Die Postkutsche - deutsche Fassung

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Language: English Stories | Deutsche Geschichten
Consent: Noncon | Consensual
Length: Flash | Short | Medium | Long
LGBT: Lesbian | Gay | Trans
Theme: Gang Rape | Female Rapist | SciFi | Fantasy
Blue
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Re: Die Postkutsche

Post by Blue »

Kapitel 21 - Spaziergang

Jake ließ seine Hand langsam wieder hinab zur Stiefelette gleiten, ohne sie völlig von Claire wegzunehmen.

Dieses Mal sah Claire ihm direkt in die Augen. Und bemerkte dort ein merkwürdiges Flackern. Ein Flackern, das nicht nur von den Flammen des nahen Lagerfeuers kam.
Sie begann trotz der Hitze zu frösteln. „Du bist schon ein merkwürdiger Mann, Jake.“

„Das hast du vorhin schon gesagt.“

„Ich meinte es auch so.“

Jake grinste sie verschlagen an. „Und trotzdem sitzt du noch neben mir?“

Claire schwieg und überlegte. Wohin hätte sie auch gehen können? Die Männer hätten es ihr sicher nicht erlaubt, aufzustehen. Aber vielleicht auch deshalb, weil sie immer noch nicht glauben konnte, dass von diesem Mann wirklich Gefahr ausging.

Jake beugte sich wieder ein wenig zu ihr. „Du hast wirklich keine Ahnung, oder?“
Claire schüttelte langsam den Kopf.

Miriam hatte jedes Wort, das die beiden gewechselt hatten, gehört. Und sie hatte auch den Wechsel des Tonfalls in Jakes Stimme bemerkt. Sie sah die beiden einen Moment lang nachdenklich an, bevor sie sich an Claire wandte.
„Claire“, sagte sie ruhig, aber mit deutlich warnendem Unterton. „Ich glaube, du solltest besser herüber zu mir kommen.“

Jake wandte sich amüsiert an Miriam. „Warum? Wir unterhalten uns doch gerade bestens!“

Miriam antwortete nicht. Ihr Blick blieb fest auf ihm liegen.

Blue hatte die Szene ebenfalls verfolgt. Laut räuspernd spuckte er den abgekauten Grashalm aus, stand auf und trat zu Miriam. Er streckte ihr auffordernd die Hand entgegen.
„Kommen Sie, Madam.“
Miriam sah erstaunt zu ihm auf. „Wohin?“
„Wir machen einen kleinen Spaziergang. Ich muss mit Ihnen reden.“

Miriam zögerte. Irgendetwas in Blues Tonfall machte sie misstrauisch. Doch ein Blick in seine blauen Augen verriet ihr, dass er ihr keine wirkliche Wahl ließ.
Miriam reichte Blue ihre rechte Hand und ließ sich von ihm hochziehen und vom Feuer wegführen.

Claire und Jake sahen den beiden nach. Claire mit gemischten Gefühlen. Sie ahnte, dass sich die Situation damit deutlich für sie verschlechtert hatte.

Jake hingegen grinste in sich hinein. Er hatte verstanden. Blue würde ihm zumindest im Moment nicht im Wege stehen. Und offenbar wollte er auch verhindern, dass Claires Mutter sich weiter einmischte. Das machte die Sache für Jake deutlich einfacher.
Ja, jetzt war er sich sicher, dass er bei Claire zum Zuge kommen würde.
Auf welche Weise auch immer …

Jake wartete einen Augenblick, bis Miriam und Blue außer Hörweite waren.
Dann wandte er sich wieder Claire zu.

„Nun sind wir beiden Hübschen ja wohl fast alleine unter uns.“ Der kurze Nebenblick von Jake auf Caleb und Silas zeigte, dass die beiden zumindest im Moment keine Gefahr darstellten – für wen auch immer…

Claire sah in die Richtung, in der ihre Mutter verschwunden war. „Warum hat er sie mitgenommen?“

„Vielleicht wollte er einfach mit ihr reden.“

„Und warum gerade jetzt?“

Jake zuckte mit den Schultern. „Vielleicht hat er gemerkt, dass wir beide uns inzwischen ja auch ganz gut verstehen.“

Claire sah ihn lange an. „Das glaube ich nicht.“

„Nein?“
Sie schüttelte den Kopf. „Nein.“

Zum ersten Mal lag in ihrer Stimme keine Unsicherheit mehr.

