „Gleich … gleich kommt es mir!“, keuchte er und seine Stimme überschlug sich fast vor Wonne.
„Wehe, wehe du schluckst nicht alles hinunter, du Luder! Jeden einzelnen Tropfen, hast du gehört? Jeeeeeden EINZELNEN!“, grölte er, während die Wirtin weiter machtlos seinen Speer in ihrem Rachen parieren musste. Seine Hoden zogen sich bereits zusammen – er spürte, wie sich die heiße Ficksahne seinen Weg durch den Schaft bahnte.
Mit einem animalischen Grunzen drängte er sich so tief in ihr Maul hinein, dass seine ergrauten Schamhaare fast an ihrer Nase klebten und ihre Kehle sich noch verbissener um seinen Schaft zusammenzog – ein würgender, saugender Reflex stellte sich bei ihr ein, der seine Männlichkeit bis zum Anschlag umschloss.
,,Jeeaaaah... du schluckst... alles herunter ... du Metzeeeeeee!"
Brüllend ejakulierte er in mehreren satten Schüben, die seinen ganzen Leib erzittern ließen und fühlte, wie der erste heiße Strahl direkt in ihrer Kehle aus ihm heraus brach, gefolgt von einem zweiten, dritten – jeder kräftiger als der vorige. Der warme, klebrige Samen ergoss sich tief in ihren Rachen und er registrierte, wie sie würgen musste, wie ihre Kehle sich heftiger um seine Eichel legte und dabei die letzte Spur seiner Flüssigkeit aus ihm heraus massierte.
Dabei hielt er sie fest an ihrem roten Schopf gepackt und presste ihr Gesicht unerbittlich gegen sein Becken, während er sichtlich das Gefühl ihrer verzweifelten Schluckbewegungen genoss, die seinen Samen Schluck für Schluck hinunter beförderten. Die Wirtin hustete und würgte unter der Flut und als sie versuchte, den Kopf letztendlich zurückzuziehen, hielt er sie weiter eisern fest, bis sie gezwungenermaßen den letzten bitteren Tropfen restlos hinunter gewürgt hatte.
Als er sich schließlich bis zur Neige in sie ergossen hatte, klebten seine Hoden förmlich an ihrem Kinn. Er ließ ihren Kopf befriedigt los und streichelte ihr stattdessen gönnerhaft über das zerzauste Haar, während sein Atem noch schwer und keuchend ging.
,,Das hast du gut gemacht, meine kleine Tavernen Kebse", murmelte er erschöpft und ließ sich bäuchlings auf sie fallen, so dass sein Kopf, nach dem er sich weiter auf ihren Körper hinunter geschoben hatte, schwer auf und zwischen ihren gewaltigen, von seinen Misshandlungen noch geröteten Brüsten zu liegen kam. Ihr Busen war warm und weic, und er spürte deutlich ihr wild pochendes Herz unter seiner Wange.
,,Umarm deinen stattlichen Stecher ruhig", murmelte er mit schwerer, zufriedener Stimme, während seine Hand träge über ihre Hüfte strich.
Christina hustete erbarmungswürdig und rang um Fassung, während ihr die Tränen immer noch still über die Wangen liefen und der bittere Nachgeschmack seiner Ficksahne in ihrem Rachen geradezu brannte. Ihre zittrigen Hände, die hilflos in der Luft gehangen hatten, legten sich eine schließlich auf seinen Hinterkopf und die andere auf seinen breiten Rücken. Nicht aus einer plötzlichen Zuneigung heraus, sondern aus dumpfer, erschöpfter Resignation, während sie weiter auf dem kalten Boden lag, umgeben von Scherben und Wein, und ihr geschändeter Leib unter dem Gewicht ihres Peinigers bebte.
,,Gib mir nur einen kleinen Moment, ja, dann schmiere ich dir auch dein Eheloch ordentlich ein. Was meinst du, wie dein unbedarfter Gemahl staunen wird, wenn er in der Nacht nach Hause kommt und seine sinnliche Frau so wunderbar geweitet und geschmiert vorfindet und sich verstört fragt... warum dem so ist?"