Jake bemerkte es. Sein Lächeln wurde schwächer, bis sein Gesicht zu einer Maske erstarrte.
Claire rückte ein kleines Stück von ihm ab. „Ich möchte zu meiner Mutter.“

Jake sah ihr nach. Dann sagte er leise: „Ich glaube, das möchtest du besser nicht.“
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Blue
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Re: Die Postkutsche

Post by Blue »

Kapitel 22 - Miriam

Blue führte Miriam weit genug vom Feuer weg, bis sie Claire nicht mehr sehen konnte. Was Miriam überhaupt nicht behagte.
Sie zog ihre Strickjacke fester um sich und begann trotz der lauen Sommernacht zu frösteln. Dann versuchte sie, Blue in der Dunkelheit in die Augen zu sehen.

„Wer seid ihr überhaupt? Dass ihr diesen Jake befreien wollt, ist ja eindeutig. Und dass ihr das trotz der Verbrechen, die der junge Mann begangen haben soll, tut, lässt mich darauf schließen, dass ihr ziemlich eng zusammengehört.“

Blue sagte nichts.

Miriam musterte ihn weiter. „Ich vermute einmal, dieser Caleb ist der große Bruder von Jake. Die Ähnlichkeit mit ihm ist verblüffend. Auch dieser Silas hat den einen oder anderen Gesichtszug der beiden.“
Sie machte eine kurze Pause. „Auch wenn sein Charakter offensichtlich ziemlich einfältig ist.“

Ein kaum wahrnehmbares Lächeln huschte über Blues Gesicht.

Miriam bemerkte es. „Und er macht für mich den gefährlichsten Eindruck von euch vieren.“
Sie sah Blue weiterhin direkt an. „Aber was ist mit dir, Blue?“

Blue schwieg einen Moment. Dann lächelte er. „Sie stellen ziemlich viele Fragen, Madam.“

„Und Sie haben bisher keine einzige davon beantwortet.“

Blue sah sie ruhig an. „Vielleicht wollte ich erst einmal herausfinden, was für eine Frau Sie sind.“

Miriam fröstelte erneut. Diesmal war sie sich nicht sicher, ob es an der Nacht lag.

Blue betrachtete Miriam einige Sekunden schweigend. „Sie beobachten sehr genau, Madam“, fuhr Blue fort. Seine Stimme klang plötzlich etwas leiser als vorher.

„Das muss ich wohl.“

„Warum?“

Miriam sah kurz zurück in Richtung des Feuers. „Weil meine Tochter dort hinten mit einem Mann sitzt, der offensichtlich nicht der charmante Kerl ist, der er vorgibt zu sein. Die Vorwürfe, die der Sheriff ihm gegenüber erhoben hat, werden sicher nicht grundlos sein!“

Blue folgte ihrem Blick. „Jake hat Ihnen Angst gemacht.“

„Nicht nur mir.“

„Aber Ihnen mehr als Ihrer Tochter.“

Miriam wandte sich wieder ihm zu. „Sie wissen, was er vorhat.“

Blue antwortete nicht sofort. „Ich weiß, dass Jake nicht besonders geduldig ist.“

„Das war nicht meine Frage.“
Blue lächelte schwach. „Nein. Das war es nicht.“

Miriam sah ihn unverwandt an. „Warum haben Sie MICH hierhergebracht?“

Diesmal verschwand das Lächeln aus seinem Gesicht.
„Weil Sie dort drüben nichts hätten ausrichten können. Und hier bei mir sicherer sind.“
Miriam spürte plötzlich sehr deutlich, dass sie mit diesem Mann allein war. Mit dem Mann mit den blauen Augen, die manchmal sehr eiskalt wirken konnten. Und dessen Stimme nun einen merkwürdigen Unterton angenommen hatte.

Und zum ersten Mal fragte sie sich, ob es wirklich nur Claire war, die dringend Schutz benötigte.
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Naor2a
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Re: Die Postkutsche

Post by Naor2a »

Tolle Geschichte, da ist Potential drin. Bin gespannt.
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Blue
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Re: Die Postkutsche

Post by Blue »

Kapitel 23 – Die Angst setzt ein

Bei Jakes letzten Worten rückte Claire noch ein wenig weiter von ihm ab. Sie hatte endlich begriffen, dass es kein harmloser Flirt war, den Jake mit ihr begonnen hatte.
Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken, als Jakes Hand plötzlich wieder von der Stiefelette aus langsam über ihr Bein nach oben wanderte. Zunächst nur über ihren Unterschenkel, bis er den Saum des Unterrocks erreichte, der noch immer unter ihrem blauen, gemusterten Reisekleid hervorlugte. Dann schob Jake ihn mit einem Grinsen im Gesicht langsam höher. Höher und höher, bis Claires Knie zum Vorschein kamen.

Claire entfuhr ein leiser Schrei. Nicht wirklich laut, aber doch laut genug, dass ihre Mutter ihn wohl wahrnehmen würde.

Miriam wollte Blue gerade etwas erwidern, als sie diesen leisen Schrei hörte.
Sie erstarrte merklich. Zumindest für den Augenblick.
Ihr Blick ging sofort in Richtung des Feuers, von wo der Schrei gekommen war. Der Schrei von Claire! Doch Miriam konnte aus der Entfernung den Auslöser hierfür nicht erkennen.

„Was ist?“, fragte Blue ruhig. Auch er hatte den Schrei gehört und sich seinen Teil dabei gedacht. Offenbar hatte Jake nun endlich bemerkt, dass Claire keinerlei Interesse an seinen Avancen hatte! Und begann nun, andere Saiten aufzuziehen. Saiten, deren Klang Blue schon mehr als einmal gehört hatte, auch wenn er das Instrument, auf dem sie gespielt wurden, nicht kannte.

Miriam antwortete nicht. Für einen kurzen Moment hatte sich in ihre Gedanken etwas anderes eingeschlichen. Eine Erinnerung an etwas, das sie seit vielen Jahren vergessen geglaubt hatte:
Ein anderer Ort. Ein anderer Schrei. Und ein Geruch, den sie nie vergessen hatte.
Nicht nach dem Rauch eines Lagerfeuers. Sondern nach etwas anderem. Viel Süßlicherem…
Miriam schloss für einen Moment die Augen. Als sie sie wieder öffnete, stand Blue unverändert vor ihr. Seine blauen Augen ruhten nach wie vor auf ihrem Gesicht.

„Alles in Ordnung?“

Miriam zwang sich zu einem Nicken. „Ja.“

Blue sah sie weiter an. Er glaubte ihr offensichtlich nicht. „Sie sind blass geworden.“

„Es ist nichts.“

„Sicher?“
Miriam nickte erneut. Diesmal etwas bestimmter.

Doch Blue machte keine Anstalten, wieder zum Feuer zurückzugehen. Im Gegenteil. Er blieb genau dort stehen, wo er war. Nahe genug, dass Miriam seine Präsenz plötzlich sehr deutlich spürte.

Sie sah wieder in seine Augen.

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Und erneut erinnerte sie sich ganz schwach an diese in der Vergangenheit liegende Situation.
Nicht dieselbe Lage. Nicht derselbe Mann. Aber derselbe Blick!

Miriam wandte den Kopf ab. Sie wusste selbst noch nicht genau, was diese kurzen Erinnerungsrückblicke zu bedeuten hatten.

Hinter ihr knackte ein trockener Zweig. Miriam fuhr herum.
Niemand. Nur die Dunkelheit. Und irgendwo dahinter das leise Geräusch der Pferde.

Dann hörte sie Claire erneut schreien. Diesmal etwas lauter.
Miriam machte unwillkürlich einen Schritt in Richtung Feuer.

Blue stellte sich ihr in den Weg. „Ich glaube“, sagte er ruhig, „Du solltest besser hierbleiben.“

Miriam sah ihn an. Bemerkte, dass er vom höflichen, bislang immer etwas distanzierten „Sie“ zu einem deutlich unheimlicheren „Du“ übergegangen war.
Und plötzlich wusste sie nicht mehr, wovor sie mehr Angst haben sollte.
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Blue
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Re: Die Postkutsche

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Kapitel 24 – Die Angst setzt ein

Jake begann, seine Hand unter Claires blaues Kleid zu schieben. Unter den Unterrock, dessen Farbe er in der Dunkelheit nicht erkennen konnte. Und mit jedem Zentimeter, den seine Finger auf Claires Bein weiter nach oben glitt, wuchs seine Erregung. Die noch zunahm, als er auf etwas Neues stieß. Denn Claire trug unter dem Unterrock noch etwas anderes. Etwas, das sich weicher, samtiger anfühlte. Und wieder erinnerte Jake sich an den Überfall auf die Farm. An die Tochter des Ranchers. Auch sie hatte so ein Kleidungsstück getragen. Zumindest zu Beginn – bis er ihr dieses heruntergezogen hatte. Und auch sich selbst seiner Beinkleider entledigt hatte. Was sich ja später als Fehler erwiesen hatte.