Nach für sie unendlichen Minuten der Demütigung, wo der Ritter auf ihr lag und sich an ihr gütlich tat, beendete Rudolf sein Nuckeln und Lecken an ihren saftigen Brüsten. Er biss zum Abschluss nochmal mehrmals herzhaft hinein, was der Wirtin weitere Tränen in die Augen trieb und sie ihre Zähne zusammenbeißen ließ, um nicht aufschreien zu müssen. Er hob schließlich lauernd den Kopf, leckte sich mit der Zunge über die Lippen und grinste fies.
,,Genug ausgeruht, meine feiste Dirne. Jetzt rammeln wir, bis die Mäuse vor Staunen über meine Standhaftigkeit aus ihren Löchern gekrochen kommen!" Er lachte rau über seinen eigenen Scherz, während seine Hände bereits grob ihre Beine ungeduldig auseinander zwängten.
Christina spürte den kalten Stein unter ihren Schenkeln plötzlich intensiver und versuchte instinktiv die Beine wieder zusammen zu pressen, doch der Adlige warf sich mit seinem ganzen beleibten Körper dazwischen und benutzte seine Knie, um sie mit Gewalt zu öffnen, während er ihre Hände mit den seinen auf den Boden nagelte. Danach rieb er seinen – inzwischen wieder halbsteifen – Prügel an ihrer Fotze. Ihre Scham war anfangs trocken, die leicht raue Haut seiner Eichel rieb über ihre empfindlichen Schamlippen, dass sie sich schmerzhaft zusammen krampften. Der Druck war hart, fast scheuernd und sie verzog das Gesicht.
Doch mit jedem weiteren Reiben, bei jedem Vor- und Zurückgleiten, wo seine inzwischen pralle Eichel ihre Schamlippen teilte und wieder freigab – geschah etwas, das sie mit wachsender Verzweiflung und tiefer Scham erfüllte. Eine zähe, warme Feuchtigkeit begann sich zwischen ihren Schenkeln zu sammeln. Es war nicht der flüssige Ausfluss der Erregung, den sie von sich kannte – es war mehr ein regelrechtes Fluten, das ihre trockene Spalte von innen heraus glitschig werden ließ. Die Feuchtigkeit drang bis zu seinem Schaft vor und ließ sein Reiben nun geschmeidiger, beinahe wollüstig werden.
Sie spürte zu deutlich, wie ihr Körper sie verriet: Jeder sanftere Zug seiner Schwanzspitze über ihren Kitzler ließ ein unwillkürliches Zucken durch ihren Unterleib fahren und jede seiner Berührungen entlockte ihrem Inneren einen neuen Schwall dieser demütigenden Nässe, während er ihr provokant in die Augen schaute.
Als sie es letztendlich nicht mehr aushielt und vor Scham ihre Augen schloss, herrschte er sie an, dass sie ihn gefälligst anschauen sollte. „Augen auf! Du wirst zusehen, wie ich dich auseinandernehme, du Heuchlerin!“
Sie gehorchte und ihre Blicke trafen sich. In seinen Augen triumphierte die pure Begierde an ihrer Erniedrigung; in ihren sah man den Kampf zwischen Angst, Abscheu und dem unerklärlichen Verrat ihres eigenen Fleisches.
Und mit jedem weiteren Reiben seines Gliedes an ihrer Spalte, mit jedem Vor und Zurück, wo seine pralle Eichel ihre Schamlippen teilte und wieder freigab, gedieh ihre verräterische Nässe. Jener weibliche Tau, den sie sich nicht erklären konnte, an sich selbst in diesem Moment so verabscheute und der ihr jetzt die Schamesröte bis in die Haarspitzen trieb, weil ihr Körper sie dermaßen im Stich ließ.
Rudolf bemerkte ihre Feuchtigkeit mit äußerster Genugtuung und führte geschwind eine Hand zwischen ihre Beine. Sein Grinsen wurde eine Spur breiter und er ließ seine schwieligen Finger durch ihre feuchte Ritze gleiten, um sie dann vor ihren Augen langsam auseinanderzuziehen, sodass sich glänzende, zähe Fäden zwischen seinen Fingern spannten. Er genoss es sichtlich, ihr zu zeigen, dass ihr Körper längst bereit war.
,,Sieh dir das an! Kaum hast du eine stramme Männer Rute an deiner vernachlässigten Fotze spüren dürfen, läufst du schon wie ein undichter Weinschlauch aus! Dabei hab ich noch nicht einmal richtig angefangen!", stichelte er gegen sie.
,,Bitte... nicht weitermachen...", flüsterte Christina heiser und wand ihr Gesicht peinlich berührt zur Seite, doch Rudolf dachte gar nicht daran, gerade jetzt aufzuhören. Er wollte sie aufspalten und besitzen.
„Bitte nicht?“, äffte er sie nach und rieb seinen mittlerweile wieder voll erigierten Prügel genüsslich an ihrer schmatzenden Möse weiter – aber vorerst ohne in sie einzudringen, nur um sie weiter zu quälen. Die schmatzenden Geräusche ihrer eigenen Feuchtigkeit, die sich mit dem Reiben seines Schaftes vermischten, waren für sie die größte Pein.
„Dein Körper verlangt doch längst nach meinem Prügel, du heuchlerisches Miststück! Deine triefende Fotze schreit förmlich danach, endlich ordentlich ausgefüllt zu werden. Hat dein alter Wirt dich je so begehrt? Hat er dich je so nass gemacht? Wurdest du je von der bloßen Berührung seines Schwengels an deinem Unterleib so zum Zittern gebracht?“
Die Wirtin schluchzte ohnmächtig auf und ihre Hände, die bisher kraftlos neben ihr auf dem Boden gelegen hatten, krallten sich in den Stoff seines Wamses. ,,Um Gottes Willen, lasst ab von mir! Mein Sohn ist oben, und wenn er..."
„Dein Sohn?“, unterbrach Rudolf sie mit einem verächtlichen Schnauben und setzte seine Eichel an ihrem mittlerweile glitschigen Eingang an. Er spürte, wie die feuchten Schamlippen wie zwei weiche, warme Lippen um seine Eichel saugten, kaum dass er sie berührte.
„Der Milchbart kann kaum noch auf den Beinen stehen vor lauter Schwelgen in seinen Hochzeitserinnerungen. Den werde ich mit einem Hieb niederschlagen, wenn er sich hierher wagt. Sei also schön still, wenn du nicht willst, dass ich ihn mit etwas anderem absteche, als ich es mit seiner drallen Mutter vorhabe!“
Er schob die Eichel ein Stückchen in sie hinein – nur die Spitze, vielleicht ein Fingerbreit – um zu verdeutlichen, womit er sie abstechen wollte. Sofort umschloss ihn ihre heiße, schleimige Scheide von allen Seiten. Der Druck war fest, die Wände pulsierten unwillkürlich um seine Eichel, als wollten sie ihn willkommen heißen. Ein Schauer der Lust durchlief ihn. Christina indes stieß ein unterdrücktes Wimmern aus – halb Schmerz, halb etwas anderes. Er zog sich gleich wieder zurück, ließ die Eichel an ihrem Eingang entlanggleiten und genoss das verzweifelte Zucken ihrer Hüften, mit dem sie ihm unbewusst folgte.
,,Dein Leib hat längst für dich entschieden, Weib. Spürst du nicht, wie deine Scheide meinen Schwert in sich hinein saugen will? Wie sie pulst und bettelt, endlich ihrer Bestimmung nachzukommen?"