Jakes Gedanken wurden von dem schrillen „NEIN! NICHT!“ unterbrochen, das Claire nun ausstieß. Und damit war ihm endgültig klar, dass er nur mit Worten nicht weiterkommen würde. Sein Griff wurde härter, fordernder. Und Claire versuchte verzweifelt, weiter von ihm wegzurücken. Was Jake aber zu verhindern wusste!

„Hiergeblieben! Jetzt fängt der Spaß doch erst an. Zumindest für mich!“

Dieses Mal war Miriam klar, dass auch Blue den Schrei vernommen haben musste. Sie drehte sich um und versuchte, in Richtung des Feuers zu rennen. In der Hoffnung, Claire irgendwie vor Jakes Übergriffen retten zu können. Doch eine harte Hand, die sich auf ihre Schulter legte, brachte sie zum Stoppen.
Hinter ihr erklang ein gefährliches Knurren: „Ich hatte doch gesagt, du solltest besser hierbleiben!“

Blue wirbelte sie herum, bis sie ihm wieder direkt gegenüberstand. Und genau diese Berührung war es, die bei Miriam eine erneute Erinnerung auslöste. Langsam begann sich der Nebel in ihrem Kopf zu lichten. Vorerst nur wenig, aber dafür nun unaufhaltsam…

An der Postkutsche hob Carter den Kopf.
Auch Elias hatte die Schreie gehört. Vor allem den letzten Ausruf von Jake.
Einen Moment sahen sich die beiden Männer schweigend an.
„Das war's“, sagte Elias leise.
Carter nickte. „Ja.“
„Genau das, was wir befürchtet haben.“
Carter zog erneut an seinen Fesseln. „Ich hätte früher etwas unternehmen müssen.“
Elias sah ihn an. „Sie hatten keine Chance, Marshal. Man hätte mit Jake schon in der Stadt kurzen Prozess machen sollen, statt ihn nach Prescott eskortieren zu wollen, um ihm dort ein faires Verfahren zu ermöglichen. Geendet hätte er hier wie dort am Galgen…“
Carter antwortete nicht.

Wieder war aus der Dunkelheit ein Geräusch zu hören. Diesmal sagte keiner von beiden etwas.

Doch die beiden waren nicht die einzigen Anwesenden am Lagerfeuer, die sich Gedanken machten.

Silas hatte Jakes Bemühungen um Claire die ganze Zeit über schmunzelnd beobachtet. Glaubte dieser junge Bursche, der offenbar noch gar nicht ganz trocken hinter den Ohren war, tatsächlich, mit Charme Claire umgarnen und verführen zu können?
Nein, Silas kannte die Weiber besser als Jake. Die verstanden nur eine Sprache: seine!

Aber Jake schien ja offenbar doch kein ganz hoffnungsloser Fall zu sein. Auch wenn Silas die Szene auf der Farm, die sich zwischen Jake und der Farmerstochter abgespielt haben musste, nicht mitbekommen hatte, da er selbst ja in der Küche mit dem Dienstmädchen beschäftigt gewesen war. Schade nur, dass die Bande im schönsten Moment unterbrochen worden war…
Und als Jake nun begann, Claire immer weiter zu belästigen, wuchs Silas Erregung von Minute zu Minute. Denn jetzt wusste er, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis auch er vom Feuer aufstehen und sich zu Claire begeben könnte.

Anders Caleb. Ja, er missbilligte die Art und Weise, wie Jake mit Frauen umging. Wie er manchmal seine Lust an ihnen auslebte. So wie im Moment an Claire. Aber auf der anderen Seite war Jake sein Bruder. Und Caleb redete sich ein, dass dieser sich wohl erst noch die Hörner abstoßen musste, bevor auch er verstehen würde, dass Frauen erobert und nicht mit Gewalt genommen werden wollten. Anders als Silas, der das auch für den Rest seines Lebens nicht begreifen würde. Umso mehr machte sich Caleb Sorgen, als er Silas Grinsen in dessen Gesicht sah, als Jake seinen offenbaren Erfolg lautstark kundtat. Und gleichzeitig ein herzzerreißender Schrei von Claire ertönte.

Unauffällig zog Caleb seinen Revolver und begann spielerisch, die Trommel zu drehen.
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Blue
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Re: Die Postkutsche

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Kapitel 25 – Eine Türe öffnet sich

Abseits des Lagerfeuers hielt Blue Miriam immer noch in seinem Griff. Der nun eisern wurde, als zunächst ein Ausruf von Jake zu hören war. Auch wenn er ihn nicht verstand, war dessen Bedeutung wohl nicht zu missdeuten. Und spätestens, als unmittelbar danach erneut Claires Schreie einsetzten, wusste Blue, dass zumindest Jake sein Ziel erreicht hatte. Sicherlich anders, als dieser es eigentlich vorgehabt hatte. Aber immerhin hatte er es erreicht. Anders als er selbst.

Als er Miriam vom Lagerfeuer weggezogen hatte, war dies aus zwei Gründen geschehen. Zum einen sollte Miriam zumindest nicht unmittelbar mitbekommen, was mit Claire wohl unweigerlich passieren würde.

Zum anderen war dies nicht ganz uneigennützig geschehen. Denn auch bei Blue hatte sich spätestens beim Anblick von Jakes Bemühungen um Claire die Lust gerührt. Nein, nicht die Lust auf Claire. Die war viel zu jung für seinen Geschmack. Aber Miriam in ihrem eher schlichten, aber doch elegantem Reisekleid hatte ihm vom ersten Moment ihrer Begegnung beim Überfall auf die Postkutsche gefallen. Und spätestens, als das Lagerfeuer seine Schatten auf ihr Gesicht geworfen und es noch reizvoller hatte aussehen lassen, hatte sich in Blue die Lust gerührt. Die Lust darauf, Miriam zu küssen. Ihre Haut zu spüren. Sie auszuziehen. Und in seinen ersten Gedanken hatte sie sich ihm hingegeben, ohne dass er die Hand gegen sie erheben hätte müssen.
Doch spätestens in den letzten Minuten war ihm – nicht zum ersten Mal übrigens – klar geworden, dass er noch immer ein hoffnungsloser romantischer Träumer war. Dessen Traum auch heute nicht in Erfüllung gehen würde.

Auch Miriam wusste die Laute vom Lagerfeuer richtig zu deuten. Sie versteifte sich, und als sie spürte, wie auch Blues Griff an ihrer Schulter immer kräftiger wurde, wie er plötzlich begann, sich von hinten an sie zu drücken, begriff sie, dass ihre Sorgen offenbar berechtigt gewesen waren.

Und dann war sie wieder da, diese Szene in ihrem Kopf. Plötzlich stand sie in einem Gemischtwarenladen hinter dem Tresen. Vor ihr standen verschiedene Gläser mit Süßigkeiten, deren betörender Duft die Kinder dazu verführen sollte, ihr Taschengeld bei ihr, der Tochter des Ladenbesitzers, auszugeben.
In ihren Gedanken hörte sie, wie sich die Ladentüre öffnete. Und sah, wie ein Mann den Laden betrat.

Doch bevor ihre Gedanken klarer wurden, wurde sie wieder in die Gegenwart gerissen. Und dann bemerkte sie etwas, das ihr bisher entgangen war.
Den Geruch des Mannes hinter ihr. Männlich, herb, dazu der Geruch eines Pferdes. Und noch etwas lag damals wie heute in der Luft:
Der Geruch nach Tod …

Und in dem Moment erinnerte sie sich an das Geschenk ihres kürzlich verstorbenen Ehegatten, das er ihr auf dem Totenbett übergeben hatte. Eine der Waffen, die er in den letzten Wochen vor seinem Tode angefertigt hatte. Diese speziell für seine Frau Miriam.
Eine kleine Derringer-Pistole. Die sich gut unter einem Frauenrock verstecken ließ.

Oder eben in einer Stiefelette.
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Blue
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Re: Die Postkutsche

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Kapitel 26 – Die Entjungferung

Claires schriller Schrei „Nein, nicht!“ erregte Jake nur noch mehr. Ja, er hatte es lange genug im Guten versucht, bei ihr zum Zuge zum können. Aber offenbar war alles umsonst gewesen. Hinterher könnte zumindest niemand der Anwesenden behaupten, dass er ohne Umschweife über Claire hergefallen wäre. Aber nun war der Druck endgültig zu groß. Wieder einmal würde er sich eine Frau mit Gewalt nehmen müssen. Dieses Mal aber nicht einfach eine billige, betrunkene Salonhure, sondern eine offenbar vornehme, gut erzogene junge Dame. Was den Reiz für ihn noch erhöhen würde! Und wer weiß, vielleicht war Claire ja sogar noch Jungfrau? Jake hatte jedenfalls vor, das herauszufinden. Und zwar jetzt!