,,Das ist nicht wahr... das ist nicht...", stieß die Wirtin unter Tränen hervor, aber ihr Körper, nein ihre Feigheit, strafte sie Lügen. Bei jedem Zurückziehen seines Gliedes hob sich ihr Becken unwillkürlich, als wolle es ihn wieder einfangen, und ihre Schenkel, die ihn eben noch abwehren wollten, lagen nun schlaff und besiegt gegen seine Hüften und warteten auf seine unweigerliche Eroberung ihres ehelichen Eingangs.
‘Wenn ich mich nicht wehre, wird er nicht gewalttätig, hinterlässt keine sichtbaren Spuren an meinem Körper, und es ist schneller vorbei. Niemand wird je davon erfahren’, dachte sie verzweifelt und war zugleich verwirrt über die Reaktion ihres Körpers.
Ihre Scham vermischte sich mit einer verbotenen, selbst verabscheuenden Neugier, während sie die Mutter Gottes innig um Beistand an flehte, dass dieser Kelch an ihr vorbeiginge.
„Gleich... gleich wirst du mein sein, du scheinheilige Hure!“, versprach Rudolf mit schwerer, vor Erregung belegter Stimme und positionierte seine aufgeblähte Schwanzspitze abermals an ihrer Pforte. Sein ganzer Leib spannte sich an und er holte tief Luft, um sich mit einem einzigen, triumphalen Stoß bis zum Anschlag in die dralle Wirtin so heftig zu versenken, dass sie es ihr Leben lang nicht vergessen würde und freute sich schon auf den Schmerz und die Erniedrigung, die er bei jedem seiner Stöße in ihren Augen unweigerlich sehen würde.
Er schaute ihr ganz tief in ihre grünen Augen, wollte keinen Moment ihrer Pein verpassen. In diesem Augenblick, ganz plötzlich, wie aus dem Nichts, spürte er jedoch etwas mit aller Macht gegen seine Hoden prallen. Ein unsäglicher, blinder Schmerz durchfuhr ihn, als ob jemand ihm ein glühendes Eisen zwischen die Beine rammte.
Er heulte auf wie ein getroffenes Tier und kippte auf Christina herunter, die Hände versuchte er reflexartig, aber vergeblich zwischen seine Beine zu klemmen, während ihm die Übelkeit die Kehle hoch kroch und sich sein Magen schmerzhaft zusammenzog.
,,Du verdammtes Schwein! Weg von meiner Mutter!", brüllte Sebastian, der Sohn der Wirtin und holte erneut mit dem Fuß aus. Aber seine Kumpane packten den noch immer vor Schmerz gekrümmten Rudolf an den Armen und zerrten ihn schon von der arg mitgenommenen Christina herunter, die sofort versuchte, ihren aufgeschlitzten Rock und das zertrennte Mieder notdürftig zusammenzuhalten.
Sophie, die zierliche junge Braut, stand mit weit aufgerissenen Augen am Eingang, ihre Hände hielt sie sich an den Mund, während sie kreidebleich war. Sie hatte sich gefragt, was ihre Schwiegermutter im Keller so lange trieb und war ihr letztendlich nach geschlichen. Und was sie darauf sah, hatte sie dermaßen schockiert, dass sie Hals über Kopf die Treppen hinauf gestürmt war, um Sebastian und seine Freunde zur Hilfe zu holen.
Sie schüttelte heftig ihren kleinen Kopf, um die abscheuliche Erinnerung zu vertreiben, die sich in ihrem Hirn festgebrannt hatte. Der Fremde hatte auf ihrer Schwiegermutter gekniet, drückte und knetete mit beiden Händen gleichzeitig ihre Brüste, während er seine Männlichkeit unentwegt zwischen ihre Lippen geschoben hatte. Sein haariger Hintern und die Gluckslaute, die Christina von sich gab, hätten ihr fast das Herz vor Abscheu zum Stillstand gebracht.
,,Hauen wir ihm die Zähne heraus!", rief einer von Sebastians Kameraden, und sie begannen, den noch immer vor Schmerz halb bewusstlosen Edelmann, der sich dennoch aufrappelte und fliehen wollte, die Stufen hinaufzuprügeln. Ihre Fäuste trafen ihn immer wieder ins Gesicht, gegen die Rippen, in die Magengrube, während er stolperte und taumelte und sich währenddessen kaum auf den Beinen halten konnte.
Oben im Schankraum angelangt, fiel er schließlich schwer geschlagen zu Boden und das überraschte Grölen der Gäste brandete wie eine Welle über ihm auf. Doch Sebastian und seine Freunde traten weiter auf den am Boden liegenden Fremden ein, während dieser die Arme schützend über den Kopf beugte und undeutlich lallte: ,,Lasst ab... bin ein Adeliger... Neffe des Burgherrn nebenan... er wird... fürchterlich rächen, wenn... mir etwas antut..."
Die Gäste lachten höhnisch auf. ,,Der ehrenwerte alte Burgherr?", rief der Wirtssohn, der noch immer sein Gemüt nicht an dem Fremden gestillt hatte. ,,Der hat mit so einem Lumpen wie dir bestimmt nichts zu schaffen! Sein Neffe ist übrigens in der letzten Schlacht gefallen, das weiß doch mittlerweile jeder! Du willst dich nur mit fremden Federn schmücken, du erbärmlicher Hundsfott!"
Es hagelte noch mehr Schläge und Tritte auf den am Boden Liegenden. Doch plötzlich trat der Gerber, der sich während des Tumults über Rudolfs zurückgelassenen Jutesack hergemacht hatte, vor die Menge und zog ein Schwert sowie Teile einer verbeulten Rüstung hervor.
,,Seht doch her!", rief er und hielt die Fundstücke hoch. ,,Der Kerl ist vielleicht doch kein dahergelaufener Strolch! Das Wappen auf dem Brustharnisch... das ist tatsächlich das Wappen des Burgherrn!"
Ein unruhiges Raunen ging durch die Menge. Die Schläge und Tritte wurden zögerlicher, und die Mienen nachdenklicher.
In diesem Augenblick hatte Christina sich soweit hergerichtet, wie es in der Eile möglich war und schleppte sich die Treppen hinauf. Ihr zerrissenes Kleid war notdürftig mit mehreren Fäden zusammengeflickt, doch ihre Haare fielen in wirren Strähnen um ihr verweintes Gesicht und untermalten, wie schändlich es ihr im Keller ergangen war. Sie stürzte auf ihren Sohn zu und fiel ihm in die Arme, während sie ihren Kopf an dessen Brust drückte.
,,Mutter! Was hat dieser Schuft Euch angetan?", fragte ihr Sohn mit vor Zorn bebender Stimme, während er sie fest an sich presste. In seiner jugendlichen Naivität wollte er, dass es jeder mithörte, damit die Menge sich auf den Fremden stürzte. In diesem Gerangel konnte man den Unhold vielleicht den Garaus machen, ohne dass die Schuld auf jemanden bestimmtes fiel.
Die Wirtin schluckte hingegen schwer. Sie spürte die Blicke aller auf sich, neugierige, mitleidige, manche sogar lüstern. Sie dachte daran, wie sensationsgeil der Müller, der Gerber und der Schweinezüchter sich auf ihre Geschichte stürzen und sie in Windeseile verbreiten würden. Wenn nur einer von ihnen erfuhr, was der Bastard dort unten tatsächlich mit ihr getan hatte, war ihr Ruf in der gesamten Umgebung ruiniert. Sie würde als beschmutzte Ware gelten, ihr Mann würde sie vielleicht verstoßen, zumindest ihr eine Teilschuld geben und sie womöglich verachten. Auch ihre Kinder würden unter der Schande leiden. Vor allem Anna müsste sich ständiger Nachstellungen in der Schenke erwehren, von ihr selber ganz zu schweigen.
,,Der Fremde...", begann sie mit zittriger, aber fester Stimme und hob den Kopf, so dass alle sie hören konnten, ,,er hat mir nichts Schändliches antun können!"