Jake, der die ganze Zeit direkt neben Claire gelegen hatte, richtete sich auf. Dann setzte er sich auf Claires Oberschenkel, so dass diese keine Chance bekommen würde, sich ernsthaft zu wehren.
Ein Blick in Claires Augen zeigte ihm die Angst, die die junge Frau nun hatte. Erstmal wirklich Angst – Todesangst!

Und Claire: sie sah in Jakes Augen nur eines – eine unbändige Lust. Lust auf sie!

In einem letzten Akt der Verzweiflung versuchte Claire, sich unter Jake hervorzuwälzen. Umsonst. Selbst der Gedanke, ihm mit ihren Fingernägeln das Gesicht zu zerkratzen, schlug fehl, weil Jake ihre Absicht rechtzeitig erkannte und ihre Handgelenke packte, diese über ihren Kopf schob und dort mit einer einzigen Hand fest in den Dreck drückte. Während die freie Hand begann, ihre noch von ihrem Reisekleid bedeckte Brust zu drücken.

Noch nie hatte ein Mann Claire auf diese Art und Weise berührt. Geschweige denn, überhaupt in irgendeiner Art und Weise sexuell berührt oder gar belästigt. Denn ihre Eltern schienen immer allgegenwärtig um sie herum gewesen zu sein und hatten sie auch vor dummen Sprüchen junger Männer, die Claire immer gerne hinterhergesehen hatten, bewahrt. Doch nun war ihr Vater, der Peacemaker, seit einigen Wochen tot. Und ihre Mutter weg, fortgezogen von diesem seltsamen Blue. Warum auch immer…

Und Jake: der beließ es nicht dabei, Claires Brüste durch den Stoff zu betasten und zu befummeln. Als er merkte, wie Claires Widerstand langsam aber sicher begann nachzulassen, löste er die zweite Hand von ihren Handgelenken. Denn er würde sie nun zu etwas anderem brauchen!

Mit beiden Händen griff er nach Claires Kleidung. Zerrte an ihr, bis der blaue Stoff anfing zu reißen. Immer mehr Haut kam zum Oberschein. Die zum Vorschein kommenden Ansätze von Claires schneeweißen Brüsten erregten ihn so sehr, dass er auch den Rest der Oberbekleidung herunterriss. Er zog sein scharfes Messer aus dem Gürtel , durchtrennte noch den Stoffgürtel, der einmal Claires Kleid über ihrer schlanken Taille zusammengehalten hatte. Und schnitt Claires weißes, geschnürtes Mieder, das ihre Taille und ihre Brüste in Form hielt, einfach in Fetzen. Danach presste er seine Lippen sofort hart auf Claires zum Vorschein kommenden Brustwarzen. Erst auf der einen, dann auf der anderen Seite. Spürte, wie sich dort die Nippel unwillkürlich aufrichteten, so dass er wie ein kleines Baby daran saugen konnte. Nur dass er dabei nicht so vorsichtig vorging wie ein Kleinkind! Im Gegenteil: als er letzten Endes so stark in einen der Nippel biss, dass ein paar Blutstropfen hervorquollen, begann Claire aus ihrer Erstarrung zu erwachen und zu schreien. So laut, wie sie noch nie in ihrem Leben geschrien hatte!

Aber auch das schien Jake nicht zu beeindrucken. Im Gegenteil: blitzschnell rutsche er auf Claires Beinen etwas tiefer, so dass er ihren Kleid bis über ihre Hüften schieben konnte. Und dann riss er auch dieses zarte, weiche Miederhöschen, das ihn noch von seinem endgültigen Ziel trennte, herunter. Stand kurz auf, um selbst seine Hosen herunterzulassen. Und dann legte er sich auf Claire.

Eigentlich hatte er vorgehabt, noch ein wenig mit Claire zu spielen. Ihre Unerfahrenheit und Unschuld auszukosten und zu genießen. Doch ihr wehrloser Anblick, die unberührte zarte, weiße Haut, erregte ihn mehr als alles je zuvor. Und so nahm er seinen harten Schwanz in die Hand, legte ihn an den Eingang zu Claires unschuldiger Vagina, die von einem zarten, blonden Haarsaum gekrönt war. Schob die Spitze seiner Eichel ein klein wenig dort hinein. Und dann stieß er zu.