Sie blickte liebevoll ihren Sohn an. ,,Du und deine tapferen Freunde kamt zur rechten Zeit und habt mich vor einer Notzucht gerettet, bevor... bevor er damit beginnen konnte."
Sie sprach die Worte laut und deutlich aus, damit jeder im Schankraum sie vernahm und sich hütete, sie in Zukunft als vogelfrei anzusehen. Rudolf allerdings, der verprügelt und halb besinnungslos noch am Boden lag, spuckte verächtlich das Blut aus dem Mund und lachte heiser auf.
,,Nichts Schändliches... ha! Deine Mutter hat mir bis zum Anschlag die Flöte gespielt und meinen Hodensaft restlos ausgeschlürft, wie die beste Hure im Frauenhaus! Sie hat meine Eier geleckt wie..."
Ein harter Tritt von Sebastian gegen sein Kinn ließ ihn unmittelbar verstummen. ,,Halt dein verdammtes Maul, du Lügner! Niemand glaubt ein einziges Wort aus deinem dreckigen Mund!"
Doch der Gerber und Schweinezüchter sahen sich kurz mit großen Augen an und erwischten sich gegenseitig dabei, wie ihre Hände genüsslich an ihre Schritte gingen. Die Vorstellung, was die dralle Wirtin mit ihren vollen Lippen an dem Fremden gemacht haben sollte, beflügelte bereits ihre Fantasie.
Aber dann, zwischen unzähligen weiteren eingesteckten Schlägen und Tritten, lallte Rudolf schließlich die Namen seiner Rettung heraus. Es waren die Namen seiner verstorbenen Eltern, deren tragisches Schicksal, obwohl schon Jahrzehnte vergangen, allen im Umland bekannt war und die man ehrfürchtig mit Respekt aussprach.
Sebastian hielt inne. Seine Faust, die er zum nächsten Schlag ausgeholt hatte, verharrte in der Luft. Ein altgedienter Fuhrknecht trat vor und packte Rudolf am zerrissenen Wams, zog ihn ein Stück hoch und schüttelte ihn durch.
,,Nimm ja nicht den Namen des ehrenwerten Kreuzritters und seiner verstorbenen Gemahlin in den Mund, du Lump!", zischte er ihm ins zerschlagene Gesicht.
Sebastian kochte noch immer vor Hass. Er musste hilflos mit ansehen, wie aufgewühlt seine Mutter war, wie ihre Hände zitterten und ihre Augen rot und geschwollen waren, während ihre Lippen aufgedunsen schienen. Ihr Anblick und der Gedanke, dass vielleicht der schmutzige Lurch, dieses Hundsfotts, sich zwischen die Lippen seiner Mutter gedrängt hatt und sich dort erleichtert haben könnte, ließ die Wut erneut in ihm auflodern. Getrieben von einem unbändigen Zorn, trat er mit aller Kraft dem Ritter ein letztes Mal zwischen die Beine. Rudolf krümmte sich mit einem erstickten Schrei, während der Wirtssohn sich drohend über ihn beugte.
,,Falls du die Wahrheit über deine Herkunft gesagt hast, behalten wir dein Schwert und deine Rüstung vorerst als Ausgleich! Wenn dein Burgherr kommt und deine Geschichte bestätigen kann, sehen wir weiter, ob du dein Zeug noch brauchst! Auf jeden Fall werden wir ihm den schändlichen Versuch von dir ausführlich berichten. Er hat schon vor zwei Jahren einen seiner Burg Wächter entmannen und aufhängen lassen, als dieser sich an einer verheirateten Hörigen vergriffen hatte. Aus diesem Schlamassel wirst du so bald nicht wieder herausfinden. Und jetzt verschwinde aus unserer Schenke, bevor ich es mir anders überlege!"
Andreas, Annas Verlobter, trat zu seinem Freund und zog ihn ein Stück beiseite. Er senkte die Stimme zu einem eindringlichen Flüstern, während er einen finsteren Blick auf den am Boden kauernden Rudolf warf.