Zwei Schreie ertönten gleichzeitig. Jeder auf andere Art und Weise.
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Blue
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Re: Die Postkutsche

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Kapitel 27 - Der Derringer

Blue hatte sich Miriam langsam von hinten genähert. Auch er hatte die Schreie gehört und wusste, was gerade passierte.
Eben wollte er Miriam an den Schultern fassen und sie zu sich heranziehen, als diese sich plötzlich nach vorne beugte. Langsam und eher unauffällig. Bis ihre rechte Hand die dortige Stiefelette erreichte und plötzlich eine kleine Derringer-Pistole aus ihrer Stiefelette hervorzog. Und dann drehte sie sich herum und richtete deren Mündung direkt auf Blues Brust.

„Keinen Schritt weiter, sonst…!“ Miriams Stille ließ keinen Zweifel daran, dass sie nicht zögern würde, den Abzug zu drücken. Und damit Blue zu stoppen.
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Blues Augen weiteten sich für einen kurzen Moment. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Die hübsche Lady war wirklich für Überraschungen gut!
Doch Blue hatte schon ganz andere, viel gefährlichere Situationen überlebt. Und so hob er zunächst ganz langsam beide Hände bis auf Brusthöhe, um Miriam zu zeigen, dass er genau wusste, wie das Spiel im Moment stand. Wobei das Ganze längst den Charakter eines Spieles verloren hatte.

„Leg deinen Revolvergürtel ab!“ forderte Miriam ihn mit Eiseskälte in ihrer Stimme auf. Ja, jetzt war sie in der Situation, in der sie alles im Griff hatte, dachte sie. Und sie würde gut darauf achten, diesen Vorteil nicht zu verlieren. Gleichwohl drängte es sie, ihrer Tochter zu Hilfe zu kommen. Auch wenn es dafür offenbar schon zu spät war.

„Ganz ruhig Lady. Ich mache alles, was Sie wollen!“
Langsam öffnete Blue die Schließe seines Gürtels, in dem die beiden Revolver steckten.

„Und jetzt fallen lassen!“
Noch immer klang Miriams Stimme völlig beherrscht, als sie zusah, wie Blue ihren Befehlen nachkam. Doch dann…

schleuderte Blue ihr seinen schweren Revolvergurt entgegen. Und als Miriam instinktiv versuchte, diesem auszuweichen, entriss er ihren Händen den kleinen Derringer.

„So schnell kann sich das Blatt wenden!“
Blues Stimme klang kalt, als der Miriams Waffe direkt auf sie richtete:

„Hübsches Spielzeug. Wen wolltest du damit erschießen? Eine Fliege?“
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Re: Die Postkutsche

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Kapitel 28 – Am Ziel?

Am Lagerfeuer hatte Jake inzwischen damit begonnen, seinen harten Schwanz tiefer und tiefer in Claire hineinzustoßen. Bis er auf einen leichten Widerstand stieß!

„Dachte ich es mir doch!“ Jake jubilierte innerlich. Claire würde tatsächlich seine erste Jungfrau werden, mit der er Sex haben würde. Und nicht nur freiwilligen Sex. Sondern Sex gegen ihren Willen!

„Du bist tatsächlich noch Jungfrau? Es wurde also höchste Zeit, dass du an jemanden wie mich geraten bist, der das zu schätzen weiß!“ flüsterte Jake Claire ins Ohr. Leise, aber doch so, dass Caleb und Silas es hören konnten.

Claire liefen die Tränen aus den Augen. Weniger vor Schmerz, der war nach der ersten Überraschung erträglich geworden. Aber die Aussicht, in wenigen Minuten ihr bestbehütetes Geheimnis, dass sie sich für einen künftigen Bräutigam aufbewahren wollte, an diesen Gangster zu verlieren, brachte Claire dazu, endgültig den letzten Rest ihrer Beherrschung zu verlieren. Ihr Schluchzen wurde lauter und lauter, je mehr Jake den Druck seines Schwanzes gegen ihr Innerstes verstärkte.

Dieses Mal blieb Silas nicht mehr ruhig sitzen. Langsam erhob er sich und stellte sich neben das auf dem Boden liegende Paar, um zu beobachten, was Jake sich nun einfallen lassen würde.