,,Lass uns diesem feigen Kerl hier und jetzt die Eier abschneiden. Solche Menschen geben niemals Ruhe, das weißt du so gut wie ich. Solange niemand weiß, dass er hier jemals gewesen ist, können wir ihn diskret verschwinden lassen. Ein namenloses Grab im Wald, und kein Hahn kräht mehr nach ihm!"
Sebastian zögerte. Er hasste Gewalt, aber dieser Wicht hätte es verdient, dann glitt sein Blick zu den Gesichtern der anderen Gäste, zum Gerber, der das Schwert des Ritters noch immer in den Händen hielt und es staunend betrachtete, zum Schweinezüchter, dessen verschlagene Äuglein zwischen dem gestürzten Edelmann und seiner Mutter hin und her huschten und der sich mit der Zunge über die feisten Lippen leckte, während er diskret versuchte ihre Blößen eingehender zu studieren.
Er sah Sophie, die ihm mit blassem Gesicht und angstvoll aufgerissenen Augen zunickte, als wollte sie ihn warnen. Sie hatte ihm vorher berichtet, wie seine Mutter dem Gerber und dem Schweinezüchter noch vor kurzem vor den Kopf gestoßen hatte, während er draußen Wasserlassen war. Diesen beiden war nicht mehr zu trauen. Sie würden so eine Gelegenheit nicht verstreichen lassen, um es seiner Mutter heimzuzahlen.
,,Nein", flüsterte er schließlich zu Andreas und schüttelte bedauernd den Kopf. ,,Wir können hier nicht allen trauen, dass sie dicht halten. Sie würden uns verpfeifen. Und dann hängt man uns alle. Nein, mein Freund, das kann ich nicht riskieren!"
Andreas wollte widersprechen, aber Sebastian legte ihm die Hand auf die Schulter und drückte sie fest. ,,Hilf mir, ihn lieber gebührend hinauszuwerfen!"
Gemeinsam packten sie Rudolf schließlich an den Armen und schleiften ihn zur Tür. Der Ritter stolperte und fluchte, während das Gelächter über ihm zusammenschlug. Ein letzter, harter Tritt in den Arsch beförderte ihn durch die Tür, und er landete der Länge nach im mit Kot durchmengten Matsch der Gasse.
,,Und lass dich hier nie wieder blicken!", rief Sebastian ihm drohend hinterher.
Rudolf rappelte sich nach einiger Zeit mühsam auf, und rieb mit einer Hand seinen Hintern. Er wandte sich noch einmal um, während seine Augen vor blankem Hass regelrecht glühten.
,,Dafür werdet ihr... bezahlen!", brüllte er, die Faust zum Himmel erhoben.
,,Diese Schmach... werde ich euch tausendfach heimzahlen, und wenn es das... Letzte ist, was ich tue! Euch und deiner... schwanzlutschenden Mutter, dein junges Weib und sogar deine Schwester werde ich all ihrer Ehre berauben und sie alle zu meinen... Huren machen! Ihr alle werdet um Gnade winseln, das schwöre ich bei allen Heiligen, so wahr ich Rudolf Dornwacht heiße!"
Mit dieser elendig langen Drohung auf den Lippen humpelte er in die Dunkelheit, bis die Schatten der Nacht ihn verschluckten und nur noch das ferne Echo seiner Verwünschungen zu ihnen herüber hallte.
Christina, die in der Tür stand und ihren Sohn wieder umklammerte, spürte ein unmerkliches Schaudern ihren Rücken hinablaufen. Auch Sophie und Anna, die sich eng aneinander drängten, obwohl die Nacht nicht sonderlich kalt war, fröstelten plötzlich. Die Racheschwüre des Ritters hallten noch lange in ihren Ohren nach, während sie die Unordnung in der Taverne beseitigten und für diesen Tag das Geschäft schlossen.
KAPITELENDE