Den schien Silas Anwesenheit nicht zu stören. Denn die Aussicht, gleich eine unbezahlbare Eroberung zu machen, lies ihn alles andere um ihn herum vergessen. Er hatte nur noch Augen und Hände für Claires Brüste. Und für das Gefühl seines in Claires steckenden Schwanzes.

Ja, Claire versuchte erneut, ihre Schenkel zusammenzupressen. Doch alles war umsonst. Sie schaffte es nicht, Jake aus sich herauszupressen.
Und dann stieß dieser zu! Nicht sanft und langsam, sondern hart und brutal.

Claire spürte, wie in ihrem Inneren etwas zerriss. Wie dort nun offensichtlich Blut floss, denn plötzlich glitt der Schwanz nahezu mühelos in sie hinein.

Und dann begann Jake, sie zu ficken…
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Re: Die Postkutsche

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Kapitel 29 - Geschändet

Ganz in der Nähe hörten Miriam und Blue die Schreie, die vom Lagerfeuer zu ihnen herüberdrangen. Und gegen die Miriam nicht das Geringste mehr unternehmen konnte. Denn nun war sie es, die in die Mündung ihrer eigenen Waffe blickte.

„Auch du hattest deine Chance gehabt, Miriam. Aber offenbar dachtest du, als Witwe eines Büchsenmachers und Waffenhändlers hättest du eine Chance gegen mich.
Nun, wie du siehst, ist deine Rechnung nicht aufgegangen. Aber ich gebe dir noch eine letzte Gelegenheit: entweder du ziehst dich freiwillig aus und schläfst mit mir. Oder dir wird es wie deiner Tochter ergehen. Und dann garantiere ich dir für nichts mehr…!"

Blue ließ den letzten Satz einfach so stehen. Und er machte Miriam sehr deutlich, was sie erwarten würde, wenn sie sich ihm weiter widersetzen würde.

„Zieh das Oberteil deines Kleides herunter!“
Blues Befehl war unmissverständlich. Und Miriam, die erkannt hatte, wie aussichtlos die Lage der beiden Frauen inzwischen geworden war, gab den letzten Rest ihres Widerstandes auf. Nun ging es um mehr als nur um eine Vergewaltigung. Nun ging es um das Leben – das Leben ihrer geliebten Tochter und ihr eigenes stand auf dem Spiel.

Langsam öffnete Miriam die obersten Knöpfe und ließ ihr Kleid über die Schultern hinab gleiten, bis ihre Unterwäsche zum Vorschein kam. Ähnliche Wäsche wie die, die sie für Claire vor der Reise in einem auf Damenbekleidung spezialisiertem Geschäft gekauft hatte. Wäsche, bei deren Anprobe sich ein angenehmes Gefühl in ihrem Bauch ausgebreitet hatte. Und eine Wärme, die sie seit dem Tode ihres geliebten Gatten nicht mehr verspürt hatte.

Am Lagerfeuer hatte Silas in der Zwischenzeit nochmal etwas Feuer nachgelegt. Nicht etwa, weil ihm kalt war. Nein, im Gegenteil, er glühte inzwischen vor Aufregung und Lust, was sich auch durch eine eindeutige Beule in seiner Hose zeigte.

„Ja, fick sie ordentlich durch, Jake. Die Kleine braucht das jetzt. Und du offensichtlich erst recht!“ Silas Lachen klang hinterhältig und gemein. Genau so, wie Claire ihn zuletzt eingeschätzt hatte.

Und es sollte nicht bei diesem Lachen bleiben. Inzwischen hatte sich Jake bis zum Anschlag in sie hineingebohrt. Und fickte sie, als ob es um seinen letzten Fick in diesem Leben ginge. Und so dauerte es auch nicht lange, bis Claire spürte, wie sich zu dem Blut, dass sich beim Zerreißen ihres Jungfernhäutchens in sie ergossen hatte, etwas anderes mischte: zähes, klumpiges Sperma von Jake, das sich mit ihren eigenen Säften, die der Körper trotz der gewaltsamen Schändung gebildet hatte, vermischte.

Nachdem Jake erfolgreich tief in Claire abgespritzt hatte, blieb er noch einen Moment schwer auf Claires Körper liegen. Um wieder zu Atem zu kommen.

Doch diese Chance ließ ihm Silas, der inzwischen seine eigene lederne Hose heruntergelassen hatte, nicht.
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